Gebšudetechnik
.
deutsch english francais italinao
 Suche

 Startseite
 Organisation
 Know How
 Online Forum Gebšudetechnik
 Links

 Anmeldung

 Passwort vergessen?

Partner Login

Partner ID
 
 Passwort

 ‹ber GBT Gebšudetechnik
 FAQ & Hilfe Tool
 Ziele
 Bedingungen
 eMail
  Online Forum Gebšudetechnik
Startseite | Online Hilfe 
Ihr Status : Gast
Version : 1.5
 
   Suche :  
Startseite - GBT Forum - K√§ltemittel Stoff Daten, Einsatz Richtlinien Vorschriften Lieferanten
 

Kältemittel Stoff Daten, Einsatz Richtlinien Vorschriften Lieferanten

Text Datum Benutzer
Kältemittel Stoff Daten, Einsatz Richtlinien Vorschriften Lieferanten
Guten Morgen, Suche Infos √ľber K√§ltemittel insbesondere interessieren mich Stoff-Daten, Einsatz, Richtlinien, Vorschriften und Lieferanten! Vielen Dank Gruss K. Straub

12 Dec 2004
23:06:25
K. Straub
Kältemittel Stoff Daten, Einsatz Richtlinien Vorschriften

Links zu Ihrem Thema!


http://www.spezialgase.de/spezialgasekatalog/gase/kaeltemittel_r22_r507/kaeltem6/index.htmlProgramme f√ľr K√§ltemittelstoffdaten

Am Institut f√ľr Luft- und K√§ltetechnik Dresden werden seit vielen Jahren Grundlagenuntersuchungen an K√§ltemitteln ausgef√ľhrt. Ein Ergebnis dieser Arbeiten sind leistungsf√§hige Programme zur Berechnung thermophysikalischer Stoffeigenschaften.

Speziell f√ľr Windows-Applikationen wurden eine Stoffdatenbibliothek "ASEREP"1 und ein Interfacemodul "REFLIB"1 entwickelt, die in Form von DLLs (Dynamic Link Libraries) vorliegen. Sie k√∂nnen in Anwendersoftware eingebunden werden und stellen thermodynamische Zustandseigenschaften und Transportgr√∂√üen praktisch aller wesentlichen K√§ltemittel bereit. Ferner stehen spezielle Zusatzprogramme, sog. "Add-Ins", zur Verf√ľgung, die auch ohne spezielle Programmierkenntnisse den Zugriff auf die Stoffdatenbibliotheken via MS EXCEL erm√∂glichen.

Alle Programme sind als 16- und 32-bit-Applikationen f√ľr Windows 3.1, Windows 95/98 und Windows NT verf√ľgbar.

Download Software

http://www.schickemzet.de/htm/downlads.htm

http://www.ilkdresden.de/kaelte/aserep.htm

http://www.bitzer.de/soft/main_d.html

http://www.fkw-hannover.de/achtd.html

http://www.solvay.com/fluor/de/produkte/solkane/kaeltemittel/frame_solkane_22.html?solkane_22.html

http://www.solvay.com/fluor/de/produkte/solkane/frame_kaelte.html

http://www.solvay.com/fluor/de/produkte/solkane/kaeltemittel/frame_solkane_22.html?solkane_22.html

http://www.trane-stuttgart.de/aktuelles/Kaeltemittel.htm

http://www.kloeckner-cpc.de/html/deutsch/produkte/spez_kaeltemittel.html

http://www.gbt.ch/knowhow/Doc500003/Default.htm

http://www.tu-dresden.de/mw/iem/kkt/mitarbeiter/lib/Kraus/kaeltemittel.html

Alternativkältemittel


Die untenstehende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern stellt einen bewußt gewählten Auszug der wichtigsten Stoffe dar, die wir in der Regel ab Lager, jedoch nicht in allen Gebindegrößen liefern können. Auf Anfrage beschaffen wir gerne auch weniger gängige Produkte.





R 134a R 134a ist mittlerweile nicht nur aus technischer Sicht die langfristige Alternative f√ľr R 12. Neben den thermodynamischen Eigenschaften sind insbesondere die Unbrennbarkeit und Ungiftigkeit des Stoffs die Hauptargumente f√ľr einen langfristigen Einsatz. Dazu kommen positive praktische Erfahrungen, hohe Verf√ľgbarkeit von K√§ltemittel und geeigneten Komponenten, g√ľnstige Preise und relativ unkomplizierte Handhabung in der Praxis. Dem tr√§gt auch der Gesetzgeber Rechnung, indem R 134a offiziell als Ersatzk√§ltemittel f√ľr R 12 benannt wurde. Mit Ausnahme der KFZ-Klimatisierung wird als Schmierstoff ausschlie√ülich Ester√∂l verwendet.




R 22 R 22 wurde neben R 134a vom Umweltbundesamt als Ersatzk√§ltemittel f√ľr R 12 benannt. Eine Umr√ľstung von Altanlagen auf R 22 ist jedoch wenig sinnvoll, wenn auch auf R 134a umgestellt werden kann, da - im Gegensatz zu R 134a - die Verwendung von R 22 bereits durch FCKW-Halon-Verbotsverordnung zeitlich begrenzt ist. Demnach darf R 22 nur noch bis 31.12.1999 eingesetzt werden, wenngleich auch hier √úbergangsregelungen f√ľr bestehende Systeme zu erwarten sind, solange kein Ersatzk√§ltemittel definitiv vom Umweltbundesamt benannt ist. Desweiteren ist eine Umstellung von R 12-Anlagen auf R 22 durch die doch stark abweichenden thermodynamischen Eigenschaften selten sinnvoll, da zumeist auch wertm√§√üig gr√∂√üere Anlagenbauteile wie Verfl√ľssiger, Verdichter etc. getauscht werden m√ľssen.

F√ľr den kurz- und mittelfristigen Ersatz von R 22 zeichnet sich aus unserer Sicht ein Trend in Richtung R 407C und R 404A als Substitutionsprodukte ab. F√ľr den langfristigen Ersatz wird sich voraussichtlich R 410A durchsetzen.





R 404A R 404A hat sich neben R 507 als Ersatzstoff f√ľr R 502 durchgesetzt. Die energetischen und thermodynamischen Eigenschaften sind √§hnlich denen von R 502. Der geringe Temperaturgleit von ca. 0,5K ist in der Praxis vernachl√§ssigbar. Als Schmierstoff wird auch hier ausschlie√ülich Ester√∂l verwendet. Solange vom Umweltbundesamt f√ľr R 22 kein Ersatzk√§ltemittel benannt ist, wird neben R 407C h√§ufig R 404A eingesetzt.




R 407C R 407C ist ein Gemisch aus R 32, R 125 und R 134a und ist inzwischen relativ umfassend erprobt. Dieses K√§ltemittel ist in erster Linie ein R 22-Substitut f√ľr Klimasysteme und - unter Einschr√§nkung - auch f√ľr Normalk√ľhlung geeignet. Wegen des rel. hohen R 134a-Anteils ergibt sich bei Tiefk√ľhlanwendung eine deutliche Minderung von K√§lteleistung und Leistungszahl am Verdichter. Besondere Beachtung verlangt der hohe Temperaturgleit von ca. 7,4K bez√ľglich der Auslegung von W√§rmetauschern und Regelger√§ten. R 407C wird mit Ester√∂len betrieben.




R 408A R 408A ist ein Gemisch aus R 22, R 143a und R 125 und wurde speziell als Drop-in K√§ltemittel f√ľr R 502 entwickelt. Der Temperaturgleit ist mit ca. 0,6K vernachl√§ssigbar gering. R 408A ist eine einfache und preiswerte Alternative um R 502-Anlagen in Betrieb zu halten, ohne Anlagenteile (au√üer Trockner) auszutauschen.Langfristig mu√ü jedoch, besonders wegen der R 22-haltigkeit, eine Neuanlage mit R 404A eingeplant werden. Als Schmiermittel sollte Alkylbenzol, also synthetisches √Ėl, verwendet werden. Dies macht jedoch in der Regel keine Probleme, da die meisten R 502-Anlagen ohnehin mit synthetischem √Ėl gef√ľllt sind.




R 409A R 409A ist ein Gemisch aus R 22, R 124 und R 142b und wurde speziell als Drop-in K√§ltemittel f√ľr R 12 entwickelt. Der Temperaturgleit betr√§gt ca. 8K, das Expansionsventil mu√ü etwas nachjustiert werden. Ein besonderer Vorteil von R 409A ist seine Mischbarkeit mit nahezu allen Arten von K√§ltemaschinen√∂l. Es mu√ü also in der Regel kein √Ėlwechsel vorgenommen werden. R 409A hat sehr gute thermodynamische Eigenschaften, die bei der Umstellung der Anlage sogar leicht verbesserte K√§lteleistungen bei geringerer Stromaufnahme des Verdichters liefern.


R 410A R 410A ist ein nah-azeotropes Gemisch aus R 32 und R 125 mit einem vernachl√§ssigbar kleinen Temperaturgleit von weniger als 0,2 K. Als m√∂glicher Ersatzstoff f√ľr R 22 weist R 410 A eine um fast 50% h√∂here K√§lteleistung, jedoch auch eine wesentlich h√∂here Drucklage, als R 22 auf. Das hohe Druckniveau bedeuted eine h√∂here spezifische Belastung der Anlagenkomponenten, die zur Zeit nur wenige Fabrikate erf√ľllen k√∂nnen. Maximale zul√§ssige Betriebs√ľberdr√ľcke von mindestens 40 bar sind eine Voraussetzung f√ľr die Verwendbarkeit f√ľr dieses K√§ltemittel. Ein weiteres Kriterium ist die relativ niedrige kritische Temperatur von 73¬įC. Unabh√§ngig von der Auslegung hochdruckseitiger Komponenten ist damit die H√∂he der Verfl√ľssigungstemperatur deutlich eingeschr√§nkt. Nach heutigem Kenntnisstand ist bis in ca. 3-5 Jahren mit einer ausreichenden Verf√ľgbarkeit an R 410A-Komponenten und damit mit einem verst√§rkten Einsatz dieses K√§ltemittels zu rechnen. R 410A wird mit Ester√∂len betrieben.




R 413A R 413A ist ein Gemisch aus R 134a, R 218 und R 600a und wurde speziell als Drop-in K√§ltemittel f√ľr R 12 entwickelt. R 413A ist ein sehr guter Ersatzstoff f√ľr R12, da es kein Ozonabbaupontential (ODP) besitzt und einen geringem Beitrag zum Treibhauseffekt (HGWP) mit der Vertr√§glichkeit mit allen gebr√§uchlichen √Ėlen verbindet. Besonders die letzte Eigenschaft erweist sich in hermetischen Systemen als gro√üer Vorteil, da ein Wechsel zu anderen K√§ltemitteln zumeist problematisch, umst√§ndlich und aufgrund des mehrfachen Durchsp√ľlens mit √Ėlen kostenaufwendig ist. Der Temperaturgleit betr√§gt ca. 7K, das Expansionsventil mu√ü etwas nachjustiert werden. Wie bei allen chlorfreien K√§ltemitteln mu√ü auch bei R 413A ein Trockner mit einer Porosit√§t von 3√Ö eingesetzt werden. Da R 413A kein R 22 enth√§lt, ist es neben R 134a als Ersatzstoff f√ľr R 12 in Kfz-Klimaanlagen zugelassen.




R 507 R 507 ist ein nah-azeotropes Gemisch aus R 143a und R 125 und wurde speziell als Ersatzstoff f√ľr R 502 entwickelt. Der Temperaturgleit ist praktisch 0K. Ansonsten ist R 507 sowohl in der Anwendung als auch thermodynamisch weitestgehend mit R 404A vergleichbar und ben√∂tigt wie dieses auch Ester√∂l als Schmiermittel.

http://www.kaeltefischer.de/n_km.htm













Zwei neue Ammoniak-Kältemaschinen im Schweizerischen Bankverein (neu UBS AG) Basel



Das Verwaltungsgeb√§ude der UBS in der Gartenstrasse 9 in Basel verf√ľgt √ľber zwei Turbokaltwassers√§tze mit je ca. 1300 kW. Zur Erg√§nzung waren zwei Kolbenk√§ltemaschinen mit je 260 kW Leistung installiert, welche die Wintergrundlast abdecken sowie zu geringe Teillasten der Turbos vermeiden sollen. Nachdem bereits vor einigen Jahren bei der Umstellung von Elektrospeicherheizung auf Fernw√§rme einer der beiden 68m¬≥-Heizungsspeicher zum K√§ltespeicher "umisoliert" und mit dem K√§ltenetz verbunden worden war, wurde er nun im Rahmen einer umfangreichen Revision der K√§lteerzeugung aktiviert. Da bei den kleinen K√§ltemaschinen in zunehmendem Masse Verdichtersch√§den auftraten, entschloss sich die Bauherrschaft, die Maschinen auszuwechseln, zumal diese noch mit R500 - einer Mischung aus R12 und R152a - betrieben wurden.

Warum Ammoniak als Kältemittel?

Die Wahl fiel auf dieses K√§ltemittel zum einen aufgrund seiner Eigenschaften hinsichtlich Ozonzerst√∂rungs- und Treibhauspotential, zum anderen wegen der hinreichend bekannten physikalischen bzw. thermodynamischen Vorz√ľge. Trotz seiner Gef√§hrlichkeit erscheint dieses K√§ltemittel als die beste Wahl, zumal es eine hohe Warnwirkung hat (Geruchsschwelle bei 10% des MAK-Wertes) und durch √úberwachungs- und Sicherheitseinrichtungen entsprechende Vorsorge getroffen werden kann. Es ist ausserordentlich wichtig, dass man mit dem K√§ltemittel Ammoniak richtig umgeht, wobei die Erfahrung der Erstellerfirma eine wesentliche Rolle spielt.

Besonderes Augenmerk wurden auch den Arbeitsprinzipien geschenkt. Setzen die einen Hersteller auf Trockenverdampfung, um die K√§ltemittelmenge gering zu halten, wird bei den anderen der √ľberflutete Betrieb bevorzugt. Hierbei kann auf die √úberhitzung verzichtet werden (mechanische Tropfenabscheidung), was v.a.im Teillastbetrieb vorteilhaft ist, da die Temperaturdifferenz im W√§rmetauscher beliebig klein gehalten werden kann. Ausserdem ist die Regelung stabiler und weniger st√∂rungsanf√§llig (kein Expansionsventil). Der Nachteil ist die gr√∂ssere K√§ltemittelf√ľllmenge (50-100% mehr, je nachdem, welche Lieferanten verglichen werden) sowie der etwas h√∂here Preis. Letzterer wird jedoch durch geringere Betriebskosten (g√ľnstigere Fahrweise aufgrund geringerer Temperaturdifferenzen) wieder aufgewogen.

Um bei √ľberflutetem Betrieb die K√§ltemittelmenge klein zu halten, m√ľssen Plattenw√§rmetauscher verwendet werden. √úber die Dichtungen nicht verschweisster Plattenw√§rmetauscher sowie der Flansche diffundieren wegen den ungleichen Partialdr√ľcken immer kleine Mengen Ammoniak aus, weshalb hier vollverschweisste PWT zum Zuge kamen.

Unerprobte technische L√∂sungen haben in der letzten Zeit gelegentlich zu Ammoniakaustritten aus K√§ltesystemen gef√ľhrt. Besonders die Systeme mit Trockenexpansion und l√∂slichen K√§ltemaschinenoelen haben f√ľr viele O-Ring-Dichtungen und Wellenabdichtungen an den Verdichtern neue Probleme hervorgerufen, welche zu deren Ausfall f√ľhrten.

Weitere Gefahren entstehen durch Ansaugen von fl√ľssigem K√§ltemittel in den Verdichter; dies passiert bei √ľberfluteten Systemen nur dann, wenn zu viel K√§ltemittel eingef√ľllt wird. Bei Systemen mit Trockenverdampfung, das heisst mit Expansionsventilen, ist die Gefahr von Fl√ľssigkeitsschl√§gen im Verdichter bei Versagen dieses Ventils weitaus gr√∂sser.

Das gewählte Konzept

Nach ausf√ľhrlichen Diskussionen wurde folgendes Anlagenkonzept gew√§hlt:

√ľberfluteter Betrieb mit zylindrischen Plattenw√§rmetauschern f√ľr Verdampfer und Kondensator, Platten V4A vollverschweisst

Schraubenverdichter

Abw√§rmenutzung von den √Ėlk√ľhlern

Einsatz eines nicht k√§ltemittell√∂slichen √Ėles, automatische √Ėlr√ľckf√ľhrung



Technische Daten pro Maschine

K√§lteleistung 6/12¬įC:258 kW

√Ėlk√ľhler :30 kW

Kondensator 27/37¬įC:285 kW

Leistungsbedarf Verdichter:57 kW

COP:4,53




Eine WRG-Nutzung der Kondensationsw√§rme im vorhandenen 48/38¬į-Netz war nur schlecht m√∂glich. Die Kondensationsdr√ľcke w√§ren sehr hoch geworden , was sich massiv auf die Lebensdauer der Maschinen ausgewirkt h√§tte. Stattdessen wird nun die Abw√§rme der √Ėlk√ľhler genutzt, denen ein Notk√ľhler vorgeschaltet ist, um bei mangelndem W√§rmebedarf die √Ėlw√§rme via R√ľckk√ľhlnetz √ľber Dach abzuf√ľhren. Im Gegensatz zu einem WRG-Betrieb ist die Nutzung der Abw√§rme aus dem √Ėl nicht mit einem vermehrten Prim√§renergieeinsatz verbunden, da der COP unbeeinflusst bleibt.

Die Leistung kann stufenlos von 25 bis 100% variiert werden (Leistungsschieber), wobei das √ľbergeordnete Energiemanagement via Speicherbewirtschaftung daf√ľr sorgt, da√ü die Maschinen m√∂glichst auf Vollast gehalten werden.


Die Steuerung

Die Maschinensteuerung musste als SPS mit dem gleichen Fabrikat wie die Geb√§udeleittechnik ausgef√ľhrt werden (GE/Bachofen AG). Auch wurde f√ľr die Programmierung der Steuerung vorgeschrieben, dass sie durch Fa.R.Knecht & Co. in Br√ľttisellen erstellt wird, welche auch die √ľbergeordnete Leittechnik programmiert. Es ist nicht √ľblich, da√ü die Maschinenhersteller auf eine solche Konstellation eingehen. Aufgrund der vorbehaltlosen Mitarbeit der Fa.Wettstein hat sich diese Vorgehensweise nach Einsch√§tzung aller Beteiligten jedoch hervorragend bew√§hrt. Es gab keine Schnittstellen- und Kommunikationsprobleme zwischen Maschinensteuerung und Leitebene. Die Maschinen-Tableaux verf√ľgen √ľber einen gemeinsamen Touch-Screen, auf dem men√ľgef√ľhrt zum einen s√§mtliche Ist- und Sollwerte zusammen mit einem Anlagenschema √ľbersichtlich dargestellt sind, zum anderen auch noch als Tabelle abgerufen werden k√∂nnen. Passwortgesch√ľtzt k√∂nnen die Sollwerte auch ver√§ndert werden.




Die Sicherheitsvorkehrungen

Aus Platzgr√ľnden schied eine Vollkapselung der Maschinen von vorherein aus. Statt dessen wurde der Standort der Maschinen durch eine gemauerte Wand von der restlichen Zentrale abgetrennt. S√§mtliche Rohrdurchf√ľhrungen wurden gasdicht ausgef√ľhrt, ebenso Zu- und Fortluftklappe. Der Raum wird durch Ammoniakw√§chter √ľberwacht. Zur Ausscheidung von Ammoniak aus der Luft wurde ein Ammoniakw√§scher installiert. Hierbei handelt es sich um eine F√ľllk√∂rperkolonne. Bei √úberschreiten von 500 ppm werden die L√ľftungsklappen geschlossen, der Ammoniakw√§scher geht in Betrieb, saugt die Luft aus dem Raum und leitet sie im Gegenstrom mit dem Waschwasser durch die F√ľllk√∂rper. Steigt die NH3-Konzentration weiter, werden bei √úberschreiten von 1000 ppm die K√§ltemaschinen abgestellt. In beiden F√§llen erfolgt Alarmierung auf die PSA. √úber einen Umstellhahnen kann das kontaminierte Waschwasser nach einem Havariefall mit der W√§scherpumpe zur Entsorgung in einen Stapelcontainer umgepumpt werden.

Die Sicherheitseinrichtungen wurden an einem Wochenende einem Test unterzogen. Der Maschinenraum wurde mit 1 kg gasf√∂rmigem NH3 bef√ľllt, was einer Konzentration von ca. 12‚Äô000 ppm entspricht. Das Gas wurde mit einem Transportventilator im Raum verteilt. Anschliessend wurde der Luftw√§scher gestartet und in periodischen Abst√§nden √ľber eine Kontroll√∂ffnung in der T√ľre die NH3-Konzentration mittels Dr√§ger-Pr√ľfr√∂hrchen gemessen. Am Ende des Ausw√§schvorganges, d.h. nach 37 min. und Erreichen einer Konzentration von ca. 400 ppm, konnte der Raum bei starkem NH3-Geschmack betreten werden. Nach kurzem L√ľften des Maschinenraumes war kein NH3-Geschmack mehr wahrnehmbar. Im Geb√§udeinneren waren ausserhalb des Maschinenraumes zu keinem Zeitpunkt des Versuches NH3-Emissionen wahrnehmbar.






Isolation

Aufgrund der intensiven Diskussionen hinsichtlich Unbedenklichkeit der Mineralwolle wurde als Isolation f√ľr die WRG-Leitungen Schafwolle genommen. Diese wird noch nicht in Form von Halbschalen angeboten, sondern als Matten in unterschiedlichen Dicken, die dann entsprechend zugeschnitten werden m√ľssen. Dies bedeutet einigen Mehraufwand, der jedoch, da er im Hinblick auf das Gesamtbudget des Projektes im Promillebereich liegt, ebenso wie die h√∂heren Materialkosten vertretbar erschien. Da das vielfach als Brandschutzmittel verwendete Borsalz bei auftretender Feuchtigkeit die Rohrleitungen angreift, wurde auf ein Fabrikat zur√ľckgegriffen, das aufgrund der Verfilzungsmethode auch ohne Borsalz die notwendige Brandsicherheit bietet.



Erste Betriebserfahrungen

Die Maschinen haben zwischenzeitlich je ca.16¬ī000 Betriebsstunden quasi im Dauerbetrieb absolviert. Sie liefen vom ersten Moment an praktisch st√∂rungsfrei; einzige St√∂rung war ein Defekt am Weggeber des Leistungsschiebers. Ausserdem traten Undichtigkeiten bei den Wellenabdichtungen auf. Sie waren jedoch bedingt durch eine Ver√§nderung der √Ėlzusammensetzung, die vom √Ėllieferanten nicht mitgeteilt wurde, soda√ü die O-Ringe nach kurzer Zeit aush√§rteten. Durch einen entsprechenden Wechsel des O-Ring-Materials konnten diese Schwierigkeiten aus dem Weg ger√§umt werden.

http://www.pritzel.de/Referenzen/UBS_WK/ubs_wk.html



- Welches K√§ltemittel f√ľr welchen Zweck? - Einsatzgrenzen - K√§lteleistungen - Ein Wort zu verschiedenen K√§ltemitteln - Definitionen

http://www.bock.de/d_technischehilfe_kaeltemittel.htm#zweck


http://www.spezialgase.de/spezialgasekatalog/gase/kaeltemittel_r22_r507/index.html



http://benndorf-ralf.de/fckwtab.htm


Vergleich von Alternativ-K√§ltemitteln f√ľr W√§rmepumpen Dipl.-Ing. K. Beermann, Institut f√ľr K√§ltetechnik und Angewandte W√§rmetechnik der Universit√§t Hannover

(Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Laut FCKW-Halon-Verbots-Verordnung darf das K√§ltemittel R22 (HFCKW), das im Anwendungsbereich der W√§rmepumpen eingesetzt wird, nur noch bis zum 01.01.2000 in Neuanlagen verwendet werden. Aus diesem Grund m√ľssen Alternativ-K√§ltemittel untersucht werden. In der nebenstehenden Tabelle sind die technischen Daten von R22 und den m√∂glichen Alternativ-K√§ltemitteln R134a, R290, R717, R407C, R410A und CO2 aufgef√ľhrt.

R22 R134a R290 R717 R407C R410A CO2 ODP/R11 0,055 0 0 0 0 0 0 GWP/CO2(100a) 1,700 1,300 3 0 1,609 1,890 1 Normalsiedetemp. -40,8 ¬ļC -26,2 ¬ļC -42,1 ¬ļC -33,3 ¬ļC -44,3/-37,1 ¬ļC -50,5/-50,3 ¬ļC -78,4 ¬ļC kritisch Temp. 96,14 ¬ļC 101,1 ¬ļC 96,65 ¬ļC 133,3 ¬ļC 86,1 ¬ļC 73 ¬ļC 31,1 ¬ļC kritisch. Druck 49,7 bar 40,7 bar 42,5 bar 114,2 bar 46,2 bar 49,6 bar 73,7 bar Verfl√ľssigungs- druck bei 50 ¬ļC 19,3 bar 13,2 bar 17,1 bar 20,3 bar 19,9 bar 30,8 bar √ľberkrit. brennbar/toxisch nein/nein nein/nein ja/nein ja/ja nein/nein nein/nein nein/nein Technische Daten verschiedener K√§ltemittel f√ľr die W√§rmepumpenanwendung Einige W√§rmepumpenhersteller verwenden derzeit das brennbare K√§ltemittel Propan (R290) als Ersatz f√ľr R22. Die DIN 7003 "K√§lteanlagen und W√§rmepumpen mit brennbaren K√§ltemitteln der Gruppe L3 nach DIN EN 378-3" legt sicherheitstechnische Anforderungen im Umgang mit brennbaren K√§ltemitteln fest (siehe nebenstehenden Beitrag von B. Schrempf). Aufgrund der noch unklaren Rechtssituation auf europ√§ischer Ebene im Umgang mit brennbaren K√§ltemitteln ist die Suche nach weiteren Ersatzk√§ltemitteln f√ľr R22 im W√§rmepumpen-Anwendungsbereich unerl√§√ülich. Parallel zum Propan setzen einige Hersteller das K√§ltemittelgemisch R407C ein.

Die in der Tabelle ausgewählten Alternativ-Kältemittel sind im Vergleich zu R22 chlorfrei und haben somit kein Ozonabbaupotential. Die Kältemittel Ammoniak (R717), R290 und CO2 haben kein bzw. ein vernachlässigbares Treibhauspotential, während die Kältemittel R134a, R407C und R410A ein nicht unerhebliches direktes Treibhauspotential aufweisen. Das Treibhauspotential von R407C liegt etwas niedriger als das von R22.

Der Vergleich der Normalsiedetemperaturen der verschiedenen K√§ltemittel zeigt f√ľr das K√§ltemittelgemisch R407C einen Temperaturgleit von ca. 7 K bei Atmosph√§rendruck. Die Verwendung solcher zeotropen K√§ltemittelgemische erfordert zur energetischen Optimierung die Modifikation der W√§rme√ľbertrager, um den Lorenz-Proze√ü zu realisieren. M√∂gliche Konzentrationsverschiebungen durch Leckagen und im Anlagenbetrieb k√∂nnten Probleme verursachen.

Die kritische Temperatur gibt den jeweiligen Temperaturanwendungsbereich der K√§ltemittel wieder. Auff√§llig sind die hohe kritische Temperatur von 133,3 ¬ļC bei Ammoniak und die niedrige kritische Temperatur von 31,1 ¬ļC bei CO2. Mit dem K√§ltemittel CO2 mu√ü daher eine isobare W√§rmeabfuhr im √ľberkritischen Gebiet erfolgen. Der Vergleich der Verfl√ľssigungsdr√ľcke bei einer Verfl√ľssigungstemperatur von 50 ¬ļC (W√§rmepumpenanwendung) zeigt, da√ü mit dem K√§ltemittelgemisch R410A die √ľbliche Sicherheitsdruckgrenze von 25 bar absolut √ľberschritten wird. F√ľr den Einsatz von R410A und CO2 sind aufgrund der hohen Dr√ľcke im Anwendungsbereich Konstruktions√§nderungen der bisher verwendeten W√§rme√ľbertrager sowie K√§ltemittelverdichter erforderlich. Aufgrund der guten Umweltvertr√§glichkeit des nat√ľrlichen K√§ltemittels CO2 wird der Einsatz von CO2 in W√§rmepumpen in einem EU-Forschungsprojekt n√§her untersucht werden.

Im Gegensatz zu CO2 sind die beiden nat√ľrlichen K√§ltemittel Propan und Ammoniak brennbar, wobei Ammoniak zus√§tzlich noch toxisch ist. Trotz dieser Nachteile wird Ammoniak aufgrund seiner energetischen Vorteile vielfach in Gro√üanlagen eingesetzt. Ammoniak ist billiger, aber unvertr√§glich mit dem Werkstoff Kupfer, so da√ü der Werkstoff Stahl f√ľr die Rohrleitungen sowie f√ľr die W√§rme√ľbertrager zum Einsatz kommen mu√ü. Alternativ dazu wird derzeit der Werkstoff Aluminium in Verbindung mit Ammoniak untersucht.

Die berechtigte Forderung nach K√§ltemitteln, die kein Ozonabbaupotential und kein direktes Treibhauspotential aufweisen, f√ľhrt in Zukunft dazu, da√ü mehr und mehr die nat√ľrlichen K√§ltemittel zur Anwendung kommen m√ľssen. K√§ltemittelgemische, die noch ein direktes Treibhauspotential haben, k√∂nnen nur dann erfolgversprechend sein, wenn sie energetische Vorteile gegen√ľber den nat√ľrlichen K√§ltemitteln aufweisen k√∂nnen.

Aktuelle Meldungen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Mit einer Heizenergiespar- und einer Niedrigenergiehauszulage will der Bundesfinanzminister steuerliche Anreize zum umweltgerechten Bauen schaffen. Mit der Heizenergiesparzulage soll u.a. auch der Einbau von W√§rmepumpen gef√∂rdert werden. Der Bundesrat mu√ü dem Gesetzentwurf noch zustimmen. Einen Überblick √ľber das Leistungs- und Informationsangebot des IZW kann man sich auch √ľber INTERNET verschaffen. Die Adresse lautet: http://www.fiz-karlsruhe.de/peu/peu.html Hauptziel der W√§rmepumpen- Initiative in Brandenburg - WIB - e.V. ist es, den Bauherren Entscheidungs- und Planungssicherheit beim Einsatz von W√§rmepumpenanlagen zu geben. Telefon: (0331) 234 - 27 25 oder - 26 03. Prof. Georg Alefeld zum Gedenkenen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Wir trauern um einen hervorragenden Wissenschaftler, √ľberzeugten F√∂rderer der W√§rmepumpe und aufrichtigen Freund, der nach einer langen, mit bewundernswerter Haltung ertragenen Krankheit am 25. August 1995 im Alter von 62 Jahren in M√ľnchen verstorben ist.

Georg Alefeld war seit 1971 Ordinarius des Instituts f√ľr Festk√∂rperphysik und Technische Physik der Technischen Universit√§t M√ľnchen. W√§hrend seine fr√ľheren erfolgreichen Arbeitsgebiete im Bereich der Festk√∂rperphysik lagen, besch√§ftigte er sich seit etwa 15 Jahren zunehmend mit der angewandten Thermodynamik. Er war ohne Frage einer der f√ľhrenden internationalen Experten auf den Gebieten der Absorptionsw√§rme-pumpen, W√§rmetransformatoren und Absorptionsk√§ltemaschinen und hat der wissenschaftlichen Forschung der rationellen Energieverwendung wichtige Impulse gegeben.

Georg Alefeld war ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitbegr√ľnder und Vorstand des Bayerischen Zentrums f√ľr angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern).

Als Mitglied der ersten Stunde der Beratergruppe hat er dem IZW durch sein Fachwissen, seine ausgeprägte Persönlichkeit und immer freundliches Wesen entscheidende Impulse gegeben und viel zu den bisherigen Erfolgen beigetragen.

Ein unerbittliches Schicksal hat ihn mitten aus seinen wissenschaftlichen Arbeiten gerissen. Die Entwicklung der Absorptionswärmepumpe in Deutschland wird jedoch immer mit seinem Namen verbunden bleiben.

F√∂rderprogramme f√ľr W√§rmepumpen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Das IZW hat inzwischen die bereits vorangek√ľndigte Brosch√ľre zur F√∂rderung von W√§rmepumpen fertiggestellt (siehe Publikationen).

Der Vorteil dieser Zusammenstellung besteht vor allem darin, da√ü aus den verschiedenen F√∂rderprogrammen zum Einsatz erneuerbarer Energien und zu rationellen Energieverwendung die Informationen herausgearbeitet wurden, die f√ľr den potentiellen Besitzer bzw. Betreiber einer W√§rmepumpenanlage von Interesse sind.

Die vorliegende Brosch√ľre gibt einen Überblick √ľber die aktuellen F√∂rderprogramme des Bundes (Bundesministerien f√ľr Wirtschaft, f√ľr Finanzen und f√ľr Landwirtschaft) und von derzeit neun Bundesl√§ndern. Dar√ľber hinaus werden f√ľr sieben Verbundunternehmen sowie 28 regionale Energieversorgungsunternehmen (EVU) die F√∂rderprogramme, Sonderabkommen und Sondertarife f√ľr den W√§rmepumpeneinsatz dargestellt. Eine tabellarische Zusammenstellung weiterer F√∂rderprogramme und Sonderabkommen von EVU und Stadtwerken rundet den Überblick ab.

IZW

Publikationen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



IZW-Berichte IZW 1/95 Alefeld, G. u.a.: Absorptionswärmepumpe mit variabler Wärmeauskopplung auf zwei Temperaturniveaus. BMBF-Abschlußbericht, September 1995, 195 S. Preis: 40,- DM

Brosch√ľre "F√∂rderprogramme und Unterst√ľtzungsma√ünahmen zum W√§rmepumpeneinsatz" 1. Auflage, November 1995, 84 S., Preis: 15,- DM

Erg√§nzungslieferung zur Sammelmappe "W√§rmepumpen - Beispiele ausgef√ľhrter Anlagen" 51 Anlagenbeschreibungen, auch als gebundene Ausgabe erh√§ltlich (bitte bei Bestellung angeben). Dezember 1994, Preis: 15,- DM

Alle Publikationen sowie ein Verzeichnis der beim IZW verf√ľgbaren Informationsschriften sind zu beziehen bei:

Fachinformationszentrum Karlsruhe Bibliographischer Service Postfach 24 65 D-76012 Karlsruhe Telefon (0 72 47) 8 08-3 33 Telefax (0 72 47) 8 08-1 35

Termine (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Internationale ASUE-Fachtagung mit begleitender Ausstellung: W√§rme macht K√§lte - Absorptionsk√§lteerzeugung in der Praxis 24.-25.01.1996, Dresden Arbeitsgemeinschaft f√ľr sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE), Postfach 10 03 04, D-20002 Hamburg Telefon: (0 40) 23 45 09 Telefax: (0 40) 23 66 33 61


Absorption/Sorption Heat Pumps and Refrigeration Systems 14.02.1996, Atlanta, USA Srinivas Garimella, Western Michigan University, Telefax: (+1) 616 - 387 33 58 E-MaiPl: srinivas.garimella@wmich.edu


"Regeneratio" (Ausstellung f√ľr regenerative Energien und energiebewu√ütes Bauen mit Kongre√ü) 27.-29.06.1996, Ulm, Messegel√§nde Ulmer Ausstellungs-GmbH, c/o Ing. Siegried Rettich, Wacholderweg 9, D-78661 Dietingen Telefax: (07 41) 60 76 Telefax: (07 41) 4 20 39


International Ab-Sorption Heat Pump Conference 17.-20.09.1996, Montreal, Canada Dr. D. Nikanpour, Dr. S. Hosatte, CANMET-EDRL, 1615 Monte Ste-Julie, P.O.Box 48 00, Varennes, Québec, Canada, J3X 1S6 Telefon: (+1) 514 - 652 -57 43 oder -53 31 Telefax: (+1) 514 - 652 -51 77


5th International Energy Agency Conference on Heat Pumping Technologies 22.-26.09.1996, Toronto, Ontario, Canada Dr. Vincenza Galatone, EDRL, 1615 Monte Ste-Julie, P.O.Box 48 00, Varennes, Québec, Canada, J3X 1S6 Telefax: (+1) 514 - 652 51 77 Internet: vgalaton@cc2smpt.emr.ca


http://www.fiz-karlsruhe.de/peu/izw/wp_dec95.html#Beitrag3

Einsatz brennbarer K√§ltemittel in W√§rmepumpen - Stand der Vorschriften und Regelwerke Bernhard Schrempf, TÜV Bau- und Betriebstechnik - TÜV OBayern

(Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Seit vielen Jahrzehnten wurden in der Kältetechnik und bei Wärmepumpen sog. Sicherheitskältemittel (nicht brennbar, nicht explosiv und nicht giftig), nämlich die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), eingesetzt. Seitdem aber bekannt ist, daß FCKW umweltschädlich sind und deren Einsatz durch das Montrealer Protokoll beschränkt ist, wird von vielen Seiten nach alternativen Kältemitteln gesucht.

So erinnert man sich wieder an nat√ľrliche K√§ltemittel wie Propan, Butan (Kohlenwasserstoffe) und Ammoniak. Bei K√§lte- bzw. W√§rmepumpenanlagen kleinerer Leistung wird den Kohlenwasserstoffen der Vorzug als K√§ltemittel gegeben.

Diese Kohlenwasserstoffe sind in Vorschriften und Regelwerk bereits als K√§ltemittel aufgenommen, wurden aber bisher aufgrund ihrer fehlenden Aktualit√§t "stiefm√ľtterlich" behandelt. Kohlenwasserstoffe sind brennbar und explosiv und wurden daher der K√§ltemittelgruppe L3 nach Unfallverh√ľtungsvorschrift (UVV) VBG 20 zugeordnet.

Nachfolgende Aufstellung zeigt die wichtigsten Vorschriften und Regelwerke des Gebietes K√§ltetechnik f√ľr die K√§ltemittelgruppe L3:

UVV VBG 20 (K√§lteanlagen, W√§rmepumpen und K√ľhleinrichtungen) DIN 8975, T1 bis T 10 E bzw. DIN EN 378 DIN 7003 E

Speziell f√ľr Anlagen mit K√§ltemitteln der Gruppe L3 wurde vom Expertenkreis die Norm DIN 7003 E erstellt. Der √ľberarbeitete Entwurf wird voraussichtlich im Dezember 1995 erscheinen. Momentan wird die UVV VBG 20 entsprechend angepa√üt.

Die DIN 7003 E wird in ihrem Geltungsbereich f√ľr Anlagen, die in Geb√§uden aufgestellt werden, durch folgende Anforderung eingeschr√§nkt:

Sofern die Aufstellung nicht im Maschinenraum oder im Freien erfolgt, ist die K√§ltemittelf√ľllmenge in Aufstellungsbereichen mit Zutritt nur f√ľr befugte Personen auf max. 25 kg und in allen anderen Aufstellungsbereichen auf max. 10 kg beschr√§nkt.

F√ľr dauerhaft geschlossene Anlagen bis zu einer K√§ltemittelf√ľllmenge von <= 0,15 kg gelten f√ľr die Aufstellung im Erdgescho√ü bzw. im Untergescho√ü keine besonderen Anforderungen. Dies gilt ebenso f√ľr geschlossene Anlagen.

F√ľr Anlagen mit einer K√§ltemittelf√ľllmenge > 0,15 kg sind Aufstellungsanforderungen vom Raumvolumen und von der K√§ltemittelf√ľllmenge abh√§ngig. Kann das erforderliche Raumvolumen nicht erreicht werden, sind folgende Ma√ünahmen notwendig:

F√ľr K√§ltemittelf√ľllmengen <= 1,0 kg ist eine nat√ľrliche L√ľftung mit einem L√ľftungsquerschnitt A>= 300 cm2 erforderlich.

F√ľr K√§ltemittelf√ľllmengen > 1,0 kg sind alternativ folgende Ma√ünahmen durchzuf√ľhren:

nat√ľrliche L√ľftung mit entsprechendem L√ľftungsquerschnitt Entl√ľftung von Maschinenraum oder Maschinengeh√§use gem√§√ü E DIN 378-8 oder Ausf√ľhrung nach Explosionsschutz-Richtlinie (EX-RL) Ausr√ľstung des Maschinenraums mit einer mechanischen L√ľftungsanlage, die st√§ndig in Betrieb ist oder durch einen baumustergepr√ľften Gassensor in Betrieb genommen wird (bei K√§ltemittelf√ľllmengen <= 5,0 kg alternativ durch einen Sicherheitsdruckbegrenzer f√ľr fallenden Druck). Zus√§tzlich mu√ü ein Signal ausgel√∂st werden. F√ľr W√§rmepumpen sind speziell noch die l√§nderspezifischen Anforderungen der Feuerungsverordnungen zu beachten, da sich diese auch mit der Aufstellung von W√§rmepumpen besch√§ftigen.

Als zus√§tzliche Explosionsschutzma√ünahme wird bei dauerhaft geschlossenen und geschlossenen Anlagen mit K√§ltemittelf√ľllmengen 0,15 kg im Umkreis von 1 m um k√§ltemittelf√ľhrende Bauteile ein explosionsgef√§hrdeter Bereich festgelegt. Dieser Bereich deckt das zus√§tzliche Risiko von Leckagen infolge m√∂glicher Schwingungen und mechanischer Belastungen ab. Bei geschlossenen Anlagen mit offenem Verdichter (Wellendurchf√ľhrung) oder mit Verbindungselementen, die nicht als technisch dicht betrachtet werden k√∂nnen, sind weitergehende Schutzma√ünahmen nach EX-RL erforderlich, z. B.

st√§ndig technische L√ľftung oder Objektabsaugung nahe m√∂glicher Austrittsstellen. Bez√ľglich der elektrischen Anforderungen sind die Normen DIN VDE 165, DIN EN 60204-1, DIN EN 60335-2-40, EN 60335-1, EN 60335-2-24 und das Regelwerk HD 277 S1-2 zu beachten. Vergleich von Alternativ-K√§ltemitteln f√ľr W√§rmepumpen Dipl.-Ing. K. Beermann, Institut f√ľr K√§ltetechnik und Angewandte W√§rmetechnik der Universit√§t Hannover

(Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Laut FCKW-Halon-Verbots-Verordnung darf das K√§ltemittel R22 (HFCKW), das im Anwendungsbereich der W√§rmepumpen eingesetzt wird, nur noch bis zum 01.01.2000 in Neuanlagen verwendet werden. Aus diesem Grund m√ľssen Alternativ-K√§ltemittel untersucht werden. In der nebenstehenden Tabelle sind die technischen Daten von R22 und den m√∂glichen Alternativ-K√§ltemitteln R134a, R290, R717, R407C, R410A und CO2 aufgef√ľhrt.

R22 R134a R290 R717 R407C R410A CO2 ODP/R11 0,055 0 0 0 0 0 0 GWP/CO2(100a) 1,700 1,300 3 0 1,609 1,890 1 Normalsiedetemp. -40,8 ¬ļC -26,2 ¬ļC -42,1 ¬ļC -33,3 ¬ļC -44,3/-37,1 ¬ļC -50,5/-50,3 ¬ļC -78,4 ¬ļC kritisch Temp. 96,14 ¬ļC 101,1 ¬ļC 96,65 ¬ļC 133,3 ¬ļC 86,1 ¬ļC 73 ¬ļC 31,1 ¬ļC kritisch. Druck 49,7 bar 40,7 bar 42,5 bar 114,2 bar 46,2 bar 49,6 bar 73,7 bar Verfl√ľssigungs- druck bei 50 ¬ļC 19,3 bar 13,2 bar 17,1 bar 20,3 bar 19,9 bar 30,8 bar √ľberkrit. brennbar/toxisch nein/nein nein/nein ja/nein ja/ja nein/nein nein/nein nein/nein Technische Daten verschiedener K√§ltemittel f√ľr die W√§rmepumpenanwendung Einige W√§rmepumpenhersteller verwenden derzeit das brennbare K√§ltemittel Propan (R290) als Ersatz f√ľr R22. Die DIN 7003 "K√§lteanlagen und W√§rmepumpen mit brennbaren K√§ltemitteln der Gruppe L3 nach DIN EN 378-3" legt sicherheitstechnische Anforderungen im Umgang mit brennbaren K√§ltemitteln fest (siehe nebenstehenden Beitrag von B. Schrempf). Aufgrund der noch unklaren Rechtssituation auf europ√§ischer Ebene im Umgang mit brennbaren K√§ltemitteln ist die Suche nach weiteren Ersatzk√§ltemitteln f√ľr R22 im W√§rmepumpen-Anwendungsbereich unerl√§√ülich. Parallel zum Propan setzen einige Hersteller das K√§ltemittelgemisch R407C ein.

Die in der Tabelle ausgewählten Alternativ-Kältemittel sind im Vergleich zu R22 chlorfrei und haben somit kein Ozonabbaupotential. Die Kältemittel Ammoniak (R717), R290 und CO2 haben kein bzw. ein vernachlässigbares Treibhauspotential, während die Kältemittel R134a, R407C und R410A ein nicht unerhebliches direktes Treibhauspotential aufweisen. Das Treibhauspotential von R407C liegt etwas niedriger als das von R22.

Der Vergleich der Normalsiedetemperaturen der verschiedenen K√§ltemittel zeigt f√ľr das K√§ltemittelgemisch R407C einen Temperaturgleit von ca. 7 K bei Atmosph√§rendruck. Die Verwendung solcher zeotropen K√§ltemittelgemische erfordert zur energetischen Optimierung die Modifikation der W√§rme√ľbertrager, um den Lorenz-Proze√ü zu realisieren. M√∂gliche Konzentrationsverschiebungen durch Leckagen und im Anlagenbetrieb k√∂nnten Probleme verursachen.

Die kritische Temperatur gibt den jeweiligen Temperaturanwendungsbereich der K√§ltemittel wieder. Auff√§llig sind die hohe kritische Temperatur von 133,3 ¬ļC bei Ammoniak und die niedrige kritische Temperatur von 31,1 ¬ļC bei CO2. Mit dem K√§ltemittel CO2 mu√ü daher eine isobare W√§rmeabfuhr im √ľberkritischen Gebiet erfolgen. Der Vergleich der Verfl√ľssigungsdr√ľcke bei einer Verfl√ľssigungstemperatur von 50 ¬ļC (W√§rmepumpenanwendung) zeigt, da√ü mit dem K√§ltemittelgemisch R410A die √ľbliche Sicherheitsdruckgrenze von 25 bar absolut √ľberschritten wird. F√ľr den Einsatz von R410A und CO2 sind aufgrund der hohen Dr√ľcke im Anwendungsbereich Konstruktions√§nderungen der bisher verwendeten W√§rme√ľbertrager sowie K√§ltemittelverdichter erforderlich. Aufgrund der guten Umweltvertr√§glichkeit des nat√ľrlichen K√§ltemittels CO2 wird der Einsatz von CO2 in W√§rmepumpen in einem EU-Forschungsprojekt n√§her untersucht werden.

Im Gegensatz zu CO2 sind die beiden nat√ľrlichen K√§ltemittel Propan und Ammoniak brennbar, wobei Ammoniak zus√§tzlich noch toxisch ist. Trotz dieser Nachteile wird Ammoniak aufgrund seiner energetischen Vorteile vielfach in Gro√üanlagen eingesetzt. Ammoniak ist billiger, aber unvertr√§glich mit dem Werkstoff Kupfer, so da√ü der Werkstoff Stahl f√ľr die Rohrleitungen sowie f√ľr die W√§rme√ľbertrager zum Einsatz kommen mu√ü. Alternativ dazu wird derzeit der Werkstoff Aluminium in Verbindung mit Ammoniak untersucht.

Die berechtigte Forderung nach K√§ltemitteln, die kein Ozonabbaupotential und kein direktes Treibhauspotential aufweisen, f√ľhrt in Zukunft dazu, da√ü mehr und mehr die nat√ľrlichen K√§ltemittel zur Anwendung kommen m√ľssen. K√§ltemittelgemische, die noch ein direktes Treibhauspotential haben, k√∂nnen nur dann erfolgversprechend sein, wenn sie energetische Vorteile gegen√ľber den nat√ľrlichen K√§ltemitteln aufweisen k√∂nnen.

Aktuelle Meldungen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Mit einer Heizenergiespar- und einer Niedrigenergiehauszulage will der Bundesfinanzminister steuerliche Anreize zum umweltgerechten Bauen schaffen. Mit der Heizenergiesparzulage soll u.a. auch der Einbau von W√§rmepumpen gef√∂rdert werden. Der Bundesrat mu√ü dem Gesetzentwurf noch zustimmen. Einen &UUML;berblick √ľber das Leistungs- und Informationsangebot des IZW kann man sich auch √ľber INTERNET verschaffen. Die Adresse lautet: http://www.fiz-karlsruhe.de/peu/peu.html Hauptziel der W√§rmepumpen- Initiative in Brandenburg - WIB - e.V. ist es, den Bauherren Entscheidungs- und Planungssicherheit beim Einsatz von W√§rmepumpenanlagen zu geben. Telefon: (0331) 234 - 27 25 oder - 26 03. Prof. Georg Alefeld zum Gedenkenen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Wir trauern um einen hervorragenden Wissenschaftler, √ľberzeugten F√∂rderer der W√§rmepumpe und aufrichtigen Freund, der nach einer langen, mit bewundernswerter Haltung ertragenen Krankheit am 25. August 1995 im Alter von 62 Jahren in M√ľnchen verstorben ist.

Georg Alefeld war seit 1971 Ordinarius des Instituts f√ľr Festk√∂rperphysik und Technische Physik der Technischen Universit√§t M√ľnchen. W√§hrend seine fr√ľheren erfolgreichen Arbeitsgebiete im Bereich der Festk√∂rperphysik lagen, besch√§ftigte er sich seit etwa 15 Jahren zunehmend mit der angewandten Thermodynamik. Er war ohne Frage einer der f√ľhrenden internationalen Experten auf den Gebieten der Absorptionsw√§rme-pumpen, W√§rmetransformatoren und Absorptionsk√§ltemaschinen und hat der wissenschaftlichen Forschung der rationellen Energieverwendung wichtige Impulse gegeben.

Georg Alefeld war ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitbegr√ľnder und Vorstand des Bayerischen Zentrums f√ľr angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern).

Als Mitglied der ersten Stunde der Beratergruppe hat er dem IZW durch sein Fachwissen, seine ausgeprägte Persönlichkeit und immer freundliches Wesen entscheidende Impulse gegeben und viel zu den bisherigen Erfolgen beigetragen.

Ein unerbittliches Schicksal hat ihn mitten aus seinen wissenschaftlichen Arbeiten gerissen. Die Entwicklung der Absorptionswärmepumpe in Deutschland wird jedoch immer mit seinem Namen verbunden bleiben.

F√∂rderprogramme f√ľr W√§rmepumpen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Das IZW hat inzwischen die bereits vorangek√ľndigte Brosch√ľre zur F√∂rderung von W√§rmepumpen fertiggestellt (siehe Publikationen).

Der Vorteil dieser Zusammenstellung besteht vor allem darin, da√ü aus den verschiedenen F√∂rderprogrammen zum Einsatz erneuerbarer Energien und zu rationellen Energieverwendung die Informationen herausgearbeitet wurden, die f√ľr den potentiellen Besitzer bzw. Betreiber einer W√§rmepumpenanlage von Interesse sind.

Die vorliegende Brosch√ľre gibt einen &UUML;berblick √ľber die aktuellen F√∂rderprogramme des Bundes (Bundesministerien f√ľr Wirtschaft, f√ľr Finanzen und f√ľr Landwirtschaft) und von derzeit neun Bundesl√§ndern. Dar√ľber hinaus werden f√ľr sieben Verbundunternehmen sowie 28 regionale Energieversorgungsunternehmen (EVU) die F√∂rderprogramme, Sonderabkommen und Sondertarife f√ľr den W√§rmepumpeneinsatz dargestellt. Eine tabellarische Zusammenstellung weiterer F√∂rderprogramme und Sonderabkommen von EVU und Stadtwerken rundet den &UUML;berblick ab.

IZW

Publikationen (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



IZW-Berichte IZW 1/95 Alefeld, G. u.a.: Absorptionswärmepumpe mit variabler Wärmeauskopplung auf zwei Temperaturniveaus. BMBF-Abschlußbericht, September 1995, 195 S. Preis: 40,- DM

Brosch√ľre "F√∂rderprogramme und Unterst√ľtzungsma√ünahmen zum W√§rmepumpeneinsatz" 1. Auflage, November 1995, 84 S., Preis: 15,- DM

Erg√§nzungslieferung zur Sammelmappe "W√§rmepumpen - Beispiele ausgef√ľhrter Anlagen" 51 Anlagenbeschreibungen, auch als gebundene Ausgabe erh√§ltlich (bitte bei Bestellung angeben). Dezember 1994, Preis: 15,- DM

Alle Publikationen sowie ein Verzeichnis der beim IZW verf√ľgbaren Informationsschriften sind zu beziehen bei:

Fachinformationszentrum Karlsruhe Bibliographischer Service Postfach 24 65 D-76012 Karlsruhe Telefon (0 72 47) 8 08-3 33 Telefax (0 72 47) 8 08-1 35

Termine (Zur√ľck zum Inhaltsverzeichnis.)



Internationale ASUE-Fachtagung mit begleitender Ausstellung: W√§rme macht K√§lte - Absorptionsk√§lteerzeugung in der Praxis 24.-25.01.1996, Dresden Arbeitsgemeinschaft f√ľr sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE), Postfach 10 03 04, D-20002 Hamburg Telefon: (0 40) 23 45 09 Telefax: (0 40) 23 66 33 61


Absorption/Sorption Heat Pumps and Refrigeration Systems 14.02.1996, Atlanta, USA Srinivas Garimella, Western Michigan University, Telefax: (+1) 616 - 387 33 58 E-MaiPl: srinivas.garimella@wmich.edu


"Regeneratio" (Ausstellung f√ľr regenerative Energien und energiebewu√ütes Bauen mit Kongre√ü) 27.-29.06.1996, Ulm, Messegel√§nde Ulmer Ausstellungs-GmbH, c/o Ing. Siegried Rettich, Wacholderweg 9, D-78661 Dietingen Telefax: (07 41) 60 76 Telefax: (07 41) 4 20 39


International Ab-Sorption Heat Pump Conference 17.-20.09.1996, Montreal, Canada Dr. D. Nikanpour, Dr. S. Hosatte, CANMET-EDRL, 1615 Monte Ste-Julie, P.O.Box 48 00, Varennes, Québec, Canada, J3X 1S6 Telefon: (+1) 514 - 652 -57 43 oder -53 31 Telefax: (+1) 514 - 652 -51 77


5th International Energy Agency Conference on Heat Pumping Technologies 22.-26.09.1996, Toronto, Ontario, Canada Dr. Vincenza Galatone, EDRL, 1615 Monte Ste-Julie, P.O.Box 48 00, Varennes, Québec, Canada, J3X 1S6 Telefax: (+1) 514 - 652 51 77 Internet: vgalaton@cc2smpt.emr.ca

http://www.fiz-karlsruhe.de/peu/izw/wp_dec95.html#Beitrag2


Dissertation: CO_2 als K√§ltemittel f√ľr W√§rmepumpen

Verfasser: Rieberer, Rene

Textsprache: English

Schlagw√∂rter: Energietechnik: Sonstiges; Technik: W√§rme und Thermodynamik; CO_2 - R-744, W√§rme√ľbergang, W√§rmepumpensimulation

Kurzfassung: CO_2 ist ein Sicherheitsk√§ltemittel ohne Ozonzerst√∂rungspotential und vernachl√§ssigbarem Treibhauspotential. Bedingt durch die kritischen Daten von CO_2 (31¬įC, 74 bar) herrschen in W√§rmepumpen Dr√ľcke um den kritischen Bereich. Dies f√ľhrt zu hohen Dichten und W√§rme√ľbergangszahlen. Mit Hilfe des in dieser Arbeit entwickelten Simulationsprogrammes HPSTAT k√∂nnen sowohl unterkritische als auch √ľberkritische Betriebszust√§nde analysiert werden. Die verwendeten Berechnungsans√§tze f√ľr W√§rme√ľbergang und Druckverlust wurden mit Versuchsdaten einer CO_2-Warmwasserw√§rmepumpe √ľberpr√ľft. Bei niedrigen W√§rmesenkeneintrittstemperaturen stellt CO_2 einen attraktiven Ersatzstoff f√ľr die (H)FCKW dar. Die vielversprechendste Anwendung ist die Warmwasserbereitung. Bei einer Wassererw√§rmung von 10 auf 60¬įC und 0¬įC Verdampfungstemperatur kann eine Leistungszahl von 4 erreicht werden. Die hohe Effizienz basiert auf der guten Anpassung der K√§ltemitteltemperatur an die W√§rmesenkentemperatur bei der W√§rmeabgabe und der hohen Kompressoreffizienz aufgrund des kleinen Druckverh√§ltnisses von weniger als 3 beim optimalen 'Kondensationsdruck' von 90 bar. Frischluftheizungssysteme f√ľr Niedrigenergieh√§user, bestehend aus CO_2-W√§rmepumpe, W√§rmetauscher zur Abw√§rmer√ľckgewinnung und Erdreichw√§rmetauscher zur Vorw√§rmung der Frischluft, sollten Jahresarbeitszahlen von ca. 6 erreichen.

Beurteiler: Halozan Hermann ; Gilli Paul Viktor

TECHNISCHE UNIVERSIT√ĄT GRAZ, 300 / Fakult√§t f√ľr Maschinenbau

http://www.tu-graz.ac.at/forschung/dissertationen/1998/3000/D-0022.html



http://www.gbt.ch/knowhow/Doc500018/Default.htm

http://www.gbt.ch/forum_toc.htm


http://www.gbt24.ch/ziele01.htm

http://www.waermepumpe.ch/hpc/links.html





12 Dec 2004
23:08:02
Krächer
Kunz Johann
Tag,
die neuen Norm DIN 8901 im Anhang!
Gruss Kunz



DIN 8901

Regelungen zum Gew√§sserschutz sind in der DIN 8901 K√§lteanlagen und W√§rmepumpen - Schutz von Erdreich, Grund und Oberfl√§chenwasser - Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen und Pr√ľfungen (Ausgabe Dezember 2002) zu finden.

Eine kurze Inhaltsangabe der Norm*

Diese Norm findet Anwendung f√ľr K√§lteanlagen und W√§rmepumpen, die bis zu 100 kg wassergef√§hrdende Stoffe (WGK 1* und Ammoniak) je K√§ltemittelkreislauf enthalten (ausgenommen mobile K√§lteanlagen und K√§lteanlagen mit bis zu 1,5 kg K√§ltemittel).

Ferner gilt die Norm f√ľr K√§lteanlagen und W√§rmepumpen mit K√§ltemittelf√ľllmenge bis 12,5 kg je K√§ltemittelkreislauf bei Direktverdampfung oder Direktkondensation im Erdreich (...). Es wird darauf hingewiesen, dass f√ľr die Benutzung von Erdreich, Grund- und Oberfl√§chenwasser die wasserrechtliche Erlaubnis der Wasserbeh√∂rde vorliegen muss.



Es werden folgende Anforderungen gestellt:

Bei K√§lteanlagen und W√§rmepumpen sind nur biologisch abbaubare √Ėle (nicht wassergef√§hrdend oder h√∂chstens WGK 1*) erlaubt.
Die verwendeten Werkstoffe m√ľssen den thermischen, chemischen und mechanischen Beanspruchungen gen√ľgen und gegen√ľber Betriebs- und Hilfsstoffen sowie Erdreich best√§ndig sein.
Bei einem Leck im K√§ltemittelkreislauf muss die Anlage durch eine typgepr√ľfte Sicherheitseinrichtung abgeschaltet werden und bleiben, z.B. durch eine nach DIN EN 12263 typgepr√ľfte Sicherheitsschalteinrichtung f√ľr fallenden Druck mit manuellem Reset.



F√ľr Anlagen mit direktem W√§rmeaustausch (K√§ltemittel) mittels Erdkollektoren werden zus√§tzliche Anforderungen definiert.

Die Einhaltung der Anforderungen ist vor Inbetriebnahme durch eine entsprechend qualifizierte Person zu pr√ľfen (Details siehe in der Norm).

Das Ergebnis der Pr√ľfung ist in einem Pr√ľfprotokoll festzuhalten (Anhang B der Norm).

III. Bau und Ausr√ľstung
§ 4
Allgemeines
(1) Der Unternehmer hat daf√ľr zu sorgen, da√ü Anlagen, Einrichtungen und R√§ume nach ¬ß 1 Abs. 1 entsprechend den Bestimmungen dieses Abschnittes III beschaffen sind. DA

(2) F√ľr K√§lteanlagen mit K√§ltemitteln

‚Äď der Gruppe 1 bis zu einem F√ľllgewicht von 10 kg,
‚Äď der Gruppe 2 bis zu einem F√ľllgewicht von 2,5 kg

oder

‚Äď der Gruppe 3 bis zu einem F√ľllgewicht von 1 kg

gelten § 5 Abs. 2 und 5, §§ 8, 10 und 17 nicht. DA

(3) F√ľr K√§lteanlagen, W√§rmepumpen und K√ľhleinrichtungen, die unter den Anwendungsbereich der Richtlinie des Rates vom 14. Juni 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten f√ľr Maschinen (89/392/EWG), zuletzt ge√§ndert durch die Richtlinie des Rates vom 20. Juni 1991 (91/368/EWG), und der Richtlinie des Rates vom 30. November 1989 √ľber Mindestvorschriften f√ľr Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (89/655/EWG) fallen, gelten die folgenden Bestimmungen. DA

(4) F√ľr K√§lteanlagen, W√§rmepumpen und K√ľhleinrichtungen, die unter den Anwendungsbereich der Richtlinie 89/392/EWG fallen und nach dem 31. Dezember 1992 erstmals in Betrieb genommen werden, gelten anstatt der Beschaffenheitsanforderungen dieses Abschnittes die Beschaffenheitsanforderungen des Anhangs I der Richtlinie. Der Unternehmer darf diese Maschinen erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn ihre √úbereinstimmung mit den Bestimmungen der Richtlinie durch eine EG-Konformit√§tserkl√§rung nach Anhang II sowie das EG-Zeichen nach Anhang III der Richtlinie nachgewiesen ist. DA

(5) Absatz 4 gilt nicht f√ľr K√§lteanlagen, W√§rmepumpen und K√ľhleinrichtungen, die den Anforderungen dieses Abschnittes entsprechen und bis zum 31. Dezember 1994 in den Verkehr gebracht worden sind.

(6) K√§lteanlagen, W√§rmepumpen und K√ľhleinrichtungen, die nicht unter Absatz 4 fallen, m√ľssen sp√§testens am 1. Januar 1997 mindestens den Anforderungen der Richtlinie 89/655/EWG entsprechen.




DA zu § 4 Abs. 1:
Siehe auch:

1. DIN-Normen DIN 2401­1 Innen- oder außendruckbeanspruchte Bauteile; Druck und Temperaturangaben, Begriffe, Nenndruckstufen,
DIN 2403 Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflußstoff,
DIN 2405 Rohrleitungen in Kälteanlagen; Kennzeichnung,
DIN 3158 K√§ltemittelarmaturen; Sicherheitstechnische Festlegungen; Pr√ľfung, Kennzeichnung,
DIN 3159 Flanschanschl√ľsse f√ľr K√§ltemittel-Armaturen bis ND 25,
DIN 3160 Durchgang-Absperrventile f√ľr K√§ltemittelkreisl√§ufe, Nenndruck 25,
DIN 3161 Eck-Absperrventile f√ľr K√§ltemittelkreisl√§ufe, Nenndruck 25,
DIN 3162 Schutzkappen f√ľr Ventile in K√§ltemittelkreisl√§ufen, Nenndruck 25,
DIN 3163 Durchgang-Regelventile f√ľr K√§ltemittelkreisl√§ufe, Nenndruck 25,
DIN 3164 Stellungsanzeiger f√ľr Ventile in K√§ltemittelkreisl√§ufen,
DIN 3440 Temperaturregel- und Begrenzungseinrichtungen f√ľr W√§rmeerzeugungsanlagen; Sicherheitstechnische Anforderungen und Pr√ľfung,
DIN 4140 D√§mmarbeiten an betriebs- und haustechnischen Anlagen; Ausf√ľhrung von W√§rme- und K√§lted√§mmungen,
DIN 4361 Sicherheitsgerechtes Gestalten technischer Erzeugnisse; Ber√ľhrungs-Schutzeinrichtungen f√ľr Kompressoren, Sicherheitstechnische Anforderungen,
DIN 4753¬≠1 Wassererw√§rmer und Wassererw√§rmungsanlagen f√ľr Trink- und Betriebswasser; Anforderungen, Kennzeichnung, Ausr√ľstung und Pr√ľfung,
DIN V 8418 Benutzerinformation; Hinweise f√ľr die Erstellung,
DIN 8900¬≠2 W√§rmepumpen; Anschlu√üfertige W√§rmepumpen mit elektrisch angetriebenen Verdichtern, Pr√ľfbedingungen, Pr√ľfumfang, Kennzeichnung,
DIN 8901 K√§lteanlagen und W√§rmepumpen; Schutz von Erdreich, Grund- und Oberfl√§chenwasser; Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen und Pr√ľfung,
DIN 8962 Kältemittel-Kurzzeichen,
DIN 8971 Einstufige Verfl√ľssigungss√§tze f√ľr K√§ltemaschinen; Normbedingungen f√ľr Leistungsangaben; Pr√ľfung; Angaben in Kenndatenbl√§ttern und auf Typenschildern,
DIN 8972­1 Fließbilder kältetechnischer Anlagen; Fließbildarten, Informationsinhalt,
DIN 8972¬≠2 Flie√übilder k√§ltetechnischer Anlagen; Zeichnerische Ausf√ľhrung, graphische Symbole,
DIN 8973 Motorverdichter f√ľr K√§ltemaschinen; Normbedingungen f√ľr Leistungsangaben; Pr√ľfung; Angaben in Kenndatenbl√§ttern und auf Typenschildern,
DIN 8975¬≠1 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; Auslegung,
DIN 8975¬≠2 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Anforderungen f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung, Aufstellung und Betreiben, Werkstoffauswahl f√ľr K√§lteanlagen,
DIN 8975¬≠3 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Anforderungen f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung, Aufstellung und Betreiben, Angaben f√ľr Betriebsanleitungen,
DIN 8975¬≠4 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; Bescheinigung √ľber die Pr√ľfung; Kennzeichnungsschild,
DIN 8975¬≠5 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; Pr√ľfung vor Inbetriebnahme,
DIN 8975¬≠6 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; K√§ltemittel-Rohrleitungen,
DIN 8975¬≠7 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; Sicherheitseinrichtungen in K√§lteanlagen gegen unzul√§ssige Druckbeanspruchungen,
DIN 8975¬≠8 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Anforderungen f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung, Aufstellung und Betreiben, F√ľllstandsanzeige-Einrichtungen f√ľr die K√§ltemittelbeh√§lter, Fl√ľssigkeitsstandanzeiger,
DIN 8975¬≠9 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; Flexible Leitungen im K√§ltemittelkreislauf,
E DIN 8975¬≠10 K√§lteanlagen; Sicherheitstechnische Grunds√§tze f√ľr Gestaltung, Ausr√ľstung und Aufstellung; Emissionsminderung von K√§ltemitteln aus K√§lteanlagen,
DIN 16 006 √úberdruckme√üger√§te mit Rohrfeder; Sicherheitstechnische Anforderungen und Pr√ľfung,
DIN 16 007 √úberdruckme√üger√§te mit elastischem Me√üglied f√ľr Luftkompressoren und Luftkompressoranlagen; Sicherheitstechnische Anforderungen und Pr√ľfung,
DIN 18 036 Eissportanlagen; Anlagen f√ľr den Eissport mit Kunsteisfl√§chen; Grundlagen f√ľr Planung und Bau,
DIN 31 000/
VDE 1000 Allgemeine Leits√§tze f√ľr das sicherheitsgerechte Gestalten technischer Erzeugnisse,

DIN 31 001¬≠1 Sicherheitsgerechtes Gestalten technischer Erzeugnisse; Schutzeinrichtungen; Begriffe, Sicherheitsabst√§nde f√ľr Erwachsene und Kinder,
DIN 31 051 Instandhaltung; Begriffe und Maßnahmen,
DIN 32 733 Sicherheitsschalteinrichtungen zur Druckbegrenzung in K√§lteanlagen und W√§rmepumpen; Anforderungen und Pr√ľfung,
DIN 33 830¬≠1 W√§rmepumpen; Anschlu√üfertige Heiz-Absorptionsw√§rmepumpen; Begriffe, Anforderungen, Pr√ľfung, Kennzeichnung,
DIN 33 830¬≠3 W√§rmepumpen; Anschlu√üfertige Heiz-Absorptionsw√§rmepumpen; K√§ltetechnische Sicherheit, Pr√ľfung,
DIN 33 831¬≠1 W√§rmepumpen; Anschlu√üfertige Heiz-W√§rmepumpen mit verbrennungsmotorisch angetriebenen Verdichtern; Begriffe, Anforderungen, Pr√ľfung, Kennzeichnung,
DIN EN 294 Sicherheit von Maschinen; Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrstellen mit den oberen Gliedmaßen,
DIN EN 344 Anforderungen und Pr√ľfverfahren f√ľr Sicherheits-, Schutz- und Berufsschuhe f√ľr den gewerblichen Gebrauch,
DIN EN 345 Spezifikation der Sicherheitsschuhe f√ľr den gewerblichen Gebrauch,
DIN EN 378-1 Kälteanlagen und Wärmepumpen; Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen; Teil 1: Grundlegende Anforderungen,
DIN EN 60
204-1 Sicherheit von Maschinen; Elektrische Ausr√ľstung von Maschinen; Teil 1: Allgemeine Anforderungen,
DIN EN 35 335-1/ VDE 0700-1 Sicherheit elektrischer Ger√§te f√ľr den Hausgebrauch und √§hnliche Zwecke; Teil 1: Allgemeine Anforderungen,
DIN EN 60
335-2-24 Sicherheit elektrischer Ger√§te f√ľr den Hausgebrauch und √§hnliche Zwecke; Teil 2: Besondere Anforderungen f√ľr K√ľhl-und Gefrierger√§te und Eisbereiter,
DIN EN 60
335-2-40 Sicherheit elektrischer Ger√§te f√ľr den Hausgebrauch und √§hnliche Zwecke; Teil 2: Besondere Anforderungen an elek-trisch betriebene W√§rmepumpen, Klimager√§te und Raumluft-Entfeuchter,
DIN EN 255¬≠1 W√§rmepumpen; Anschlu√üfertige W√§rmepumpen mit elektrisch angetriebenen Verdichtern zum Heizen oder zum Heizen und K√ľhlen; Benennungen, Definitionen und Bezeichnungen,
DIN EN 292­1 Sicherheit von Maschinen; Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze; Grundsätzliche Terminologie, Methodik,
DIN EN 292­2 Sicherheit von Maschinen; Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze; Technische Leitsätze und Spezifikationen,
DIN EN 28 187 Haushalts-K√ľhlger√§te; K√ľhl-Gefrierger√§te; Eigenschaften und Pr√ľfverfahren (IS0 8187: 1991),
DIN VDE 0100­100 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1 000 V; Anwendungsbereich, Allgemeine Anforderungen,
DIN VDE 0106¬≠100 Schutz gegen elektrischen Schlag; Anordnung von Bet√§tigungselementen in der N√§he ber√ľhrungsgef√§hrlicher Teile,
DIN VDE 0165 Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen,
DIN VDE 0700¬≠240 Sicherheit elektrischer Ger√§te f√ľr den Hausgebrauch und √§hnliche Zwecke; K√ľhl- und Gefrierger√§te f√ľr besondere Zwecke und Eisbereiter,


2. Technische Regeln Druckbehälter (TRB) TRB 001 Allgemeines - Aufbau und Anwendung der TRB (ZH 1/608.1).
TRB 002 Allgemeines - Erläuterungen zu Begriffen der Druckbehälterverordnung (ZH 1/621.22),
TRB 010 Allgemeines - Zusammenstellung der in den TRB in Bezug genommenen technischen Normen und Vorschriften (ZH 1/621.26),
TRB 100 Werkstoffe (ZH 1/612),
TRB 200 Herstellung (ZH 1/613),
TRB 300 Berechnung (ZH 1/614),
TRB 401 Ausr√ľstung der Druckbeh√§lter - Kennzeichnung (ZH 1/621.10),
TRB 402 Ausr√ľstung der Druckbeh√§lter - √Ėffnungen und Verschl√ľsse (ZH 1/621.11),
TRB 403 Ausr√ľstung der Druckbeh√§lter - Einrichtungen zum Erkennen und Begrenzen von Druck und Temperatur (ZH 1/621.16),
TRB 404 Ausr√ľstung der Druckbeh√§lter - Ausr√ľstungsteile (ZH 1/621.17),
TRB 500 Verfahrens- und Pr√ľfrichtlinien f√ľr Druckbeh√§lter (ZH 1/621.24),
TRB 502 Sachkundiger nach § 32 DruckbehV (ZH 1/621.1),
TRB 505 Verfahren und Registrieren der Baumusterpr√ľfung sowie Pr√ľfung von Druckbeh√§ltern durch den Hersteller (ZH 1/621.25),
TRB 511 Pr√ľfungen durch Sachverst√§ndige - Erstmalige Pr√ľfung - Vorpr√ľfung (ZH 1/621.5),
TRB 512 Pr√ľfungen durch Sachverst√§ndige - Erstmalige Pr√ľfung - Baupr√ľfung und Druckpr√ľfung (ZH 1/621.6),
TRB 513 Pr√ľfungen durch Sachverst√§ndige - Abnahmepr√ľfung (ZH 1/621.7),
TRB 514 Pr√ľfungen durch Sachverst√§ndige - Wiederkehrende Pr√ľfungen (ZH 1/621.8),
TRB 515 Pr√ľfungen durch Sachverst√§ndige - Pr√ľfung in besonderen F√§llen (ZH 1/621.9),
TRB 521 Bescheinigung der ordnungsmäßigen Herstellung (ZH 1/621.2),
TRB 522 Pr√ľfung durch den Hersteller - Druckpr√ľfung (ZH 1/621.3),
Anlage zu TRB 521 und 522 Muster f√ľr Herstellerbescheinigungen(ZH 1/621.4),
TRB 531 Pr√ľfungen durch Sachkundige - Abnahmepr√ľfung (ZH 1/621.13),
TRB 532 Pr√ľfungen durch Sachkundige - Wiederkehrende Pr√ľfungen (ZH 1/621.14),
TRB 533 Pr√ľfungen durch Sachkundige - Pr√ľfung in besonderen F√§llen (ZH 1/621.15),
TRB 600 Aufstellung der Druckbehälter (ZH 1/621.18),
TRB 610 Druckbehälter - Aufstellung von Druckbehältern zum Lagern von Gasen (ZH 1/621.19),
TRB 700 Betrieb von Druckbehältern (ZH 1/621.12),
TRB 801 Besondere Druckbehälter nach Anhang II zu § 12 DruckbehV (ZH 1/621.23),
E TRB 801
Nr. 45 Besondere Druckbeh√§lter nach Anhang II zu ¬ß 12 DruckbehV; Geh√§use von Ausr√ľstungsteilen,
TRB 851 Einrichtungen zum Abf√ľllen von Druckgasen aus Druckgasbeh√§ltern in Druckbeh√§lter - Errichten (ZH 1/621.20),
TRB 852 Einrichtungen zum Abf√ľllen von Druckgasen aus Druckgasbeh√§ltern in Druckbeh√§lter - Betreiben (ZH 1/621.21),


3. AD-Merkbl√§tter A 1 Sicherheitseinrichtungen gegen Druck√ľberschreitung; Berstsicherungen,
A 2 Sicherheitseinrichtungen gegen Druck√ľberschreitung; Sicherheitsventile,
W 10 Werkstoffe f√ľr tiefe Temperaturen; Eisenwerkstoffe,


4. Berufsgenossenschaftliche Merkblätter

Regeln f√ľr den Einsatz von Atemschutzger√§ten (ZH 1/701),

Merkblatt: Fluorkohlenwasserstoffe - FKW - (ZH 1/409),

Auswahlkriterien f√ľr die spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge nach den Berufsgenossenschaftlichen Grunds√§tzen f√ľr arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (ZH 1/600), insbesondere nach den Grunds√§tzen

G 21 "Kältearbeiten" (ZH 1/600.21),

G 26 "Atemschutzgeräte" (ZH 1/600.26),

5. Berufsgenossenschaftliche Grunds√§tze f√ľr arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

G 21 Kältearbeiten,

G 26 Atemschutzgeräte.





DA zu § 4 Abs. 2:
Bei K√§lteanlagen mit geringem F√ľllgewicht ist die Gef√§hrdung durch das K√§ltemittel unerheblich, so da√ü bestimmte Anforderungen an die Ausr√ľstung und Aufstellung entfallen k√∂nnen.




DA zu § 4 Abs. 3 und 4:
Unter den Geltungsbereich der Richtlinie des Rates vom 14. Juni 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten f√ľr Maschinen (89/392/EWG) fallen z. B. nicht:

‚Äď Apparate,
‚Äď R√§ume.




DA zu § 4 Abs. 4:
Beschaffenheitsanforderungen enthalten die Bestimmungen der §§ 4 bis 12 und 15.
21 Jan 2005
14:58:57
Neue Norm DIN 8901 Kälteanlagen FCKW Gewässerschutz Wärmepumpe Erdreich
K√§ltemittel Pr√ľfleck Lecksuch Ger√§t Leckrate Verluste Montage K√§ltetechnik Link
Hallo, im Anhang Infos zum Thema Kältemittel Lecksuche.
Gruss Krause

Lecksuche/Dichtheitspr√ľfung

Pr√ľfleck f√ľr Montagelecksuchger√§te

Zur Lecksuche an K√§lteanlagen unter Baustellenbedingungen werden bevorzugt kleine und handliche Montagelecksuchger√§te eingesetzt. Da diese Ger√§te nur eine begrenzteLeistungsf√§higkeit besitzen,ist die √úberpr√ľfung ihrer Funktionsf√§higkeit, insbesondere der Nachweisempfindlichkeit, in relativ kurzen Zeitabst√§nden besonders wichtig. Zu diesem Zweck wurde ein einfaches, kosteng√ľnstiges und langzeitstabiles Pr√ľfleckentwickelt.

Nach der bisherigen Erprobung ist das Pr√ľfleck f√ľr die Funktions√ľberpr√ľfung folgender Montagelecksuchger√§te geeignet:L 790a, D-Tec, TIF 5650, TIF 5750, Robinair 16500 und AN 134 .

Das Pr√ľfleck wurde so ausgelegt, da√ü die mit ihm erzielte Anzeige am Lecksuchger√§t der Anzeige an einem R134a-Leck der Leckrate 30 g/a entspricht.

Technische Parameter

Leckrate: √§quivalente R134a-Leckrate 30 g/a, bei 20 ¬įC, gemessen mit LSG H-25 C
Temperaturkoeffizient: 3,5 %/K
Temperatureinsatzbereich: 10 ¬įC bis 30 ¬įC
Lagertemperatur: -20 ¬įC bis 50 ¬įC
Lebensdauer: mind. 2 Jahre
Neu:
5g/a Pr√ľfleck f√ľr Montagelecksuchger√§te
der 3.Generation


Zus√§tzlich zu dem bew√§hrten Pr√ľfleck mit einer √§quivalenten R134a-Leckrate von 30g/a wurde ein neues Pr√ľfleck von 5g/a f√ľr Lecksuchger√§te, die eine h√∂here Empfindlichkeit aufweisen, entwickelt.


Zur Dichtheitspr√ľfung von K√§lteanlagen ist der Einsatz elektronischer Lecksuchger√§te notwendig. Kommen Montagelecksuchger√§te zur Anwendung, ist deren funktionelle √úberpr√ľfung vor jedem Einsatz notwendig. Daf√ľr haben sich seit 4 Jahren die Pr√ľflecks mit einer √§quivalenten R134a- Leckrate von 30g/a bew√§hrt. Aus √∂kologischen, technischen und √∂konomischen Gr√ľnden haben sich die Anforderungen an die Dichtheit der K√§lteanlagen wesentlich erh√∂ht. Entsprechend des Stufenplanes ‚ÄěVerbesserung der Dichtheit k√§ltetechnischer Erzeugnisse‚Äú des Forschungsrates K√§ltetechnik e.V. betr√§gt ab 30. Juni 2008 die zul√§ssige Einzelleckrate bei K√§lteanlagen mit fluorierten Kohlenwasserstoffen (H- FKW) 5g/a. Sp√§testens ab diesem Zeitpunkt ist der Einsatz von Montagelecksuchger√§ten der 3. Generation mit einer Nachweisempfindlichkeit von mindestens 5g/a unerl√§sslich. F√ľr Montagelecksuchger√§te, die schon jetzt die Anforderungen der 3. Generation erf√ľllen, wurde vom ILK-Dresden ein neues Pr√ľfleck mit einer √§quivalenten R134a-Leckrate von 5g/a entwickelt. Das Pr√ľfleck ist einfach in der Handhabung, preiswert und kann f√ľr alle Montagelecksuchger√§te eingesetzt werden, die gegen√ľber fluorierten Kohlenwasserstoffen empfindlich genug sind. Der Temperatureinsatzbereich betr√§gt 10 - 30 ¬įC bei einem Temperaturkoeffizienten von 0,3 g/a pro K. Die Lebensdauer des Pr√ľflecks liegt bei ca. 5 Jahren. Die Pr√ľflecks sind in einem stabilen Transportbeh√§lter aus Holz lieferbar.

http://www.ilkdresden.de/de/leistungen/technologien/lecksuche.htm


Ein neuartiger K√§ltemittel-Detektor zur Dichtheitspr√ľfung in der K√§lte- und Klimatechnik
Thomas Böhm,
INFICON GmbH,
Köln
Kontakt: T. Böhm
Die Anforderungen an die Qualit√§tsstandards von K√§lte erzeugenden Maschinen steigen kontinuierlich. Neue K√§ltemittel werden kontinuierlich entwickelt und kommen in zahlreichen Produkten weltweit zum Einsatz. W√§hrend der Dichtheitspr√ľfung mit heute √ľblichen Halogen-Leckdetektoren treten h√§ufig Fehlalarme auf, die die Lecksuche ma√ügeblich behindern; dar√ľber hinaus altern die Sensoren schnell, so dass hohe Wartungskosten entstehen und die Verf√ľgbarkeit eingeschr√§nkt ist. Unter Verwendung eines neuen Sensorprinzips wurde ein handliches Ger√§t entwickelt, das die beschriebenen Nachteile beseitigt und dar√ľber hinaus auf die heutigen Bed√ľrfnisse der Produktionslinien ausgerichtet ist.

Kältemittel-Detektor
schneller Nachweis kleinster Leckagen
Infrarotabsorption
pyroelektrischer Sensor
Die Anforderungen an die Qualit√§tsstandards von K√§ltemaschinen steigen kontinuierlich. Neue, umweltfreundliche K√§ltemittel werden kontinuierlich entwickelt und kommen in zahlreichen Produkten weltweit zum Einsatz. Durch das europaweite Verbot von FCKW-Verwendungen zum Schutz der Ozonschicht haben sich seit Anfang der neunziger Jahre die teilhalogenierten Kohlenwasserstoffe H-FCKW und H-FKW als Ersatztreibgase etabliert. Diese Treibgase besitzen zwar nur noch ein geringes Ozonsch√§digungspotential, aber nach wie vor ein 100- bis 5.000faches Treibhauspotential gegen√ľber CO2.

Zudem m√ľssen die Hersteller die hermetische Dichtigkeit des gesamten K√§ltekreislaufes und seiner Komponenten √ľber viele Jahre gew√§hrleisten.


Typische Dichtigkeitsanforderungen f√ľr komplette K√§ltesysteme liegen heute im Bereich einiger weniger Gramm K√§ltemittelverlust pro Jahr. Die Dichtigkeitsanforderungen an die einzelnen Komponenten des Systems und deren Verbindungen sind entsprechend anspruchsvoller. In der Zulieferindustrie hat sich mittlerweile die Pr√ľfgasmethode durchgesetzt, wobei √ľblicherweise das Pr√ľfgas Helium nachgewiesen wird.

In der Endpr√ľfung von K√§ltemaschinen ist Helium als Pr√ľfgas aber nicht geeignet, da zum Zeitpunkt der Endpr√ľfung der K√ľhlkreislauf bereits mit K√§ltemittel gef√ľllt ist. Die Pr√ľfaufgabe besteht also darin, die Dichtigkeit der Verbindungsstellen der einzelnen Komponenten und Baugruppen mit einem Pr√ľfger√§t zu ermitteln, das direkt das jeweilige K√§ltemittel mit ausreichend geringer Nachweisgrenze detektieren kann.

Der neuartige K√§ltemittel-Detektor HLD5000 wird vornehmlich zur Dichtheitspr√ľfung in folgenden Appliaktionen eingesetzt:


Klimaanlagen in Automobilen
Klimaanlagen f√ľr Geb√§ude
K√ľhl- und Gefrierschr√§nke
K√ľhlanlagen
Die heute am Markt erh√§ltlichen Ger√§te basieren auf Prinzipien, bei denen das nachzuweisende K√§ltemittel in einem beheizten Sensor eine chemischen Reaktion verursacht, die einen messbaren elektrischen Strom erzeugt, oder Prinzipien, bei denen K√§ltemittel zeitweise Sauerstoffmolek√ľle aus einer Keramikoberfl√§che herausl√∂sen, was eine messbare √§nderung des elektrischen Widerstandes verursacht.

Diese Methoden haben aber deutliche Nachteile, die sich im Produktionsalltag als sehr störend erweisen:

Aufgrund der geringen Selektivit√§t der Methoden werden alle m√∂glichen Gase und D√§mpfe, die in einer industriellen Umgebung vorhanden sein k√∂nnen (z.B. Wasserdampf, L√∂sungsmittel oder K√§ltemittel) als Leckage angezeigt. Dadurch gestaltet sich die eindeutige Identifizierung und Quantifizierung einer echten Leckage oft als schwierig. Dieser Effekt ist umso √§rger, wenn die Pr√ľfarbeitspl√§tze hinsichtlich der Lecksuche nicht optimiert sind. Beispielsweise k√∂nnen sich K√§ltemittel-F√ľllstationen, die im Betrieb gewisse Mengen von K√§ltemitteln in die Umgebungsluft freisetzen, in der N√§he der Pr√ľfpl√§tze befinden.
Der chemische Sensor verbraucht sich, was zu hohen Unterhaltskosten f√ľhrt.
Die Erholungszeiten bis zum Abklingen chemischer Reaktionen strapazieren die Geduld des Bedieners.
Es können nur einige bestimmte Kältemittel detektiert werden, die -langfristig gesehen- durch umweltfreundlichere Kältemittel abgelöst werden.
Diese Nachteile konnten bei dem im HLD5000 verwendeten Sensorprinzip ausgeräumt werden. Hierbei wird das nachzuweisende Kältemittel infrarotem Licht ausgesetzt. Kältemittel haben die Eigenschaft -je nach Zusammensetzung- bestimmte Frequenzanteile des IR-Lichtes zu absorbieren.

Damit Gase selektiv nachgewiesen werden k√∂nnen, ist dem verwendeten IR-Sensor ein Filter vorgeschaltet, der auf die jeweils typische Absorptionslinie des K√§ltemittels abgestimmt ist. Die Ausf√ľhrung des K√§ltemittel-Detektors, der R134a nachweisen soll, ist dementsprechend mit einem 7.7 ¬Ķ-Interferenzfilter ausgestattet, w√§hrend die R22-Variante ein 9 ¬Ķ-Filter besitzt.

Das zu messende Gas durchstr√∂mt eine K√ľvette, an deren Enden sich eine Infrarotquelle und ein pyrolektrischer Sensor befindet. Dem pyroelektrischen Sensor ist ein schmalbandiger Infrarotfilter vorgeschaltet. Um sowohl den Sensor als auch die Infrarotquelle vor Verschmutzungen zu sch√ľtzen, befinden sich an den K√ľvettenenden jeweils CaF2-Fenster.


Die Wirkungsweise dieser Sensoren beruht darauf, da√ü Infrarotstrahlung, die moduliert wird, √ľber eine Absorptionsbeschichtung den Kristall erw√§rmt. Durch diese Temperatur√§nderung werden in bestimmten Materialien (z.B. LiTaO3) elektrische Ladungen freigesetzt; indem die Infrarotstrahlung moduliert wird, f√ľhrt diese Erw√§rmung zu einem elektrischen Wechselspannungssignal. Derartige pyrolektrische Sensoren werden u.a. auch in Bewegungsmeldern eingesetzt.

Die von der IR-Quelle ausgehende, diffuse Strahlung gelangt nur zu einem geringen Anteil direkt zum Sensor; mehr als 90 % der Strahlung wird an der Oberfl√§che der K√ľvette mehrfach reflektiert bevor sie vom Sensor detektiert wird. Durch diese Anordnung konnte auf eine Optik komplett verzichtet werden. Eine Beschichtung der Oberfl√§che der K√ľvette, die mittels Stranggu√üverfahren aus Aluminium hergestellt wird, mit Gold o.√§, ist nicht n√∂tig.


Abb 4: K√ľvette mit Sensor und IR-Quelle.

Beim HLD5000 wurde allerdings nicht, wie in der Infrarotme√ütechnik allgemein √ľblich, die Infrarotstrahlung moduliert, sondern die Gaszusammensetzung.

Ein 3/2-Wege-Ventil l√§√üt wechselweise mehrmals pro Sekunde Umgebungsluft ("Referenzgas") als auch Gas, das aus einem eventuell vorhandenen Leck austritt, in die K√ľvette ein.


Abb 5: Prinzipschaltbild des HLD5000.

Durch die quasi permanente Vergleichsmessung werden Fehlanzeigen kompensiert, die normalerweise durch den nat√ľrlichen Wasserdampfgehalt der Umgebungsluft verursacht werden.

Zudem sind hohe Frigenkonzentrationen in den Produktionsst√§tten von K√ľhl- und Klimaanlagen nicht selten; diese werden durch ausgasende Isoliersch√§ume und von Bef√ľllstationen hervorgerufen. Auch diese Gase f√ľhren aufgrund des quasi parallelen Einlasses √ľber den Referenz- und den Testgaseinla√ü zu keiner fehlerhaften Leckratenanzeige.

Die Gasmodulation dient gleichzeitig dazu, da√ü die f√ľr pyroelektrische Sensoren typische Drift, die durch Temperatur√§nderungen der Umgebung verursacht wird, kompensiert wird. Da bei dieser neuartigen Anordnung der Gasstrom und nicht die Infrarotquelle moduliert wird, konnte eine "tr√§ge" Infrarotquelle mit einer gr√∂√üeren Leistung eingesetzt werden.


Abb 6: Absorptionsspektrum von Wasserdampf und R134a

Der Gaseinla√ü an der Schn√ľffelspitze wurden so gestaltet, da√ü die Referenzgas√∂ffnung sich so dicht wie m√∂glich am Testgaseinla√ü befindet, da die Konzentrationen st√∂render Gas nicht konstant sind, sondern selbst √ľber kleine Distanzen Gradienten aufweisen. Andererseits d√ľrfen die beiden √∂ffnung nicht so dicht beieinander liegen, da√ü das Testgas aus dem Leck sowohl durch den Testgas- als auch den Referenzgaseinla√ü zum Sensor gelangt.

Die folgende Darstellung zeigt den Aufbau des Handgriffs der die gesamte Sensorik und damit quasi die Intelligenz des HLD5000 enthält.


Abb 7: Schn√ľffelspitze mit Testgas- und Referenzgaseinla√ü.

√úber die Leitung zwischen Ger√§t und Griff werden nicht nur die bereits digitalisierten Me√üwerte gesendet, sondern sie dient auch zur Verbindung der im Betriebsger√§t befindlichen Gasf√∂rderpumpe und mit dem Gaseinla√ü, √ľber den das Leckagegas zum Nachweis in die K√ľvette gelangt.

Das Betriebsger√§t enth√§lt neben der Mikroprozessorplatine, Display, Netzteil und Gasf√∂rderpumpe zus√§tzlich ein Testleck, das mit R134a gef√ľllt ist. Dieses Testleck befindet sich am Boden des Ger√§ts und kann dort √§hnlich einfach wie eine Batterie ausgetauscht werden. Der Kalibriervorgang wird √ľber eine Lichtschranke automatisch ausgel√∂st, sobald die Spitze des Handgriffs in die Testleck√∂ffnung an der Geh√§usefront gesteckt wird.

Abb 8: Handgriff

Da das Testleck mit R134a in fl√ľssiger Phase gef√ľllt ist, konnte eine geringe Baugr√∂√üe realisiert werden. Das Gas diffundiert durch eine Membran permanent nach au√üen. Da das Diffusionsverhalten der Membran und damit die austretende Gasmenge exponentiell von der Temperatur abh√§ngt, wird dieser Einflu√ü mittels Software kompensiert. Zu diesem Zweck befindet sich am Boden des Testleckreservoirs ein Temperatursensor. Die Leckrate des Testlecks wird vor Auslieferung bestimmt und in einem Werkspr√ľfzeugnis dokumentiert; dadurch sind Messungen mit dem HLD5000 r√ľckf√ľhrbar auf nationale Standards und das Ger√§t erf√ľllt die Anforderungen als Pr√ľfmittel nach DIN/ISO 9001.

Gegen√ľber den herk√∂mmlichen Methoden sind die Unterhaltskosten dieses neuen K√§ltemitteldetektor deutlich geringer, w√§hrend der t√§gliche Umgang im Produktionsalltag deutlich vereinfacht wird. Die verschiedenen Varianten des HLD5000 k√∂nnen folgende Gasarten nachweisen:
Auszug aus: http://www.ndt.net/article/dgzfp02/papers/v09/v09.htm

Refrigeration / AC / Industrial



INFICON market-leading leak detectors provide quality control for a broad range of applications. Two families of leak detectors - helium and refrigerant - are used for a wide variety of purposes and are available in portable, mobile, hand-held and stationary models.


Helium Leak Detectors


Setting the standard for reliability and ease of operation, helium leak detectors are available for a wide range of applications-from pinpointing small leaks in high-vacuum systems to heavy-duty industrial quality control.


INFICON high performance helium leak detectors are specially designed to quickly reach test conditions and deliver accurate, final results in all measurement ranges.


INFICON offers helium leak detectors for semiconductor fabrication facilities, automotive and refrigeration and air conditioning manufacturing and service, and many other industries.


LDS1000 Modular Leak Detection System


Modular Leak Detection System for Integration in Leak Testing Systems


PROTEC Helium Sniffer Leak Detector


A High-Sensitivity Helium Sniffer Leak Detector for Sub-Assembly and Mid-Production Quality Testing


UL1000 Helium Leak Detector

Speed, Sensitivity and Reliability for Demanding Leak Detection Applications


Refrigerant Leak Detectors


INFICON halogen leak detectors are the recognized market leaders in the HVAC/R industry, for both manufacturing and service.


INFICON refrigerant leak detectors are used on assembly lines in the automotive and refrigeration and air conditioning industries for quality testing of component parts and systems and for final test. Refrigerant leak detectors are often used in conjunction with helium leak detectors.


INFICON offers a line of affordable, high quality hand-held refrigerant leak detectors for the refrigeration, HVAC and automotive field service professional.


ECOTEC II Multi-gas Sniffer Leak Detector


The Standard in Multi-Gas Sniffer Leak Detectors


HLD5000 with Smart Probe Halogen Leak Detector


The Sensible Choice for all Halogens


HLD5000 Refrigerant Leak Detector


We've Cut False Alarms, and the Cost of Ownership

http://www.inficonindustrialleakdetectors.com/


22 Jan 2005
17:52:25
Krause Lars
Guten Tag,
wie lange d√ľrfen bestehende K√§lteanlagen noch mit R22 betrieben werden?

D. Joswig
13 May 2005
14:52:02
D. Joswig
Kältemittel Austieg Situation R22 Ozon Kyoto Verbot Schweiz Lebenszyklus Beispiel
Guten Tag,
im Anhang Links und Text zu Ihrem Thema!
Gruss Karbikel


Die Basis/das Ziel:
Montrealer Umwelt-Protokoll von 1987:

Schutz der Ozonschicht
Totalverbot der ozonschichtabbauenden Stoffe in den Industriestaaten
Entwicklungsländer erhalten 10 Jahre Gnadenfrist
Kyoto Umwelt-Protokoll von 2001: Inkrafttretung 16.2.05
Begrenzung der synthetischen Treibhausgase nach Vorsorgeprinzip
Verpflichtung weltweit: Reduktion der Treibhausgas-Emisson bis 2010 (2008-2012)
um mind. 5%
Verpflichtung Schweiz und EU: Reduktion der Treibhausgas-Emisson bis 2010 (2008-2012)
um mind. 8%
Vernehmlassung der neuen Stoffverordnung des BUWAL in Zusammnenarbeit mit dem SVK/ASF:
Massgebende √Ąnderungen der Stoffverordnung ab 1.1.2004 in Bezug auf K√§lteanlagen und Ger√§te:
Wartungsverbot mit ozonabbaunden Kältemittel:
FCKW (R-12, R502,R13B1,R11) : 1. Januar 2003
H-FCKW (R-22, Blends=R22-haltige Mittel) 1. Januar 2010
Ausfuhrverbot von Geräten und Anlagen die mit ozonschichtabbauenden Kältemittel betreiben werden.
Klare Verbote f√ľr folgende neuen Ger√§te:
2003 - K√ľhl- und Gefrierger√§te im Haushalt
2005 - Geräte zum Entfeuchten
2005 - Klimageräte
2008 - Autoklimaanlagen
Kantonale Bewilligung f√ľr station√§re Anlagen mit in der Luft stabilen K√§ltemittel:
Bau- und Betreibsbewilligungsverfahren f√ľr Anlagen mit mehr als 3kg K√§ltemittelinhalt.
Begr√ľndung f√ľr die Wahl des K√§ltemittels (Sicherheit, Stand der Technik, Wirtschaftlichkeit, etc.)
Nachweis der Emissions-Minimalisierung (gleich lange Spiesse f√ľr alle K√§ltemittel)
Kantonale Kataster f√ľr Anlagen mit mehr als 3 kg K√§ltemittel (Meldepflicht)
Jährliche Dichtheitskontrollen:
Ger√§te und Anlagen mit einer F√ľllmenge mehr als 3 kg K√§ltemittel
Autoklimaanlagen
F√ľhren eines Wartungsheftes:
F√ľr Betrieber von Ger√§ten und Anlagen mit mehr als 3 kg K√§ltemittel.
F√ľr unsere Kunden wird ein solches Kontrollblatt bereits gef√ľhrt!

Kältemittel Stand 2005:
Langfristige Kältemittel
(FKW und nat√ľrliche,organische) K√§LTEMITTEL EINSATZBEREICH Ersatz f√ľr:
ETHAN 35 Laborger√§te als Kaskade bis -90¬įC R13B1
R 507 K√ľhl-Tiefk√ľhlanlagen bis -50¬įC R 502, R 22,
R 12
R 404A K√ľhl-Tiefk√ľhlanlagen bis -40¬įC R 502, R 22,
R 12
R 134a K√ľhl- Klimaanlagen bis -5¬įC R 12
R 407C Klimaanlagen R 22
R 290 K√ľhl- W√§rmepumpen- Kaltwasser
(Begrenzt einsetzbar) R 12

Übergangs- Service- Kältemittel
(H-FCKW und deren Gemische, Blends) KäLTEMITTEL EINSATZBEREICH
R 409A Notersatz f√ľr K√§ltemittel R-12
R 22 Notersatz f√ľr K√§ltemittel R-502


"Alte" Kältemittel
(FCKW verboten f√ľr Neuanlagen seit 1992/2002) K√§LTEMITTEL EINSATZBEREICH
R 22 An Lager vorhanden (Verbot ab 1.1.2002 f√ľr Neuanlagen)
R 12 Ausstieg durch SKK erfolgt (Komplettverbot seit 1.1.2004)
R 502 nicht mehr Lieferbar , Ausstieg durch SKK erfolgt.
(Komplettverbot seit 1.1.2004)
R 13B1 nicht mehr Lieferbar, Ausstieg durch SKK erfolgt
R 11 nicht mehr Lieferbar, Ausstieg durch SKK erfolgt
Auszug aus:
http://www.cool-skk.ch/Pages/Kaeltemittel.html


HFCKW-Ausstieg
Umr√ľstung einer Industriellen Tieftemperaturk√§lteanlage von R22 auf
CO2/NH3-Kaskadensystem
Dipl.-Ing. Holm Gebhardt
Nestec, Engineering Department, Vevey/Schweiz
e-mail-Adresse: holm.gebhardt@nestle.com
A. Einleitung
Der folgende Beitrag ist eine Fortsetzung der Vorträge:
‚ÄĘ DKV-Tagung Berlin 1999:
"Kältemittel - Strategie in der Nahrungsmittelindustrie (Nestlé)"
‚ÄĘ DKV-Tagung Bremen 2000:
"K√§lteanlagenumr√ľstung von R13B1 auf CO2/NH3: K√§lteanlage des Tiefk√ľhllagers
Beauvais, Nestlé-Frankreich"
Das zu beschreibende R22-Ausstiegsprojekt illustriert die konsequente
K√§ltemittelstrategie unserer Firma d.h. den bevorzugten Einsatz nat√ľrlicher K√§ltemittel.
Aehnlich wie beim Projekt "Beauvais" wurde die kombinierte Verwendung der Kältemittel
NH3(R717) und CO2(R744) in Kaskadenschaltung gewählt.
Bei der zu diskudierenden Anlage handelt es sich um eine typische Kälteanwendungen
in der Nahrungsmittelindustrie: Gerfriertrocknung von Kaffee.
Die folgende Tabelle gibt eine Uebersicht der f√ľr Nestl√© typischen K√§lteanwendungen
mit √ľblichen Verdampfungstemperaturen To und K√§lteleistungen Qo.
K√§lteanwendung To (¬įC) Qo (kW)
‚ÄĘ Industrieklimatisierung +/- 0 300 ... > 1000
‚ÄĘ Milchverarbeitung - 5 300 ... > 1000
‚ÄĘ S√ľsswaren - 5 300 ... > 1000
‚ÄĘ Frischprodukte - 25 500 ... >1000
‚ÄĘ Tiefk√ľhlkost - 40 500 ... n x 1000
‚ÄĘ Eiskrem - 40 500 ... >1000
‚ÄĘ Kaffee-Gefriertrocknung - 50 500 ... n x 1000
Alle To-Werte gelten +/- 5K.
Prinzip f√ľr Bau & Betrieb unserer K√§lteanlagen: Sicher - Zuverl√§ssig - Wirtschaftlich !
B. Hauptteil
1. Geschichte der Kaffeefabrik "Hayes, Nestlé UK" in Stichworten
‚ÄĘ Um 1900:
Fabrik erbaut, urspr√ľnglich als Schokoladefabrik. Geb√§ude stehen heute unter
Denkmalschutz.
‚ÄĘ Um 1947:
Start der Nescaf√©-Produktion(Spr√ľhtrocknung!)
‚ÄĘ Ab 1963:
Start Kaffeegefriertrocknung(Chargenbetrieb)
‚ÄĘ Ab 1968/1969:
Start Kaffeegefriertrocknung(kontinuierliches Verfahren) mittels
R22-Kälteanlage
‚ÄĘ Heute(November 2001):
Kaffeegefriertrocknung mittels CO2/NH3-Kaskadenanlage
2. Typische K√§ltebedarfszahlen f√ľr Kaffee-Gefriertrocknung(GT)
‚ÄĘ Eine typische Produktionslinie ben√∂tigt: ca 1200 kW bei -45/-55 ¬įC
‚ÄĘ Dieser Gesamtk√§ltebedarf verteilt sich auf folgende 3 K√§lteverbrauchergruppen:
Qo kW To ¬įC
(1) Extrakt-Vork√ľhler(Kratzk√ľhler) 60 - 15/-25
(2) Extrakt-Gefrieren(Luftk√ľhler) 400 - 50/-55
(3) Extrakt-GT("Eiskondensatoren") 800 - 45/-50
‚ÄĘ Typische Betriebsweise(Produktionsprogramm)
‚ÄĘ 24 h/d; 7 d/Woche, 7000-8000 h/a
‚ÄĘ Qo-Variation w√§hrend Normalbetrieb: 80/100 %
3. Das Umr√ľstungsobjekt : Die R22 K√§lteanlage "Hayes"
(1) Seit 1968/1969
‚ÄĘ R22-Turbok√§lteanlage 2500 kW bei -50¬įC/+35¬įC
‚ÄĘ 4 Niederdruckmaschinen, 4 Hochdruckmaschinen
‚ÄĘ 15 t R22
(2) Seit 1991
‚ÄĘ Anlage wie unter (1) beschrieben
‚ÄĘ Zus√§tzlich: R22 Schraubenverdichteranlage
‚ÄĘ 750 kW bei -56¬įC & 200 kW bei -23¬įC
‚ÄĘ 3 Niederdruckmaschinen, 3 Hochdruckmaschinen
‚ÄĘ 10 t R22
3. (3) Situation/Probleme um 1994
‚ÄĘ Verschmutzter K√§ltemittelkreislauf auf R22 Niederdruck(-55¬įC/ 0.66 bar)
(Oel & Wasser in R22-Fl√ľssigkeit !!)
‚ÄĘ Konsequenz: K√§lteanlagenbetrieb unzuverl√§ssig & unwirtschaftlich
‚ÄĘ Relativ hohe K√§ltemittelverluste
‚ÄĘ Konzernstrategie (!!) ----> Nat√ľrliche K√§ltemittel !
‚ÄĘ Notwendigkeit des R22-Ausstiegs in Sicht !!
4. RR-22 Ausstieg: Der Weg zur Lösung in Stichworten
‚ÄĘ 1994/1995
Machbarkeitsstudie CO2/NH3-Kaskade
‚ÄĘ 1995
Budget f√ľr CO2-Ausstiegsprojekt: NH3.......oder ????
‚ÄĘ 1998
Vergleichsstudie: (1)NH3 (2)HFKW (3)CCAR* (4)KW **(5)CO2/NH3
‚ÄĘ Januar 1999
Entscheidung f√ľr CO2/NH3-Kaskade
als technisch-ökonomisch beste Lösung
‚ÄĘ Juni 1999
Demonstrations CO2-Luftk√ľhler: 100kW, To -54¬įC !, Luft -42/-48¬įC
‚ÄĘ August 1999
Start Projektrealisierung
CCAR* = Closed Cycle Air Refrigeration
KW** = Kohlenwasserstoff
5. Projektrealisierung der CO2/NH3-Kaskadenanlage
(1) Technische Daten der installierten Hauptkomponenten
‚ÄĘ 3 CO2-Pumpbeh√§lter f√ľr -45/-54¬įC, 6 Zentrifugalpumpen
‚ÄĘ 4 CO2-Kolbenverdichter(1x Reserve);
je 800 kW bei ‚Äď 54¬įC(6bar) /-18¬įC(22bar), √∂lfrei, n-variabel
‚ÄĘ 4 NH3-Schraubenverdichter(1 x Reserve); je 1130 kW
bei -23¬įC(1,7bar) / +35 ¬įC(13,8bar)
‚ÄĘ 2 CO2/NH3-Kaskaden -W√§rme√ľbertrager (2x 50%);
Röhrenkesselkonstruktion
‚ÄĘ 3 NH3-Verdunstungsverfl√ľssiger; je 1340 kW bei Tc +35¬įC/ Tfk +22 ¬įC
‚ÄĘ 2 Extrakt Kratzk√ľhler
‚ÄĘ 8 Luftk√ľhler
‚ÄĘ 13 Eiskondensatoren
‚ÄĘ Maximaler CO2-Systembetriebsdruck: 31 bar (-5¬įC), Luftk√ľhler 48 bar
(+12,5¬įC)
‚ÄĘ KM-F√ľllmengen: 23 t CO2; 4,3t NH3 (nicht im Produktionsbereich !!)
(2) Meilensteine & Status
‚ÄĘ August 1999: Start Detail-Engineering
‚ÄĘ Mai 2000: Montagebeginn
‚ÄĘ August 2000: Beginn neue CO2 Verdampfer zu installieren
‚ÄĘ Dezember 2000: Beginn der Inbetriebnahme:
nur CO2/NH3-Kompressorraum
‚ÄĘ April 2001: Schrittweise Inbetriebnahme CO2 Verdampfer
‚ÄĘ September 2001: 100% Kaffeeproduktion mit CO2-K√§lte !
‚ÄĘ Status(November2001):
1. Planmässige Umstellung von R22- auf CO2/NH3-Kälte
----> Ohne Produktionsunterbrechung
----> Gemäss Timing und Budget
2. Volle Produktion mit neuer CO2/NH3-Anlage
3. Bisherige Leistungstests sind befriedigend
(Ergebnisse besser als spezifiziert !)
(3) Projekterfahrungen
GUT SCHLECHT
- CO2-Betrieb wie geplant: - CO2-Kolbenverdichter
- Verbesserte Betriebssicherheit - Kolbenringverschleiss
- Leistung besser als erwartet - Schwingungsprobleme
- Gute Akzeptanz durch Betriebspersonal
(Wechsel R22--->CO2/NH3 !!)
-Verdampferleistung - CO2-Pumpe
- CO2-seitiger W√§rme√ľbergang ! - Lagerproblem
- Geringe NH3- F√ľllung: < 5t ! - NH3-Kompressor
- Oelabscheiderproblem
(exzessiver Oelverlust)
I C. Schlussfolgerungen und Ausblick
(1) Das gewählte technisches Konzept hat sich bislang bestätigt/bewährt
(2) Erfassung, Auswertung & Optimierung der Betriebsparameter sind noch √ľber
längere Dauer erforderlich zwecks:
-----> Langzeitbestätigung der positiven Betriebsdaten
-----> Identifizierung m√∂glicher Verbesserungen f√ľr zuk√ľnftige Projekte ?
(3) Was w√ľrden wir zuk√ľnftig anders machen ?
-----> CO2-Schraubenverdichter (Oel !!)
------> Kaskadenw√§rme√ľbertrager " Shell & Plate " (K√§ltemittelf√ľllung !!)
(4) Strategie der nat√ľrlichen K√§ltemittel CO2/NH3 ist zukunftsicher !!
(5) Weitere CO2/NH3-Projekte werden folgen !
(6) Der Zug "CO2/NH3 f√ľr Industriek√§lteanlagen der Nahrungsmittelindustrie"
ist abgefahren !!
Autorenhinweise
(1) W.R. Kitzmiller: "Advantages of CO2-Ammonia System for Low-Temperature
Refrigeration", Power, January 19, 1938, 92-95
(2) C. Svarregaard: "CO2 as a refrigerant - Status as well as future Perspectives within
Industry and Commerce", Sabroe Refrigeration A/S, September 1996
(3) International Institute of Refrigeration: 15th Informatory Note on Refrigerants - "Carbon
Dioxide as a Refrigerant", February 2000
(4) H. Renz: "Halbhermetische Hubkolben- und Schraubenverdichter f√ľr CO2-
Kaskadensysteme", KI Luft- und Kältetechnik 9/2000, S 409/412
(5) T.M. Hansen, K.G. Christensen, G. Minds, S. Tanderup: "CO2 as Refrigerant in new and
existing Plate Freezers", IIF-IIR-Commission C2-Bristol, UK-2001
(6) H. König: "CO2 als Kältemittel - erste Erfahrungen bei tiefen Temperaturen", FKWSeminar,
21. Juni 2001
(7) H. Gebhardt : "Umr√ľstung der K√§lteversorgung eines Grosstiefk√ľhllagers vom FCKW
R 13 B1 auf nat√ľrliche K√§ltemittel", Die K√§lte & Klimatechnik 11/2001, S 50/55
Stichworte
‚ÄĘ Nahrungsmittelindustriek√§lte
‚ÄĘ K√§lteversorgung Gefriertrocknung
‚ÄĘ HFCKW-Ausstieg
‚ÄĘ Nat√ľrliche K√§ltemittel R744, R717
‚ÄĘ CO2 Kaskadenk√§lteanlage
II: C.
Auszug aus:http://www.guentner-online.de/service/artikelhtml/fachartikel-2002-05-08-d.pdf
13 May 2005
15:40:25
Karbikel

Auf diesen Beitrag anworten
Sie sind nicht eingeloggt. Geben Sie daher bitte Ihren Namen an. (freiwillig)
Ihr Name 
Betreff
Text

Um unerlaubte Eintršge in diesem Forum zu vermeiden mŁssen Sie jetzt diesen Code in das daneben stehende Fenster eintragen.
Nur wenn der Code richtig ist, wird der Eintrag gespeichert.
Vielen Dank fŁr Ihr Verstšndnis.