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Startseite - GBT Forum - Lebenzyklus Software Links Berater GebĂ€udetechnik Facility Management
 

Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management

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Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management
Hallo,
wir suchen Software Anbieter mit dem Schwerpunkt Lebenszyklus im Unfeld GebÀudetechnik.
Besten Dank zum voraus fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung.
MgG Hans Kreiner
09 Jan 2005
21:03:29
Kreiner
Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management
Infos zum Thema,Facility Management, CAIFM Aided Integrated..., Literatur, Real Estate, Ziele sowie Definitionen und Links !

CAIFM Computer Aided Integrated Facility Management Peter Prischl A-Null EDV GmbH Unternehmens-CAD/CAIFM Standard Als unternehmensweite Richtlinie zur Datenstrukturierung in GebĂ€udeplanung, -dokumentation und Facility Management (FM) bildet der CAD/CAIFM Standard von der A-Null EDV GmbH die Basis fĂŒr eine reibungslose Zusammenarbeit aller internen und externen Planer und eine durchgĂ€ngige, einheitliche Darstellung aller digitalen GebĂ€udeplĂ€ne.

Warum ein CAD/CAIFM Standard? In Unternehmen, Behörden und Organisationen aller Art gewinnt die Idee ganzheitlichen Facility Managements zunehmend an Gewicht. Bei der EinfĂŒhrung des dafĂŒr notwendigen EDV-Systems - CAIFM, Computer Aided Integrated Facility Management - bilden fehlende, mangelhafte oder unterschiedliche digitale GebĂ€udedaten das Haupthindernis. Das Vorhandensein von CAD-Daten sagt noch nichts ĂŒber deren NĂŒtzlichkeit: Jeder Planer hat - mangels einheitlicher Standards - eine individuelle Vorgangsweise. Damit ist auch bei vermeintlich gleichen CAD-Systemen oder Datenformaten (DXF) keine KompatibilitĂ€t der CAD-Daten gewĂ€hrleistet. Auch existiert bei den Planern selbst Unsicherheit ĂŒber CAD-Standards und Richtlinien.


Wer braucht den CAD/CAIFM Standard? Organisationen, die einheitliche GebĂ€udedatenstrukturen erzielen wollen, Reibungsverluste beim Datenaustausch zwischen verschiedenen Fachplanern und Abteilungen eliminieren wollen und die Voraussetzungen fĂŒr ein CAIFM - Computer Aided Integrated Facility Management - schaffen wollen.

Kurz: Organisationen, die mit Hilfe eines einheitlichen "virtuellen GebÀudes" ihre realen GebÀude in den Griff bekommen wollen!

Dies gilt auch fĂŒr Generalplaner bzw. Generalunternehmer bei Großbauvorhaben - diese mĂŒssen heute schon meist eine digitale Baudokumentation an den Bauherrn liefern, ohne dass ein verbindlicher Standard vorhanden wĂ€re. Hier kann der CAD/CAIFM Standard zeit- und kostensparend von Anfang an eingesetzt werden.


Was ist, was kann der A-Null CAD/CAIFM Standard? Dieses Produkt der A-Null EDV GmbH ist ein Richtlinien-Dokument, welches geeignet ist als

- fĂŒr sich allein stehende Richtlinie innerhalb einer Organisation - Teil eines QualitĂ€tshandbuches bzw. eines TQM-Systems - Planer-Vertragsbestandteil (ohne jede weitere Adaptierung - "... Beilage XX zum Vertrag...").

Der Kunde erhĂ€lt mit dem an seine Organisation angepassten CAD/CAIFM Standard von A-Null eine optimale Strukturierung der digitalen GebĂ€udedaten, welche fĂŒr das Facility Management typischerweise benötigt werden.

Damit ist gesichert, dass bei entsprechender Anwendung sÀmtliche PlÀne aller internen und externen Planer

- untereinander echt kompatibel sind - zu CAIFM-Systemen kompatibel sind - allen geltenden Gesetzen, Verordnungen, Normen, Richtlinien, Standards und dem Stand der Technik entsprechen (zum Zeitpunkt der Übergabe/Abnahme).

Zum Umfang des A-Null CAD/CAIFM Standards gehören:

Vorbesprechung/Vorerhebung mit dem Kunden ĂŒber dessen unternehmensspezifische Situation und Anforderungen (ein Halbtag) Ermittlung der organisationsinternen Bezeichnungen, Organisationseinheiten etc. und entsprechende unternehmensspezifische Anpassung des Textes der Richtlinie (inkl. Einbau des Logos etc.) Standard-Richtlinie in ausgedruckter Form (10 Exemplare) und als Word- und RTF-Datei auf DatentrĂ€ger Muster-CAD-Plan zur Veranschaulichung in den Formaten DXF, PLN und DWG auf DatentrĂ€ger CAIFM Musterprojekt auf Basis Aperture ohne Daten, aber gemĂ€ĂŸ Richtlinie eingerichtet, auf DatentrĂ€ger GanztĂ€gige EinfĂŒhrungsveranstaltung mit einem Referenten Vormittag fĂŒr alle betroffenen internen Mitarbeiter (z.B. Bauabteilung, FM-Abteilung, GebĂ€udeverwaltung), Nachmittag fĂŒr die externen Planer, welche unmittelbar mit dem Standard arbeiten (bis max. 10 Personen). Weitere Schulungen, Workshops, Coachings und Dienstleistungen sind jederzeit möglich.

Bei einer durch die A-Null verantworteten EinfĂŒhrung von CAIFM in einer Organisation ist der CAD/CAIFM Standard Teil des normalen FM-Lösungspaketes.


Wie profitieren Sie von IHREM CAD/CAIFM Standard? Erst ein Standard in diesem Bereich macht die Flut an GebĂ€udedaten ĂŒberhaupt effektiv nutzbar. Viele versteckte Kosten durch Reibungsverluste zwischen den einzelnen Fachplanern, welche an Bauprojekten arbeiten, entfallen - eine große Kostenentlastung! Jeder weitere Planungsschritt, jede Vertiefung Ihres Facility Managements kann nahtlos auf dem bereits geschaffenen "Daten-Kapital" aufbauen. Sie haben die Gewissheit, dass Ihre Organisation mit dem CAD/CAIFM Standard von A-Null alle zum Zeitpunkt der Übergabe gĂŒltigen einschlĂ€gigen Gesetze, Verordnungen, Normen, öffentlichen Richtlinien (auch unklare oder sich rasch Ă€ndernde), Standards und den Stand der Technik einhĂ€lt.

Voraussetzungen Als Standard bzw. Richtlinie ist der A-Null CAD/CAIFM Standard grundsĂ€tzlich systemĂŒbergreifend und systemunabhĂ€ngig. Er ist auf alle Arten von Hochbauten anwendbar und standardisiert die CAD-Datenhaltung in allen gĂ€ngigen CAD- und CAIFM-Datenformaten. Alle gĂ€ngigen CAD- und CAIFM-Programme können Dateien nach dem CAD/CAIFM Standard erstellen.

Anlagencontrolling, MĂ€nnel Wolfgang (1992), Gesellschaft f. angew. Betriebswirtsch., ISBN 3-927878-17-0

Integration der Instandhaltung. Stand der betrieblichen Praxis. 1. Aufl., Baum V., Lange V. (1995), RWTH, Rheinisch westfÀlische technische Hochschule Aachen

Moderne Instandhaltungstechniken. Aktuelle und zukunftsweisende Lösungen fĂŒr die betriebliche Praxis, IPA / ÖVIA / SVI (Hrsg.) (1995), Bibliothekswerk, ISBN 3-8249-0310-5

QualitÀtsorientierte Instandhaltung und prozessorientiertes QualitÀtsmanagement, Brockerhoff Georg (1995), Verlag der Augustinus-Buchhandlung, ISBN 3-86073-246-3

TPM, Instandhaltung, die funktioniert. Aus d. Amerik. v. Kugler, Walter, Maggard V., Bill V. (1995), Verlag Moderne Industrie, ISBN 3-478-91440-X

Total Productive Maintance. Leitfaden fĂŒr ein integriertes Instandhaltungsmanagement, Wildemann Horst (1997), TCW Transfer Centrum GmbH, Fachverlag f. Management-Wissen, ISBN 3-931511-06-5

Unter der Lupe: Instandhaltung - Was machen erfolgreiche Unternehmen besser? Seminar 21. u. 22.4.1997, Stuttgart, WĂŒrttembergischer Ingenieurverein (1997), Frauenhofer-Institut f. Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik, Berlin

Wie gut ist Ihre Instandhaltung? So beurteilen Sie Ihre Instandhaltung auf der Basis des 9-Punkte-Programms, Brocker Helmut (1989), TÜV Rheinland, ISBN 3-88585-657-3





1 FM, CAFM, CAIFM - der prÀgnanteste ErklÀrungsversuch:

1.1 FM - Facility Management = People Place Process Diese Kurzformel ist innerhalb der IFMA, der International Facility Management Association, verbreitet.

Manche wollen dem noch ein viertes Element "Technology" hinzufĂŒgen. FĂŒr mich ist "Technology" als Kernkomponente von "Process" zu sehen, und so bleiben "die drei P's des Facility Managements" griffiger.


1.2 CAFM - Computer Aided Facility Management = IT fĂŒr (P-P-P) CAFM ist also ein Informationstechnologie (IT)-System, welches die spezifischen FM-Aufgaben unterstĂŒtzt.

Der Begriff CAFM bezeichnet auch die Methodik, das Fachgebiet Computer Aided Facility Management.

Ein CAFM ist gemÀss Stand der Technik insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass es in einem Programm bzw. in einem IT-System -

- graphische Datenverarbeitung von Vektordaten - mit - alphanumerischer Datenverarbeitung von Datenbankdaten - vereint.


1.3 CAIFM - Computer Aided Integrated Facility Management = FM IT als integrierter Bestandteil der Unternehmens-IT Computer Aided Integrated Facility Management sieht sich als integrierter Bestandteil der Informationstechnologie des Gesamtunternehmens bzw. der Gesamtorganisation und unterstĂŒtzt daher unternehmensweite Prozesse, welche FM-Funktionen involvieren.

Ein CAIFM ist daher stets mit dem ES - Enterprise System (oft auch ERP - Enterprise Resource Planning System genannt) online und in Echtzeit integriert. Bei solchen ES dominiert in Grossorganisationen SAP mit seinem System R/3. Weiters ist ein CAIFM idealerweise auch mit den GebĂ€udeautomationssystemen integriert. So wird ein CAIFM zum Teil des Managementinformationssystems (MIS) des Unternehmens und damit zur echten UnterstĂŒtzung fĂŒr das Top Management.


2 FM - der Definitionsversuch: Um CAFM bzw. CAIFM erfolgreich angehen zu können, muss man - wie bei jedem IT-System - eine klare Vorstellung, ein klares Modell und damit eine klare Theorie (=ErklĂ€rung) von dem haben, was damit unterstĂŒtzt und zum Funktionieren gebracht werden soll, eben Facility Management.

Definitionen des Fachbegriffs "Facility Management" (FM) gibt es eigentlich mehr als genug. Und doch gibt es beim Top Management oder bei Aussenstehenden immer wieder das Problem, dass mangels einer griffigen und ĂŒberzeugenden Definition das Anliegen, welches hinter dem Begriff FM steht, auf der Strecke bleibt.

Die Vielfalt der Definitionen erlaubt Betrachtungen des Themas von vielen interessanten Seiten.

Die IFMA - International Facility Management Association mit Hauptsitz in Houston ist so etwas wie die Weltorganisation der Facility Manager mit bald 20.000 Mitgliedern in ĂŒber 100 LĂ€ndern (auch in Österreich, Deutschland und Schweiz gibt es nationale IFMA-Vereinigungen). Die IFMA verwendet seit vielen Jahren folgende Definition: "Facility Management is the practice of coordinating the physical workplace with the people and work of the organization. It integrates the principles of business administration, architecture and the behavioral and engineering sciences."

Die EuroFM, ein Netzwerk von ca. 50 FM-Organisationen in Europa, hat folgende Definition erarbeitet: "Facility Management ist der ganzheitliche strategische Rahmen fĂŒr koordinierte Programme, um GebĂ€ude, ihre Systeme und Inhalte kontinuierlich bereitzustellen, funktionsfĂ€hig zu halten und an die wechselnden organisatorischen BedĂŒrfnisse anpassen zu können. Damit wird deren höchste GebrauchsqualitĂ€t und Wirtschaftlichkeit erreicht."

Eine Definition, die wir in der A-Null EDV GmbH schon lange erfolgreich verwenden, ist in die kommende ÖNORM A 7000 "Facility Management - Grundkonzepte" eingegangen:

Facility Management ist ganzheitliches Management der Immobilien und Infrastruktur einer Organisation mit dem Ziel der Verbesserung der ProduktivitÀt des KerngeschÀfts.

So weit, so gut. Das Entscheidende ist aber nun, diesen Satz mit Leben zu fĂŒllen. Und dazu muss jeder Bestandteil veranschaulicht werden.


2.1 "Ganzheitliches MANAGEMENT der Immobilien und Infrastruktur ..." Facility Management ist eine Managementaufgabe, darum steckt ja das Wort im Begriff drin. Die Kombination des englischen Begriffs Facility mit dem Begriff Management ist ja das eigentlich Neuartige, denn die einzelnen Bestandteile, die "Facility Services" werden auch bei uns im deutschen Sprachraum schon lange praktiziert. Erst die Zusammenfassung all dieser Aufgaben (siehe weiter unten "Ganzheitliches ...") mit dem Anspruch, sie zu managen, macht die Verfahrensinnovation, welche FM im Kern ist, aus.

"Management" als Begriff ist genĂŒgend definiert und verbreitet und kann daher ohne weitere ErlĂ€uterung stehen gelassen werden.


2.2 "..... der IMMOBILIEN UND INFRASTRUKTUR ..." .... also wirklich ALLE Aufgaben, die mit

"Facilities" = RÀume, GebÀude, Liegenschaften, Anlagen, Einrichtungen und Infrastrukturen

von Organisationen zu tun haben. Infrastrukturen können materieller und immaterieller Art sein.

Insbesondere steht hier der Arbeitsplatz im Zentrum der Betrachtung.

FrĂŒher wurde FM oft unzulĂ€ssigerweise auf die GebĂ€udetechnik reduziert. Dagegen hat man im deutschen Sprachraum eine gut klingende Dreiteilung - Infrastrukturelles FM, KaufmĂ€nnisches FM, Technisches FM - gesetzt. In FM-fortschrittlichen LĂ€ndern wie USA, Grossbritannien und Niederlande ist so etwas völlig unbekannt. Eine solche Unterteilung nach herkömmlichen Denkmustern - hier die Kaufleute, dort die Techniker - widerspricht auch dem Grundsatz umfassender Ganzheitlichkeit.

IrrefĂŒhrend ist aber auch die Gleichstellung von FM mit "allen Aufgaben, welche nicht zum KerngeschĂ€ft gehören". Diese schlampige Definition fĂŒhrt in der Folge hĂ€ufig dazu, dass FM mit Outsourcing gleichgesetzt wird, ein noch gröberer Unsinn (Beispiel: Werbung und Public Relations werden hĂ€ufig an Externe vergeben i.e. outgesourct - und haben trotzdem sicher nichts mit FM zu tun!).


2.3 "GANZHEITLICHES Management ...." Die Ganzheitlichkeit macht fĂŒr mich einen unverzichtbaren Kern von FM aus, nĂ€mlich -

Ganzheitliche Betrachtung und Wahrnehmung des Managements der Facilities ohne unproduktives Auseinanderdividieren von kaufmĂ€nnischem und technischem Ansatz Ganzheitliche Betrachtung der Facility (Immobilie, Infrastruktur, abstrakt gesehen: Objekt) ĂŒber den Lebenszyklus von der Idee bis zur Entsorgung. Dabei spielen in jeder Phase - insbesondere in der Konzeption/Planung und dann in der Nutzung - unterschiedliche Funktionen und Personen verschiedene Rollen, aber von Anfang an muss ganzheitlich gedacht und gehandelt werden. Die hĂ€ufigste SĂŒnde wider diesen Geist: Die Planer scheren sich nicht um die Nutzer - und die Nutzer (bzw. deren Chefs) wollen dies auch gar nicht. Da ist es auch bequem, sich nicht um ganzheitlich ermittelte GebĂ€ude- bzw. Raumkosten zu kĂŒmmern, sondern im Nachhinein mit "Kostensenkungsprogrammen" die vom Billigstbieterprinzip eingebrockte Suppe auszulöffeln. Ganzheitliche Verantwortung - und das kann nur heißen einheitliche Leitung: EIN Facility Manager, der alle Bereiche des FM managt und sich und seine Funktion als Linienmanagement versteht

2.4 ".... in einer ORGANISATION ..." ... egal ob diese Organisation privatwirtschaftlich, gemeinnĂŒtzig oder gemeinwirtschaftlich ist. Jedenfalls muss es die ganze Organisation sein bzw. eine eigenstĂ€ndige Teilorganisation, in der ganzheitliche Verantwortung (z.B. fĂŒr einen Standort) möglich ist.


2.5 ".... mit dem ZIEL der ...." FM muss ein Ziel haben! - und welches? ->


2.6 ".... Verbesserung der ProduktivitĂ€t des KERNGESCHÄFTS." Ums KerngeschĂ€ft geht es also, jene Unternehmensfunktionen, welche in der Wertschöpfungskette - auch aus Kundensicht - die unverwechselbare und unverzichtbare Kompetenz eines Unternehmens ausmachen. Dieses KerngeschĂ€ft, welches in jeder Organisation und je nach Markt-, Technologie- und Unternehmensentwicklungsphase unterschiedlich zu definieren ist, muss der Facility Manager verstehen. Er muss die Knackpunkte fĂŒr den Erfolg seines Unternehmens kennen, sonst kann er das KerngeschĂ€ft nicht ganzheitlich unterstĂŒtzen.


2.7 ".... Verbesserung der PRODUKTIVITÄT des KerngeschĂ€fts." ProduktivitĂ€tsverbesserung heisst Optimieren von Input an organisatorischen Ressourcen zu Output an Nutzen. Einseitiges Kostensparen greift zu kurz. Ein produktive Behausung fĂŒr einen Softwareentwickler sieht nun einmal anders aus als fĂŒr einen Servicetechniker oder Aussendienstmitarbeiter. Je stĂ€rker menschliche KreativitĂ€t und Leistung fĂŒr den Unternehmenserfolg notwendig sind ("Mitarbeiter, unser wichtigstes Kapital ..."), um so mehr muss der Mensch im Mittelpunkt des FM stehen. Gerade von diesem Standpunkt aus ist kreatives, kostengĂŒnstiges FM machbar!


2.8 Was ist also das PRODUKT des Facility Managers? Behausung - Behausung eines Softwareingenieurs genauso wie eines Transformators oder Rechenzentrums. Behausung ist das KerngeschÀft eines Facility Managers und seiner/ihrer FM-Organisation.

Behausung ist aber ein vielschichtiger Begriff: Wenn Behausung zu ProduktivitĂ€t fĂŒhren soll, dann sind damit oft Dienstleistungen verbunden, die sich an den Behausten (und nicht das Haus) richten. Konsequent gedacht heisst das: Eine "Facility" kann auch eine Dienstleistung sein. Eben etwas, was einem ermöglicht (to facilitate), sein (Arbeits-)Leben produktiver zu fĂŒhren.


3 "Geht's anschaulicher, das mit dem FM?" (Letzter Versuch, oder: FM - die Idee des "Business Hotels") NOCH anschaulicher? Also gut, ich versuch's:

Stellen Sie sich vor, Sie leiten ein Hochleistungsteam von ein paar Dutzend Leuten, das in einer anderen Stadt unter hohem Zeitdruck eine kritische Aufgabe zu lösen hat. Sie finden in dieser Stadt einen agilen Hoteldirektor, der Ihnen anbietet, Ihre Mannschaft einzuquartieren und fĂŒr alles Drumherum zu sorgen - Arbeits- und BesprechungsrĂ€ume, BĂŒromöbel, Haustechnik, Telekommunikation, Verpflegung und natĂŒrlich die ganze Administration dafĂŒr.... Genau das verlangt man von einem Facility Manager. Der Facility Manager mit seinem Team ist gemĂ€ĂŸ der Idee eines "Business Hotel" fĂŒr alles verantwortlich, was mit produktiver Behausung zu tun hat.


4 CAFM - Computer Aided Facility Management Wie schon einleitend festgestellt, ist, generell gesprochen, CAFM ein Informationstechnologie (IT)-System, welches die spezifischen FM-Aufgaben unterstĂŒtzt.

Der Begriff CAFM bezeichnet auch die Methodik, das Fachgebiet Computer Aided Facility Management.

Was sind nun "die spezifischen FM-Aufgaben"? Die IFMA fĂŒhrt folgende Funktionen als Aufgaben eines Facility Managers bzw. einer Organisationseinheit FM an:

Strategische und taktische Facility Planung Facility Budgetierung und Vorschaurechnung Liegenschaftankauf, -miete und -verkauf Beschaffung von Möbeln, BĂŒromaschinen und externen Facility Services Facility Errichtung, Renovierung und Standortwechsel Gesundheit, Sicherheit und Schutz Umweltfragen Ausarbeitung unternehmensweiter Facility Richtlinien und AblĂ€ufe QualitĂ€tsmanagement inklusive Benchmarking und Best Practices Architektur und Bauplanung, sowie Innenarchitektur und Design FlĂ€chenmanagement und Raum- und Arbeitsplatzplanung GebĂ€ude-BetriebsfĂŒhrung und -Instandhaltung Leitung von GeschĂ€ftsdiensten, wie Kopierzentrum, internes Transportwesen und Betriebsverpflegung Telekommunikation Einhaltung von gebĂ€ude- und infrastrukturbezogenen Richtlinien und Auflagen Nicht alle diese Arbeitsgebiete sind FM-spezifisch bzw. mĂŒssen nicht mit FM-spezifischer Informationstechnologie unterstĂŒtzt werden. Beispiel: "Facility financial forecasting and budgeting" benötigt zwar Budget-Software, wie Excel (einfach), Professional Planner (mĂ€chtig) oder SAP R/3 (komplex), solche Budget-Software dient aber allen Unternehmensbereichen und ist daher nicht FM-spezifisch. Ähnliches gilt fĂŒr Software fĂŒr allgemeine Planung, Beschaffung und Einkauf, Umweltfragen oder Transport und Logistik.

Ein CAFM ist gemÀss Stand der Technik insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass es in einem Programm bzw. in einem IT-System - - graphische Datenverarbeitung von Vektordaten mit - alphanumerischer Datenverarbeitung von Datenbankdaten vereint.

Das heisst eine spezielle CAFM-Software spielt ĂŒberall dort ihre StĂ€rken aus, wo diese Verbindung von Grafik- und Datenbankdaten besonders nĂŒtzlich ist, wie in -

Liegenschafts-Bestandsdokumentation FlĂ€chenmanagement FM-bezogenem Personalmanagement Inventar Reinigung SchlĂŒssel/Zugang/Sicherheit Umzug Netzwerkmanagement (fĂŒr Telekom, EDV, Elektro/Beleuchtung) Brandschutz Mieter-/Nutzer-Vertragsmanagement Liegenschaftsmanagement / Immobilien-Portfolio-Management Technische GebĂ€udebetriebsfĂŒhrung Maschinen und Anlagen Haustechnik / GebĂ€udeleittechnik Wartung / Instandhaltung / Reparatur Service-Desk (Helpdesk) / Störungsmanagement Raum- und GebĂ€udekostenrechnung Die A-NULL EDV GmbH nĂŒtzt international marktfĂŒhrende FM-Software-Tools fĂŒr den Aufbau von CAIFM (Computer Aided Integrated Facility Management Systemen) bei ihren Kunden.

http://www.anull.com/fm/anull+fm/anull+fm_caifm.htm





IFMA-Konferenz in den USA - mehr als 5.200 Besucher erhielten neueste Informationen rund um den Arbeitsplatz Der amerikanisch-kanadische Facility Management Verband IFMA (International Facility Management Association) veranstaltete zwischen dem 6. und 8. Oktober 1996 in Salt Lake City, Utah, USA die weltgrĂ¶ĂŸte Facility Management Konferenz und Ausstellung.

Bericht des IFG IngenieurbĂŒro fĂŒr GebĂ€udetechnik Robert Wahlen Dipl.-Ing./Dipl.-Wirt.Ing. in Köln, dessen Inhaber, Herr Robert Wahlen, als erster deutscher Sprecher zur IFMA-Konferenz eingeladen wurde.

World Workplace ÂŽ96

Im architektonisch einmaligen Ambiente des Salt Palace, eines der grĂ¶ĂŸten neueren Konferenz-Center in den USA, fand vom 6. bis 8. Oktober 1996 in Salt Lake City, Utah, die diesjĂ€hrige IFMA Konferenz und Ausstellung „World Workplace ÂŽ96“ statt. Mehr als 5.200 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich ĂŒber neueste Entwicklungen rund um den Arbeitsplatz zu informieren und sich mit Kollegen aus dem In- und Ausland ĂŒber die verschiedenen Bereiche des Facility Management auszutauschen.

Facility Management (FM) wird in den USA, im Unterschied zu Deutschland, als eine Leistung verstanden, die sich in erster Linie mit dem wertschöpfenden Arbeitsplatz („Workplace“) beschĂ€ftigt. Der Begriff „Facilities“ umschreibt alle notwendigen Anlagen (Liegenschaften, GebĂ€ude und damit fest verbundene Teile), Einrichtungen (ortsunabhĂ€ngige Teile) und unterstĂŒtzende Maßnahmen, also alle SekundĂ€rprozesse, die die Wertschöpfung als Funktion oder als operative AusfĂŒhrungshandlung (Services) benötigt. Management ist in diesem Zusammenhang die Organisation der „Facilities“, d. h. die Beratung, die Planung und das Controlling als strategische UnterstĂŒtzung, um u.a. die Entscheidungsfindung der Unternehmensleitung zu verbessern.

Gastgeber und Veranstalter der Konferenz, die amerikanische International Facility Management Association (IFMA), ist der grĂ¶ĂŸte Verband fĂŒr Facility Manager in den USA und Kanada mit mehr als 14.500 Mitgliedern in 124 Chaptern (Sektionen) rund um die Welt. Der Verband deckt Trends auf, betreibt Forschung, bietet Weiterbildungsprogramme an und unterstĂŒtzt Facility Manager bei der Entwicklung von Managementstrategien fĂŒr die Personal-, Struktur- und Immobilien-Ressourcen eines Unternehmens oder einer Organisation. Die IFMA bietet zahlreiche englischsprachige Veröffentlichungen und BĂŒcher zum Themengebiet Facility Management an, die, wie eine Durchsicht ergab, ohne Probleme auch auf die deutsche Facility Management Situation ĂŒbertragbar sind. DarĂŒber hinaus bietet der Verband ein Weiterbildungsprogramm fĂŒr Facility Manager an, das mit dem Zertifikat als „Certified Facility Manager“ (CFM) abschließt. Die AbschlußprĂŒfungen des diesjĂ€hrigen Weiterbildungsprogrammes fanden im Vorfeld der Konferenz in Salt Lake City statt. Die Absolventen erhalten eine fĂŒr den amerikanischen Facility Management Markt besondere Zusatzqualifikation und verbessern auf diese Weise wesentlich ihre persönlichen Karrierechancen.

In der Auftaktrede zum Kongreß berichtete der PrĂ€sident der IFMA, Dennis L. Longworth von einem Beschluß des Verbandes, daß das in den Statuten festgelegte MitgliederverhĂ€ltnis von mindestens 60% Praktikern, also Facility Managern, gegenĂŒber maximal 40% Herstellern bzw. Dienstleistern gelockert werden wird. In Zukunft öffnet sich die IFMA verstĂ€rkt auch fĂŒr Hersteller und Dienstleister und fördert auf diese Weise den direkten Gedankenaustausch zwischen Nachfragern und Anbietern des Facility Management Marktes.

In Deutschland sind derzeit rund 20 Personen direkte Mitglieder bei der IFMA. Ein deutsches Chapter befindet sich, wie zu erfahren war, in der GrĂŒndungsphase. Wie anfĂ€nglich in den USA, soll auch im deutschen Chapter auf ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis zwischen Praktikern und Herstellern/Dienstleistern geachtet werden. Sollten sich jedoch die neuesten Tendenzen in der amerikanischen IFMA auch in Deutschland durchsetzen, entstĂŒnde ein Verband, der von seiner Mitgliederausrichtung dem Deutschen Verband fĂŒr Facility Management e.V. (GEFMA) entsprechen wĂŒrde. (p.S.: Seit dem 12. November 1996 ist der Verband IFMA Deutschland per Adresse: IFMA Deutschland e.V., c/o ABS Consult System GmbH, Herrn Peter P. Felix, Vorstand, Wasserburger Landstraße 281, D - 81827 MĂŒnchen Ruf: 089/4302016, Fax: 089/4302017, gegrĂŒndet und hat inzwischen ca. 35 Mitglieder).

Neben dem Gastgeber und Veranstalter der Konferenz beteiligten sich 11 weitere Non-Profit Organisationen, u.a. das American Institute of Architects (AIA), die American Society of Interior Designers (ASID), das BOMI Institute, das Carpet and Rug Institute (CRI), der niederlÀndische Verband Facility Management Nederland (FMN), Global FM, International Association of Corporate Real Estate Executives (NACORE), das Health Facility Institute (HFI), das National Institute of Building Sciences (NIBS) und der U.S. Green Building Council (USGBC) am World Workplace `96. In Zusammenarbeit mit diesen Organisationen bot die IFMA im Rahmen von FachvortrÀgen und Round-Table GesprÀchen die neuesten Informationen aus folgenden Bereichen:

GebÀudesysteme

Umwelt

Gesundheits-, Sicherheits- und Risikomanagement

Organisation

ProduktivitÀt

Liegenschaften

Technologie

ErgĂ€nzt wurde das Informationsangebot, das sich an Facility Manager, EigentĂŒmer/Verwalter von Immobilien, Produzenten, Bauunternehmen, Zulieferer und Dienstleister, Berater, Projektentwickler, Ingenieure, Inneneinrichter und Architekten richtete, durch mehr als 245 InformationsstĂ€nde von Unternehmen und Organisationen in unmittelbarer NĂ€he zu den VortragsrĂ€umen.

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Nach der offiziellen Eröffnung der Konferenz und einem kurzen Grußwort durch den PrĂ€sidenten der IFMA, Dennis L. Longworth, am Sonntag, ĂŒbernahmen Les Brown, einer der besten Sprecher in den USA, und seine Ehefrau Gladys Knight das Geschehen. In ihrer motivierenden und mitreißenden Ansprache an alle Konferenzteilnehmer machten sie erneut deutlich, daß die Unternehmen bereits alle Dienstleistungen selber erbringen, die zu einem erfolgreichen Facility Management nötig sind. Diese Dienstleistungen werden jedoch nicht als wertschöpfende Leistungen anerkannt und durch die Unternehmensleitung entsprechend unterstĂŒtzt.

An diese richteten die Sprecher den eindringlichen Appell, Facility Management zu einem festen Bestandteil der Unternehmensphilosophie zu machen und die Mitarbeiter der FM-Teams bei der Umsetzung dieser Vision in die Praxis zu unterstĂŒtzen. Ohne diese UnterstĂŒtzung top down gehe bei den Mitarbeitern der Glaube an die Vision und die Motivation zur Umsetzung verloren.

Weiterhin sei es notwendig, fĂŒr alle Facility Management Maßnahmen unternehmenseinheitliche Standards zu entwickeln, die von allen Mitarbeitern eines Unternehmens genutzt werden können bzw. eingehalten werden mĂŒssen. Die heutigen AnsprĂŒche der Mitarbeiter an die anzubietenden Dienstleistungen und UnterstĂŒtzung des Wertschöpfungsprozesses verhindern die Durchsetzung der definierten Facility Management Ziele, wie bspw. die Ausschöpfung von Kosteneinsparungspotentialen. Um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben oder es wieder zu werden, mĂŒssen diese AnsprĂŒche durch Facility Management, nach entsprechenden Analysen und Maßnahmen, auf ein effizientes und realisierbares Maß reduziert werden.

Die Fachkonferenz

Am Montag und Dienstag fanden ganztĂ€gig Referate und Workshops zu den bereits oben erwĂ€hnten Themen statt. Parallel dazu bestand die Möglichkeit, an GesprĂ€chsrunden mit Fachleuten zu ausgewĂ€hlten Themen teilzunehmen und im direkten GesprĂ€ch Fragen zu klĂ€ren. Jede der jeweils 15 parallel laufenden Veranstaltungen, Workshops oder Referate wurde im Schnitt mit rund 75 Zuhörern gut besucht. Alle VortrĂ€ge und Texte der Referenten sowie ergĂ€nzende Informationen sind zu einem Preis von ca. 100 US$ auf CD-ROM oder als gebundenes Exemplar ĂŒber die IFMA zu beziehen.

Betrachtet man das Gesamtangebot an Veranstaltungen, bildeten folgende Themen, neben der Darstellung von Praxisbeispielen, die Schwerpunkte der Konferenz:

Wie können Kosten reduziert werden

Welche Parameter im FM können als Indikatoren fĂŒr notwendige Maßnahmen entwickelt und praktiziert werden

Wie können interne Mitarbeiter der FM Teams und/oder entsprechender Innenorganisationseinheiten effektiver arbeiten

Technische Aspekte der Instandhaltung und AusfĂŒhrungshandlungen einschließlich des Bereichs der infrastrukturellen Dienste wurden kaum thematisiert.

Im Rahmen des ersten deutschen Beitrages bei einer IFMA-Konferenz in den USA stellte Herr Wahlen mit dem Thema „Integration eines FM Teams innerhalb existierender Organisationsstrukturen“ seine 1994 entwickelte Definition des Begriffes Immobilien Facility Management zur Diskussion:

„Immobilien Facility Management“ ist eine kundenorientierte ganzheitliche Managementleistung, die sich mit komplexen Entscheidungsgrundlagen zur optimalen Planung, Nutzung und Nutzungsanpassung von GebĂ€uden, deren Anlagen, Einrichtungen und Dienstleistungen, gestĂŒtzt durch Informationssysteme befaßt, die die Unternehmensleitung strategisch und jeden wertschöpfenden Arbeitsplatz unterstĂŒtzt.



Abbildung 1: Immobilien Facility Management

Immobilien Facility Managemet (IFM) ist keine AusfĂŒhrungshandlung wie Reinigung, Sicherheit oder Wartung. IFM ist eine Managementleistung, die alle Immobilienmanagementsysteme, Nutzungs-, Beratungs-, Planungs-, Beschaffungs-, DurchfĂŒhrungs- und Controllingleistungen fĂŒr die FlĂ€chen-Bewirtschaftung, die KaufmĂ€nnische Bewirtschaftung und die Technische Bewirtschaftung, in sich vereint und die folgende Schnittstellen auflöst:

zwischen EigentĂŒmern und Nutzern von Immobilien

zwischen Unternehmensleitung, Disposition und wertschöpfendem Arbeitsplatz innerhalb von Unternehmen

In der anschließenden Diskussion bestĂ€tigten die Zuhörer, daß diese Definition Grundlage fĂŒr Zieldefinitionen und weitere Entwicklungen fĂŒr Projektentwickler, Bauherren, Betreiber, Dienstleister, EigentĂŒmer und Nutzer von Immobilien, fĂŒr Industrie, Verwaltung, Handel, Gewerbe, Sozialeinrichtungen und die öffentliche Hand sein kann.

Ziel des IFM ist es, den Investor/EigentĂŒmer und Nutzer/Produzenten von den TĂ€tigkeiten der Immobilien-Bewirtschaftung sowohl in infrastruktureller, kaufmĂ€nnischer als auch in technischer Hinsicht zu entlasten, damit sich diese voll auf ihr eigentliches KerngeschĂ€ft konzentrieren können.

Dies bedeutet, daß auch die unterstĂŒtzenden und administrativen Leistungen je wertschöpfendem Arbeitsplatz auf der FlĂ€che des Nutzers vom IFM mit in die Betrachtung einbezogen werden mĂŒssen.

Arbeitskreise der IFMA

Folgende Arbeitskreise sind u.a. in der IFMA etabliert:

Utilities Öffentlichkeitsarbeit Ausbildung


Industrieproduktion Forschung und Entwicklung Sozialeinrichtungen


EDV-UnterstĂŒtzung FĂŒhrungskrĂ€fte Corporate Real Estate


Standardisierung KaufmÀnnische Angelegenheiten


Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit


Museen und kulturelle Institutionen


Von einer Darstellung aller Ergebnisse der Arbeitskreise soll an dieser Stelle abgesehen werden. Im folgenden werden einige High Lights mit direktem Bezug zum deutschen FM-Markt aufgegriffen und kommentiert.

Corporate Real Estate

Der amerikanische Ansatz des FM geht davon aus, daß alle Managementsysteme innerhalb der Immobilien-Bewirtschaftung integrativ zu sehen sind, also auch CRE mit in das FM einbezogen werden muß. IFMA bringt dies durch die Existenz eines eigenen Arbeitskreises zu diesem Thema sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit der International Association of Corporate Real Estate Executives (NACORE) zum Ausdruck. In Hinblick auf diese amerikanische Entwicklung sollte man in Deutschland von Anfang an ein sehr enges, schnittstellenbereinigtes und partnerschaftliches VerhĂ€ltnis zwischen FM und CRE suchen, um eine fruchtbare, gleichberechtigte Zusammenarbeit in den Unternehmen zu gewĂ€hrleisten.

EDV-UnterstĂŒtzung

Ein fĂŒr Deutschland interessantes Ergebnis wurde vom Computer Application Council (CAC) berichtet. Das CAC hat den Versuch unternommen, einen inhaltlichen Vergleich von Computer Aided Facility Management Systemen (CAFM-Systeme) in den USA und Kanada vorzunehmen.

Das CAC hat eine Checkliste mit Mindestanforderungen, die ein CAFM-System erfĂŒllen muß, ausgearbeitet. Von ĂŒber 50 angeschriebenen Herstellern antworteten nur 11 Unternehmen, von denen jedoch nur vier effektiv vergleichbare Ergebnisse lieferten.

CAFM-Systeme werden erst seit rund fĂŒnf Jahren angeboten. Bei den meisten Systemen steht eher die Inventarisierung der Anlagen und Einrichtungen auf Basis einer starken CAD-Technologie im Vordergrund. Ebenso wie in Deutschland, sind in den USA und Kanada praxisorientierte Systeme, die die strategischen Aufgaben des FM (Beratung, Planung, Controlling) unterstĂŒtzen, selten. Hierzu werden oftmals die internen Firmenressourcen der Kostenrechnung herangezogen, die jedoch aufgrund ihrer Produktorientierung keine Möglichkeit bieten, entsprechende Indizes, bezogen auf die Anforderungen des FM, zu liefern. Die nun auf den Markt kommenden professionellen CAFM-Systeme integrieren Teilbereiche eines CAD-Systems und verbinden sie mit objektorientierten Datenbanken mit grafischer OberflĂ€che. Solche Softwaresysteme, die die Minimalanforderungen des CAC erfĂŒllen und den strategischen Aufgaben des FM gerecht werden, werden bereits fĂŒr ca. 15.000 DM in den USA und Kanada, aber auch in Deutschland, angeboten.

Die Ausstellung

Konferenzbegleitend stellten rund 250 Firmen ihre Produkte und Leistungen rund um den Arbeitsplatz in unmittelbarer NĂ€he zum Konferenzgeschehen dar. Das Warenangebot war, mit Ausnahme des breiteren Softwareangebots, mit dem einer BĂŒromesse in Deutschland vergleichbar. Besonders positiv wurde von den Konferenzbesuchern das produktergĂ€nzende Dienstleistungsangebot der Aussteller aufgenommen. Nicht mehr das Produkt allein stand im Vordergrund der Betrachtung, sondern der Service rund um das Produkt.

IFMA Awards

WĂ€hrend einer Abschlußgala der IFMA, zu der rund 1.500 Mitglieder geladen waren, wurden ca. 40 Personen und/oder Chapter fĂŒr ihre besonderen Ergebnisse im Zusammenhang mit Facility Management prĂ€miert.

Der nĂ€chste World Workplace vom 5. bis 7. Oktober 1997 wird in Dallas, Texas, USA stattfinden. Laut Aussage der Organisatoren sind bereits heute mehr als 70 Prozent der AusstellungsflĂ€che fĂŒr Dallas vermietet.

Weitere Informationen, Adressen und Kontakte etc. sind ĂŒber Herrn Robert Wahlen unter der Ruf: 0 22 36 / 96 30 88, Fax: 0 22 36 / 96 30 89 zu erhalten.


Über den Autor: Robert Wahlen beschĂ€ftigt sich als Ingenieur der Versorgungstechnik, Wirtschaftsingenieur, Berater und Spezialist fĂŒr Immobilien Facility Management seit rund zehn Jahren mit der Bewirtschaftung von Immobilien und fĂŒhrt national und international Referate und Workshops zu diesem Thema durch. Nach fĂŒnfjĂ€hriger Planungs- und Projektleitungserfahrung von Großprojekten in einem IngenieurbĂŒro fĂŒr Technische GebĂ€udeausrĂŒstung, leitete er eine Niederlassung eines haustechnischen Serviceanbieters. 1989 grĂŒndete er ein IngenieurbĂŒro in Köln, welches sich mit der Beratung, Planung, Beschaffung, DurchfĂŒhrung und dem Controlling von Facility Management Leistungen, Immobilien-Bewirtschaftungskonzeptionen fĂŒr FlĂ€chen-, KaufmĂ€nnische und Technische Bewirtschaftung, der Technischen GebĂ€udeausrĂŒstung und der Ausbildung dieser Themen, beschĂ€ftigt. Seit dieser Zeit berĂ€t er Industrie, Verwaltung, Handel, Gewerbe, Sozialeinrichtungen, Bauherren, Projektentwickler und Dienstleister, EigentĂŒmer und Nutzer von Immobilien bei verschiedensten Facility Management Projekten, u.a. einen großen Baukonzern beim Aufbau eines entsprechenden Service-Profit-Centers, ein Industrieunternehmen beim Aufbau eines internen marktorientierten Facility Management Teams als Profitcenter, und war als Stellvertreter des GeschĂ€ftsfĂŒhrers bei einem namhaften Projektentwickler maßgeblich fĂŒr den Aufbau des GeschĂ€ftsbereiches Facility Management fĂŒr Immobilien verantwortlich. Er ist Mitglied der IFMA International Facility Management Association und des CAC computer aided council innerhalb der IFMA, des Global FM, des EuroFM european facility management network, des Verein Deutscher Ingenieure VDI und der Wirtschaftsjunioren in Köln, wo er dreieinhalb Jahre den Arbeitskreises Umwelt leitete und Beiratsmitglied war.

Seit dem Wintersemester 1995/96 ist er zusĂ€tzlich Lehrbeauftragter an der Fachhochschule MĂŒnster, Fachbereich ErnĂ€hrung und Hauswirtschaft (Oecotrophologie) im Fach spezielle Betriebswirtschaftslehre mit dem Thema: „Facility Management in der Oecotrophologie: Grundlagen und ausgewĂ€hlte Fallbeispiele„. Desweiteren betreut er das Internationale Facility Management Semester an der FakultĂ€t u.a. mit Praktikantenarbeiten in Unternehmen und die Praxis.

http://www.fmpro.de/stichwort/literatur/workplace.html

http://www.fmswiss.ch

http://www.ifma-deutschland.de

http://www.gefma.de




23 Jan 2005
22:11:28
Laucher
Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management
Das fĂŒhrende europĂ€ische Softwareunternehmen conject GmbH mit Sitz in Duisburg bietet Software fĂŒr Immobilienlebenszyklus Management an. Mit den Produkten IBPM, APSIS und BuiSy client server (CAFM) werden von der Bauplanung ĂŒber die Planung bis zum operativen Betrieb/Nutzung sĂ€mtliche Prozesse edv-mĂ€ssig abgebildet und nach Prozessgruppen und somit auch Anforderungsgruppen (Unternehmensleitung bis Facility Manager) gebĂŒndelt.

Implementierungspartner in der Schweiz:
Travis AG
Hardstrasse 301
8005 ZĂŒrich
Tel. 044 276 46 66
www.conject.com
www.buisy.de
15 Jun 2005
15:21:51
Marisa Sutter Travis AG
Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management
Mich freut, dass ich hier genannt werde. Mein Unternehmen ist aber seit 2003 ausgegrĂŒndet:
Reality Consult GmbH
www.realityconsult.com

Dort finden Sie auch neuere Versionen der obenstehend einkopierten Texte.

Beste GrĂŒĂŸe,
Peter Prischl
GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Reality Consult GmbH
Frankfurt - MĂŒnchen - Wien
peter.prischl@realityconsult.com
12 Jan 2006
12:08:20
Peter Prischl
Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management
ARCHIBUS/FM

Totales Infrastruktur- und Facility Management.

www.archibus-fm.de
27 Aug 2007
12:59:16
CS
Lebenzyklus Software Links Berater GebÀudetechnik Facility Management
Unser Unternehmen bietet als Dienstleistung die Erfassung von GebÀuden in der Form eines GebÀudepass an. Dabei werden die TFM relevanten Daten inklusive der voraussichtlichen Lebensdauer und den zu erwartenden Kosten ermittelt. Bei dieser Lösung handelt es sich nicht um eine integrierte Lösung. Der Kunde muss sich nicht in eine Software eindenken, seine Mitarbeiter schulen und viel Geld ausgeben. Er hat trotzdem alle relevanten Daten und kann seine Liegenschaft proaktiv managen.

FĂŒr weitere Infos:
beat.steiner@goag.ch
17 Jun 2008
15:21:35
B. Steiner

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