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Windtechnik Systeme Anwendungen Kosten

Text Datum Benutzer
Windtechnik Systeme Anwendungen Kosten
Hallo,
wir suchen Dokumentationen (Lebenszyklus)Links, Firmen, Anwender/ Nutzer √ľber die Anwendung von Windtechnik in Europa (Festland).
Vielen Dank zu voraus.
MfG Winter
02 Jan 2005
21:11:26
Winter
Windtechnik Vorschriften Wirkung Systeme Anwendungen Kosten
Guten Morgen,
im Anhang Links und Text zu Ihrem Thema!
Gruss Dreher


Richter am Bundesverwaltungsgericht G√ľnter Halama, MinDirigent Dr. Claus K√ľhl, Prof. Dr. Bert K√ľppers, Forstdirektor Dr. Elmar Klein u. a. 1. Aufl. 1997
Viele Städte und Gemeinden haben große Schwierigkeiten bei der Planung und Ausweisung von Windkraftflächen.
Was bedeutet die Privilegierung der Windenergie durch die √Ąnderung von ¬ß 35 BauGB? Welche Aufgaben hat die Regionalplanung? Welche M√∂glichkeiten der planerischen Steuerung von Windkraftanlagen hat die Gemeinde? Gen√ľgt es, wenn mehrere Gemeinden nur eine gemeinsame Vorrangfl√§che ausweisen? Freihaltung des gesamten Gemeindegebietes von WKA m√∂glich?
ISBN 3-937409-42-4
Aus dem Inhalt:
‚ÄĘ Windenergie - Erfahrungen in Schleswig-Holstein
‚ÄĘ Zur planerischen Steuerung von Windkraftanlagen
‚ÄĘ F√∂rster und Windkraftanlagen - mehr Fragen als Antworten
‚ÄĘ Wind, Windenergie und √Ėkologie
‚ÄĘ Der rechtliche Rahmen bei der Errichtung von Windkraftanlagen
Windenergie und öffentliche Planung

Wind-Energie
Vortrag vor Old Table 15 Freiburg am 5.2.2004
von Dipl.-Phys. Alvo v. Alvensleben

Einleitung

‚Äě1703 neue Windkraftwerke‚Äú - unter dieser √úberschrift las ich am 28. Januar 2004 folgende Meldung in der Badischen Zeitung: ‚ÄěDie Windenergie hat im vergangenen Jahr in Deutschland deutlicher zugelegt, als von der Branche erwartet. Nach Angaben des Bundesverbandes Windenergie wurden 2003 insgesamt 1703 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2645 Megawatt neu installiert. Ende des Jahres waren damit bundesweit 15387 Anlagen gebaut.

Die Gesamtleistung betrug 14 000 Megawatt ‚Äď 21,8% mehr als 2002. Damit hat sich das Wachstum der Branche zwar verlangsamt, dennoch rechnet der Verband mit weiterem Zuwachs.‚Äú Meldungen wie diese nimmt der normale Zeitungsleser zur Kenntnis und vergisst sie gleich wieder. Viele Zahlen, die den meisten wenig sagen. Wir brauchen einen Rahmen, in den wir die Angaben des Berichts einordnen k√∂nnen. Ist es eine erfreuliche Meldung? Geht sie mich etwas an?

Mit diesem Vortrag möchte ich versuchen, den Hintergrund der Meldung ein wenig auszuleuchten.

Wie gewinnt man Windenergie?

Windenergie ist Bewegungsenergie (= kinetische Energie), die in bewegten Luftmassen steckt. Um diese Energie zu gewinnen, muss man die Luftströmung abbremsen. Genau dies tut ein Windrad. Luft, die vor dem Kreisquerschnitt des Rotors mit der Geschwindigkeit v1 anströmt, verlässt den Rotor mit der kleineren Geschwindigkeit v2, wie im Bild 1 durch die unterschiedliche Länge der Pfeile angedeutet ist.
Bild 1. Strömungsverlauf an einem Windrad, Quelle: Windpower.de


Ich fange mit einer Frage an, die sich vielleicht viele von Euch beim Anblick eines Windrades schon gestellt haben. Warum haben die Windr√§der alle nur 3 Fl√ľgel, und diese sind auch noch verh√§ltnism√§√üig schmal? W√ľrde man nicht viel mehr Energie aus dem Wind abzapfen k√∂nnen, wenn man mehr Fl√ľgel einsetzte oder diese viel breiter machte?

Die Antwort ist: Nein. Und man kann das auch leicht verstehen. Betrachten wir dazu das Bild 2. Wenn wir versuchten, die gesamte Energie aus dem Wind zu gewinnen, dann h√§tte die Luft hinter dem Rotor die Geschwindigkeit null, d.h. die Luft w√ľrde stehen bleiben und sich nicht weiterbewegen. In diesem Fall k√∂nnten wir dem Wind √ľberhaupt keine weitere Energie entziehen, da auf der anderen Seite keine Luft mehr auf den Rotor einstr√∂men k√∂nnte.
Im anderen Extremfall k√∂nnten wir den Wind ohne jede Abbremsung durchstr√∂men lassen. Auch in diesem Fall h√§tten wir nat√ľrlich keine Energie aus dem Wind gewonnen. Wir k√∂nnen deshalb annehmen, dass es zwischen diesen beiden Extremen einen Bereich geben muss, wo wir durch die Bremsung des Windes nutzbare mechanische Energie gewinnen k√∂nnen.

Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass es daf√ľr eine recht einfache L√∂sung gibt: Die ideale Windkraftanlage bremst den Wind um 2/3 seiner urspr√ľnglichen Geschwindigkeit herab.
Bild 2 zeigt den Anteil gewinnbarer Windenergie in Abhängigkeit vom Verhältnis der Windgeschwindigkeiten
hinter und vor dem Windrad, v2/v1


Beschriftung:
Vertikale: P/P0 von 0 bis 0,6;
Horizontale: v2/v1 von 0 bis 1,0

Um das zu verstehen, m√ľssen wir das fundamentale physikalische Gesetz der Aerodynamik von Windkraftanlagen anwenden: Das Betz'sche Gesetz.
Es besagt, dass eine Windkraftanlage h√∂chstens 16/27 (oder 59%) der kinetischen Energie des Windes in mechanische Energie umwandeln kann. Dieses Gesetz stammt von dem deutschen Physiker Albert Betz und wurde von ihm im Jahr 1919 formuliert. In der Praxis werden allerdings diese theoretisch m√∂glichen 59% nicht erreicht, aber immerhin etwa 50%. Das h√§ngt mit der Form der Rotorfl√ľgel und dem Verh√§ltnis der Geschwindigkeit der Fl√ľgelspitzen zur Windgeschwindigkeit zusammen. Optimal ist ein Verh√§ltnis von 8 zu 1 zwischen Fl√ľgelspitzen- und Windgeschwindigkeit.

Aber noch einmal zur√ľck zum ersten Bild. Ihr habt Euch vielleicht gewundert, warum die Windr√∂hre sich hinter dem Windrad trichterf√∂rmig erweitert. Das kommt so zustande: Der Wind links des Rotors bewegt sich langsamer als rechts des Rotors. Da aus dem Rotor gleich viel Luftmasse (pro Sekunde) von rechts einstr√∂men und nach links ausstr√∂men muss, muss die Luft hinter der Rotorebene einen gr√∂√üeren Querschnitt (Durchmesser) einnehmen. Im obigen Bild haben wir diese Situation durch eine imagin√§re R√∂hre um den Rotor, eine so genannte Stromr√∂hre, verdeutlicht. Die Stromr√∂hre illustriert, wie die langsamer str√∂mende Luft links ein gr√∂√üeres Volumen hinter dem Rotor einnimmt.
Der Wind wird nicht genau hinter der Rotorebene auf seine Endgeschwindigkeit abgebremst. Tatsächlich staut er sich ein wenig schon vor der Rotorebene, und die Bremsung erfolgt allmählich, bis die Geschwindigkeit fast konstant wird.
Die Str√∂mung hinter dem Rotor ist turbulent, und jedes Windrad wirft einen Windschatten. Das muss man bei der Anlage von Windparks bedenken. Als Faustregel gilt, dass der Abstand der einzelnen Windturbinen zueinander in der Hauptwindrichtung 5 bis 9 Rotordurchmesser betragen soll, und in der Querrichtung 3 bis 5 Durchmesser. Das ist aus Platzgr√ľnden nicht immer m√∂glich. Deshalb rechnen zum Beispiel die Betreiber der zwei Windm√ľhlen auf der Holzschl√§germatte am Schauinsland mit 15% Ertragsverlust der zweiten M√ľhle wegen Windschatten von der ersten.

Wie die Rotationsenergie des sich drehenden Windrades in elektrische Energie umgewandelt wird, gehört zu den vielen technischen Einzelheiten, auf die ich hier nicht näher eingehen will. Ihr kennt das Prinzip vom Fahrraddynamo, der dieselbe Aufgabe leistet, Drehbewegung in elektrische Energie umzuwandeln.
Einige andere technische Finessen der Windräder sind aber noch erwähnenswert.
Um den Wind optimal auszunutzen, enthalten alle Windr√§der eine Messeinrichtung f√ľr Windst√§rke und Windrichtung. Ferner sind sie um die Turmachse drehbar, so dass sie dem Wind immer die gr√∂√ütm√∂gliche Fl√§che darbieten k√∂nnen. Das ist alles eigentlich selbstverst√§ndlich. Raffinierter ist schon, dass die Anstellwinkel der Windradfl√ľgel verstellbar sind. Damit kann man unterschiedliche Windst√§rken ausnutzen, ohne dass die Drehgeschwindigkeit der Fl√ľgel ebenso stark wie die Windst√§rke variieren muss. Schlie√ülich gibt es Sturmst√§rken mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 25 m/s, denen eine Windanlage nicht mehr standhalten kann; es k√∂nnen die Fl√ľgel abbrechen oder der ganze Turm umst√ľrzen. Beides ist schon vorgekommen. Damit es nicht passiert, wird ab 25 - 28 m/s die Rotorebene parallel zur Windrichtung, also auf kleinstm√∂glichen Luftwiderstand gestellt. Es bedeutet allerdings, dass die Stromerzeugung innerhalb von Sekunden von H√∂chstleistung auf Null heruntergeht - und das manchmal ziemlich gleichzeitig f√ľr alle Anlagen eines gr√∂√üeren Windparks. Wir kommen darauf noch zur√ľck. Interessant ist auch noch, dass die Fl√ľgelspitzen gro√üer Windr√§der Geschwindigkeiten bis zu 120 m/s = 432 km/h erreichen k√∂nnen. Das bedeutet nicht nur hohe Anforderungen an die Haltbarkeit des Materials, sondern auch, dass so mancher Vogel den Rotoren zum Opfer f√§llt.

Ich habe bisher immer nur von der Energie des Windes gesprochen, aber noch nicht von der Leistung der Windkraftanlagen.
‚ÄěEnergie‚Äú ist physikalisch die F√§higkeit, Arbeit zu verrichten, also z.B. ein Gewicht gegen die Erdanziehung um einen bestimmte H√∂he anzuheben oder die Temperatur einer bestimmten Menge Wasser zu erh√∂hen. Sie wird √ľblicherweise gemessen in Kilowattstunden (kWh). ‚ÄěLeistung‚Äú ist die pro Zeiteinheit verrichtete Arbeit. Die √ľbliche Ma√üeinheit ist das Kilowatt. Eine Kochplatte mit einer Leistung von 1 Kilowatt verbraucht eine Energie von 1 Kilowattstunde, wenn sie eine Stunde angeschaltet ist. (‚Äěverbrauchen‚Äú hei√üt hier: Elektrische Energie in W√§rmeenergie umwandeln).

Von Windenergieanlagen erwarten wir nun eine m√∂glichst hohe Leistung, also m√∂glichst viele Kilowattstunden pro Stunde. Um WEAs untereinander und mit anderen Stromerzeugungsverfahren vergleichen zu k√∂nnen, gibt man eine ‚ÄěNennleistung‚Äú einer WEA an. Die Nennleistung bezieht man √ľblicherweise auf eine Windgeschwindigkeit von 12 m/s. Die beiden Windr√§der auf dem Schauinsland haben Nennleistungen von je 1800 kW = 1.8 Megawatt.
In der eingangs zitierten Zeitungsmeldung √ľber die bundesweit installierte Gesamtleistung der WEAs von 14000 Megawatt handelt es sich um die aufsummierten Nennleistungen aller 15 387 deutschen Windkraftanlagen.

Wichtig ist nun, zu wissen, dass die Leistung einer WEA sich mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit √§ndert. Das hei√üt: Wenn die Windgeschwindigkeit auf das Doppelte, also 24 m/s ansteigt, so steigt die Leistung auf das Achtfache, und wenn dies f√ľr das ganze Bundesgebiet gleichzeitig stattf√§nde, so k√∂nnten die Windanlagen theoretisch bis zu 8 mal 14 000 = 112 000 MW leisten. Dieser theoretische Wert ist aber bedeutungslos, weil die meisten Anlagen von ihrer Bauart her aus Sicherheitsgr√ľnden oberhalb der Nennleistung gedrosselt werden; ihre Maximalleistung liegt also tats√§chlich nur geringf√ľgig √ľber ihrer Nennleistung.
Wichtiger ist das ‚Äěv hoch 3‚Äú-Gesetz bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten. ‚ÄěNormal‚Äú und h√§ufig sind in Deutschland Windgeschwindigkeiten von 4 bis 7 m/s. Bei 6 m/s betr√§gt die Leistung einer WEA nun nicht die H√§lfte, sondern nur ein Achtel der Nennleistung, also f√ľr die Freiburger Anlage statt 1800 MW nur 225 MW. Sind es statt 6 nur 4 m/s, so sinkt die Leistung auf 67 MW - ganze 3,7% der Nennleistung.

Standorte f√ľr Windenergieanlagen

Wegen der extrem starken Abh√§ngigkeit von der Windgeschwindigkeit ist die Wahl des Standortes einer Anlage f√ľr ihren Ertrag von entscheidender Bedeutung. √Ąhnlich wichtig ist aber auch die H√∂he des Mastes √ľber dem Erdboden, weil die Windgeschwindigkeit fast immer und √ľberall mit der H√∂he zunimmt.

Sehen wir uns einmal eine Karte der Windverteilung in der Bundesrepublik an (Bild 3).
Bild 3 Zonen ähnlicher Windgeschwindigkeiten in Deutschland
Universit√§t Stuttgart, Institut f√ľr Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung
Quelle: Kaltschmitt, Wiese 1993



Die verschiedenen Graut√∂ne zeigen Bereiche gleicher mittlerer Windgeschwindigkeit an ‚Äď je dunkler, desto st√§rker bl√§st der Wind. Der Norden (K√ľstenn√§he) bietet die besten Standorte; daneben der Westen. Im √ľbrigen Bundesgebiet sind es vor allem die Mittelgebirge wie Harz, Erzgebirge, Rh√∂n und Schwarzwald, die noch g√ľnstige Standorte aufweisen. Das mit Windparks dicht bepflasterte Sachsen-Anhalt geh√∂rt schon zu den eher ung√ľnstigen Gebieten.

Noch schlechtere Standorte sind gro√üe Teile von S√ľdhessen, W√ľrttemberg und Bayern. Eine andere M√∂glichkeit, zu besseren Ertr√§gen zu kommen, ist wie schon erw√§hnt, die Errichtung gr√∂√üerer, h√∂herer Anlagen. Von dieser M√∂glichkeit hat die Windindustrie konsequent Gebrauch gemacht. Immer gr√∂√üer wurden die Anlagen, wie das Bild 4 zeigt. (in der Unterschrift: Bild 21)

Bild 4


Bild 21: Größen- und Leistungsentwicklung der Windenergieanlagen, Quelle: E.ON [13]

Im Gespr√§ch sind zunehmend auch so genannte Offshore-Anlagen, also Einrichtungen im Meer in nicht zu tiefen k√ľstennahen Gew√§ssern. Sie sind verlockend wegen des gleichm√§√üigeren und st√§rkeren Windes √ľber dem Meer ‚Äď aber sie bringen eine F√ľlle neuer Probleme mit sich, von der sicheren Fundamentierung √ľber die Kabeltransporte der Energie zum Festland bis hin zu den St√∂rungen in Fischerei und Vogelschutz. Bislang soll auch kein Versicherungsunternehmen bereit sein, solche Anlagen auf offener See zu versichern.

Entwicklung der Windenergie in Deutschland

Werfen wir nun einen Blick auf die Entwicklung der Windkraftnutzung in Deutschland
(Bild 5).

In der Graphik zeigen die gr√ľnen Balken den j√§hrlichen Zubau von Anlagen, ausgedr√ľckt durch die Summe der Nennleistungen in Megawatt. Die zugeh√∂rige Skala ist links angegeben. Das Jahr 2003 ist noch nicht eingetragen; der gr√ľne Balken w√§re gerade ebenso hoch wie der f√ľr 2001.

Der blaue Balken zeigt die kumulierten Nennleistungen bis zum jeweilig angegebenen Jahr, ebenfalls an der linken Skala abzulesen. F√ľr 2003 erreicht der blaue Balken gerade die 14 000-Megawatt-Linie am oberen Rand der Graphik.

Die tats√§chlich j√§hrlich erzeugte Energie ist durch die rote Kurve dargestellt. Die zugeh√∂rige Skala steht am rechten Bildrand. Den Zahlenwert f√ľr 2003 kenne ich nicht. Mit den Zahlenwerten f√ľr 2002 kann man aber eine interessante Rechnung anstellen: Wenn alle Anlagen ganzj√§hrig ihre Nennleistung erbracht h√§tten, so w√§re die Gesamtleistung 12 Gigawatt mal 8760 Stunden =105 120 Gigawattstunden gewesen. Tats√§chlich haben sie nur 16700 Gigawattstunden erbracht ‚Äď rund 16%, entsprechend einem Volllastbetrieb von knapp 1400 Stunden pro Jahr. Diese Zahlen ‚Äď 16 Prozent und 1400 Stunden pro Jahr ‚Äď wollen wir uns merken f√ľr die sp√§tere Diskussion.


Bild 5 Entwicklung der Windkraftnutzung in Deutschland
Universit√§t Stuttgart, Institut f√ľr Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung
Quelle: Bundesverband Windenergie e.V.

Eine persönliche Zwischenbemerkung.

F√ľr mich sind Windenergieanlagen ‚Äď √§hnlich etwa wie gro√üe Talbr√ľcken - technisch bewundernswerte Sch√∂pfungen menschlicher Wissenschaft und Ingenieurkunst. Meine Hochachtung davor stieg, je intensiver ich mich mit den Details besch√§ftigte. Aus diesem Respekt heraus kann ich auch nicht in den Chor derjenigen einstimmen, die von der Verschandelung und ‚ÄěVerspargelung‚Äú der Landschaft sprechen. H√§sslicher als die alten holl√§ndischen vierfl√ľgeligen Windm√ľhlen finde ich die modernen Windt√ľrme nicht, und die holl√§ndischen Windm√ľhlen waren bevorzugte Objekte der romantischen Landschaftsmalerei ‚Äď doch sicher nicht, weil man sie als unsch√∂n empfand?

Das Pro und Contra der Windenergie

Dennoch. Windenergieanlagen (WEAs) sind in der √Ėffentlichkeit heftig umstritten. Warum werden sie eigentlich gebaut? Oder anders gefragt: Warum werden sie von vielen, darunter Prominente wie der baden-w√ľrttembergische Ministerpr√§sident Erwin Teufel., so heftig bek√§mpft?

Die Bef√ľrworter

Die Bef√ľrworter und die Gegner der Windenergie haben eine Reihe von Gr√ľnden. Wie gut oder wie schlecht diese Gr√ľnde sind, ist eine n√§here Betrachtung wert.

1. F√ľr die Bef√ľrworter steht an der Spitze das Ziel, die nicht erneuerbaren fossilen Energierohstoffe Kohle, Erd√∂l und Erdgas durch den sich st√§ndig selbst erneuernden ‚ÄěRohstoff‚Äú Wind zu ersetzen. Kohle, √Ėl und Gas stehen ja nicht in unbegrenzter Menge zur Verf√ľgung.

2. Etwa gleichrangig wird das Ziel verfolgt, die Emission von Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrennen der fossilen Brennstoffe entsteht, zu vermindern. Dahinter steht die verbreitete √úberzeugung, CO2 sei ‚Äěklimasch√§dlich‚Äú und f√ľhre zu einer bedrohlichen Erw√§rmung der Erdatmosph√§re mit einer F√ľlle nachteiliger oder gar gef√§hrlicher Folgen, wie Zunahme von Unwetterkatastrophen, D√ľrrekatastrophen, Anstieg des Meeresspiegels, Ausbreitung von Tropenkrankheiten etc.

3. Der Bau und die Unterhaltung von Windkraftanlagen schaffen Arbeitsplätze. Nach Angaben des Bundesverbandes Windenergie vom Januar 2004 sind es gegenwärtig etwa 45 000, davon etwa 7000 in der Wartung. Deren Anteil wird zunehmen; der Anteil der im Bau Beschäftigten wird von der Exportentwicklung abhängen und ist nur schwer einzuschätzen.

4. Wegen der unter 1 und 2 genannten Gr√ľnde, von deren Stichhaltigkeit die meisten Politiker der meisten Parteien in Deutschland √ľberzeugt sind, wird der Ausbau erneuerbarer Energien, an der Spitze die Windenergie, durch gesetzliche Regelungen massiv gef√∂rdert.. So massiv, dass daraus noch ein 4. Grund entsteht, Windkraftanlagen zu bauen:
Wer in Anlagen an g√ľnstigen Standorten investiert, kann damit eine Verzinsung erzielen, wie sie anderswo meist unerreichbar ist. Der ehemalige s√§chsische Ministerpr√§sident Kurt Biedenkopf hat Windkraftanlagen deshalb als ‚ÄěMaschinen zum Gelddrucken‚Äú bezeichnet, und der Wirtschaftsminister Clement sagte in einem Interview im September 2003: ‚ÄěAber es geht auch nicht, dass sich manche ‚Äď und das wissen wir doch, es sind Zahlen dazu ver√∂ffentlicht worden, - dass aus der Anlage in eine Windenergieanlage ein Gewinn von 16 bis 20 Prozent folgert. Zeigen Sie mir mal andere Anlagen, aus denen man so viel Gewinn ziehen kann. Man muss doch √ľber diese Dinge offen sprechen, ich tue das einfach, ich spreche dar√ľber offen: Das geht so nicht weiter.‚Äú
Die gesetzliche Grundlage ist das EEG, ‚Äď das ‚ÄěErneuerbare Energien-Gesetz‚Äú, - das 1990 als ‚ÄěStromeinspeisungsgesetz‚Äú beschlossen und im Februar 2000 geringf√ľgig revidiert wurde. Der entscheidende Punkt: Die Stromversorger m√ľssen die gesamte elektrische Leistung, die von den Windanlagen angeboten wird, zu gesetzlich vorgeschriebenen Preisen abnehmen. F√ľr Anlagen, die 2003 in Betrieb gingen, waren das 8.9 Cent/kWh. Die Stromversorger d√ľrfen ihrerseits diese Kosten auf die Verbraucher umlegen, was den Preis der Kilowattstunde Jahr f√ľr Jahr erh√∂ht.

Die Gegner

Es ist an der Zeit, die Argumente der Bef√ľrworter zu kommentieren und auch auf die Argumente der Windenergiegegner einzugehen.

Zu 1): Die fossilen Energierohstoffe sind begrenzt und nicht erneuerbar.

Das ist richtig. Man sollte es aber differenzierter sehen und die Frage der Wirtschaftlichkeit nicht aus den Augen verlieren. Kohle, √Ėl und Gas sind nach derzeitig bekannten Fundstellen noch f√ľr Jahrhunderte vorhanden; bezieht man die bekannten √Ėlschiefer- und Teersandlager ein, noch wesentlich l√§nger. Noch wesentlicher scheint mir aber, dass die fossilen Rohstoffe gar nicht die einzige Alternative zur Windenergie sind. Auf lange Sicht wird sich Kernenergie durchsetzen, f√ľr deren Nutzung mehrere Alternativen in Entwicklung sind, die auch alle erdenklichen Sicherheitsanforderungen erf√ľllen k√∂nnen. Neben Uran steht dabei auch Thorium als Brennstoff zur Verf√ľgung

Zu 2): Windkraftwerke helfen, die Emission von Kohlendioxid zu vermindern

Wie aus meinem Vortrag √ľber ‚ÄěKohlendioxid und Klima‚Äú bekannt ist, halte ich die CO2-Verminderung nicht nur f√ľr √ľberfl√ľssig, sondern f√ľr sch√§dlich, da die positive Wirkung von mehr CO2 in der Pflanzenwelt, und daran h√§ngend auch in der Tierwelt, etwaige sch√§dliche Folgen deutlich √ľberwiegt. Das Wachstum der meisten Pflanzen, und insbesondere von Nahrungspflanzen wie z.B. Reis, wird durch mehr CO2 kr√§ftig gef√∂rdert, w√§hrend die durch CO2 m√∂gliche Erw√§rmung nahe an einer S√§ttigung liegt. Dies wird auch durch ein im Dezember 2003 ver√∂ffentlichtes Gutachten des Wissenschaftsministeriums (BMBF) in Berlin best√§tigt.

Auch wenn das nicht so w√§re, ist bekannt, dass die nach Kyotoprotokoll geplante CO2-Minderung f√ľr das Klima keinen messbaren Effekt (n√§mlich nur etwa 0.07¬įC bis 2050) bringt.

Schlie√ülich kommt hinzu, dass die CO2-Vermeidung durch Windkraft viel geringer ist, als die Einspeisungszahlen vermuten lassen: F√ľr jede 1000 kW Windleistung m√ľssen 800 ‚Äď 900 KW herk√∂mmlich erzeugter Leistungs-reserve mitlaufen. Mit anderen Worten: Die Einsparung an CO2 betr√§gt h√∂chstens 20% gegen√ľber der Erzeugung der gleichen Energiemenge durch fossile Energietr√§ger ‚Äď ist aber vielfach teurer.

Zu 3) Arbeitsplätze

Der vom Bundesverband Windenergie angegebenen Zahl von 45 000 Arbeitsplätzen soll hier nicht widersprochen werden. Allerdings muss dagegen gerechnet werden, dass stromintensive Industrien wegen der zu hohen Strompreise ins Ausland abwandern. Von einzelnen Fällen dieser Art habe ich schon gehört. Ob sie in diesem Zusammenhang ins Gewicht fallen, kann ich nicht beurteilen.
Vergessen sollte man aber nicht, dass dank der hohen Einspeisungsverg√ľtung f√ľr Windstrom diese Arbeitspl√§tze vom Stromverbraucher zwangsweise hoch subventioniert sind. Das Stuttgarter IER (Universit√§tsinstitut f√ľr Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung) gibt f√ľr das Jahr 2001 eine Spanne zwischen 26 000 und 190 000 Euro pro Arbeitsplatz in der Windbranche an. Der Betrag ist vergleichbar mit den steuerlichen Subventionen f√ľr die Steinkohle ‚Äď nur, dass die pro Euro produzierte Energie bei der Kohle viel h√∂her ist als beim Wind!

Die Windenergiegegner haben aber noch ganz andere und gewichtigere Argumente auf Lager. Die √∂ffentliche Stromversorgung muss mehrere Bedingungen erf√ľllen: Deutschland stellt als hoch entwickeltes Industrieland konstante Anforderungen an die Bereitstellung elektrischer Energie, unabh√§ngig davon, ob und wie stark der Wind weht. Dazu geh√∂ren
a) absolute Zuverlässigkeit in Spannung, Frequenz und Phase,
b) die Möglichkeit eines bedarfsabhängigen flexiblen Abrufs,
c) steuerbare Einspeisung und Regelung f√ľr kurzfristigen hohen Bedarf, und
d) Erzeugung in der Nähe von Verbrauchsschwerpunkten wie Großstädten und Industrieansiedlungen.
Seht dazu die beiden nächsten Bilder aus der Praxis.
Bild 6 zeigt, wie im E.ON-Netz die Einspeisung der Windenergie innerhalb von 14 Tagen am
Jahresende 2001 geschwankt hat. Sieben mal lag die Windleistung bei Null, 6 mal erreichte
sie dazwischen rund 3000 Megawatt, das entspricht der Leistung von 2 großen Kernkraftwerken.

Bild 7 zeigt die Stromnachfrage (rote Kurve, linke Skala) und die Windleistungseinspeisung (blaue Kurve, rechte Skala) f√ľr die beiden letzten Novemberwochen 2001 im E.ON-Netz. Achtung: Die blaue Kurve ist im Vergleich zur roten vierfach √ľberh√∂ht. Wie auf dem vorhergehenden Bild 6 schwankt die Windleistung im betrachteten 2-Wochen-Zeitraum zwischen Null und 3000 Megawatt. Es muss also zus√§tzlich kurzfristig und unvorhersehbar die gesamte Windleistung aus anderen Quellen ersetzt werden k√∂nnen.


Bild 6 Charakteristik des Windenergieangebotes
Universit√§t Stuttgart, Institut f√ľr Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung
Windeinspeisung in das E.ON Netz 18.12 bis- 31.12.01
Ungesicherte Verf√ľgbarkeit und fluktuierendes Angebot
- spart keine oder nur wenig konventionelle Kraftwerksleistung
- erhöht den Regelenergiebedarf
- vermehrte Leistungsregelung erhöht Brennstoffverbrauch





Bild 7 Charakteristik des Windenergieangebots
Universit√§t Stuttgart, Institut f√ľr Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung
Quelle: Elsässer, 2002

Angesichts des wilden Auf und Ab der Windleistung mit einer Schwankungsbreite von 100% stellt sich die Frage, wie die Stromversorger es schaffen, dass die Netzschwankungen ausgeregelt werden, ohne dass der Normalverbraucher etwas davon merkt.

Systemanforderungen
Viele Faktoren setzen der Flexibilität, ein elektrisches Versorgungssystem stabil zu betreiben, praktische Grenzen und erfordern verschiedene Qualitäten der Regelenergie und Reserveleistungen. Und so sieht der Regelungsfahrplan aus:

‚ÄĘ Bis zu 10 s erfolgt der Lastausgleich zwischen Erzeugung und Bedarf aus der Dynamik aller rotierenden Massen (Generatoren und Motore) und entsprechender Frequenz√§nderung im Normalbetrieb bis etwa ¬Ī 0,1 Hz.

‚ÄĘ 10 s bis 2 - 3 Minuten: Lastausgleich durch die Prim√§rregelung aller mit einer Statik von rd. 4 % im Parallelbetrieb arbeitenden Kraftwerke mit Energiepufferung √ľber den Kessel-Dampfdruck der konventionellen Kraftwerke proportional der Gesamtleistungszahl des UCTE - Verbundnetzes (Prim√§rregelung).

‚ÄĘ 2 - 3 Minuten bis 10 - 15 Minuten: Aktivierung mitlaufender Reserveleistung mittels der Sekund√§rregelung und Abruf von Pumpspeicherleistung und Gasturbinen-Reserve-Leistungen nach Ma√ügabe der Leistungszahl der Landesnetze bzw. der Regelzonen.

‚ÄĘ 8 - 10 Stunden: Abruf und Inbetriebnahme von Reservekraftwerken aus unterschiedlichen Bereitschaftsstufen.

Ich m√∂chte die Frage der Versorgungssicherheit bei Einsatz von Windenergie beleuchten durch eine offizielle Antwort der Landesregierung von Rheinland-Pfalz vom 23.6.2003 auf eine Anfrage der CDU- Fraktion zu Stand, Entwicklungen und Problematiken der Windenergienutzung (Landtags-Drucksache 14/2198 vom 23.06.2003). Aus ihr geht hervor, dass die Windenergie keinen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Stromversorgung leistet. Die Landesregierung f√ľhrt dazu w√∂rtlich aus:

‚ÄěDie Stromerzeugung aus Windenergie h√§ngt von den jeweiligen Windverh√§ltnissen ab und unterliegt damit gro√üen Schwankungen bis hin zu einem totalen Ausfall bei Windflaute bzw. je nach Anlagentechnik auch bei Sturm. Lediglich bei einer bundesweiten gro√ür√§umigen Betrachtung ist davon auszugehen, dass nicht alle Windenergieanlagen gleichzeitig von einer Windflaute erfasst werden und daher etwa 10 % der installierten Leistung der Leistungssicherung zugeordnet werden k√∂nnen.

Da aber eine Industrienation auf eine gesicherte Stromerzeugung angewiesen ist und diese nicht vom Wetter abh√§ngig machen kann, ist es notwendig, die Schwankungen durch thermische Kraftwerke auszugleichen. Die Errichtung von Windenergieanlagen f√ľhrt also im Wesentlichen nicht zu einer Verringerung von Kraftwerksleistung und damit zu einem Ersatz thermischer Kraftwerke, sondern lediglich zu einer geringeren Auslastung vorhandener Kraftwerke und damit zu h√∂heren spezifischen Fixkosten.

Das Ausregeln von Schwankungen in der Stromerzeugung aus Windenergie macht es zudem notwendig, dass herk√∂mmliche Kraftwerke h√§ufiger an- und abgefahren werden m√ľssen, als dies in ihrer Funktion als Mittellastkraftwerke vorgesehen ist. Dies f√ľhrt zu zus√§tzlichem Materialverschlei√ü und beim Betrieb im Teillastbereich zu h√∂herem spezifischen Brennstoffverbrauch mit entsprechend h√∂herem CO2-Aussto√ü. Kurzzeitige starke Angebotsschwankungen der Windenergie werden dagegen durch Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke ausgeglichen.
Der durch die Nutzung der Windenergie bedingte wachsende Bedarf an sehr teurer Reserve und Regelleistung beaufschlagt den Strom aus Windenergie mit zusätzlichen Kosten.“

Hinsichtlich dieser zus√§tzlichen Kosten verweist die Landesregierung mangels eigener Gutachten auf eine Untersuchung des Energieversorgers E.ON Kraftwerke GmbH, wonach ‚Äědie Nutzung der Windenergie bundesweit durchschnittlich rd. 2,4 Cent pro Kilowattstunde Folgekosten verursacht, die in der gleichen Gr√∂√üenordnung liegen wie die Erzeugungskosten in den vorhandenen konventionellen Kraftwerken mit rd. 3 Cent/kWh.‚Äú

Kosten der Windenergie

Damit sind wir bei dem heiklen Thema Kosten. Was muss der B√ľrger f√ľr die Windenergie bezahlen, direkt und indirekt?
Man liest unterschiedliche Zahlen. Aber die direkten Kosten können wir selbst abschätzen. Der WEA- Betreiber bekommt vom Stromversorger direkt ausgezahlt 8,9 Cent/kWh.
Die Kosten f√ľr zus√§tzliche Leitungsnetze, Anbindung an das Stromnetz und Regelenergie betragen nach obigen Angaben (in √úbereinstimmung mit anderen Quellen) 2.4 Cent/kWh, zusammen also 11,3 Cent/kWh. W√ľrde man die Energie ‚Äěkonventionell‚Äú gewinnen, so w√§re ihr Preis 2,5 bis 3 Cent/kWh. Wir rechnen zugunsten der Wind-energie mit 3 Cent als Handelswert einer Kilowattstunde ‚Äď tats√§chlich ist dieser Wert wegen der Nicht-auf-Abruf-Verf√ľgbarkeit nur etwa halb so hoch. Aber wir wollen gro√üz√ľgig sein. Ziehen wir die 3 Cent von den oben berechneten 11,3 Cent ab, so bleiben als Zusatzkosten jeder aus Windenergie erzeugten Kilowattstunde 8,3 Cent. Diese Zusatzkosten stellen eine Art ‚ÄěLuxusabgabe‚Äú auf den Strompreis dar; der Steuersatz betr√§gt 276 Prozent

Wie viel Kilowattstunden Windenergie mussten wir 2003 bezahlen?
Wir hatten vorhin schon ausgerechnet, dass ein Windkraftwerk durchschnittlich 1400 Volllaststunden pro Jahr abliefert. Bei 14 000 MW installierter Nennleistung sind das 19 600 000 MWh. Die von mir oben genannte Luxusabgabe betr√§gt 80,30 Euro/Megawattstunde. Das ergibt Gesamtkosten von 1,57 Milliarden Euro pro Jahr, die allen Stromverbrauchern erspart w√ľrden, wenn der Strom statt aus Windenergie auf herk√∂mmliche Weise erzeugt w√ľrde.
Der Energiewirtschaftler Prof. Helmut Alt, Aachen, formulierte es 2002 so: Jedes der 13.000 Windr√§der in Deutschland kostet den B√ľrger 100.000 ‚ā¨/Jahr (Leserbr.9.9.02). Inzwischen sind es 15 387 Windr√§der ...

Das waren nur die direkten Zusatzkosten. Daneben gibt es noch viele indirekte, z.B. durch staatliche Ausgaben, durch staatlich verbilligte Kredite und durch Steuerbeg√ľnstigungen. Nachfolgend eine Liste von F√∂rderma√ünahmen 2003, die aber nur zu einem kleinen Teil der Windenergie zugute kommen; ihre Summe betr√§gt 907 Mio. Euro

F√∂rderung erneuerbarer Energien f√ľr das Jahr 2003 (nach Angaben der Bundesregierung) :
(Stand 24.06.2003)

BMU : 274,87 Mio. ‚ā¨ davon 190 Mio. ‚ā¨ Marktanreizprogramm
BMWA : 28,50 Mio. ‚ā¨ Exportinitiative
BMVEL : 43,60 Mio. ‚ā¨ F√∂rderung nachwachsende Rohstoffe
BMWZE : ca. 100,00 Mio. ‚ā¨ Entwicklungsvorhaben Erneuerbare Energien
BMF : 460,00 Mio. ‚ā¨ F√∂rderung Biokraftstoffe (Steuerausf√§lle Mineral√∂lsteuer)
Zusammen mit den weiteren oben genannten zinsverbilligten Krediten und Steuermindereinnahmen kommt man leicht auf Gesamt-Zusatzkosten (Luxuskosten) der Windenergie von mehr als 2 Milliarden Euro pro Jahr, oder rund 25 Euro pro Einwohner oder 100 Euro/4-Personenhaushalt.
Soviel zur volkswirtschaftlichen Seite der Windenergie.

Probleme mit der Windenergie

Hier eine kleine √úbersicht, die den Unterschied zwischen Anforderungen und Charakteristika der Windenergie deutlich macht ‚Äď ohne Kommentar.

Bild 8
Universit√§t Stuttgart, Institut f√ľr Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung



Zu erg√§nzen ist diese Liste durch eine Reihe von unerw√ľnschten Wirkungen der Windr√§der, die von den Bef√ľrwortern gerne unerw√§hnt gelassen werden:

a) Windr√§der t√∂ten Tiere. Gef√§hrdet sind zum Beispiel Uhus, von denen es bundesweit nur noch 800 Brutpaare gibt, und die noch selteneren Gro√ütrappen. Von Kleintieren werden vor allem Flederm√§use zu Opfern der Windr√§der. Ihr Sonarsystem warnt sie nicht vor den senkrecht zu ihrer Flugrichtung heransausenden Fl√ľgeln. - In Schleswig-Holstein werden Windr√§der auch als Kranichschredder oder -h√§cksler bezeichnet. Die von den Bef√ľrwortern dagegen zitierten Gutachten √ľber die Seltenheit solcher Vorkommnisse stammen aus den Jahren 1997 und 1999. Seitdem hat sich sowohl die Gr√∂√üe als auch die Zahl der Windr√§der verdoppelt und w√§chst weiter.

b) Windr√§der erzeugen L√§rm. Der Landtag in Hannover beschloss deshalb mit den Stimmen von CDU und FDP, dass die Distanz zu Wohngebieten k√ľnftig bei 1000 Metern und nicht mehr bei 750 Metern liegen soll. (Nordsee-Zeitung, Bremerhaven 13.12. 2003)

c) Windr√§der erzeugen im Sonnenlicht ‚ÄěDisco-Schatten‚Äú. Die m√∂gliche St√∂rung von Mensch und Tier kann ich nicht bewerten. In jedem Fall ist die St√∂rung aber zeitlich begrenzt.

d) Windkraftanlagen können durch Blitzschlag wie auch durch Heißlaufen in Brand geraten. Dies ist schon wiederholt geschehen, wie man im Internet auf Bildern brennender Anlagen sehen kann. Wegen der Höhe der Windräder ist ein Löschen meistens unmöglich. Durch Funkenflug kann Feuer auch Waldbrände verursachen. Es ist allerdings bisher kein solcher Fall bekannt.

e) Die Entsorgung alter oder umgest√ľrzter oder abgebrochener Windt√ľrme und Rotorbl√§tter ist wegen deren Gr√∂√üe und Beschaffenheit (glasfaserverst√§rkte Kunststoffe, GFK) ein nicht einfach zu l√∂sendes Problem.

Schlussbemerkung

Es ist sicher klar geworden, dass dies kein neutraler sachlicher Bericht ist, sondern der Vortrag eines Gegners der Windenergie. Ich kann das nicht bestreiten. Ich habe mich bei der langen Vorbereitung dieses Vortrages √ľber rund 1 ¬Ĺ Jahre zwar um Neutralit√§t bem√ľht, dies aber nicht durchhalten k√∂nnen. Die Argumente der Bef√ľrworter sind f√ľr mich √ľberwiegend nicht nachvollziehbar. Die der Gegner scheinen mir √ľberzeugender, besonders deshalb, weil sie zeigen, dass die Windkraftanlagen energiewirtschaftlich √ľberfl√ľssig und volkswirtschaftlich unvern√ľnftig sind.
Ein Leserbrief eines Dr. Runge in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bringt es auf den
Punkt:
‚ÄěEine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag,
bei Flaute deutlich weniger, weil die Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet
werden. Das f√ľhrt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste
Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“

email Adresse des Autors : Alvo v. Alvensleben - alvo9.alvensleben@t-online.de

Den Herren Dr. Dietmar Ufer, Dipl.-Ing Peter Dietze, Heinrich Duepmann, Dr. Ludwig Lindner,
Werner Eisenkopf danke ich f√ľr viele E-mails und Literaturhinweise zum Thema Windenergie

Hauptsächlich benutzte Literatur

Handbuch der Windenergie, www.windpower.org

Sachverst√§ndigenkreis ‚ÄěGlobale Umweltaspekte‚Äú (SV GUA) des BMBF: Herausforderung Klimawandel.
Hersg. Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung, BMBF) Referat √Ėffentlichkeitsarbeit,
Berlin 2003, 56 S.

From: <Theis.Michael@bitburg-pruem.de To: <newsletter@bitburg-pruem.de
Subject: Newsletter - Kreisnachrichten Bitburg-Pr√ľm - Nr. 32/2003 - 09.08.2003
Windenergie: Kein Beitrag zur sicheren Stromversorgung. Eine Antwort der Landesregierung

Windenergie ‚Äď Entwicklungen, Erwartungen und energiewirtschaftliche Einordnung
Prof. Dr.-Ing. Alfred Vo√ü, Institut f√ľr Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER)
Universität Stuttgart, www.ier.uni-stuttgart.de
VDE / VDI ‚Äď Arbeitskreis Gesellschaft und Technik, Stuttgart, 30. Juni 2003

Energiewirtschaftliche Bedeutung der Windenergie im liberalisierten Strommarkt
Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt, RWE Rhein-Ruhr AG, Fachhochschule Aachen
Vortrag Windenergie Monschau, 2.10.2003

Uni Ulm intern, Prof. Dr. Wolfgang Witschel, http://www.uni-lm.de/uui/2003/nr261.htm#17
Ziemlich genauso auch erschienen in "Chemie in Labor und Biotechnik", Heft 08/2003.

‚ÄěKohlendioxid und Klima‚Äú, Alvo v. Alvensleben
www.schulphysik.de/klima/alvens/klima.html

Info-Material der Regiowind GmbH Freiburg

Offener Brief an Prof. Rahmstorf
Betrifft: "Die Thesen der Klimaskeptiker- was ist dran"
Ihre Anmerkungen

Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf,
ich habe den Beitrag von Herrn von Alvensleben und Ihre Anmerkungen auf Ihrer Website sehr intensiv gelesen. Ich muss gestehen, als naturwissenschaftlich vor gebildeter (in Ihren Augen vielleicht nur halbgebildeter) Ingenieur fand und finde ich die Ausf√ľhrungen von Herrn von Alvensleben weitaus klarer und verst√§ndlicher formuliert, und auch mit besser nachvollziehbaren Schl√ľssen versehen, als Ihre Anmerkungen, die nur manchmal wissenschaftlich sind, meistens aber nur herabsetzend und polemisch. Ich bin sicher, dass v. Alvensleben, P. Dietze und andere wie z.B. Prof. Lindzen die "Fakten" die sie zu Ihrer Unterst√ľtzung und zugunsten Ihrer Theorie anf√ľhren, auf ihre Stichhaltigkeit pr√ľfen und Ihnen eine passende Antwort zu kommen lassen. Dabei geht es - was die Wissenschaft angeht- ja wohl nicht ums Rechthaben, sondern um die Wahrheit. Der wird sich keiner verschlie√üen wollen, die oben genannten Herrn nicht , ich nicht und Sie (hoffentlich) auch nicht.
Mir geht es um einige fehlende Angaben und von Ihnen gezogene Schlussfolgerungen, Angaben die Sie uns vorenthalten, und Schlussfolgerungen bei denen Sie glauben fordern zu m√ľssen dass man sie sofort umsetzt, aber insbesondere geht es mir um die √∂konomischen Konsequenzen daraus.

1. Mögliche Auswirkungen von Kyoto:
In Ihren Anmerkungen steht nicht eine Zeile, die aussagt um wie viel Grad die Temperatur bis zum Zeitpunkt X sinkt - oder weniger steigt- wenn Kyoto 1:1 umgesetzt wird. Sie widersprechen aber auch nicht dem winzigen Wert von nur 0,07 ¬į C (bis 2050), den Ihr Kollege Wigley berechnet hat. Viele Klimaskeptiker sehen auch diesen Wert immer noch um den Faktor 5 bis 7 als zu hoch an.
Stattdessen fordern sie hartnäckigst und unter Aufbietung Ihrer ganzen wissenschaftlichen Autorität: Kyoto jetzt und ganz und ab 2012 viele Kyotos.
(Zitat) "... Daraus aber zu folgern, man sollte den Kopf in den Sand stecken und lieber gleich gar nichts gegen den Klimawandel tun, ist unverantwortlich. Nur durch konsequente Klimaschutzma√ünahmen √ľber die n√§chsten 50 Jahre hinweg l√§sst sich der Klimawandel noch in handhabbaren Grenzen halten."
Sie sagen nicht, welche Grenzen f√ľr Sie noch handhabbar scheinen. Ganz abgesehen davon, dass diese extrem geringe Temperaturerh√∂hung - wenn sie denn nicht sofort kommt- nur 6 Jahre sp√§ter trotzdem auftritt, wie B. Lomborg in seinem Buch "Apocaypse No!" √ľberzeugend nachgewiesen hat.

2. Auswahl der IPCC Teilnehmer:
v. Alvensleben moniert m.E. n. zu Recht, dass nicht fachliche Kompetenz den Ausschlag gab, sondern m√∂glichst viel Pr√§senz und damit Einflussnahme, auch aus den Entwicklungsl√§ndern. Sie begr√ľ√üen das, weil: Zitat "Es stimmt, dass versucht wird, Experten aus m√∂glichst vielen L√§ndern zu beteiligen. Ich halte das f√ľr sinnvoll. W√ľrde man nur nach typischen Qualifikationskriterien wie etwa der Anzahl der Fachpublikationen ausw√§hlen, h√§tten Forscher aus den meisten Entwicklungsl√§ndern keine Chance zur Mitarbeit. Die Entwicklungsl√§nder sollten aber in alle Diskussionen einbezogen werden, damit auch sie die Entscheidungen zum Klimaschutz mittragen k√∂nnen".
Dass der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn durch unkompetente Mitglieder eher deutlich kleiner sein wird, als gr√∂√üer, nehmen Sie mithin billigend zur Kenntnis. Wenn schon keine wissenschaftlicher Beitrag geleistet wird, dann k√∂nnen diese Mitglieder zumindest daf√ľr sorgen, dass die Interessen ihrer Staaten angemessen ber√ľcksichtigt wird, nat√ľrlich kr√§ftig zu unseren Lasten. Und mit Erfolg, denn die Entwicklungsl√§nder (mit Indien und China als die zuk√ľnftigen gr√∂√üten CO2 Erzeuger) sind beim Kyotopflichtprogramm au√üen vor.

3. Erkenntnisgewinn aus dem Internet
Wenn v. Alvensleben sich freut, dass das Internet heute eine extrem umfangreiche und leicht zu erreichende Quelle f√ľr Nachforschungen aller Art ist, sprechen Sie ihm dabei klar die Kritikf√§higkeit ab: Zitat "Das Internet bietet in der Tat phantastische Recherchem√∂glichkeiten. Allerdings erfordert es auch ein gesundes Ma√ü an Kritikf√§higkeit und Skepsis, denn eine Qualit√§tskontrolle gibt es nicht. Jedermann kann jeden noch so abstrusen Inhalt ins Internet stellen. So findet sich zu jedem die Gem√ľter bewegenden Wissenschaftsthema ein Panoptikum an Meinungen. Es gibt die Seiten derer, die den HIV-Virus nicht f√ľr die Ursache von AIDS halten. Es gibt jene, die die Relativit√§tstheorie f√ľr einen gro√üen Schwindel halten (mit der Behauptung, dass dieses von der Physikermafia unterdr√ľckt wird). Es gibt die Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen. Und es gibt die "Klimaskeptiker". Argumentationsstil und Methoden √§hneln sich dabei oft. "
Eine richtige Qualit√§tskontrolle gibt es wohl auch beim IPCC nicht, wenn man allein die Teilnehmerauswahlkriterien anschaut, und es gibt sicher auch jede Menge √Ėkofreaks im Internet die es mit vielem unausgegorenem Kram f√ľllen. Da werden Sie mir sicher beipflichten.

4. Verwendung des Buches "Klimafakten"
Ohne jeden Beweis versuchen Sie die Aussagen aus dem Buch "Klimafakten" ins Negative zu zerren, indem Sie auf eine vermeintliche, die Wahrheit entstellende Komplizenschaft von BGR-Bundesministerium f√ľr Wirtschaft-- bis hin (oh Gott) - auf dunkle Einflussnahme des Braunkohleverbandes, verweisen. Abgesehen davon, dass es legitim ist, dass sich Verb√§nde - wenn man sie so massiv angreift wie Sie und Ihre Freunde- zur Wehr setzen, so wenig scheuen Sie sich - an andrer Stelle- das Wuppertaler √Ėkoinstitut- als Kronzeugen zu benennen. Das sind doch dieselben Leute, die 1995 behauptet haben: Zitat: "Wuppertaler √Ėkoinstitut 1995: Geschwindigkeiten m√ľssen reduziert, der Raumwiderstand soll erh√∂ht, die Entfernung wieder sp√ľrbar gemacht, und so der Nahraum aufgewertet werden. Empfehlung dazu: Flugh√§fen sollten nicht an ICE Strecken angebunden werden, um den Wettbewerbserfolg dieser beiden Hochgeschwindigkeitsverkehrswege zu erschweren" (Anmerkung: genau diese Situation - fast deckungsgleich was die W√ľnsche an die Allgemeinheit anbelangten, allerdings ohne ICE Strecken und schnelle h√§ufige Flugverbindungen, hatten wir doch bis 1990 in der DDR; manche Leute scheinen nicht zu begreifen, dass ihre Vorschl√§ge auf eine Wiederholung dieses Experimentes hinausl√§uft) Sie werden verstehen, dass Wuppertaler √Ėkoinstitut mindestens als so parteiisch angesehen werden muss, wie die von Ihnen verd√§chtigte Braunkohlenlobby.

5. Häufigkeit von Extremereignissen:
Wenn v. Alvensleben darlegt, dass es eine Zunahme von Extremereignissen nicht nur nicht belegbar ist, sondern eher eine Abnahme erkennbar ist weichen Sie aus mit:
Zitat: "Eine Zunahme von Extremereignissen ist wissenschaftlich grunds√§tzlich nur schwer zu belegen, weil diese definitionsgem√§√ü selten sind - man muss √ľber etliche Jahrzehnte "sammeln", bis man genug Ereignisse f√ľr einen statistischen Nachweis beisammen hat. Die Aussagen des IPCC bedeuten, dass nicht genug Daten f√ľr den Nachweis eines Trends vorhanden sind; sie bedeuten nicht, dass es keinen Trend gibt."
Mit Verlaub, das ist Haarspalterei, besonders wenn man daraus glasklare Forderungen f√ľr den "Klimaschutz" ableitet.
Weiter schreiben Sie: Es gibt aber au√üer der reinen Statistik gute wissenschaftliche Gr√ľnde, eine Zunahme von Unwetterkatastrophen in einem w√§rmeren Klima zu bef√ľrchten; ich habe sie in meinem Brockhaus-Artikel zur Elbeflut (www.pik-potsdam.de/~stefan/flutkatastrophe.html) zusammengefa√üt.
Leider teilen Sie uns diese Gr√ľnde nicht mit, bef√ľrchten aber -trotz nicht vorhandener Daten-eine Zunahme. Nat√ľrlich passt das Elbehochwasser genau in das von Ihnen unterst√ľtzte Angstschema! Was nicht von allein passt, wird eben passend gemacht.
Weiter unten schreiben Sie (im Einklang mit Prof. Latif) Zitat: "Vorallem aber besteht die Gefahr, dass Klimaschutzma√ünahmen so sehr hinausgez√∂gert werden, dass durch vermehrte Unwetterkatastrophen viele Menschen unn√∂tig ihr Leben verlieren." Wollen Sie wirklich ernsthaft behaupten, dass auch nur ein einziges Unwetter, durch Kyoto und seine Befolgung, in seiner Wirkung verringert oder gar verhindert wird? Es gibt daf√ľr nicht die Spur eines Beweises, bei Ihnen nicht, bei Latif nicht und auch nicht von Seiten der R√ľckversicherungen. Diese beklagen zwar h√∂here Kosten durch Gro√üschadensereignisse (gerade wieder in der S√ľddeutschen Zeitung vom 4.3.04 die M√ľnchner R√ľck), f√ľhren diese aber auf alle m√∂glichen Ursachen zur√ľck, nur nicht auf die Klima√§nderung. Sicher gibt es auch dort Leute, die auf der Welle mitschwimmen und die gesch√ľrte Angst zur Erh√∂hung ihrer Pr√§mien nutzen, wie z.B. unl√§ngst wieder im Fernsehen der Herr Berz von der M√ľnchner R√ľck.

6. Modelle vs Prognosen.
Sie schreiben:
Zitat: "Die Modellierer haben schon immer von Szenarien und nicht von Prognosen gesprochen, denn es gibt einen grunds√§tzlichen Unterschied. Szenarien funktionieren nach dem "wenn...dann" Prinzip: "wenn das CO2 um X ansteigen w√ľrde, w√ľrde dies zu einer Erw√§rmung um Y f√ľhren". Dies ist aus zwei Gr√ľnden keine Prognose. Einmal wei√ü man nicht, wie stark das CO2 ansteigen wird, da dies von Menschen und ihren Entscheidungen abh√§ngt, die nicht auf hundert Jahre vorherzusagen sind. Wir Menschen k√∂nnen uns z.B. daf√ľr entscheiden, Klimaschutz zu betreiben, wodurch die pessimistischeren Szenarien nicht eintreten. Zum zweiten kann ein Szenario den Effekt einer einzelnen Einflussgr√∂√üe (etwa CO2) untersuchen, eine Prognose m√ľsste dagegen alle denkbaren Einfl√ľsse ber√ľcksichtigen. Zu Dietze's Privattheorie weiter unten; die Satellitendaten sind oben bereits behandelt worden."
Alles gut und sch√∂n! Von diesen Scenarien hat das IPCC sage und schreibe 40 verschiedene vorgelegt. Und Sie und Ihre Kollegen s.o im Verbund mit interessierten Politikern haben daraus die uns allen bekannte Schreckensprognose gemacht. Ein Mitglied der B1 Marker IMAGE Gruppe des IPCC nannte diese Modellierung sehr treffend: Zitat"Computer gest√ľtztes Geschichtenerz√§hlen" . Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe III beim IPCC Bob Weinstein sagt: Zitat: "Was wir hier machen ist eigentlich Politk" Recht haben sie!

7. Die Kosten
Gleichzeitig verniedlichen Sie die extremen Kosten, die die Befolgung des Kyotoprotokolls den entwickelten Volkswirtschaften auferlegt. Sie behaupten, leicht kokett, diese Kostenermittlung l√§ge au√üerhalb der Naturwissenschaft und damit au√üerhalb Ihrer Expertise. Es ist recht bezeichnend, wenn es ums Bezahlen des Bestellten geht, halten sie sich vornehm zur√ľck. Sind aber die Kosten einer Ma√ünahme f√ľr den "Klimaschutz" nicht auch eine Folgenabsch√§tzung, die Sie oder Ihr Institut vornehmen m√ľsste?
Nun, immerhin nennen Sie eine Zahl, und beziehen sich auf eine Studie des oben erw√§hnten Wuppertaler Institutes. Sie werden vielleicht akzeptieren, dass man die Zahlen dieses Institutes mit √§u√üerster Vorsicht genie√üen muss. Sie zitieren daraus, dass die CO2 Reduktion (80 %) uns bis zum Jahre 2050 ca. 48 Euro pro Kopf und Jahr kosten w√ľrde. Nach Adam Riese sind das bei 80 Millionen Einwohnern 3,84 Milliarden Euro p.a. Das ist leider viel zu niedrig angesetzt. Allein die Zwangssubventionierung der erneuerbaren Energien (Energieeinspeisegesetz) - kostet die Verbraucher im Jahr 2003 - nur f√ľr die Windenergie- ca. 1,65 Milliarden Euro, mit den anderen zus√§tzlichen Subventionen und Steuererleichterungen summieren sich diese Ausgaben auf ca. 3,7 Mrd ‚ā¨ in 2003. Da sind die vielen, vielen zus√§tzlichen Milliarden der √Ėkosteuer noch gar nicht enthalten. Nat√ľrlich entstehen dabei auch - allerdings extrem hoch subventionierte, (ca. 150.000 ‚ā¨ Kosten pro Arbeitsplatz im Windkraftanlagenbereich. Nebenbei bemerkt: Die bisher installierten 14.653 hoch subventionierten Windkraftanlagen haben im vergangenen Jahr nur 16% ihrer Nennleistung abgeliefert. Sie haben also auch noch einen extrem schlechten Wirkungsgrad!) mithin √§u√üerst unwirtschaftliche- Arbeitspl√§tze. In meinen Augen eine weitere ABM Ma√ünahme nach Bergbau und Landwirtschaft.
Das Bundesministerium f√ľr Wirtschaft sch√§tzte 2002, dass die Durchf√ľhrung von Kyoto die deutsche Volkswirtschaft bis zum Jahr 2020 ca. 250 Mrd Euro kosten wird. Das sind pro Jahr knapp 14 Mrd Euro pro Jahr. Diese rot-gr√ľne Regierung hat aber noch nie, wenn es um umweltpolitische Ziele ging, die Wahrheit gesagt. Deswegen sch√§tzen viele Experten (f√ľr die EU und die USA u.a. bei Bj√∂rn Lomborg) die Kosten auf mehr als das Doppelte und das nur nur f√ľr Deutschland!! Und nur f√ľr Kyoto1!!! Sie wollen aber viele Kyotos. Um wieviel ehrlicher ist da Ihr Kollege Kramer vom PIK der lt. Spiegel Nr. 7 vom 9.2.04 (Artikel "Hochwasser im Computer") sagte: Zitat: "Selbst wenn die gesamte anthropogene CO2-Emission ab sofort auf null gestellt w√ľrde, k√∂nnten wir die Temperaturerh√∂hung f√ľr die n√§chsten 50 Jahre nicht mehr aufhalten". Besser w√§re es m.E.n. das f√ľr Kyoto nicht ausgegebene Geld f√ľr die Sicherung der Lebensumst√§nde vieler Menschen auszugeben wie z.B. sauberes Trinkwasser, vern√ľnftige sanit√§re Verh√§ltnisse, bei Bedarf auch der Bau von D√§mmen etc.. Das kostet einen Bruchteil der Gelder, und ist ungleich wirkungsvoller.
Wir k√∂nnen eine Klimaerw√§rmung - wenn sie denn √ľberhaupt eintritt, s.o.- nicht aufhalten, wir sollen aber sehr, sehr viel Geld ausgeben. Das Ganze l√§uft auf eine Besteuerung der Luft hinaus, die u.a ja auch zum Atmen da ist. Nicht direkt nat√ľrlich, aber durch die Hintert√ľr. Die Werkzeuge daf√ľr sind schon da: √Ėkosteuer , Zuteilung, sp√§ter Versteigerung von (teuren) CO2 Emissionsrechten, Zwangsbeitrag nach dem Energieeinspeisegestzt etc.

8.Wirtschaftlichkeit der Investitionen
Zitat: "... F√ľhrende multinationale Firmen wie Shell und BP haben die Dringlichkeit des Klimaproblems erkannt, unterst√ľtzen das Kyoto-Protokoll und investieren massiv in den erforderlichen Umbau des Energiesystems. Es besteht die Gefahr, dass deutsche Firmen, die den "Klimaskeptikern" glauben schenken, hier den Zug in die Zukunft verpassen."
Sie behaupten, dass einige multinationale Firmen die Dringlichkeit des Klimaproblems erkannt haben (bei Senkung des Temperaturanstiegs von gerade mal 0,01!! bis 0,07!!! Grad, wie Dietze bis Wigley berechnet haben) und feste -weil weitsichtig- investieren. Haben Sie schon einmal √ľberlegt, ob diese Firmen nicht andere Motive haben, als Sie unterstellen? Vielleicht sind es so schn√∂de Dinge wie Absatzsicherung und Gewinnstreben?
Absatzsicherung, weil diese Firmen sich die Gesetzgebung der Länder, in denen sie wirken, nicht aussuchen können. Wenn manche Länder durch gesetzgeberische Maßnahmen fossile Energien (m.E.n. sehr zum Schaden ihrer Völker) so verteuern, dass sich das niemand mehr leisten kann, dann muss man wohl rechtzeitig etwas anderes anbieten, um weiter im Markt bestehen zu können.
Gewinnstreben deshalb (und v√∂llig legitim), weil nicht mal der d√ľmmste Unternehmensleiter √ľbersehen, kann dass diese Technologien extrem mit Steuergeldern oder Abschreibungen gef√∂rdert werden. Da gilt es "Staatsknete" abzugreifen. Und das tun sie reichlich.
Ein sch√∂ner Nebeneffekt ist, wenn man dann auch noch f√ľr seine Weitsicht "zur Dringlichkeit des Klimaproblems" gelobt wird.

Mein Fazit:
Kyoto bringt nichts, au√üer extrem hohen Aufwendungen u.a. f√ľr die Klimaforscher (weltweit schon ca. 5 Mrd Euro p.a.) aber noch mehr f√ľr die entwickelten Volkswirtschaften, und viele Planstellen f√ľr gr√ľne Gesinnungsgenossen in der Verwaltung. Es liefert die Werkzeuge zur Zwangsbegl√ľckung ganzer V√∂lker und damit zu einem wesentlichen Machtzuwachs f√ľr Verwaltungen und Politiker, die schon lange von einer neuen Heilsidee tr√§umen. Jetzt - nach dem Verfall des Kommunismus u.a. dank Ihrer Hilfe- haben sie diese Heilsidee!! Sie werden sie zu nutzen wissen. K√∂nnen Sie das verantworten??

Ich verbleibe mit freundlichen Gr√ľ√üen
Michael Limburg

Gedanken ...
Nachdenkenswert?

Der sympathische Klimaprophet Rahmsdorf
antwortet nicht individuell, sondern zeitgeistig effektiv per Internetseite:
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/leser_antworten.html

Was sind das f√ľr merkw√ľrdige Widerspr√ľche bei Herrn Rahmstorf
bez√ľglich Wasserdampf in der Atmosph√§re?

Wolken reflektieren die Einstrahlung ja oder nein? Nat√ľrlich tun sie es!
Aber was bedeutet das?
Nicht verzagen, Rahmstorf fragen, der weiß es auch nicht, gibt es aber nicht zu.
Ist ja auch Professor und forscht ganz selbstlos,
was man daran erkennt, dass er nicht mit dem Auto die Luft verpestet.
Emotionale Manipulation nennt man das,
denn das eine hat mit dem anderen nun gar nichts zu tun.

Auch die Humorseite bei R. ist sympathisch.
Dem Mann muss man einfach glauben, wenn er das Klima berechnet.

Aber: Wieso verstärkt der Wasserdampf den Treibhauseffekt in der GESAMT-Bilanz??
Wo bleibt das Selbstregulativ: Mehr W√§rme > mehr Wolken > weniger Einstrahlung > Abk√ľhlung.

Was passiert eigentlich abends, wenn die Sonne nicht scheint?
Warum wird es dann so schnell kalt bei klarem Himmel?
Und warum wird die Erde bei dichter Wolkendecke nur so schlecht warm?
Dumme Fragen.

Bis heute hat Rahmstorf auch meine sachliche Anfrage
nach Mess- und Rechengenauigkeiten nicht beantwortet.

Und wie wirken die Vermehrungsraten der Menschheit
in Form von W√§rme, Verdauungs-F√ľrzen (Methan),
und der Energie, die alle gerne verbrauchen w√ľrden,
damit sie nicht verhungern oder erfrieren m√ľssen?

Merkw√ľrdig: Elektrosmog ist unsch√§dlich,
weil er dem Kommerz dient.
Beim Wetter gen√ľgt die M√∂glichkeit, dass ...
weil die Klimarettung den Kommerz fördert.

Prophetie heute: Simulationsrechnung mit 50% Treffer-Wahrscheinlichkeit f√ľr das Ergebnis?
Ist das Wissenschaft oder Oraklie?

Wenn man etwas vermutet, soll man es auch Vermutung nennen und nicht Tatsache.
Dann ist auch gegen "Klimatheorien und ihre Interpretation nichts einzuwenden.

√Ėkomarxist Trittin sollte nur konsequent jeden Industriekontakt mit China
verbieten lassen, weltweit, per Klimakonferenz,
damit nicht die Chinesen am Ende auch noch Energie sparen m√ľssen,
indem sie H√§user d√§mmen m√ľssen, die sie jetzt noch gar nicht haben.
Und Autos nicht benutzen d√ľrfen, die noch erst gebaut werden m√ľssen,
von BMW, Mercedes, VW und einigen anderen,
damit wir Arbeitsplätze haben, in China oder so.

Energiesparen beim Licht:

Entweder gar nicht einschalten = spart nichts oder?
Ergo: Wer keinen Strom hat kann auch kein Energiesparer werden.
Logisch oder?

Daher m√ľssen die Chinesen erstmal viel Strom erzeugen
mit deutscher Kraftwerkstechnik,
damit sie die Energiesparlampen √ľberhaupt anschalten und Strom sparen k√∂nnen.
Denn: Energiesparbirnen kaufen und 24 Stunden einschalten = maximaler Sparerfolg.

√Ėko-Logisch oder?

Dreck in der Luft, Gifte in Nahrungsmitteln,
Trinkwasserknappheit, Hungersnöte und Kriege
sind die realen Probleme, die tödlich enden.
Da dämmen wir doch lieber die Häuser
und retten das Klima,
wenn der Mensch schon vom Profit leben muss.
Freiheit f√ľr die W√∂lfe, B√§ren, Fr√∂sche und Biber.
Sperrt den Menschen weg?
Das Selbstregulativ der "Umwelt" wird der Mensch nicht ändern,
auch nicht mit Borniertheit und mathematischer Verwahrheitlichung des Unverstandenen.

Rainer Bolle, 20.06.2004
Ing.- und Sachverst√§ndigenb√ľro Dipl.-Phys. Rainer Bolle
Klattendiek 4; D-28359 Bremen
eMail R. Bolle: bolle@rainer-bolle.de


Warm oder kalt, Herr Rahmstorf?
Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf,

ich beziehe mich auf den Report der EU-Umweltagentur Kopenhagen der am 18.8.04 online publiziert wurde
"Impacts of climate change in Europe: An indicator-based assessment" <http://reports.eea.eu.int/climate_report_2_2004/en>
welcher auch ein lebhaftes Presseecho fand, u.a. im SPIEGEL
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,313967,00.html (19.8.04)
"Forscher schlagen Alarm f√ľr Europa - St√ľrme, Hochwasser, D√ľrren, Hitzewellen..."
sowie in DIE WELT (20.8.04):
Europa bekommt Fieber
Die Europäische Umweltagentur warnt: Hitzewellen und Überschwemmungen in Deutschland
von Samiha Shafy
... "Dieser Bericht belegt mit einer F√ľlle von Fakten, dass die Klima√§nderung bereits im Gange ist und weit reichende Auswirkungen auf Menschen und √Ėkosysteme in ganz Europa hat", sagt Jacqueline McGlade, Exekutivdirektorin der EUA. Europa m√ľsse nun Strategien entwickeln, um sich den Ver√§nderungen anzupassen.
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Mir ist v√∂llig unerkl√§rlich wie nun wieder eine beschleunigte Erw√§rmung in Europa propagiert wird - nachdem Sie aufgrund der Abschw√§chung des Golfstroms eher eine Abk√ľhlung vorausgesagt haben - allerdings m. W. auf der Grundlage einer Vervierfachung der CO2-Konzentration und der Annahme einer weit (5-fach?) √ľberh√∂hten CO2-Klimasensitivit√§t. Ich denke z.B. an den Artikel im PM-Magazin Januar 04 ("Der Mann der Europa k√§lter macht"). √úber Sie wird gesagt: "Mit einem Gro√ücomputer berechnet er, was passiert, wenn wir weiter soviel CO2 in die Luft blasen: Westeuropa versinkt in einer Eiszeit. Seine Arbeit machte Stefan Rahmstorf zum Star der Klimaforschung". Auch denke ich an den Emmerich-Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow", dem das UBA sogar einen Flyer gewidmet hat. Das Ganze sei zwar weit √ľbertrieben und k√∂nne nicht innerhalb von 1-2 Wochen geschehen, aber im Prinzip sei eine solche Entwicklung mittelfristig durchaus m√∂glich und gebe zum Nachdenken Anlass, hei√üt es.

Langsam gewinne ich den Eindruck, dass zum Thema Klima jede Forschergruppe ungeniert etwas anderes behauptet und sich folglich die √Ėffentlichkeit - und die Industrie die CO2 reduzieren und f√ľr Zertifikate zahlen soll - allm√§hlich "verarscht" vorkommen muss. Hat eigentlich die Umweltagentur der EU von Ihren Arbeiten sowie vom
Emmerich-Film noch nichts gehört? Normalerweise arbeiten Sie doch sogar in solchen Gremien mit - oder? Wie konnte nur ein solcher Fauxpas - bei der doch sonst innerhalb der "Community" so hervorragend abgestimmten
√Ėffentlichkeitsarbeit - passieren?

Z.B. bringt das PM-Magazin September 04 die Titelstory "Eiszeit oder Treibhaus - was denn nun?". Auf dem Cover ist das Brandenburger Tor zu sehen, die linke H√§lfte vereist und verschneit, mit W√∂lfen - und die rechte H√§lfte mit Tropengew√§chsen, Papagaien und Schmetterlingen. Otto Normalverbraucher und √Ėkosteuerzahler wird sich passende Gedanken dazu machen. Die Glaubw√ľrdigkeit der Klimaforscher ist m. E. nun endg√ľltig dahin, ihnen wird sicher nur noch medialer Unterhaltungswert (auf Kosten der Steuerzahler) zugestanden.

Mit freundlichem Gruß
P. Dietze
20.08.2004

Gegenstrahlung - Hinweise und Erläuterungen
(Dietze, v. Alvensleben, 04.2004)

Mit den Auslassungen von Herrn Beck zum "Quenching" (Thermalisierung der vom CO2 absorbierten IR-Strahlung OHNE dass angeblich in Bodennähe eine Re-Emission und Gegenstrahlung wegen der geringen freien Weglänge erfolgt) bin ich nicht einverstanden.
Diese thermische Gegenstrahlung ist nicht nur eindeutig gemessen, sondern muss auch gemäß Gesetzen von Kirchhoff und Planck auftreten - selbst bei Gasen mit Linienspektren.
Von diesem Effekt der vermeintlichen thermischen Nichtemission in der bodennahen dichten Atmosphäre welchen Dr. Hug und Dr. Barrett jahrelang vertreten hatten, sind beide auf mein Betreiben hin mittlerweile abgekommen. THG emittieren z.B. in Sättigungskonzentration (in den jeweiligen Linien) tatsächlich wie Schwarzkörper.


Die Gegenstrahlungsmessung von Barrow/Alaska (Anlage 1) d√ľrfte Ihnen aufgrund unserer langen Diskussionen l√§ngst bekannt sein. Ich verstehe nicht warum Sie jetzt noch l√§ngst √ľberholte Positionen von Dr. Hug und Barrett vertreten. Leider haben beide ihre Webseite www.john-daly.com/forcing/hug-barrett.htm (DECHEMA-Vortr√§ge Okt 2001) trotz meiner Anregung noch nicht korrigiert - und Dr. Hug hat die auf falsch interpretierte Messungen beruhende Seite www.john-daly.com/artifact.htm sowie die deutsche Version von 1998 unter www.wuerzburg.de/mm-physik/klima/artefact.htm bisher nicht erneuert bzw. gel√∂scht.


Die Satellitenmessung (Anlage 2) die Ihnen auch l√§ngst bekannt ist, zeigt dass derzeit 27 W/m¬≤ der IR-Emission der Erde vom CO2 im 15 ¬Ķm-Trichter "zur√ľckgehalten" wird. D.h. diese Energie wird gegen gestrahlt und muss anderweitig vom Boden wieder emittiert werden. Sie ist keineswegs vernachl√§ssigbar, denn 27 W/m¬≤ bedeuten bei einem Schwarzk√∂rper von 15 ¬įC glatte 5,0 ¬įC. Bei einer Emissivit√§t von 85% w√§ren es z.B. 5,9 ¬įC.
P. Dietze, 27.04.2004
und hierzu noch Erläuterungen von Hr. v. Alvensleben:

Freiburg, 27.4.2004

Es ist zu verstehen, dass man aus der Barrow-Messung ohne weitere Erl√§uterungen nicht recht schlau wird. Ich musste dazu auch auf die Original-Ver√∂ffentlichung im Internet zur√ľckgehen. Man findet sie mit Google, wenn man eingibt: Barrow 980518 Downwelling.

Hier ein paar Erläuterungen zu der farbigen Graphik, die Herr Dietze mitgesandt hatte. Beobachtet wurde das Spektrum des meist bewölkten, zeitweise klaren Himmels vom Boden aus, wobei die Sonne sich immer außerhalb des Gesichtsfeldes befand. min und max in der Graphik bedeuten minimale und maximale Wolkenbedeckung des Himmels.

Der Spektralbereich der insgesamt 3 Instrumente f√ľr aneinander angrenzende Bereiche im Infraroten umfasst den Wellenzahlbereich von 400 bis 1800 cm^ -1 entsprechend Wellenl√§ngen von 25 bis 5,55 Mikrometer.
Alles, was dabei vom Himmel in das Gesichtsfeld der Instrumente fällt, ist "Gegenstrahlung".

Die olivgr√ľne Kurve entstand am 18.5.1998 um 20h48 Weltzeit, das hei√üt etwa vormittags 10h24 Uhr Ortszeit in Barrow, Alaska, ca. 156¬į westlicher L√§nge. Zu dieser Zeit war der Himmel dicht bew√∂lkt; die glatte Kurve entspricht der Strahlung eines Schwarzen K√∂rpers mit der Temperatur 271 K = -2¬įC. Das ist die Temperatur der Wolkenunterseite.
Die rote und gr√ľne Kurve entstanden zu Zeiten nur teilweise bedeckten Himmels, die blaue Kurve bei klarem Himmel.
Zwischen den Linien von CO2 und O3 (Ozon) sowie auch auf der kurzwelligen rechten Seite von O3 "sieht" das Messinstrument klaren Himmel, der im Infraroten fast schwarz ist, und nat√ľrlich sehr kalt ("Weltraumk√§lte").
Im Bereich der CO2- und (schw√§cher) der O3-Linien, bei 15 und bei 9 Mikrometer Wellenl√§nge, ist dagegen die Gegenstrahlung sauber gemessen. Die CO2-Gegenstrahlung ist dabei immer nahezu gleich stark, egal, ob der Himmel bew√∂lkt oder klar ist. Im Linienzentrum, bei 15 Mikrometer, ist sie ges√§ttigt, an den Flanken gibt es geringf√ľgige Unterschiede.

Unter der gleichen e-mail- Adresse findet man auch "Upwelling"-Spektren, d.h. Spektren, die am gleichen Tag um 20h48 Weltzeit von oben (oberhalb der Wolkendecke) von einem Flugzeug aus aufgenommen wurden. Sie zeigen ebenfalls das Schwarze-Körper-Spektrum der Wolkendecke, diesmal aber die Strahlung, die die Erde verlässt; entsprechend sieht man, dass bei der CO2-Wellenlänge Strahlung fehlt - gerade die, die als Gegenstrahlung in Richtung Erdboden geht.

Damit sollte die Diskussion √ľber die Existenz der Gegenstrahlung ein f√ľr alle mal gekl√§rt sein und beendet werden. Nichts ist doch √ľberzeugender als saubere Messungen.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Alvo v. Alvensleben
Zur Ergänzung:
anbei noch eine andere Gegenstrahlungsmessung, die zweifelsfrei größere Dosen an IR-Emission aus atmosphärischem CO2 nachweist.

Die mW/m¬≤ der y-Achse m√ľssen Sie mit Pi (wegen Steradiant) sowie mit der Zahnbreite des CO2 (720-570=150 Wellen/cm, blaue Kurve) multiplizieren. 110*Pi*150/1000 ergibt hier (weil es w√§rmer ist) 51,8 W/m¬≤.

Wie man sieht, entspricht die rote upwelling-Kurve weitgehend der Planck'schen Schwarzkörperstrahlung der Erdoberfläche.


P. Dietze, 28.04.2004
Und contra:
(1)
Ich schrieb:

"Eine Gegenstrahlung AUS OBIGEN GR√úNDEN existiert nicht und kann nicht beobachtet werden.
Bitte legen Sie ein Emissionsspektrum atmosph√§rischen CO2s vor, das durch Messung zweifelsfrei GR√ĖSSERE DOSEN an IR-Emission aus atmosph√§rischem CO2 nachweist. "

Ich bezweifle doch nicht, dass es in der Atmosphäre ausgiebige Strahlungsvorgänge gibt bzw. kenne ich die meteorologische Definition der Gegenstrahlung und die ist genau so wie Sie das formulieren:
"Alles, was dabei vom Himmel in das Gesichtsfeld der Instrumente fällt, ist "Gegenstrahlung". "

Auch weiß ich ,dass man aus dem Verlauf der Absorptions/Emissionslinien Intensität, Herkunft und Energiegehalt berechnen kann.
Leider wird nichts dar√ľber gesagt, dass die Wasserabsorption fast im gleichen Bereich liegt! Und in Barrow gibt es doch Luftfeuchtigkeit?
Und weiterhin erhalten Sie auch in geringerer H√∂he und bei anderen Bedingungen diese Kurven, da immer ein paar Molek√ľle genau dieses Verhalten zeigen. Sind Sie sicher, dass in Barrow nicht die Abgasfahne der Flugzeuge gemessen wurde?

Nat√ľrlich gibt es Gegenstrahlung, nur bitte zeigen Sie mir Diagramme rund um die Welt, die diese zweifelsfrei aus nur CO2, Methan Ozon usw. in gr√∂√üeren, also WIRKSAMEN MENGEN !!! belegen? Prof. Raschke hat z.B. letztens in einer Mail darauf hingewiesen, dass es fast unm√∂glich ist auf See die Gegenstrahlung zu messen.

Ich denke es gibt doch keinen Disput darin, dass Wasser in seinen Aggregatzuständen wesentlich mehr Wärme transportiert, speichert und abgibt und deswegen eine Hauptkomponente im Wärmegeschehen (und der "Gegenstrahlung") der Atmosphäre darstellt. Dagegen sind CO2, Methan, Ozon usw. wirkungslos.

Und da CO2, Methan usw. nicht (wesentlich temperaturerh√∂hend) WIRKT( ein paar %e gegen√ľber anderen Faktoren wie Wolkenbedeckung), kann man vereinfachend auch behaupten: Es gibt keinen TreibhausEFFEKT beruhend auf diesen Gasen.

Wir sollten uns endlich √ľber WIRKUNGSVOLLE Prozesse Gedanken machen und nicht √ľber Randerscheinungen. Der CO2-Treibhauseffekt samt CO2-Gegenstrahlung sind in der Gr√∂√üenordnung der Fehlertoleranz bzw. des Rauschen.

mfg Ernst-Georg Beck
28.04.2004
(2)
Liebe Herren,
bitte bleiben Sie ehrlich genu
02 Jan 2005
21:31:46
M. Dreher
Windtechnik Vorschriften Wirkung Systeme Anwendungen Kosten

Gegenstrahlung - Hinweise und Erläuterungen
(Dietze, v. Alvensleben, 04.2004)

Mit den Auslassungen von Herrn Beck zum "Quenching" (Thermalisierung der vom CO2 absorbierten IR-Strahlung OHNE dass angeblich in Bodennähe eine Re-Emission und Gegenstrahlung wegen der geringen freien Weglänge erfolgt) bin ich nicht einverstanden.
Diese thermische Gegenstrahlung ist nicht nur eindeutig gemessen, sondern muss auch gemäß Gesetzen von Kirchhoff und Planck auftreten - selbst bei Gasen mit Linienspektren.
Von diesem Effekt der vermeintlichen thermischen Nichtemission in der bodennahen dichten Atmosphäre welchen Dr. Hug und Dr. Barrett jahrelang vertreten hatten, sind beide auf mein Betreiben hin mittlerweile abgekommen. THG emittieren z.B. in Sättigungskonzentration (in den jeweiligen Linien) tatsächlich wie Schwarzkörper.


Die Gegenstrahlungsmessung von Barrow/Alaska (Anlage 1) d√ľrfte Ihnen aufgrund unserer langen Diskussionen l√§ngst bekannt sein. Ich verstehe nicht warum Sie jetzt noch l√§ngst √ľberholte Positionen von Dr. Hug und Barrett vertreten. Leider haben beide ihre Webseite www.john-daly.com/forcing/hug-barrett.htm (DECHEMA-Vortr√§ge Okt 2001) trotz meiner Anregung noch nicht korrigiert - und Dr. Hug hat die auf falsch interpretierte Messungen beruhende Seite www.john-daly.com/artifact.htm sowie die deutsche Version von 1998 unter www.wuerzburg.de/mm-physik/klima/artefact.htm bisher nicht erneuert bzw. gel√∂scht.


Die Satellitenmessung (Anlage 2) die Ihnen auch l√§ngst bekannt ist, zeigt dass derzeit 27 W/m¬≤ der IR-Emission der Erde vom CO2 im 15 ¬Ķm-Trichter "zur√ľckgehalten" wird. D.h. diese Energie wird gegen gestrahlt und muss anderweitig vom Boden wieder emittiert werden. Sie ist keineswegs vernachl√§ssigbar, denn 27 W/m¬≤ bedeuten bei einem Schwarzk√∂rper von 15 ¬įC glatte 5,0 ¬įC. Bei einer Emissivit√§t von 85% w√§ren es z.B. 5,9 ¬įC.
P. Dietze, 27.04.2004
und hierzu noch Erläuterungen von Hr. v. Alvensleben:

Freiburg, 27.4.2004

Es ist zu verstehen, dass man aus der Barrow-Messung ohne weitere Erl√§uterungen nicht recht schlau wird. Ich musste dazu auch auf die Original-Ver√∂ffentlichung im Internet zur√ľckgehen. Man findet sie mit Google, wenn man eingibt: Barrow 980518 Downwelling.

Hier ein paar Erläuterungen zu der farbigen Graphik, die Herr Dietze mitgesandt hatte. Beobachtet wurde das Spektrum des meist bewölkten, zeitweise klaren Himmels vom Boden aus, wobei die Sonne sich immer außerhalb des Gesichtsfeldes befand. min und max in der Graphik bedeuten minimale und maximale Wolkenbedeckung des Himmels.

Der Spektralbereich der insgesamt 3 Instrumente f√ľr aneinander angrenzende Bereiche im Infraroten umfasst den Wellenzahlbereich von 400 bis 1800 cm^ -1 entsprechend Wellenl√§ngen von 25 bis 5,55 Mikrometer.
Alles, was dabei vom Himmel in das Gesichtsfeld der Instrumente fällt, ist "Gegenstrahlung".

Die olivgr√ľne Kurve entstand am 18.5.1998 um 20h48 Weltzeit, das hei√üt etwa vormittags 10h24 Uhr Ortszeit in Barrow, Alaska, ca. 156¬į westlicher L√§nge. Zu dieser Zeit war der Himmel dicht bew√∂lkt; die glatte Kurve entspricht der Strahlung eines Schwarzen K√∂rpers mit der Temperatur 271 K = -2¬įC. Das ist die Temperatur der Wolkenunterseite.
Die rote und gr√ľne Kurve entstanden zu Zeiten nur teilweise bedeckten Himmels, die blaue Kurve bei klarem Himmel.
Zwischen den Linien von CO2 und O3 (Ozon) sowie auch auf der kurzwelligen rechten Seite von O3 "sieht" das Messinstrument klaren Himmel, der im Infraroten fast schwarz ist, und nat√ľrlich sehr kalt ("Weltraumk√§lte").
Im Bereich der CO2- und (schw√§cher) der O3-Linien, bei 15 und bei 9 Mikrometer Wellenl√§nge, ist dagegen die Gegenstrahlung sauber gemessen. Die CO2-Gegenstrahlung ist dabei immer nahezu gleich stark, egal, ob der Himmel bew√∂lkt oder klar ist. Im Linienzentrum, bei 15 Mikrometer, ist sie ges√§ttigt, an den Flanken gibt es geringf√ľgige Unterschiede.

Unter der gleichen e-mail- Adresse findet man auch "Upwelling"-Spektren, d.h. Spektren, die am gleichen Tag um 20h48 Weltzeit von oben (oberhalb der Wolkendecke) von einem Flugzeug aus aufgenommen wurden. Sie zeigen ebenfalls das Schwarze-Körper-Spektrum der Wolkendecke, diesmal aber die Strahlung, die die Erde verlässt; entsprechend sieht man, dass bei der CO2-Wellenlänge Strahlung fehlt - gerade die, die als Gegenstrahlung in Richtung Erdboden geht.

Damit sollte die Diskussion √ľber die Existenz der Gegenstrahlung ein f√ľr alle mal gekl√§rt sein und beendet werden. Nichts ist doch √ľberzeugender als saubere Messungen.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Alvo v. Alvensleben
Zur Ergänzung:
anbei noch eine andere Gegenstrahlungsmessung, die zweifelsfrei größere Dosen an IR-Emission aus atmosphärischem CO2 nachweist.

Die mW/m¬≤ der y-Achse m√ľssen Sie mit Pi (wegen Steradiant) sowie mit der Zahnbreite des CO2 (720-570=150 Wellen/cm, blaue Kurve) multiplizieren. 110*Pi*150/1000 ergibt hier (weil es w√§rmer ist) 51,8 W/m¬≤.

Wie man sieht, entspricht die rote upwelling-Kurve weitgehend der Planck'schen Schwarzkörperstrahlung der Erdoberfläche.


P. Dietze, 28.04.2004
Und contra:
(1)
Ich schrieb:

"Eine Gegenstrahlung AUS OBIGEN GR√úNDEN existiert nicht und kann nicht beobachtet werden.
Bitte legen Sie ein Emissionsspektrum atmosph√§rischen CO2s vor, das durch Messung zweifelsfrei GR√ĖSSERE DOSEN an IR-Emission aus atmosph√§rischem CO2 nachweist. "

Ich bezweifle doch nicht, dass es in der Atmosphäre ausgiebige Strahlungsvorgänge gibt bzw. kenne ich die meteorologische Definition der Gegenstrahlung und die ist genau so wie Sie das formulieren:
"Alles, was dabei vom Himmel in das Gesichtsfeld der Instrumente fällt, ist "Gegenstrahlung". "

Auch weiß ich ,dass man aus dem Verlauf der Absorptions/Emissionslinien Intensität, Herkunft und Energiegehalt berechnen kann.
Leider wird nichts dar√ľber gesagt, dass die Wasserabsorption fast im gleichen Bereich liegt! Und in Barrow gibt es doch Luftfeuchtigkeit?
Und weiterhin erhalten Sie auch in geringerer H√∂he und bei anderen Bedingungen diese Kurven, da immer ein paar Molek√ľle genau dieses Verhalten zeigen. Sind Sie sicher, dass in Barrow nicht die Abgasfahne der Flugzeuge gemessen wurde?

Nat√ľrlich gibt es Gegenstrahlung, nur bitte zeigen Sie mir Diagramme rund um die Welt, die diese zweifelsfrei aus nur CO2, Methan Ozon usw. in gr√∂√üeren, also WIRKSAMEN MENGEN !!! belegen? Prof. Raschke hat z.B. letztens in einer Mail darauf hingewiesen, dass es fast unm√∂glich ist auf See die Gegenstrahlung zu messen.

Ich denke es gibt doch keinen Disput darin, dass Wasser in seinen Aggregatzuständen wesentlich mehr Wärme transportiert, speichert und abgibt und deswegen eine Hauptkomponente im Wärmegeschehen (und der "Gegenstrahlung") der Atmosphäre darstellt. Dagegen sind CO2, Methan, Ozon usw. wirkungslos.

Und da CO2, Methan usw. nicht (wesentlich temperaturerh√∂hend) WIRKT( ein paar %e gegen√ľber anderen Faktoren wie Wolkenbedeckung), kann man vereinfachend auch behaupten: Es gibt keinen TreibhausEFFEKT beruhend auf diesen Gasen.

Wir sollten uns endlich √ľber WIRKUNGSVOLLE Prozesse Gedanken machen und nicht √ľber Randerscheinungen. Der CO2-Treibhauseffekt samt CO2-Gegenstrahlung sind in der Gr√∂√üenordnung der Fehlertoleranz bzw. des Rauschen.

mfg Ernst-Georg Beck
28.04.2004
(2)
Liebe Herren,
bitte bleiben Sie ehrlich genug und verwirren Sie den Leser nicht mit rechnerisch ermittelten "Downwelling spectra", die angeblich eine "Gegenstrahlung" darstellen. Man kann auch mit gewissen automatischen Prozessen (interne Rechenschritte im Messger√§t) eine angebliche Messung erzeugen, die es gar nicht gibt. Manipulation nennt man das, sofern man ehrlich ist. Gemessen wird eine Hilfsgr√∂√üe, aus der man meint √ľber Rechenschritte die gew√ľnschte Gr√∂√üe ableiten zu k√∂nnen. Bei einer √úberpr√ľfung stellt sich dann aber heraus, dass etwas anderes gemessen wurde, hier vermutlich schlichtweg lediglich die Temperatur des Messger√§tes.
Dass in der heute herrschenden Gruppe der Klimatologie und deren Anh√§ngern (und auch offenbar unter Nicht-allround-Physikern) unsinnige Annahmen √ľber die energetischen Prozesse innerhalb der Atmosph√§re existieren, ist ja nun mal nicht zu bestreiten. Ich bin aber doch optimistisch, denn erste Anzeichen gibt es, dass auch in die Klimatologie physikalischer Sachverstand einzieht, wobei der Artikel von Ozawa et al.: "The Second Law of Thermodynamics and the Global Climate System: ..." in Review of Geophysics, 41,4/1018 2003, einen gewissen Fortschritt zeigt. Hier ist nicht mehr von "Gegenstrahlung" die Rede, die thermische Strahlung der festen/fl√ľssigen Erdoberfl√§che ist schlichtweg auf 40 W/qm reduziert und alles andere im Wetter-/Klimageschehen ist Thermodynamik, hat mit Strahlung nicht mehr viel zu tun. Bemerkenswerterweise hat man diesem Artikel dann noch ein Zitat von Carnot vorangestellt, der 1824 schon wesentlich weiter als unsere heutigen M√∂chtegern-Klimatologen war: "We must attribute to heat the great movements that we observe all about us on the Earth. Heat is the cause of currents in the atmosphere, of the rising motion of clouds, of the falling of rain and of other atmospheric phenomena." Ja, und da sind wir schon wieder bei Enthalpie und Entropie angekommen...
Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Heinz Thieme
28.04.2004
"Zum Phänomen der atmosphärischen Gegenstrahlung"
"Der thermodynamische Atmosphäreneffekt - Eine Erklärung in wenigen Schritten"
... ein paar Klarstellungen aus meiner Sicht (Dr. Heinz Hug) sind angebracht.
05.05.2004

1. "Thermalisierung". Was Barrett und ich darunter verstanden haben, war die direkte (!) Erw√§rmung der Atmosph√§re durch Sto√üdeaktivierung. Barrett schloss, daraus, dass bereits so viel Treibhausgase vorhanden sind, dass eine Steigerung derselben keinen merklichen Effekt bewirken. Da wir beide Chemiker sind, wollten wir wissen, welcher molekularer Mechanismus dem Naturph√§nomen zu Grunde liegt. Dass gleichzeitig eine Sto√üaktivierung (!) stattfindet, die zur Emission (R√ľckstrahlung) f√ľhrt, war uns schon immer bekannt (z. B. aus Vorlesungen zur IR-Spektroskopie, vgl. a. Herzberg: Lehrbuch der IR-Spektroskopie von 1945) erschien aber bei der Diskussion des S√§ttigungseffekts unbeachtlich.

2. Zur "Thermalisierung" sagte Herr Dietze einmal, dass sie gegen den Energieerhaltungssatz versto√üe, denn die in kinetische Energie gewandelte Strahlungsenergie muss die Erde auch wieder als Strahlungsenergie verlassen. Richtig, das tut sie auch, weil die Atmosph√§re eben strahlt und die Re-Emission den Erdboden erw√§rmend irgendwann auch durch die offenen Strahlungsfenster entweicht. Allerdings strahlen CO2, H2O-Dampf und Co. nur deshalb, weil sie eben eine bestimmte Temperatur haben. Bei 0 K w√ľrden sie das nicht tun (PLanck-Gesetz). Dass ein Energie- und kein ausschlie√ülicher Strahlungstransport vom Erdboden bis in die Stratosp√§re stattfindet, beweisen die Hanel-Spektren √ľber den Polen. Dort ist der Erdboden k√§lter als die Stratosph√§re, deshalb ist die CO2-Emissionsbande "nach au√üen gew√∂lbt". Die kinetische Energie (Konvektion) ist f√ľr die Abk√ľhlung des Erdbodens viel wichtiger als der "Strahlungstransport", der einen nichtexistenten Strahlungsenergieerhaltungssatz insinuiert.

3. Nun komme ich zur Aufheizung des Erdbodens. Nach der Theorie soll sich die Atmosph√§re haupts√§chlich durch den Kontakt mit der Erdoberfl√§che und nicht durch "Thermalisierung" erw√§rmen. Sehr sch√∂n und richtig. Jetzt kommt wieder der b√∂se Chemiker. Er konstatiert: Also erh√∂ht sich durch den Kontakt Erdboden/Luft ("Fu√übodenheizung") die kinetische Energie der Luftteilchen (N2 und O2 usw.). Da aber der Erdbodenerw√§rmung letztendlich durch Strahlung erw√§rmt wurde, muss die aufgenommene kinetische Energie ("Fu√übodenheizung") auch wieder als Strahlung ins Weltall gelangen. Wie eigentlich? Wo ist von der Energiebilanz aus betrachtet der gro√üe Unterschied zwischen "Thermalisierung" und Erh√∂hung der kinetischen Energie durch Luft/Erdbodenkontakt (Fu√übodenheizung)? Ob die Atmosph√§re durch Sto√üdeaktivierung oder durch Kontakt/Erdboden erw√§rmt wird, macht keinen allzu gro√üen Unterschied. Letztendlich hat sich n√§mlich der Erdboden durch R√ľckstrahlung um den Betrag erw√§rmt, den umgekehrt die Luftteilchen durch Sto√üdeaktivierung (Absorption) erlangen w√ľrden. Nur beruht der Energiefluss beim TE-Mechanismus auf dem umst√§ndlicheren Weg: Erdboden -> Luft -> Erdboden und dann wieder Luft. Deshalb korrigiere ich meinen Beitrag bei Daly und Kramer nicht. Keine Angst: Ich wei√ü, dass die Atmosph√§re strahlt.

4. Zu den weiteren Fakten mit T^4 = [(1- A) * F]/ 4 * sigma erh√§lt man eine Erdbodentemperatur von 256 K f√ľr jeden Gesteinbrocken im Weltall, wenn sigma, F und A gegeben sind. Der Mond m√ľsste demnach in etwa auf eine √§hnliche Mitteltemperatur wie die Erde kommen, wenn A gleich w√§re. Nimmt man das Stefan-Boltzmann-Gesetz, so strahlt die Erdoberfl√§che mit 242 W/m2 bei 256 K. Da der Globus um 33 K w√§rmer ist, behauptet man frech, das sei ausschlie√ülich der Treibhauseffekt. Setzt man 256 K + 33 K = 288 K in das Stefan-Boltzman-Gesetz ein, dann strahlt die Erdoberfl√§che mit ca. 387 W/m2. Die Differenz (387 - 242) = 145 W/m2 w√§re der Treibhauseffekt. Diese Aussage ist nirgendwo bewiesen. Das einzige, was wir wissen ist, dass es um ca. 33 K w√§rmer ist und dass IR-aktive Gase auch strahlen. Das diese Strahlung den Erdboden um den besagten Betrag erw√§rmt ist "demokratischer Konsens", der sich als Politiker verstehenden Klimawissenschaftler.

5. Damit die Erdbodenabstrahlung um die in Punkt 3 genannten 145 W/m2 erh√∂ht wird (so genannter Treibhauseffekt), muss die Atmosph√§re den Boden nach Kiehl und Trendberth (IPCC) mit 342 W/m2 "anstrahlen". So etwas muss man sich einmal durch den Kopf gehen lassen. Ein Treibhauseffekt von 342 W/m2 erh√∂ht die Erdbodenabstrahlunmg gerade einmal um 145 W/m2. Wo bleibt eigentlich die Differenz? Ach so, ich wei√ü, das stets offene Strahlungsfenster. Das aber betr√§gt nach Kiehl und Trendberth gerade einmal 40 W/m2. Dass da etwas faul ist, springt ins Auge, wenn man sich die Hanel-Spektren ansieht und den TE mit den Strahlungsfenstern vergleicht. Von Kiehl und Trendberth wird eine M√ľcke (TE) zum Elefanten (33 ¬įC) aufgeblasen. Der TE ist letztendlich ein wellenl√§ngenbezogener Isolationseffekt, der die Ausk√ľhlung der Erde etwas (!) behindert. Auf keinen Fall aber in der von den Doomsdayers behaupteten Gr√∂√üenordnung.

6. Die Petitesse. Das ist mein eigentliches Anliegen und dabei bleibe ich auch: der anthropogene TE ist eine Bagatelle! Deshalb halte ich halte es f√ľr m√ľ√üig, den Katastrophenapostel nachzurechnen, ob die Verdopplung des CO2 eine Erh√∂hung von 2,8 W/m2 oder von 4,4 W/m2 oder was sonst noch erbringt. Nehmen wir einmal an, eine Steigerung des CO2 um 100 % erbringe einen zus√§tzlich TE von 4 W/m2, dann entspricht diese Hundertprozentsteigerung einer Erh√∂hung des Treibhauseffekts um 4/342. Das sind 1,3 % - eine Bagatelle, die nur dann Bedeutung erlangt, wenn der "Wasserdampfverst√§rkungseffekt" hinzugerechnet wird. Und genau diesen Effekt kann man getrost ebenfalls vergessen. Eine auf Messungen beruhende Ver√∂ffentlichung von Hermann Flohn (Bild der Wissenschaft 12/1978) belegt eindeutig, dass die Wasserdampfverdunstung vollkommen unabh√§ngig vom atmosph√§rischen CO2 ist. Es ist sogar eine Antikorrelation! Auch das muss man sich einmal durch den Kopf gehen lassen.

7. Somit bleibt als Fluchtburg f√ľr die im politischen Dienst stehenden Katastrophenberechner neben dem Planck-Gesetz wieder nur der Stefan-Boltzman √ľbrig. Die Grundlage ist 387 W/m2 (Temperatur 288 K) + 4 W/m2 (anthropgener TE) = 391 W/m2. Setzt man den Wert in Stefan-Boltzman ein, resultiert eine Temperaturerh√∂hung bei 100 % mehr CO2 von gerade einmal 0,9 ¬įC. Eine unbeachtliche Bagatelle, wenn man zum Vergleich das mittelalterliche Klimaoptimum heranzieht.

8. Last but not least. Die erh√∂hte Temperatur von 33 K (entsprechend zus√§tzliche 145 W/m2 Erdbodenabstrahlung) beruht meines Erachtens √ľberwiegend auf der "W√§rmespeicherungsf√§higkeit" der Weltmeere, die 70 % der Erdoberfl√§che ausmachen. Dieser Effekt, so wie ich ihn verstanden haben m√∂chte, ist √ľbrigens ein kinetischer (langsame Abk√ľhlung der Weltmeere auf der Nachtseite der Erde) und weniger ein thermodynamischer, denn Zeit ist in der Thermodynamik kein Parameter. Wer einmal sauber experimentell (nicht im Computer - Modellieren ist Quatsch, da kommt alles raus, was man vorher als Pr√§misse reingesteckt hat) auseinander dividiert, welchen Anteil an den besagten 145 Wm2 dem Treibhauseffekt und welcher der "Nachtspeicherheizung" der Weltmeere (kinetischen Effekt) zuzuschreiben ist, d√ľrfte nobelpreisw√ľrdig sein. Nur wird er kaum zu den Laureaten z√§hlen, weil seine Forschungsergebnisse politisch unerw√ľnscht sind. Die Energiebilanz der Weltmeere d√ľrfte im √ľbrigen neben Vulkanaerosolen u. √§. haupts√§chlich von der solar gesteuerten Wolkenbedeckung abh√§ngen (vgl. Veizer/Shaviv aktuell). Ich gehe davon aus, dass der TE eine untergeordnete Gr√∂√üe ist. Deshalb konnte man in der erdgeschichtlichen Vergangenheit mehrfach weit h√∂here CO2-Werte bei tieferen Temperaturen als heute nachweisen.

9. Die angenehme Mitteltemperatur der Erde ausschlie√ülich aus Strahlungsgesetzen heraus zu interpretieren, d√ľrfte der g√∂bste Fehler der Weltuntergangsprediger sein. Mein urspr√ľgliches Anliegen, war darauf hinzuweisen, dass der anthropogene TE eine Bagatelle ist. Das ist er in der Tat.

Mit den besten Gr√ľ√üen
Heinz Hug

Prof. Dr.-Ing. H. Alt
FH Aachen

Elektrische Energietechnik und Energiewirtschaft
Kohlenstoffkreislauf CO2

Kohlenstoff ist √ľberall vorhanden; im Wasser, zu Lande (z.B. im Erdboden und in Gesteinen) und in der Luft. Kohlenstoff ist das Element, das eine ungemeine Vielzahl von Verbindungen erm√∂glicht. Es ist in lebenden Organismen und unbelebten Mineralien zu finden. In der Natur ist Kohlenstoff entweder im gasf√∂rmigen Zustand (z.B. CO2/CO), als Carbonat (CO32-) oder in organischen Stoffen zu finden. Er wird von allen Lebewesen ben√∂tigt, um ihre k√∂rpereigenen organischen Stoffe herzustellen.
Bezogen auf den Energiestrom der Erde, kann gesagt werden, dass die Erde ein offenes und, bezogen auf den Stoffkreislauf, ein geschlossenes √Ėkosystem bildet. Von au√üerhalb der Erdeatmosph√§re gelangen keine gr√∂√üeren Stoffmengen auf die Erde. Das ist der Grund daf√ľr, dass alle auf der Erde sich befindlichen Stoffe von einer Form in die andere √ľber verschiedene chemische Reaktionen zirkulieren.
Kohlenstoff befindet sich im √úbergang von einem Speicher zum anderen oder er wird gespeichert, z.B. als Carbonate in den Ozeanen (HCO3-) oder als Kalkstein festgelegt. Diese Kohlenstoffspeicher haben unterschiedliche Alter, von Minuten bis zu Milliarden von Jahren.
Zu sagen ist auch, dass Kohlenstoff sich zwischen der belebten und unbelebten Natur im Kreis bewegt. Nach der Dauer dieses Kreises unterteilt man den Kreislauf in Biozyklus (schneller Kreislauf) und Geozyklus (langsamer Kreislauf).
Die Pflanzen assimilieren (angleichen) CO2, und durch die Photosynthese wird der Kohlenstoff in organische Stoffe umgewandelt. Nachts bauen Pflanzen auch aerob (Sauerstoff zum Leben brauchend) organische Stoffe ab und geben CO2 an die Luft ab. Diesen Vorgang nennt man dann Dissimilation. Die Dissimilation findet aber im geringeren Maße statt als die Assimilation. Stirbt die Pflanze ab, gelangt der Kohlenstoff durch den Prozess der Mineralisierung wieder in die Luft und verbindet sich mit dem Luftsauerstoff erneut zu CO2.
Au√üerdem brauchen Tiere und Menschen Pflanzen als Nahrung und somit auch zum Energiegewinn (C6H12O6 + 6 O2 => 6 CO2 + 6 H2O + Energie). Der pflanzliche Kohlenstoff wird dann in den Stoffwechsel von Mensch und Tier eingebunden. Sie dissimilieren den Kohlenstoff, um Energie zu gewinnen. Es entsteht CO2, das ausgeatmet wird. Nach dem Tod von den Tieren und Menschen gelangt der Kohlenstoff schlie√ülich wiederum durch Mineralisationsprozesse in die Luft, wo er erneut von Pflanzen aufgenommen werden kann. Die T√§tigkeit der Pflanzen auf der Erde k√∂nnte den CO2 -Vorrat der Atmosph√§re in 6 Jahren verbrauchen. Durch den Kohlenstoffkreislauf bleibt der CO2 -Gehalt in der Luft jedoch auf nat√ľrliche Weise konstant. Doch seit der Industrialisierung kommt es zu einer Anreicherung des CO2 - Gehaltes in der Atmosph√§re durch die Verbrennung von fossilen Rohstoffen. Inwieweit diese Anreicherung zu einem Treibhauseffekt beitr√§gt ist wissenschaftlich noch weitgehend ungekl√§rt. Die Vermutungen liegen zwischen 2 und √ľber 50 %.
Zwischen der Atmosph√§re und den Meeren, wo auch ein Kohlenstoffaustausch herrscht, werden pro Jahr 100 Milliarden Tonnen Kohlenstoff ausgetauscht. Die Atmosph√§re enth√§lt 60-mal weniger CO2 als die Ozeane. Ebenfalls wird √ľber die Landmassen durch Photosynthese und Verrottungsprozesse ebenfalls rd. 100 Milliarden Tonnen C ausgetauscht. Insgesamt erh√∂ht sich der CO2 - Gehalt der Atmosph√§re seit der Industrialisierung. Dies l√§sst darauf schlie√üen, dass der Kohlenstoffgehalt in der Atmosph√§re durch den nat√ľrlichen Kohlenstoffkreislauf nicht abgepuffert werden kann. CO2 - Gehalt in der Atmosph√§re (National Oceanic and Atmospheric Administration)
CO2 (ppm) 310 320 330 345 360 380
Jahr 1955 1965 1975 1985 1995 2005
Kohlenstoffaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre
Der Ozean gibt CO2 in die Luft ab, wenn in der Atmosph√§re ein geringer CO2- Druck herrscht. Ist der CO2-Druck in der Atmosph√§re hoch, so wird CO2 im Oberfl√§chenwasser des Ozeans gel√∂st. Dieses gel√∂ste CO2 reagiert mit Wasser zu Carbonat - Ionen. Durch die Photosynthese der ozeanischen Biosph√§re wird ein geringer Teil aufgenommen. Dieser Prozess dauert maximal einige Jahre. Der Weitertransport von Kohlenstoff von der ozeanischen Deckschicht in tiefere Ozanschichten dauert hingegen bis zu 1000 Jahre. Die Aufnahmekapazit√§t des Ozeans von Kohlenstoff aus der Atmosph√§re ist begrenzt. Der Grund daf√ľr ist dieser langsame Transport vom Kohlenstoff von der Deckschicht des Ozeans bis zu tieferen Schichten. Der j√§hrliche Austausch mit der Atmosph√§re liegt bei 100 Mrd. t Kohlenstoff. Er liegt in der gleichen Gr√∂√üenordnung wie der Austausch an Land.
Verbrennung fossiler Brennstoffe
Kohle, Erd√∂l und Erdgas sind Beispiele f√ľr fossile Brennstoffe. Durch die Verbrennung gelangt der darin langfristig gebundene Kohlenstoff sehr schnell in den kurzfristigen bio-logischen Kreislauf. Die Folge ist ein √úberschuss an CO2. Ein weiterer Grund f√ľr den √úberschuss an CO2 stellt auch die Abholzung der Regenw√§lder dar. Die Regenw√§lder sind zwar kurzzeitige, aber m√§chtige Kohlenstoffspeicher. Werden sie nun abgeholzt, so gelangt dieses CO2 in die Atmosph√§re. Der weltweite j√§hrliche anthropogene Eintrag betr√§gt 6,5 Mrd. t C entsprechend rd. 24 Mrd. t CO2 rd. 3,9 t CO2 pro Kopf der Weltbev√∂lkerung.

Auszug aus: http://www.dimagb.de/info/bauphys/umwelt/alve2.html

02 Jan 2005
21:35:58
M. Dreher Fortsetzung
Windtechnik Vorschriften Wirkung Systeme Anwendungen Kosten
Bin wieder einmal dabei Unterlagen √ľber alternative Energien zu sammeln, die bei uns 3 - 15 Mal mehr kosten als Nuklearenergie.
15 Jun 2005
18:43:53
Rolf Schiesser ch

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