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Startseite - GBT Forum - Marketing, im Bereich Dienstleistung.
 

Marketing, im Bereich Dienstleistung.

Text Datum Benutzer
Marketing, im Bereich Dienstleistung.
Hallo, wir interessieren uns, zu Vertiefung unserer Kenntnissen auf dem Gebiet Marketing (Dienstleistung), Infos/ Literatur / Links,etc. Vielen DANK! Gruss K.Braun

12 Dec 2004
22:58:31
K.Braun
Marketing, im Bereich Dienstleistung.

Hello, F√ľr Ihre Marketing Ausbildung/Weiterbildung im Anhang, der folgenende Typ! Viel Erfolg Gruss H.Kl√∂tzli

Marketing und Unternehmensf√ľhrung in der Lehre

Gegenstand des Marketing-Studiums ist eine Synthese von theoretischen Erkenntnissen und den Management-Aufgaben der Praxis. Die heutige Marketingwissenschaft verstanden als eine angewandte Managementlehre ist das Ergebnis eines bedeutungsvollen Wandels auf den Absatzm√§rkten. Der √úbergang vom Verk√§ufermarkt zu einem aggressiv umworbenen K√§ufermarkt und die sich dynamisch ver√§ndernden Umweltbedingungen haben dazu gef√ľhrt, da√ü sich Unternehmen nur dann langfristig erfolgreich am Markt behaupten k√∂nnen, wenn sie ihre Marktpolitik konsequent auf die W√ľnsche und Bed√ľrfnisse der Nachfrager ausrichten und mit diesen in einen individuellen Dialog treten.

Marketing beinhaltet dementsprechend die bewu√üt marktorientierte F√ľhrung des gesamten Unternehmens und umfa√üt die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen M√§rkte ausgerichteten Unternehmensaktivit√§ten. Als ein auf das Management von Wettbewerbsvorteilen ausgerichtetes integratives Konzept besteht die Kernaufgabe des Marketing darin, das eigene Leistungsangebot so im Wahrnehmungsraum der Konsumenten zu positionieren, da√ü es besser als die relevanten Konkurrenzangebote beurteilt und entsprechend gekauft wird.

Die Gestaltungsaufgabe des Marketing ist in dem so verstandenen Sinne nicht auf die der klassischen Absatzfunktionen beschränkt, sondern umfaßt alle am Wertschöpfungsprozeß beteiligten Funktionen eines Unternehmens.

Im Oberstufen-Studium des Wahlfaches Marketing sollen die folgenden Lernziele erreicht werden:

Auseinandersetzung mit den zentralen theoretischen Grundlagen des Marketing. Einblick in die Managementprozesse des Marketing. Diskussion des Einsatzes der unterschiedlichen Marketinginstrumente. Sensibilisierung f√ľr die Besonderheiten des Marketing in unterschiedlichen Branchen. Erwerb von Kenntnissen in den wichtigsten quantitativen Verfahren des Marketing, um Marktforschungsdaten gewinnen, auswerten und interpretieren zu k√∂nnen. Auseinandersetzung mit den zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen des Marketing. Transfer der erworbenen Erkenntnisse auf verschiedene Problemstellungen der Marketingpraxis und Erwerb der F√§higkeit, selbst√§ndig entsprechende Probleml√∂sungen zu erarbeiten. Einordnung von Marketingstrategien der Anbieter in wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenh√§nge einzuordnen und ihre Wirkungen kritisch zu beurteilen.

Über die Vermittlung fachlicher Inhalte hinaus wird das Ziel verfolgt, die soziale Kompetenz der Studierenden zu fördern. Durch die Teilnahme an Seminaren oder Arbeitsgemeinschaften besteht beispielsweise die Möglichkeit, Persönlichkeitsmerkmale wie kooperatives Verhalten und Teamfähigkeit oder Arbeitsplanung und Präsentationsstil weiterzuentwickeln.


Marketing interaktiv

Grundlagen f√ľr Studium und Praxis auf CD-ROM

Die konsequente Orientierung am Kundennutzen und der gezielte analytische und kreative Einsatz des Marketinginstrumentariums ist f√ľr Unternehmen eine wesentliche Voraussetzung, um sich im Zeitalter des globalen Wettbewerbs, heterogener Zielgruppen sowie der fortschreitenden Technologiesierung und Vernetzung der Gesellschaft erfolgreich behaupten zu k√∂nnen.

Die vorliegende CD-ROM Marketing interaktiv erscheint als Begleitmedium zu dem Lehrbuch "Marketing. Grundlagen f√ľr Studium und Praxis" und richtet sich an Marketingstudenten und Praktiker gleicherma√üen. Die Inhalte decken das Standardwissen ab, wie es im Rahmen des Grundstudiums an Universit√§ten und Fachhochschulen gelehrt wird.

Neben den Grundbegriffen und Basiskonzepten des modernen Marketing werden die konzeptionellen Vorgehensweisen bei der Festlegung des Marketingplans, der Entwicklung von Marketingstrategien sowie der Marketingforschung erarbeitet. Schwerpunkte sind die Einsatzmöglichkeiten des Marketinginstrumentariums: der Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Vertriebspolitik. Abschließend werden Fragestellungen der Marketingorganisation und des Marketingcontrolling behandelt.

http://www.wwz.unibas.ch/marketing/deutsch/publikat/cdrom/cdrom00.htm

12 Dec 2004
22:59:35
H.Klötzli
Marketing, Vermarktung Software.

Hallo, Link und Text zum Thema Vermarktung von Software im Internet, viel Erfolg! Gruss Lotter


Vermarktung einer Software-Anwendung im Internet

Semesterarbeit

zum Praktischen Studiensemester

im Studiengang Wirtschafts Informatik

an der

Fachhochschule Furtwangen



vorgelegt von

Andreas Mandel



WS 1996/97

Vorwort

Dieses HTML Dokument wurde aus meiner Semesterarbeit zum 2. Praktischen Studiensemester an der Fachhochschule Furtwangen erzeugt.

Abstract

Diese Arbeit beschreibt die Entwicklung, der zur Vermarktung der Software-Anwendung X¬∑PRESSO eingesetzten Web Site. Zun√§chst werden allgemeine Aspekte, die beim Marketing im Internet beachtet werden m√ľssen erl√§utert, danach wird das Produkt X¬∑PRESSO kurz vorgestellt und die bestehende Infrastruktur mit ihren Besonderheiten und bestehenden Problemen aufgezeigt. Im n√§chsten Kapitel sind die einzelnen Schritte, zur Realisierung der Vermarktung von X¬∑PRESSO im Internet aufgezeigt. Am Ende des Textes sind Anst√∂√üe f√ľr Erweiterungen und Ideen genannt, die mangels der verf√ľgbaren Zeit (noch) nicht realisiert wurden.

Inhaltsverzeichnis Marketing im Internet Designaspekte Visuelles Design Informationsdesign Interaktionsdesign Kompatibilit√§tsdesign Performancedesign Content Design Integration von Marketing und Vertrieb Benchmarking Ausgangsbasis Die Softwareanwendung Der Web Server Erste Schritte zur Realisierung Auswahl des Benchmarkings Serverbandbreite Gestaltung der Site Mehrwerte ‚ÄěBekanntmachung" Non disclosure Informationen Aussichten Literaturverzeichnis


Marketing im Internet

Marketing im Internet ist in eine neue Art der Darstellung und direkt nicht mit einem bisher dagewesenen Marketingmedium vergleichbar. Die Tabelle aus (Pelkmann 53) zeigt einige der Unterschiede auf.

Marketing-Medium Merkmale/Charakteristika Herkömmliche Werbeträger, Fernsehen, Printmedien, Radio setzen auf passive Empfänger

sind bedingt zielgruppenorientiert

bieten Einweg-Kommunikation

sind manipulativ, starr, unflexibel

Multimedia setzt auf vorhandene Kundenbeziehungen auf

spielt sich im Rahmen vorhersehbarer Bed√ľrfnisse ab

bedingt Aktivität des Kunden

ist unterst√ľtzend informativ, interaktiv

Online-Marketing, Internet verlangt vom Empfänger, aktiv zu werden

ist an individuellen, gruppenspezifischen Bed√ľrfnissen orientiert

bietet Zwei-Wege-Kommunikation

ist informativ, wissensorientiert, flexibel, aktualisiert


Tabelle 1: Gegen√ľberstellung von Marketingmedien aus [1]

Ein einfaches Umsetzen alter Werbebotschaften in das WWW beispielsweise durch Digitalisieren bestehender Werbebrosch√ľren hat nicht den gleichen negativen Effekt wie ein Sprecher, der im Fernsehen eine Radiowerbebotschaft vortr√§gt. Den TV Werbespott bekommt der Verbraucher vorgesetzt, ob er in will oder nicht, er kann zwar den Sender wechseln, aber ohne aktiv zu werden, sieht er die Werbung. Die Werbung im WWW mu√ü er aktiv abrufen und dazu mu√ü der Verbraucher zun√§chst motiviert werden. In obigen Beispiel wird er in Anbetracht der zu erwartenden Ladezeit kaum einen Grund finden, die Seite abzurufen. So ist im vom Sprecher vorgetragenen Radiospott zumindest noch etwas Marketing Wirkung zu erwarten. Der Erfolg der kopierten Brosch√ľre d√ľrfte dagegen nahe bei Null liegen.

Im WWW ist es der Kunde, der durch Telefon- und Providergeb√ľhren und nicht zuletzt durch seine eigene Zeit f√ľr die Dauer der Werbung bezahlt. F√ľnf Minuten Onlinezeit kosten den Surfer √ľber T-Online z.B. 0,73 DM, zuz√ľglich der monatlichen Grundgeb√ľhr. Eine umfangreiche Aufschl√ľsselung der Internetzug√§nge mit direktem Preis und Leistungsvergleich ist z.B. bei (Wilde) zu finden. Es ist n√∂tig, dem Kunden einen guten Grund zu liefern, warum er gerade diese Web Seite abrufen soll. Bei der F√ľlle an Informationen, die inzwischen im WWW verf√ľgbar sind, reicht es nicht mehr einfach den URL der Seite in Anzeigen bekannt zu geben, um Besucher auf das eigene Web Angebot aufmerksam zu machen und zur Aktion zu bewegen.

Im Gegensatz zu bisherigen Marketingmedien ist f√ľr den Anbieter der Web Site der m√∂gliche Umfang und die Anzahl der Seiten unbegrenzt. Bei Fernsehwerbung mu√ü die Werbebotschaft in 30 Sekunden gepre√üt werden, im Web gibt es keine solche ‚Äěfinanzielle" Begrenzung des Umfangs. Raum und Zeit stehen in ann√§hernd unbegrenztem Ma√ü zur Verf√ľgung.

Designaspekte

J√∂rg Resch f√ľhrt 6 Aspekte auf, die f√ľr ein ausgewogenes Design einer Web Site verantwortlich sind.

‚ÄěDie Produktion eines an das Medium angepa√üten WWW-Pr√§senz l√§√üt sich in die sechs Elemente Content Design, Interaktionsdesign, Informationsdesign, visuelles Design, Kompatibilit√§tsdesign und Performance-Design zerlegen, von denen jedes einzelne erfolgskritisch ist und die nur in ihrer Gesamtheit die gew√ľnschte Wirkung erzielen." (Resch, 6)

Visuelles Design

Das visuelle Design unterscheidet sich wesentlich von dem was man von Multimedia CD-Roms gewohnt ist. Die Gestaltung beschr√§nkt sich auf die vom HTML Standard vorgegebenen M√∂glichkeiten. Dieser bietet einerseits eine umfangreiche und eine Browser- und insbesondere plattformunabh√§ngige Seitenbeschreibung, erm√∂glicht es aber nicht, wie bei CD-ROM Pr√§sentationen √ľblich, den Rechner des Anwenders vollkommen in Beschlag zu nehmen und so eine absolute Kontrolle √ľber die endg√ľltige Darstellung zu haben.

Der Lesbarkeit sollte bei der Gestaltung der Seiten besondere Beachtung geschenkt werden. Einige WWW Seiten gl√§nzen durch einen ansprechenden Hintergrund, der jedoch den Text bis zur vollst√§ndigen Unlesbarkeit verst√ľmmelt. Hintergrund Texturen sollten auch im Hintergrund bleiben und nicht den Text in den Hintergrund dr√§ngen.

Das visuelle Design sollte die Corporate Identity (CI) des Unternehmens darstellen. Durch die eingeschränkten Möglichkeiten von HTML und die zusätzlich zu beachtenden Aspekte ist dies nicht immer leicht. Auf verspielte Elemente wie bunte Trennlinien oder Animationen, außerhalb der CI, sollte zugunsten einer klaren Selbstdarstellung verzichtet werden.

Besonderes Augenmerk mu√ü beim Entwurf auf die eigentliche Homepage gerichtet werden, sie ist nicht nur erster Einstiegspunkt f√ľr neue Interessenten, sie wird auch h√§ufig bei Presseberichten als Abbildung verwendet.

Informationsdesign

Die Informationen, die innerhalb der Web Site verf√ľgbar sind, m√ľssen auf das Hypertextkonzept von HTML angepa√üt sein. Eine klare Strukturierung erm√∂glicht dem Interessenten ein leichtes zurechtfinden auch in komplexen Informationsstrukturen. Wichtige Informationen m√ľssen sofort, ohne Umwege √ľber tief geschachtelte Seiten, auffindbar sein.

Die Struktur mu√ü dabei offensichtlich und selbsterkl√§rend sein. Tiefere Ebenen in der Hypertextstruktur enthalten dabei immer speziellere und detailliertere Angaben zu einem Thema. Die h√∂heren Ebenen sollten es dem Anwender erm√∂glichen einen schnellen √úberblick √ľber die zur Verf√ľgung stehenden Informationen zu erhalten.

Interaktionsdesign

Die Interaktion ist eine der wesentlichen Neuerungen, die das WWW mit sich bringt. Wer die M√∂glichkeiten der Interaktion nicht zumindest durch Angabe einer Email Adresse ausn√ľtzt hat das, was das Internet ausmacht, nicht erkannt.

Gerade die Interaktion gibt bei Anwendern den Ausschlag, ob er die Web Seite ‚Äěmal wieder" aufrufen wird. Eine starre Web Site macht den Eindruck einer Werbebrosch√ľre, die nach dem Lesen (oder gar zuvor) dem Recyclingkreislauf zugef√ľhrt wird. Eine interaktive Web Seite, die dem Interessenten die M√∂glichkeit gibt an deren Gestaltung mitzuarbeiten verlockt dazu, sie immer wieder aufzurufen und zum ‚ÄěStammgast" zu werden.

Die M√∂glichkeiten sind vielf√§ltig und beginnen bei der Angabe einer Email Adresse √ľber die der Anwender eigene Ideen und Vorschl√§ge einbringen kann und h√∂ren bei Diskussionsforen und Chat Angeboten lange nicht auf. Dabei ist zu beachten, da√ü auch der dahinter liegende organisatorische Aufwand nicht untersch√§tzt wird. Jede eingehende Email mu√ü beantwortet werden. Ideen der Teilnehmer m√ľssen ausgewertet und entsprechend realisiert oder verworfen werden.

Kompatibilitätsdesign

Das Ausn√ľtzen der neuesten M√∂glichkeiten von HTML und insbesondere spezieller Features bestimmter Browser birgt ein weiteres Problem mit sich. Einerseits zeigt man durch Einsatz der neuesten M√∂glichkeiten, da√ü man auf dem neuesten Stand ist. Andererseits ist beim Einsatz solcher Methoden immer darauf zu achten, da√ü auch Anwender mit einem anderen Browser, der diese Methoden u.U. noch nicht unterst√ľtzt, eine M√∂glichkeit haben, diese Informationen in einer annehmbaren Weise zu erhalten. HTML ist von Grunde auf so entworfen, da√ü solche F√§lle abgedeckt und entsprechend behandelt werden k√∂nnen.

Beim Entwurf von Web Seiten empfiehlt es sich die Seite immer wieder mit verschiedenen Browsern und unter verschiedenen Betriebssystemen zu betrachten. Ein Schwerpunkt sollte dabei auf die Browser mit hohem Marktanteil gelegt werden. Der Versuch alle Browser zu testen ist aufgrund der Vielzahl von vornherein zum Scheitern verurteilt. Recht oft sieht eine bis ins kleinste ausgekl√ľgelte Web Seite mit einem anderem Browser, als dem f√ľr den sie entwickelt wurde, willk√ľrlich zusammengew√ľrfelt aus. Fehler im HTML Code, die von einem Browser noch toleriert werden, haben bei anderen fatale Folgen. Es gibt auch spezielle Software, die den HTML Code auf Konformit√§t zum HTML Standard pr√ľfen. Einige HTML Editoren haben eine solche Pr√ľffunktion auch integriert. Browser sind in der Regel so entwickelt, da√ü sie auch fehlerhaften HTML Code weitgehend verarbeiten und darstellen k√∂nnen. Sie eignen sich daher nicht f√ľr einen Test des HTML Codes auf Korrektheit.

Ein weiterer Aspekt der Kompatibilit√§t ist die Anforderung an zur Verf√ľgung stehenden Farben und die Bildschirmaufl√∂sung. In vielen F√§llen ist ein Abweichen von vorgegebenen Defaultwerten nicht besonders sinnvoll. Der Browser des Anwenders h√§lt die vom Anwender bevorzugten und an die Hardware angepa√üten Einstellungen bereit, die man nur in begr√ľndeten Ausnahmef√§llen √§ndern sollte, da die erw√ľnschten Effekte sonst leicht ins Gegenteil umschlagen. Viele Browser lassen beispielsweise eine Konfiguration zu, wie Hypertextsprungmarken gekennzeichnet werden sollen. Innerhalb eines HTML Dokuments hat man die M√∂glichkeit diese Werte zu √ľberladen, was zur Folge haben kann, da√ü der Anwender die Links nicht oder nur nach suchen erkennt.

Performancedesign

Wie Eingangs in einem Beispiel gezeigt ist Performanz der Seite ein wesentlicher Aspekt. Insbesondere da einige Kunden √ľber ihre Provider lediglich einen sehr schmalbandigen Zugang zum Internet zur Verf√ľgung gestellt bekommen (Siering). Das Laden von umfangreichen Dokumenten und Grafiken kann so zur Geduldsprobe werden. Lange Texte sollten durch Ausnutzung des Hypertext Konzeptes auf mehrere HTML Seiten verteilt werden.

Es gibt M√∂glichkeiten die Dateigr√∂√üe von Bildern, auch ohne nennenswerten Qualit√§tsverlust zu reduzieren. Das anzuwendende Verfahren h√§ngt stark vom Bildinhalt ab. Beide unterst√ľtzte Formate GIF und JPG haben Vor- und Nachteile. JPG eignet sich f√ľr Echtfarbenfotos. Die Reduktion h√§ngt stark von den akzeptablen Verlusten ab. Im Einzelfall mu√ü der beste Wert durch ausprobieren ermittelt werden. Das GIF Format eignet sich besonders f√ľr Grafiken mit harten Farb√ľberg√§ngen. Bei kleinen GIF Bildern, insbesondere Buttons, l√§√üt sich die Dateigr√∂√üe oft durch Reduktion der Farbpalette verringern. Das GIF Format erm√∂glicht auch Bewegtbilder darzustellen (G√ľnther) + (Murray).

Ein weiterer Performanceaspekt ist die Anbindung des eigenen Web Servers. Ist der Web Server √ľber eine 64Kbit Standleitung verbunden, dann kann auch ein Kunde mit 2Mbit Internetzugang nicht schneller als mit 64Kbit auf die Daten zugreifen. Die Problematik versch√§rft sich, wenn mehrere Anwender parallel auf den Webserver zugreifen. Um Engp√§sse beim eigenen Webserver festzustellen, eignen sich einige der in 1.3 erw√§hnten Tools oder auch das Log File des eigenen Internet Providers.

Content Design

Der Inhalt der Web Seite mu√ü dazu geeignet sein, den Teilnehmer auf die Web Site zu locken. In den wenigsten F√§llen ist die Werbebotschaft alleine Grund genug f√ľr den Anwender immer wieder eine Seite zu besuchen. Einige der unter Interaktionsdesign aufgef√ľhrten Elemente sind da ein guter Ansatzpunkt solche Mehrwerte, die √ľber eine reine Produktinformation hinaus gehen, anzubieten.

Hier gibt es viele M√∂glichkeiten. Der Mehrwert sollte jedoch immer im Zusammenhang mit dem Produkt stehen. Gute Beispiele gibt es nat√ľrlich im WWW. Fast schon ein Klassiker ist die Zusammenstellung von interessanten Web Seiten zum Thema, allgemein Hotlist genannt. Der Aufwand, der die Wartung einer solchen Liste in sich birgt, darf dabei aber nicht untersch√§tzt werden. Verweise auf nicht mehr existierende Web Seiten sind f√ľr den Anwender oft mehr als √§rgerlich und hinterlassen nicht den Eindruck einer professionell erstellten Web Site. Eine weitere pflegeleichtere M√∂glichkeit bietet die Zusammenfassung verschiedener Suchmaschinen auf einer Seite. Dies ist zum Beispiel bei (FH-Furtwangen) in einer umfangreichen Version zu finden. Der ADAC bietet seinen Mitgliedern an, √ľber ihre Web Site (ADAC) ein Angebot verschiedener Autoversicherer einzuholen.

Es lassen sich durchaus auch Elemente aufnehmen, die keinen oder kaum Wartungsaufwand mit sich bringen. Einfache Spiele beispielsweise, bei denen mehrere Website Besucher miteinander spielen können, warten sich teilweise selbst. Neuerungen werden direkt durch die Teilnehmer eingebracht. Eine Liste der besten Spieler, eventuell in Verbindung mit der Aussetzung eines Preises, kann bereits einiges zur Motivation der Spieler beitragen. Gerade Multiuser Spiele setzen jedoch voraus, daß ein gewisses Potential an Mitspielern existiert und keiner zum langen Warten auf Mitspieler angewiesen ist.

Integration von Marketing und Vertrieb

Bei einigen Produkten ist es heute schon m√∂glich, direkt im WWW den gesamten Verkauf abzuwickeln. Angefangen von der Information zum Produkt √ľber die Konfiguration, bez√ľglich der Ausstattung, Lizenzanzahl und des Betriebssystems bis zur Bezahlung per Kreditkarte und anschlie√üender Auslieferung des Produktes per Download kann heute bereits alles im WWW abgewickelt werden.

Leider gestaltet sich die Auslieferung nur im Bereich von immateriellen G√ľtern so einfach. Solange ein Ger√§t wie ein ‚ÄěReplikator" bei Star Treck noch nicht erfunden ist, m√ľssen materielle G√ľter immer noch auf dem Postwege ausgeliefert werden. Zu den immateriellen G√ľtern z√§hlen (hier) aber auch Dinge wie die Reservierung eines Hotelzimmers, einer Konzertkarte oder ein Angebot √ľber ein Auto mit detaillierter Aufstellung der Sonderausstattung.

Es ist eine Erscheinung unserer Zeit, da√ü ein Kunde, hat er sich einmal f√ľr den Kauf entschlossen, das Produkt seiner Wahl gleich mitnehmen will. Also bietet es sich an, wenn eine unmittelbare Auslieferung nicht m√∂glich ist, die Bestellung sofort entgegen zu nehmen um den Kundenwunsch zumindest teilweise zu erf√ľllen.

Benchmarking

Im WWW gibt es erstmals die M√∂glichkeit ganz ohne zus√§tzlichen Aufwand unmittelbar festzustellen auf welche Resonanz die eigene Site st√∂√üt und wie effektiv die eingesetzten Methoden ihre Wirkung zeigen. Bereits ohne jede Interaktion hinterl√§√üt ‚Äď mit einigen Einschr√§nkungen, wie unten noch aufgezeigt wird ‚Äď jeder Besucher der Site seine Spuren, die mit geeigneten Werkzeugen ausgewertet werden k√∂nnen.

Die einfachste und leider auch fehleranf√§lligste Art die Akzeptanz einer Web Seite zu messen, ist das Einf√ľgen eines sogenannten Counters in die Seite. Dieser Counter stellt auf der Seite einen Z√§hler dar, der bei jedem Abruf der Seite erh√∂ht wird. Dadurch ist eine gewisse Auswertung der Anzahl der potentiellen Interessenten m√∂glich. Diese Zahl ist f√ľr jeden sichtbar und mu√ü auch nicht die tats√§chliche Abrufzahl repr√§sentieren. Es ist ein Leichtes einen solchen Z√§hler bei 100000 anfangen zu lassen, oder die Zahl bei jedem Abruf um 10 zu erh√∂hen. Daher ist die Aussagekraft f√ľr einen Besucher der Seite zumindest fragw√ľrdig.

Analysed requests from Mon-21-Oct-1996 02:06 to Mon-28-Oct-1996 02:05 (7.0 days).

Total completed requests: 94 617 Average completed requests per day: 14 517 Total failed requests: 947 Total redirected requests: 2 367 Number of distinct files requested: 783 Number of distinct hosts served: 5 870 Number of new hosts served in last 7 days: 5 843 Total data transferred: 522 446 kbytes Average data transferred per day: 75 635 kbytes

Abbildung 1: Ausgabe eines einfachen Analysetools aus [5]

Eine weitere Möglichkeit bietet das Logfile des Web Servers, das entweder beim Internet Provider vorliegt oder, bei lokalem Web Server, von diesem erzeugt wird. In diesem Logfile werden unter anderem die IP Adresse des Besuchers, der Zeitpunkt des Abrufs und die Seite abgelegt. Zur Auswertung dieser Daten gibt es ein breites Spektrum an Tools. Angefangen von textuellen Auswertungen, bei der die Anzahl der Zugriffe auf einzelne Seiten, deren Durchschnitt etc. angezeigt wird (siehe Abbildung 1) bis zu umfangreichen grafischen Analyse Tools (Abbildung 2) gibt es ein breites Angebot an kommerzieller Software und auch Freeware.

Umfangreiche Tools lassen sehr ausf√ľhrliche und spezielle Analysen zu. Als Beispiel sei hier ein Ausschnitt der Analysem√∂glichkeiten von WebTrends aufgef√ľhrt: (e.g. Software)

General Statistics, Top Visited HTML Pages, Top File Downloads, Top Executed Scripts, Top Submitted Forms, Organization Type, Top Countries, Top States, Top Cities, Activity by Day of Week and By Hour, Web Server, Technical Information, Browser/Client Errors, Server Errors, Bandwidth and Directory Activity, Types Of Files Downloaded, Proxy Server Information, Most Used Browsers, Most used Netscape Browsers by Version, most used Microsoft Browsers by Version, Most Used Platforms and Operating Systems, Referring (Advertising/Listing) Sites, Referring (Advertising/Listing) URL Pages, Top Paths, Ad Clicks, Ad Views, Top Entry Pages, Top Exit Pages, Bottom Pages, Visiting Spiders, Crawlers and Robots, Top Pages of single hit user session, Pages that were viewed for the longest time, Top FTP Uploads (for IIS Servers)

Die Analysetools lassen sich grob nach folgenden Unterscheidungskriterien einteilen:

Die Abfrage ist Online möglich und/oder wird in einer Art Batch Betrieb automatisch erstellt.

Umfang der Konfigurierbarkeit, einige Tools erstellen einen festen Satz an Analysen, andere lassen eine flexible Konfiguration der vorhandenen Analysen zu und einige erlauben die Erweiterung √ľber Macrosprachen, wie z.B. Perl.

Die Software läuft auf der Hardware des Web Servers oder auf einem anderen unabhängigen Rechner.

Freeware / Kommerzielle Software, das Preisspektrum reicht von 0DM bis weit √ľber 1000DM.

Ausgabeformate: Grafische Auswertung, als HTML oder z.B. Word Dokument oder rein textuelle Auswertung.


Auch die beste Analyse erzeugt mit Grafiken, Texten oder Tabellen lediglich nur eine Grundlage zur fachmännischen Beurteilung der Internet Akzeptanz und des Erfolges verschiedener Maßnahmen. Ohne diese aufbereitete Grundlage, ist ein verläßliches Benchmarking jedoch nahezu ausgeschlossen.

Allen Analysen ist jedoch eine Problematik gemeinsam. Sie k√∂nnen nur so genau sein, wie es das Server Logfile erlaubt. Dazu geh√∂ren Caches, Proxieserver, die Web Seiten zwischen speichern und somit einen Zugriff auf den eigentlichen Web Server unn√∂tig machen. Zugriffe √ľber Proxieserver werden vom Logfile des lokalen Web Servers nicht erfa√üt. Viele Provider vergeben dynamische IP Adressen. Da diese Adressen zun√§chst der einzige Anhaltspunkt zur Identifizierung des Web Besuchers sind, werden Statistiken, die wiederkehrende Besucher ber√ľcksichtigen, stark verf√§lscht. Es sind noch weitere Situationen denkbar, die das Ergebnis beeinflussen k√∂nnen. Manche Tools versuchen die Genauigkeit der Analysen durch Verwendung sogenannter Cookies zu erh√∂hen.

Cookies sind Kennungen, die vom WEB Server beim Client gesetzt und gelesen werden können. Dadurch ist u.a. eine Wiedererkennung des Kunden möglich was weitere Auswertungen und auch gezielte Information des Kunden ermöglicht. Cookies sind jedoch bei Anwendern nicht gerne gesehen. Diese Abneigung kommt nicht zuletzt durch Pressemeldungen, in denen die Gefahr des gläsernen Web Surfers und auch eine theoretische Möglichkeit den Rechner des Web Interessenten durch den Einsatz von Cookies auszuspähen.

Als weitere M√∂glichkeit der Analyse wird in (Wilson) die Beauftragung eines externen Unternehmens aufgef√ľhrt.

Ausgangsbasis

Die Softwareanwendung

X¬∑PRESSO ist eine Software, die einen 128Bit verschl√ľsselten Datentransfer √ľber TCP/IP erm√∂glicht. Auf Client Seite werden zur Realisierung Java Applets eingesetzt. Das Produkt enth√§lt die zur Umsetzung von beliebigen Client Applets n√∂tigen Bibliotheken. F√ľr den Server gibt es L√∂sungen f√ľr verschiedene Plattformen. X¬∑PRESSO eignet sich insbesondere zur √úbertragung von sensiblen Daten √ľber das weltweite Internet. Darunter z√§hlen z.B. Zahlungstransaktionen, interner Schriftverkehr und pers√∂nliche Daten.

Die Preisgestaltung richtet sich nach den parallelen Sessions, die der Server verarbeiten muß. Die Anzahl der installierten Client Anwendungen ist unbegrenzt.

Brokat setzt die X¬∑PRESSO L√∂sung selbst f√ľr die eigenen Projekte ein, in denen Internetanbindungen f√ľr verschiedene Banken realisiert werden. Diese Projekte k√∂nnen als Referenzen verwendet werden.

Im Gegensatz zu Verschl√ľsselungsverfahren, die z.B. im Netscape Navigator integriert sind, unterliegt X¬∑PRESSO keinen Exportbeschr√§nkungen. Potentieller Markt ist der gesamte nicht amerikanische Raum. Netscape mu√ü in Browser f√ľr den internationalen Markt das integrierte Verschl√ľsselungsverfahren auf eine Schl√ľssell√§nge von 40Bit beschr√§nken. Eine Schl√ľssell√§nge von 40 Bit wird im allgemeinen nicht als ausreichend anerkannt. Tabelle 2 aus (Brokat) zeigt die Zeiten, die ein Brute Force Algorithmus zum Entschl√ľsseln der Nachricht ben√∂tigt.

Verfahren Schl√ľssell√§nge Zeitaufwand, um Schl√ľssel zu brechen (mit $1Mio. HW) RC2, RC4 40 Bit 0,2 Sek. DES 56 Bit 3,6 Std. Triple DES 112 Bit 10^13 Jahre IDEA 128 Bit 10^18 Jahre

Tabelle 2: Vergleich von Verschl√ľsselungsverfahren

Um Plagiate von X¬∑PRESSO zu verhindern, werden detaillierte Informationen nur potentiellen Kunden zugestellt. Es soll vermieden werden, potentiellen Konkurrenten mit Informationen √ľber X¬∑PRESSO zu versorgen. Das Versch√ľsselungsverfahren an sich baut nicht auf Unkenntnis des Algorithmuses auf, aus Sicherheitsgr√ľnden mu√ü die √∂ffentlich dargestellte Information nicht eingeschr√§nkt werden.

Exakte Produktbeschreibungen werden in Form eines ausgedruckten Word Dokuments an potentielle Kunden versand, nachdem von diesen ein Non Disclosure Agreement vorliegt. Der komplette Vorgang wird dabei händisch, ohne Ausnutzung der Internetmöglichkeiten, abgewickelt.

Der Web Server

Der Web Server ist in das Firmeneigene Netz integriert. √úber diese Leitung wird auch die Firmen Email und der Internetzugang f√ľr die Mitarbeiter abgewickelt. Der Zugang zum Internet erfolgt √ľber eine semipermanente Standleitung mit einer Kapazit√§t von 64Kbit. Diese Leitung wird auch f√ľr Pr√§sentationen von Projekten und als Informationsserver f√ľr Kunden verwendet. In Zeiten hoher Auslastung gibt es starke Leistungseinbr√ľche, da die Leitungskapazit√§t ausgesch√∂pft ist. Die auf der Hompage von Brokat untergebrachten Java Applets und Animationen stellen die Geduld des Interessenten teilweise stark auf die Probe. Diesbez√ľglich sind bereits mehrere Beschwerden eingegangen.

Auf dem Webserver selbst ist kein Benchmarking Tool installiert, das Log File wird in einem einfachen Format mit wenig Informationen geschrieben. Eine Auswertung dieser Daten erfolgt nicht.

Als Mehrwerte werden umfangreiche Verzeichnisse (Hotlists) von Banken, B√∂rsen und weiteren Finanzdienstleistern, die im Internet vertreten sind, gef√ľhrt. Weiter wird ein Verzeichnis von Web Seiten, die im Zusammenhang mit Sicherheit im Internet stehen, aufgef√ľhrt. Die Listen sind sehr umfangreich, allerdings zum Teil schon veraltet, da die Pflege der Verzeichnisse vernachl√§ssigt wurde.

F√ľr X¬∑PRESSO selbst informiert eine einzelne Seite, mit einer Zusammenfassung der Highlights und einer Email Adresse f√ľr weitere Informationen. Weitere X¬∑PRESSO bezogene Informationen sind auf dem Web Server in eigene Seiten integriert, der Bezug auf X¬∑PRESSO wird jedoch nicht deutlich herausgestellt.

Die komplette bestehende Website ist 2 sprachig in Deutsch und Englisch ausgef√ľhrt. Die Struktur ist sehr flach, die meisten Seiten sind direkt von der Hompage aus erreichbar. Auch umfangreiche Themen sind in maximal 3 Ebenen aufgeteilt. Zur Navigationshilfe gibt es auf jeder Web Seite eine Iconleiste im Kopf der Seite, die einen Sprung zur Hompage, zum Index und zur Kontaktadresse erm√∂glicht. Diese Links sind in Textform nochmals am Fu√ü der Seite vorhanden.

Zur Kontaktaufnahme wurde lediglich die Postanschrift mit Telefon und Fax Nummer und die Email Adresse des Webmasters angegeben.

Erste Schritte zur Realisierung

Auswahl des Benchmarkings

Zun√§chst bietet es sich an, ein geeignetes Benchmarking Tool auszuw√§hlen. Dadurch kann in gewissem Rahmen eine Erfolgsmessung durchgef√ľhrt werden. Das Benchmarking Tool ist auch n√ľtzlich um Fehler in der Seitenstruktur zu erkennen und um die Akzeptanz einzelner Bereiche festzustellen. Dadurch kann ein Schwerpunkt beim Entwurf gelegt werden und Seiten, die kaum Beachtung finden k√∂nnen, verworfen werden.

Viele der Benchmarking Tools sind als Testversion direkt erhältlich. Dadurch ist eine direkte Auswahl möglich, ohne auf Produktbeschreibungen der einzelnen Herstellerfirmen angewiesen zu sein.

Nach einer Befragung einiger Mitarbeiter von Brokat waren folgende Schwerpunkte bei der Auswahl des Tools ausschlaggebend.

Lauffähigkeit in Verbindung mit dem Brokat Webserver und vorhandenen Hard- uns Softwareplattformen flexible Konfigurierbarkeit Darstellung in aussagekräftigen Grafiken, in einem portablen Dateiformat mit der Möglichkeit die gewonnenen Daten in Word Dokumenten weiter zu verwenden. Ausschluß von Zugriffen auf den Web Server die von Brokatmitarbeitern selbst erfolgen Geringer Aufwand bei der Installation und Insbesondere bei der Wartung Aufgrund dieser Kriterien wurden verschiedene Tools getestet. Die Entscheidung fiel auf das Tool WebTrends, von e.g. Software.

WebTrend erf√ľllt die obgengenannten Anforderungen und erm√∂glicht sowohl das Erstellen einer groben √úbersicht als auch eine detaillierte Analyse. WebTrends wird auf einem beliebigen Windows Client installiert und erm√∂glicht vom Client aus eine automatische und auch eine interaktive Erstellung von Analysen des Web Server Logfiles. Zur automatischen Erstellung k√∂nnen Schablonen hinterlegt werden. In ihnen ist festgelegt, welche der zur Verf√ľgung stehenden Analysen und Einstellungen, zur Ausf√ľhrung kommen. Das Ausgabeformat von WebTrends ist HTML oder Microsoft Word. Die Grafiken speichert WebTrends als externe GIF Bilder, die mit dem Analyseergebnis verkn√ľpft sind ab.

WebTrends wird kommerziell vertrieben und st√§ndig um neue Funktionalit√§ten erweitert. Auf aktuelle √Ąnderungen wie z.B. neue Logfileformate wird unmittelbar reagiert. Der Support geschieht mittels WWW. Aktualisierte Versionen k√∂nnen direkt vom Support Server geholt werden.

Die Auswertungen werden jeweils zu Wochen- und Monatsbeginn f√ľr die vergangene Woche bzw. den vergangenen Monat berechnet und Brokat intern √ľber das Firmennetz allen Mitarbeitern zur Verf√ľgung gestellt. Zus√§tzlich wird bei Bedarf eine Analyse erstellt, die einen bestimmten, aktuellen Aspekt genauer beleuchtet. Besondere Ereignisse, wie Pressemeldungen, Auszeichnungen und √Ąnderungen die im Zusammenhang mit dem Web Server von Brokat stehen werden in einer Historie erfa√üt und sollen eine Analyse von Zusammenh√§ngen erm√∂glichen.

Serverbandbreite

Die zur Verf√ľgung stehende Bandbreite des Webservers, die bereits beim derzeitigen Web Angebot Kritikpunkt einiger Kunden ist, sollte erh√∂ht werden um auch den zu erwartenden h√∂heren Zugriffszahlen stand halten zu k√∂nnen.

Es besteht die M√∂glichkeit, die Leitungskapazit√§t der Internatanbindung auf 128Kbit oder gar 2Mbit zu erh√∂hen. Dadurch w√ľrde auch der Internet Verkehr f√ľr Brokat Mitarbeiter beschleunigt. In wie weit die Kapazit√§t der bei Brokat installierten Firewall f√ľr die schnellere Anbindung ausreicht, w√§re noch zu pr√ľfen.

Als Alternative dazu bietet der Provider an, den Web Server bei ihm aufzustellen und direkt an dessen 2Mbit Backbone anzuschließen. Dadurch wäre eine optimale Anbindung an das Internet gewährleistet.

Insbesondere aus Kostengr√ľnden wurde die letzte M√∂glichkeit gew√§hlt. Der Erfolg einer Erh√∂hung der Leitungskapazit√§t auf 128Kbit ist fraglich und eine 2Mbit Anbindung ist aufgrund der hohen Leitungs- und Providergeb√ľhren verworfen worden.

Die Aufstellung beim Provider bringt mit sich, da√ü der Zugriff von Brokat aus √ľber die 64Kbit Leitung erfolgt und somit wesentlich langsamer ist als zuvor, als der zugriff auf den Webserver √ľber das interne Netz mit 10 bzw. 100Mbit m√∂glich war. Dies erschwert zwar die Wartung und Pflege des Servers, es versetzt die Brokat Mitarbeiter aber auch in die Situation des Kunden, der u.U. sogar √ľber einen schmalbandigeren Zugang zum Internet verf√ľgt.

Die Überlegung die Kapazität der Internetanbindung zum Provider auf 128Kbit zu erhöhen, bleibt weiterhin bestehen. Diese betrifft jetzt jedoch nicht mehr direkt die Leistung des Web Servers.

Zus√§tzlich wurden die vorhandenen Bilder in einem st√§rker komprimierten Format abgelegt, wodurch diese auf bis zu 50% ihrer bisherigen Dateigr√∂√üe verkleinert werden konnten. Die auf den Seiten vorhandenen Navigationsbuttons, konnten durch Reduktion der Farbtabelle besonders profitieren. Beispielsweise der in Abbildung 3 gezeigte Button konnte ohne Qualit√§tsverlust von etwas √ľber 1400 Bytes auf 388 Bytes Gr√∂√üe reduziert werden.



Eine Speicherintensive Java Animation wurde zun√§chst vollst√§ndig aus der Hompage entfernt und durch eine statische Grafik ersetzt. Sp√§ter wurde die Animation wieder in einer kompakteren Form aufgenommen. G√∂√üere Grafiken wurden in einen sogenannten Interlaced konvertiert, wodurch sie f√ľr den Anwender bereits w√§hrend des Ladevorgangs sichtbar werden. Die Bilder erscheinen dabei zun√§chst unscharf und werden nach und nach in ihrer vollen Qualit√§t sichtbar. Dadurch wird die Ladezeit zumindest subjektiv verk√ľrzt.

Durch Angabe der Bildgr√∂√üen im HTML Text wird im ersten Schritt nur der Text einer Seite geladen und angezeigt. Bilder werden dann durch Rahmen angedeutet und im 2. Schritt nachgeladen. Dies bringt f√ľr den Anwender, insbesondere bei schlechten Leitungsbedingungen eine enorme Zeitersparnis.

Gestaltung der Site

Um der Sonderstellung von X¬∑PRESSO gerecht zu werden, entschieder wir uns, f√ľr X¬∑PRESSO eine eigene Hompage einzurichten. Diese sollte sich an dem Aussehen der Brokat Hompage orientieren und in sich abgeschlossen s√§mtliche Informationen zu X¬∑PRESSO bieten.

Sämtliche Seiten wurden, aufgrund der internationalen Zielmärkte, in deutscher und englischer Sprache ausgelegt.

Die Wahl einer Frame Struktur erm√∂glicht eine klare Strukturierung und eine einfache Navigation. Dabei wurde darauf geachtet, da√ü auch bei geringer Bildschirmaufl√∂sung ausreichend Platz f√ľr die eigentlichen Informationen bleibt. Daher wurden die H√∂he des Dokuments nicht durch Frames verringert. Das Querformat des Bildschirms wir in der breite reduziert, wodurch sich die Lesbarkeit, aufgrund der k√ľrzeren Zeilen, verbessert.

Mittels der Rahmen wurde der Bildschirm zun√§chst zweigeteilt. Im linken, kleineren Teil findet sich Platz f√ľr 3 ebenfalls durch Frames abgetrennten Komponenten, das Brokat Logo, einer Inhalts√ľbersicht und einem Copyright Vermerk. Durch die Inhalts√ľbersicht ist ein einfaches Wechseln zwischen den Hauptthemengebieten m√∂glich. Im rechten gr√∂√üeren Teil werden die eigentlichen Informationen und tiefere Gliederungspunkte angezeigt. In Abbildung 4 ist die X¬∑PRESSO Hompage zu sehen.

Informationen zu X·PRESSO wurden in Form einer umfangreichen FAQ, die sich in mehrere Unterpunkte aufgliedert, aufgenommen.

Zur Kontaktaufnahme wurde ein spezieller Email Account eingerichtet, √ľber den ausschlie√ülich X¬∑PRESSO Anfragen abgewickelt werden.



Mehrwerte

Die Verweise in den bestehenden Verzeichnissen wurden weitgehend aktualisiert und erg√§nzt. Die fortlaufende Pflege der Verzeichnisse soll zuk√ľnftig in regelm√§√üigen, kurzen Abst√§nden erfolgen.

Eine neue Rubrik in der aktuelle Pressemitteilungen, die im Zusammenhang mit Brokat und X¬∑PRESSO gesammelt werden, wurde eingef√ľhrt.

Da X·PRESSO als Produkt derzeit nahezu eine Monopolstellung hat und die Informationen zu X·PRESSO selbst schon potentielle Kunden auf den Web Server locken wurde die Gewichtung stark auf das bestehende und X·PRESSO spezifische Web Angebot gelegt.

Aufgrund personeller Knappheit mu√üten Ideen f√ľr weitere Dienste wie z.B. das Einrichten einer Demonstrations Bank, auf der fiktive Transaktionen und B√∂rsenhandel betrieben werden kann leider verworfen werden. Die Realisierung einiger Ideen wird zu einem sp√§teren Zeitpunkt stattfinden.

‚ÄěBekanntmachung"

Nachdem die Web Site in ihrer neuen Form verf√ľgbar ist, mu√ü daf√ľr gesorgt werden, da√ü sie vom Web aus auffindbar ist und Kunden und Interessenten informiert werden.

Banner

Banner sind grafische Werbeflächen, die auf populären Web Seiten, wie z.B. Suchmaschinen angebracht werden und einen Verweis auf die eigene Web Seite enthalten. Aufgrund der breiten Streuung solcher Banner und dem doch recht eingeschränkten Zielpublikum wurde auf das Schalten solcher kostenpflichtiger Anzeigen verzichtet.

Anzeigen

In Anzeigen in Printmedien wird neben der Postanschrift auch die Web Adresse von Brokat angegeben.

Pressemeldungen

In Pressemitteilungen, die von Brokat versendet werden, wird auf die Adresse im Internet verwiesen.

Automatische Suchmaschinen

Um automatischen Suchmaschinen eine genaue Indizierung der Seiten zu ermöglichen wurde eine Zusammenfassung des Seiteninhalts in sogenannte Meta Tags aufgenommen. Diese Tags werden beim Betrachten der Seite nicht angezeigt. Einige Suchmaschinen werten diese Tags aus und stellen sie als erweiterte Informationen zur Seite dar.

Suchmaschinen

Die X·PRESSO Hompage wurde explizit in verschiedenen internationalen und regionalen Suchmaschinen registriert.

Kundeninformationen

In Kundeninformationen und Rundschreiben wird auf die Web Adresse hingewiesen.



Non disclosure Informationen

√úber ein CGI Formular k√∂nnen Interessenten weitere Informationen, die ein Non disclosure Agreement voraussetzen, anfordern. In diesem Formular werden alle zur weiteren Bearbeitung n√∂tigen Daten abgefragt. Eine aus der Anfrage erzeugte Email wird zun√§chst auf ihre Korrektheit hin √ľberpr√ľft und durch Zusendung des zu unter-zeichnenden Agreements beantwortet. Hat ein Interessent das Papier unterzeichnet, bekommt er ein Pa√üwort zugewiesen, mit dem er Zugang zu den weiteren Dokumenten erh√§lt. Diese sind als PDF Files auf dem Web Server verf√ľgbar.

Das CGI Formular ist so gestaltet, da√ü die zwingend notwendigen Informationen ausgef√ľllt werden m√ľssen. Dadurch wird eine rasche Bearbeitung, ohne zus√§tzliche R√ľckfragen gew√§hrleistet. Als Grundlage diente dabei das im Praktikum zum systemtechnischen Workshop ‚ÄěInternet und WWW" bei Prof. Dr. J. Scherff im Fachbereich Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Furtwangen erstellte CGI Programm.

Zus√§tzlich besteht die M√∂glichkeit √ľber ein weiteres Formular direkt X¬∑PRESSO zu bestellen. Die weitere Auftragsabwicklung wird jedoch auch k√ľnftig h√§ndisch erfolgen.

Mittels der Formulare erfa√üte Informationen werden in einem Format gespeichert, das eine computergest√ľtzte Weiterverarbeitung erm√∂glicht. √úber diese Daten wird eine gesonderte statistische Auswertung gef√ľhrt.

Auf die M√∂glichkeit die Formulare zus√§tzlich auf einem mittels SSL Verschl√ľsselung gesch√ľtzten Serverbereich zu legen wurde aufgrund des zu erwartenden Aufwands zun√§chst verzichtet. Dieses zus√§tzliche Angebot h√§tte 4 weitere Formulare, beide in Deutsch und Englisch, n√∂tig gemacht. √Ąnderungen an den Formularen, wie sie in der ersten Zeit zu erwarten sind w√ľrden einen gro√üen Wartungsaufwand nach sich ziehen.



Aussichten

In Zukunft sollen die monatlichen, mittels WebTrends erstellten Statistiken zusätzlich mit Kommentaren und Auswertungen versehen werden.

Um den Komfort der Brokat Web Site weiter zu erhöhen, soll eine interne Suchmaschine eingerichtet werden, die eine Suche innerhalb des Servers nach Schlagworten erlaubt.

Die Registrierung von X¬∑PRESSO Interessenten soll weiter automatisiert werden. Es wird dar√ľber nachgedacht, das non disclosure Agreement dem Interessenten per Email zuzusenden und ihn aufzufordern, den Text auszudrucken und unterschrieben mittels Fax oder Briefpost zur√ľck zu schicken. Die Problematik liegt dabei weiterhin bei der Feststellung der guten Absicht des Interessenten.

Der X¬∑PRESSO Support soll f√ľr Kunden ebenfalls √ľber die Web Site abgewickelt werden. Produktupdates und Supportanfragen sollen √ľber den Web Server schneller als sonst m√∂glich bearbeitet werden. Ein Diskussionsforum f√ľr X¬∑PRESSO Kunden k√∂nnte helfen die Anzahl der Anfragen, die das Support Team beantworten mu√ü, reduzieren.

Die √ľber die CGI Formulare erhaltenen Daten sollen mit der bestehenden Kunden- und Interessenten Datenbank verkn√ľpft werden.

Literaturverzeichnis

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12 Dec 2004
23:00:45
K. Lotter

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