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All IN Vertr├Ąge

Text Datum Benutzer
All IN Vertr├Ąge
Suche INFOS, ├╝ber All IN Vertr├Ąge im Bereich Geb├Ąudetechnik. Vielen Dank

12 Dec 2004
20:32:18
H. Schindler
All IN Vertr├Ąge

Im Anhang Infos zum Thema!!

http://www.ifa-unternehmensberatung.de/Page9.html

Viel Erfolg! Gruss Brenner

Leasing-Vertr├Ąge: Worauf Sie auf jeden Fall achten sollten ! Bestehen Sie darauf, da├č der Leasinggegensstand im Vertrag so genau wie m├Âglich beschrieben wird, z.B. bei PKW`s/LKW`s Typenbezeichnung, Sonderausstattung.

Fragen Sie nach dem Anschaffungspreis, den der Leasinganbieter f├╝r das Leasinggut bezahlt hat, damit Sie vergleichen k├Ânnen inwieweit Rabatte weitergegeben wurden.

Vereinbaren Sie mit dem Leasinganbieter einen festen Liefertermin/ ├ťbergabezeitpunkt f├╝r das Leasinggut. F├╝r alle F├Ąlle sollten Sie sich auch ein R├╝cktrittsrecht bei Nichtlieferung best├Ątigen lassen.

Achten Sie auch darauf, da├č die erste Rate mit der tats├Ąchlichen ├ťbergabe f├Ąllig wird. In der Regel sind die Leasingraten zum Ersten (vorsch├╝ssig) des Monats f├Ąllig, auch wenn das Fahrzeug erst gegen Mitte oder Ende des Monats geliefert wird.

Beachten Sie die Preisklausel im Leasingvertrag. Diese sieht vor,die Leasingraten entsprechend anzupassen, wenn sich w├Ąhrend der Laufzeit z.B. die Refinanzierungskosten des Leasinggebers ├Ąndern.

Widerrufsbelehrung. F├╝r Gesellschafter/Gesch├Ąftsf├╝hrer die einen Leasingvertrag unterschrieben haben, gilt das Verbraucherkreditgesetz. Der Leasingvertrag wird somit erst wirksam, wenn Sie ihre auf den Abschlu├č des Leasingvertrages gerichtete Willenserkl├Ąrung nicht innerhalb einer Woche widerrufen. Der Leasinggeber mu├č Sie f├╝r den Schuldbeitritt ├╝ber ihr Widerrufsrecht informieren.

Als Leasingnehmer sind Sie verpflichtet f├╝r die gesamte Vertragslaufzeit daf├╝r zu sorgen, da├č alle erforderlichen und /oder vom Lieferanten vorgeschriebenen Wartungsarbeiten durchgef├╝hrt werden, damit der ordnungsgem├Ą├če Zustand des Leasinggutes gew├Ąhrleistet ist. Der Leasingnehmer ist auch verpflichtet alle erforderlichen Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten bei etwaigen Sch├Ąden/ M├Ąngeln am Leasinggut auf eigene Kosten durchf├╝hren zulassen.

Die Abnahme des Leasinggutes wird ├╝blicherweise dem Leasingnehmer abverlangt. Dadurch wird der Leasingnehmer verpflichtet mit gr├Â├čter Sorgfalt den Leasinggegenstand gr├╝ndlich zu untersuchen und etwaige M├Ąngel gegen├╝ber dem Lieferanten und Leasinggeber sofort zu r├╝gen bzw. umgehend mitzuteilen.

Ein typischer Leasingvertragsbestandteil ist die ├ťberw├Ąlzung der Sach- und Preisgefahr auf den Leasingnehmer. Dies bedeutet: Im Fall eines zuf├Ąlligen Untergangs, einer zuf├Ąlligen Verschlechterung, ist der Leasingnehmer verpflichtet, entweder das Leasinggut zu reparieren oder ein gleichwertiges Leasinggut zu beschaffen (Sachgefahr). Der Leasingnehmer ist auch weiterhin zur Zahlung der Leasingraten verpflichtet, auch wenn kein eigenes Verschulden vorliegt (Preisgefahr). Ausnahme: Beim KFZ-Leasing wird dem Leasingnehmer ein au├čerordentliches (fristloses) K├╝ndigungsrecht einger├Ąumt, wenn das Fahrzeug durch einen Totalschaden zerst├Ârt oder erheblich besch├Ądigt worden ist.

Achten Sie auch darauf, da├č die Formulierung "R├╝ckgabe zum vertragsm├Ą├čigen Zustand" so detailliert wie nur m├Âglich beschrieben wird.

In den Leasingvertr├Ągen wird meistens vereinbart, da├č der H├Ąndler- einkaufspreis und nicht der H├Ąndlerverkaufspreis ma├čgebend ist. Wird ein Fahrzeug am Ende der Laufzeit nur zum H├Ąndlereinkaufspreis ├╝bernommen, ist dies von entscheidender Bedeutung, da die Preisdifferenz ca. 20 % betr├Ągt. Ist der so ermittelte Fahrzeugwert niedriger, als der mit der Leasing- gesellschaft vereinbarte, kalkulierte Restwert, mu├č der Leasingnehmer die Differenz ausgleichen.


Leasing-Vertragsmodelle f├╝r Mobilen-Leasing am Beispiel von Fahrzeugen Leasing-Vertrag mit Restwertrechnung:


Bei dieser Vertragsvariante wird das Fahrzeug nach Ablauf der Grundmietzeit vom Leasinggeber (LG) zur├╝ck genommen und ver├Ąu├čert. Achtung: Der kalkulierte R├╝cknahme wert (Restwert) bedeutet nicht, da├č das Fahrzeug bei Vertragsende genau soviel wert ist. Die Leasinggesellschaft nimmt das Fahrzeug zur├╝ck und sch├Ątzt dessen Wert. Meist geschieht dies durch das Einholen eines Sachverst├Ąndigengutachtens. Liegt der Wert des Fahrzeuges unterhalb des vereinbarten Restwertes m├╝ssen Sie die Differenzzan die LS bezahlen. Beispiel: Der vereinbarte Restwert betr├Ągt 25.000 DM, der aktuelle Wert lt. Gutachten bel├Ąuft sich dagegen auf 18.500 DM. Die Differenz in H├Âhe von 6.500 DM m├╝ssen Sie an die Leasinggesellschaft zahlen. Eigent├╝mer des Fahrzeuges sind Sie aber nicht geworden! Sie k├Ânnen das Fahrzeug auch kaufen, allerdings dann zum vereinbarten Restwert in H├Âhe von 25.000 DM. ├ťbersteigt der Ver├Ąu├čerungserl├Âs den kalkulierten Restwert, erhalten Sie als Leasingnehmer (LN) 75 % vom ├ťberschu├č, 25 % erh├Ąlt der Leasinggeber (LG). Bei niedrigen Leasingraten sollten Sie grunds├Ątzlich den vertraglich vereinbarten Restwert ├╝berpr├╝fen.

Leasing-Vertrag mit Kilometerabrechnung Kalkulationsgrundlage ist hier die Gesamtkilometerleistung f├╝r die Vertrags- laufzeit. Bei Vertragsende gibt der LN das Auto zur├╝ck. Das Verwertungsrisiko liegt zwar beim LG, dennoch m├╝ssen Sie damit rechnen, da├č Nachzahlungen f├╝r Mehrkilometer und f├╝r M├Ąngel oder Sch├Ąden am Fahrzeug, die ├╝ber den normalen Verschlei├č hinausgehen, ihnen in Rechnung gestellt werden. Bedenken Sie auch, da├č die g├╝nstig erscheinende Leasingrate, deren Kalkulationsbasis die Gesamtkilometerzahl ist, nicht mit Ihrer Gesamtkilometerleistung ├╝bereinstimmen mu├č. Je niedriger die Leasingrate um so geringer die zugrunde gelegte Gesamtfahrleistung. F├╝r Mehrkilometer m├╝ssen Zuschl├Ąge einkalkuliert werden. Achten Sie darauf, da├č ihnen auch Minderkilometer verg├╝tet werden. Sollen mehrere Fahrzeuge in einem Kilometervertrag zusammengefa├čt werden, kann es je Bedarf sinnvoll sein, folgende Zusatzvereinbarungen abzuschlie├čen:

Kilometerswing hei├čt: Die vereinbarte Kilometerlaufleistung kann z.B um 2.500 km ├╝berschritten werden, ohne Nachbe- lastung Kilometer-Pooling, hier werden die tats├Ąchlich gefahrenen Kilometer bei Vertragsende auf die vorhandenen Fahrzeuge verteilt, damit kein Fahrzeug die festgelegte Kilometerleistung ├╝berschreitet.


Bei dieser Vertragsvariante kommt es h├Ąufig zu Streitigkeiten was unter "normaler Fahrzeugnutzung" beziehungsweise unter der R├╝ckgabe zum "vertragsm├Ą├čigen Zustand" zu verstehen ist. Es k├Ânnen somit nicht unerhebliche Nachzahlungen f├Ąllig werden.

Leasing-Vertrag mit Andienungsrecht Nach Ablauf des Leasingvertrages besitzt die Leasinggesellschaft ein Andienungsrecht. Der LG kann verlangen, da├č Sie als LN das Fahrzeug zum vereinbarten Restwert kaufen m├╝ssen. Der LG hat somit ein Wahlrecht. Der LG wird ihnen allerdings das Fahrzeug nur dann anbieten, wenn der zu erl├Âsende Verkaufspreis des Fahrzeuges niedriger ist, als der vereinbarte Restwert. Andererseits wird Ihnen der LG das Auto nicht anbieten, wenn der zu erl├Âsende Verkaufspreis h├Âher ist als der Restwert. M├Âchten Sie das Auto weiter fahren, m├╝ssen Sie den h├Âheren Verkaufspreis an den LG zahlen. Bei dieser Vertragsform besitzt der LG die Chance der Wertsteigerung. Demgegen├╝ber verbleibt bei ihnen das Wertminderungsrisiko. Leasing mit Full-Service Neben der reinen Finanzierung ├╝bernimmt die Leasinggesellschaft auch das Management des Fuhrparks. Das Dienstleistungsangebot umfa├čt je nach Vertragsart beispielsweise folgende Positionen: Haftpflicht-/Vollkaskoversicherung, Wartung, Reparatur, Sommer-/Winterreifen, Tankkarten Reporting usw. F├╝r manche Fuhrparkleiter ein verlockendes Angebot, den ganzen Papierberg einfach abzugeben. Doch diesen Service lassen sich die Leasinganbieter oft teuer bezahlen. Bevor Sie einem externen Fuhrparkverwalter das Fuhrparkmanagement ├╝bertragen, sollten Sie zuerst die internen Kosten f├╝r die eigene Fuhrparkverwaltung ermitteln. Damit eine m├Âgliche Kostenreduzierung durch Outsourcing, die nach Angaben der Anbieter zwischen 15 und 25 Prozent liegt, auch ├╝berpr├╝ft werden kann. Achten Sie darauf, da├č die Leasingrate getrennt nach Finanzierungskosten und Serviceleistungen ausgewiesen wird. Sonst k├Ânnen Sie weder verschiedene Finanzierungsangebote noch Serviceleistungen der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen.

12 Dec 2004
20:33:32
Z. Brenner
Vertrag Fachplaner Technische Ausr├╝ster Haustechnik Geb├Ąudetechnik TGA
Hallo,
nicht vergessen den Fachplanervertrag, siehe Anhang.
Gruss Freuder

Fachplanervertrag
Beispiel: Technische Ausr├╝stung TGA / Haustechnik Geb├Ąudetechnik.

Vertrag
zwischen
....................................................................................................................Bauherr (Auftraggeber)
(Rechnungsanschrift)
und
................................................................................................. Fachplaner (Auftragnehmer)
┬ž 1 Gegenstand und Grundlagen des Vertrages:
(1) Gegenstand dieses Vertrages sind die nachfolgend im einzelnen vereinbarten Leistungen f├╝r das
Bauvorhaben: .........................................................
auf dem Grundst├╝ck ........................................ in ......................................, Flurst├╝ck ..................
(2) Der Bauherr ist Grundst├╝ckseigent├╝mer .................................................................. ja / nein *)
(3) Es handelt sich bei den Bauleistungen um:
❏ Neubau / Neuanlage
❏ Erweiterung
❏ Umbauten
❏ Modernisierung
❏ Integrierte Werbeanlagen
❏ Instandsetzungen
❏ Instandhaltungen
(4) Bestandteile und Grundlagen dieses Vertrages sind in folgender Reihenfolge:
a) Die Vereinbarungen in diesem Vertrag einschl. der Anlagen ....... bis .......
z.B.
Anlage 1: Vom Bauherren definierter Rahmen (wenn nicht in ┬ž 2 definiert )
Anlage 2: Vollmachten des Auftragnehmers
Anlage 3: Vereinbarung zur stufenweisen Beauftragung
Anlage 4: Vom Bauherren zur Verf├╝gung gestellte Unterlagen ..................
Anlage 5: ├ťbersicht wesentlicher Entscheidungen des Bauherren
Anlage 6: Zahlungsplan f├╝r das Auftragnehmerhonorar
Anlage 7: ..............................................................
b) Die allgemein anerkannten Regeln der Technik beschrieben durch .....................................
c) Die Bestimmungen ├╝ber den Werkvertrag BGB ┬ž┬ž 631 ff.
d) Die Honorarordnung f├╝r Architekten und Fachplanere (HOAI) in der bei Vertragsschluss geltenden
Fassung.
┬ž 2 Leistungen des Auftragnehmers
(1) Die vom Fachplaner nach diesem Vertrag auszuf├╝hrende Leistung wird durch den Inhalt dieses
Vertrages bestimmt, wobei alle Leistungen geschuldet sind, die zur Herbeif├╝hrung des werkvertraglichen
Leistungserfolges ( s.a. ┬ž 2 (5)) erforderlich sind, auch wenn sie nicht einzeln aufgef├╝hrt sind.
(2) Der Leistungserfolg bestimmt sich auf der Grundlage der vom Bauherrn nachfolgend genannten
Zielvorstellungen f├╝r die in ┬ž 1 beschriebene Bauma├čnahme:
a) Zielvorstellungen zur Nutzung / Funktion: .........................................................................
b) Zielvorstellungen hinsichtlich der Nutzungsdauer: ................................
c) Gestalterische Zielvorstellungen: ........................................................................................
d) Vom Bauherrn bekannt gegebener Finanzierungsrahmen /Wirtschaftlichkeit: ..............................
(3) Die Parteien sind sich dar├╝ber einig, dass die hier aufgef├╝hrten Zielvorstellungen nur realisiert
werden k├Ânnen, wenn keine ├Âffentlich-rechtlichen Hindernisse entgegenstehen, die Forderungen anderer
an der Planung Beteiligter erf├╝llbar sind und der vorgegebene Finanzierungsrahmen die Erf├╝llung
der Zielvorstellungen zul├Ąsst (keine grunds├Ątzlichen Zielkonflikte). Der Fachplaner ├╝bernimmt
insoweit nur die Haftung f├╝r die rechtzeitige und ordnungsgem├Ą├če Unterrichtung des Bauherrn, sowie
die Ber├╝cksichtigung der vorgegebenen Zielvorstellungen im Rahmen der objektiven Realisierbarkeit.
(4) Der Bauherr ├╝bertr├Ągt dem Auftragnehmer die im folgenden abschlie├čend aufgef├╝hrten Grundleistungen.
1. Grundlagenermittlung ......................................................................... ja / nein *)
2. Vorplanung ........................................................................................... ja / nein *)
3. Entwurfsplanung .................................................................................. ja / nein *)
4. Genehmigungsplanung ........................................................................ ja / nein *)
5. Ausf├╝hrungsplanung ........................................................................... ja / nein *)
6. Vorbereitung der Vergabe .................................................................... ja / nein *)
7. Mitwirkung bei der Vergabe ................................................................. ja / nein *)
8. Objekt├╝berwachung ............................................................................. ja / nein *)
Nach Abschluss der Objekt├╝berwachung wird gesondert beauftragt:
9. Objektbetreuung und Dokumentation .................................................
ja / nein *)
(5) f├╝r diese Leistungen wird der werkvertragliche Erfolg wie folgt definiert:
(ver├Ąndert nach L├Âffelmann / Fleischmann; Architektenrecht)
Leistungsphase Erfolgsdefinition
1
Grundlagenermittlung
Der Erfolg dieser Leistungsphase ist eingetreten, wenn zum einen der Bauherr
in die Lage versetzt wurde, die Tragweite des in Aussicht genommenen
Vorhabens abzusch├Ątzen und zum anderen der Fachplaner ├╝ber die Vorstellungen
des Bauherren so weitgehend unterrichtet ist, dass er mit den ermittelten
Voraussetzungen zur L├Âsung der technischen Aufgabe in das Stadium der
Vorplanung eintreten kann.
2
Vorplanung
Der Erfolg dieser Leistungsphase ist eingetreten, wenn der Fachplaner ein
weiterentwicklungsf├Ąhiges, den wirtschaftlichen Vorstellungen des Bauherren
entsprechendes Vorplanungskonzept dem Bauherren vorgelegt hat, das in die
Planungsteile anderer Planer integrierbar ist. Bei der Kostensch├Ątzung nach
den Anforderungen und der Gliederungstiefe der DIN 276 ist mitzuwirken.
3
Entwurfsplanung
Der Erfolg dieser Leistungsphase besteht in der ├ťberlassung technisch und
wirtschaftlich mangelfreier, integrationsf├Ąhiger Planungsunterlagen (Berechnung,
Bemessung, Zeichnung), die die Systeme darstellen. Bei der Kostenberechnung
nach den Anforderungen und der Gliederungstiefe der DIN 276 und
bei der Kostenkontrolle ist mitzuwirken.
4
Genehmigungsplanung
Als Erfolg dieser Leistungsphase schuldet der Fachplaner die Erstellung einer
nach ├Âffentlich-rechtlichen Vorschriften genehmigungsf├Ąhigen Planung einschlie├člich
der notwendigen Antr├Ąge auf Ausnahmen und Befreiungen.
5
Ausf├╝hrungsplanung
Der Erfolg dieser Leistungsphase besteht in der Erstellung ausf├╝hrungsreifer
Pl├Ąne (keine Montage- und Werkstattzeichnungen). Die Unterlagen m├╝ssen
dem Bauherren einen nahtlosen ├ťbergang in die Ausf├╝hrungsphase (beginnend
mit der Zusammenstellung der Ausschreibungsunterlagen) erm├Âglichen.
6
Vorbereitung der
Vergabe
Der Erfolg dieser Leistungsphase besteht in der Zurverf├╝gungstellung aller zur
Ausschreibung in technischer Hinsicht erforderlichen Unterlagen (Mengenermittlung
und Leistungsverzeichnis), geordnet nach Leistungsbereichen.
7
Mitwirkung bei der
Vergabe
Der Erfolg dieser Leistungsphase besteht in der Zurverf├╝gungstellung von
technisch, wirtschaftlich und rechtlich einwandfreien Vergabeunterlagen sowie
der Mitwirkung an einem Kostenanschlag nach den Anforderungen und der
Gliederungstiefe der DIN 276, der Kostenkontrolle und der Auftragserteilung.
8
Objekt├╝berwachung
(Bau├╝berwachung)
Der Erfolg dieser Leistungsphase besteht in dem Entstehenlassen eines plangerechten,
technisch und wirtschaftlich mangelfreien Bauwerks.
9
Objektbetreuung +
Dokumentation
Der Erfolg dieser Leistungsphase besteht analog zur Leistungsphase 8 in dem
Entstehenlassen eines mangelfreien Bauwerks, jedoch f├╝r einen l├Ąngeren
Zeitraum unter Wahrung wirtschaftlicher Belange.
(6) Um den Erfolg herbeif├╝hren zu k├Ânnen, sind folgende besondere Leistungen (in Erg├Ąnzung zu ┬ž
2 (4)) notwendig, die hiermit beauftragt werden:
Leistungsphase beauftragte besondere Leistung
1
Grundlagenermittlung
2
Vorplanung
3
Entwurfsplanung
4
Genehmigungsplanung
5
Ausf├╝hrungsplanung
6
Vorbereitung der
Vergabe
7
Mitwirkung bei der
Vergabe
8
Objekt├╝berwachung
(Bau├╝berwachung)
9
Objektbetreuung +
Dokumentation
(7) Wird der Fachplaner nach Abschluss der Leistungsphase 8 mit der Leistungsphase 9 beauftragt,
vereinbaren die Parteien, dass zuvor f├╝r die Leistungsphasen 1 bis 8 eine Abnahme und eine
Schlusszahlung durchgef├╝hrt werden.
ja / nein *)
(8) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, weitere Leistungen zu ├╝bernehmen und auszuf├╝hren, wenn
der Bauherr dies rechtzeitig gegen├╝ber dem Auftragnehmer anmeldet, die Leistungen im Zusammenhang
mit den bisher beauftragten Leistungen zur Erreichung des Leistungsziels erforderlich werden
und der Auftragnehmer hierf├╝r qualifiziert ist. Andere Leistungen kann der Bauherr dem Auftragnehmer
nur mit dessen Zustimmung ├╝bertragen.
(9) Der Bauherr beauftragt den Auftragnehmer von den in ┬ž 2 (5) und ┬ž 2 (7) genannten Leistungen
zun├Ąchst mit folgenden Leistungen (stufenweiser Auftrag):
....................
Die weiteren Leistungen werden dem Auftragnehmer rechtzeitig schriftlich in Auftrag gegeben, wobei
der Auftragnehmer jeweils verpflichtet ist, die Leistungen auszuf├╝hren. Der Auftragnehmer ist nur
dann von der Verpflichtung, weitere Leistungen bei stufenweiser Beauftragung zu erbringen, frei,
wenn zwischen dem Abschluss der zuletzt beauftragten Leistung und dem Anschlussauftrag ein Zeitraum
von mehr als .................... Monaten liegt.
┬ž 3 Leistungen und Mitwirkung des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, seine Zielvorstellungen so rechtzeitig dem Auftragnehmer zu
benennen, dass keine Behinderungen der Arbeiten entstehen oder Mehrfacharbeiten notwendig werden.
Um dies zu erreichen wird binnen ............. Wochen nach Abschluss dieses Vertrages eine ├ťbersicht
der notwendigen Entscheidungen des Bauherren vom Auftragnehmer vorgelegt. Diese stellt einen
ersten Rahmen dar und enth├Ąlt nicht Detailentscheidungen w├Ąhrend des Bauablaufes.
(2) Um Konflikte durch missverst├Ąndliche Aussagen gegen├╝ber den Bauunternehmern w├Ąhrend der
Bauausf├╝hrung zu vermeiden, werden vom Bauherren Weisungen an die am Bau Beteiligten nur nach
vorheriger Abstimmung mit dem Auftragnehmer erteilt.
ja / nein *)
(3) Die Abnahme der Bauleistungen (auch Teilabnahmen) f├╝hrt der Bauherr erst nach Beratung mit
dem Auftragnehmer durch. Davon unber├╝hrt ist die Organisation ÔÇ×technischerÔÇť und beh├Ârdlicher Abnahmen.
ja / nein *)
┬ž 4 Termine / Vertragszeit
(1) F├╝r die zeitliche Abwicklung der Leistungen des Auftragnehmers sind folgende Zeitr├Ąume vorgesehen.
a) Vorplanung .................... Wochen nach Vertragsschluss
b) Entwurfsplanung .................... Wochen nach Zustimmung zu a)
c) Genehmigungsplanung .................... Wochen nach Zustimmung zu b)
d) Ausf├╝hrungsplanung ....................
e) ....................
f) ....................
(2) Diese Fristen k├Ânnen nur dann eingehalten werden, wenn der Auftragnehmer in seiner Leistung
nicht von Dritten behindert wird. Sollte es zu Verschiebungen kommen, die der Auftragnehmer nicht zu
vertreten hat, wird dies dem Bauherren unverz├╝glich angezeigt und ein neuer Termin vereinbart.
(3) Kann nicht wie vorgesehen mit der Bauausf├╝hrung begonnen werden, bzw. verl├Ąngert sich die
Bauausf├╝hrung ├╝ber den vorgesehenen Zeitraum von ......................... Monaten, und f├Ąllt die Bauzeitverl├Ąngerung
in den Risikobereich des Bauherrn, bzw. ist die Verl├Ąngerung vom Bauherrn zu vertreten,
ist dem Auftragnehmer
- der nachweislich entstandene Mehraufwand zu ersetzen ........................................ ja / nein *)
oder
- pro Verl├Ąngerungsmonat der Prozentsatz der LPh. 8, der sich bezogen auf die vertragliche Bauzeit
pro Monat errechnet, zus├Ątzlich zu verg├╝ten (┬ž 5 (3)).
ja / nein *)
oder
- die Verg├╝tung regelt sich nach den Regelungen in ┬ž 5 (5) dieses Vertrages ............. ja / nein *)
┬ž 5 Verg├╝tung
(1) die Ermittlung der Verg├╝tung erfolgt auf der Grundlage der Honorarordnung f├╝r Architekten und
Ingenieure in der jeweils g├╝ltigen Fassung.
(2) Es werden folgende Grundlagen f├╝r die Honorarermittlung vereinbart:
a) Honorarzone, der das Objekt nach ┬ž┬ž 71, 72 HOAI angeh├Ârt: ....................
b) Die anrechenbaren Kosten werden unter Zugrundelegung der jeweiligen Kostenermittlungsarten
gem├Ą├č ┬ž 69 HOAI ermittelt (DIN 276 in der Fassung vom April 1981)
(3) Die Verg├╝tung wird mit folgendem Honorarsatz vereinbart (┬ž 4 Abs. 1 HOAI): ....................
❏ Mindestsatz .................. ja / nein *)
❏ Mittelsatz ..................... ja / nein *)
❏ ┬ż Satz ........................ ja / nein *)
❏ H├Âchstsatz .................... ja / nein *)
(4) Die ├╝bertragenen Grundleistungen werden auf der Grundlage von ┬ž 15 Abs. 1 HOAI anteilig vom
Gesamthonorar wie folgt verg├╝tet:
1. Grundlagenermittlung 3 %
2. Vorplanung 11 %
3. Entwurfsplanung 15 %
4. Genehmigungsplanung 6 %
5. Ausf├╝hrungsplanung 18 %1)
6. Vorbereitung der Vergabe 6 %
7. Mitwirkung bei der Vergabe 5 %
8. Objekt├╝berwachung 33 %
- sofern zus├Ątzlich beauftragt:
9. Objektbetreuung/Dokumentation 3 %.
(5) Verl├Ąngert sich die Planungs- und/oder die Bauzeit wesentlich durch Umst├Ąnde, die der Auftragnehmer
nicht zu vertreten hat, um mehr als .................... Wochen / Monate*), so steht dem Auftragnehmer
f├╝r die daraus resultierenden Mehraufwendungen eine Erh├Âhung der Verg├╝tung
a) f├╝r die Leistungsphasen 1-7 f├╝r jede/n Verl├Ąngerungswoche / Monat *)
um .................... ÔéČ / % *) zu (┬ž 4 (3)). Dies betrifft nur Leistungen, die nicht bereits abgerechnet und
bezahlt wurden.
b) f├╝r die Leistungsphase 8 f├╝r jede/n Verl├Ąngerungswoche / Monat *)
um .................... ÔéČ / % *) zu (┬ž 4 (3)).
(6) Soweit auf Veranlassung des Bauherrn Mehrleistungen des Auftragnehmers erforderlich werden,
sind diese Mehrleistungen zus├Ątzlich zu honorieren.
(7) F├╝r die gem. ┬ž 2 (6) beauftragten besonderen Leistungen werden folgende Honorare vereinbart:
besondere Leistung Honorar
(8) Zeithonorar
Ist keine Vereinbarung ├╝ber die Honorierung einzelner Leistungsteile getroffen worden, oder ist
diese nicht m├Âglich, werden folgende Zeithonorare vereinbart (┬ž 6 HOAI):
f├╝r den Auftragnehmer ................................................................................................. ÔéČ / h
f├╝r Mitarbeiter, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erf├╝llen ......................... ÔéČ / h
f├╝r den technischen Zeichner/Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation ................... ÔéČ / h.
Die ├ťbersichten zur notwendig gewordenen Zeit werden dem Bauherren
monatlich / quartalsweise *) zugestellt.
(9) Soll vorhandene Substanz technisch mitverarbeitet werden, wird diese gem├Ą├č ┬ž 76 HOAI als
angemessen vereinbart: .............................. .
Bei Änderungen des Umfangs der mit zu verarbeitenden Substanz ist der Wert entsprechend anzupassen.
(10) Zuschlag f├╝r Umbau und Modernisierung (┬ž 76 HOAI) .................... %. ja / nein *)
oder
20 % Mindestzuschlag f├╝r durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad ja / nein *)
oder
Anstelle des Zuschlages nach ┬ž 76 Abs. 1 HOAI vereinbaren die Parteien f├╝r die Leistungsphasen 1,
2 und 8 abweichend von ┬ž 73 folgende Honorars├Ątze:
a) Grundlagenermittlung statt 3 % .................... %
b) Vorplanung statt 11 % .................... %
c) Objekt├╝berwachung statt 33 % ..................... %. ja / nein *)
(11) Zuschlag f├╝r Bau├╝berwachung bei Instandhaltung und Instandsetzung
(┬ž 76 HOAI) .................... %. ................................................................................. ja / nein *)
(12) Vorplanung oder Entwurfsplanung abweichend von ┬ž 2 Abs. 4 des Vertrages als Einzel-
1 ) wenn Schlitz- und Durchbruchspl├Ąne nicht angefertigt werden: 14%
leistungen (┬ž 75 HOAI) .................... %.
ja / nein *)
(13) Leistungen f├╝r den W├Ąrmeschutz nach ┬ž 77 Abs. 2 Nr. 1 HOAI werden nach ┬ž 78 HOAI verg├╝tet.
┬ž 6 Nebenkosten
Nach ┬ž 7 HOAI werden die Nebenkosten berechnet:
- Insgesamt mit einer Pauschale von .................... % des Nettohonorars. ................ ja / nein *)
oder
- Post- und Fernmeldegeb├╝hren pauschal mit .................... ÔéČ*) / % *) des Nettohonorars.
Die ├╝brigen Nebenkosten auf Nachweis. ................................................................ ja / nein *)
oder
- Kosten insgesamt auf Nachweis, wobei folgende Berechnungsgrundlagen vereinbart werden:
Fahrtkosten bei Benutzung des eigenen Pkws .................... ÔéČ /km
Tagegeldpauschale von .................... ÔéČ
├ťbernachtungskosten auf Nachweis .................... ÔéČ
.................... .
┬ž 7 Zahlungen
(1) Die Parteien vereinbaren f├╝r die vereinbarten Leistungen Abschlagszahlungen nach folgendem
Zahlungsplan: (Anlage .... dieses Vertrages)....................................................... ja / nein *)
oder
Abschlagszahlungen werden entsprechend Arbeitsfortschritt auf Anforderung binnen .............. Werktagen,
Schlusszahlungen binnen ................. Werktage nach Vorliegen der Schlussrechnung geleistet.
ja / nein *)
(2) Eine Aufrechnung gegen den Honoraranspruch des Auftragnehmers ist nur mit unbestrittenen oder
rechtskr├Ąftig festgestellten Forderungen zul├Ąssig.
(3) Sollte w├Ąhrend der Dauer dieses Vertragsverh├Ąltnisses eine neue HOAI in Kraft treten, mit der die
Verg├╝tungss├Ątze ver├Ąndert werden, so gilt f├╝r die Leistungen, die nach Inkrafttreten dieser neuen
HOAI erbracht werden, die zu diesem Zeitpunkt geltenden Honorartafeln und Stundens├Ątze. Dies gilt
jedoch nicht, wenn zwischen Vertragsschluss und Inkrafttreten der neuen HOAI weniger als 4 Monate
liegen.
┬ž 8 Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer wird gem├Ą├č ┬ž 9 HOAI zum Honorar und den Nebenkosten in Rechnung gestellt.
┬ž 9 Unterrichtung des Bauherrn und Vollmacht des Auftragnehmers
(1) Der Auftragnehmer ist zur umfassenden Unterrichtung des Bauherrn verpflichtet. Er hat dem Bauherrn
auf Verlangen unverz├╝glich und unentgeltlich Auskunft ├╝ber alle wesentlichen Umst├Ąnde, die mit
seiner Leistungserf├╝llung zusammenh├Ąngen, zu erteilen. Diese Pflicht erlischt nicht mit der Vertragsbeendigung.
(2) Soweit es seine Aufgabe erfordert, ist der Auftragnehmer berechtigt und verpflichtet, die Rechte
des Bauherrn zu wahren und die notwendigen Weisungen zu erteilen.
(3) Der Auftragnehmer hat keine rechtsgesch├Ąftliche Vollmacht. Finanzielle Verpflichtungen f├╝r den
Bauherrn darf der Auftragnehmer nur eingehen, wenn Gefahr im Verzug vorliegt und das Einverst├Ąndnis
des Bauherrn nicht rechtzeitig zu erlangen ist. ............................................. ja / nein *)
oder
um Behinderungen im Bauablauf wegen fehlender Entscheidungen (insbesondere zu bautechnischen
Sachverhalten) zu vermeiden, hat der Auftragnehmer das Recht,
Teilauftr├Ąge bis zu einer jeweiligen Nettosumme von .......................... T ÔéČ
und einer maximalen Gesamtsumme (netto) von .....................T ÔéČ direkt zu erteilen.
ja / nein *)
(4) Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber dar├╝ber unverz├╝glich, wenn eine Auftragserteilung
gem. ┬ž 9 (3) notwendig wurde.
┬ž 10 Vergabe der Bauleistung an einen Generalunternehmer
Entscheidet sich der Bauherr nach Vorliegen der Genehmigungsplanung zur Vergabe der Bauleistung
an einen Generalunternehmer, so vereinbaren die Parteien, dass f├╝r die folgenden Leistungsphasen
nur noch die folgenden Grundleistungen erbracht werden und die genannten besonderen Leistungen
an die Stelle der Grundleistungen treten bzw. zus├Ątzlich bearbeitet werden.
Leistungsphase noch zu bearbeitende Grundleistungen
besondere Leistungen anstelle der
Grundleistungen oder zus├Ątzliche
besondere Leistungen
Honorar hierf├╝r
5
6
7
8
9
Hinweis: in jeder Leistungsphase sollten getrennt die restlichen Grundleistungen und die besonderen
Leistungen (sowie die Honoraranteile hierf├╝r) ausgewiesen werden. Deshalb ist in der Tabelle jedes
zweite Feld gesperrt.
┬ž 11 Haftung/Gew├Ąhrleistung/Verj├Ąhrung
(1) F├╝r Gew├Ąhrleistungs- und Schadensersatzanspr├╝che gelten die Regelungen des Werkvertragsrechts
┬ž┬ž 633 ff BGB.
(2) Die Verj├Ąhrungsfrist beginnt mit der Abnahme der nach diesem Vertrag zu erbringenden Leistungen,
sp├Ątestens mit Abschluss der Leistungsphase 8 und ├ťbergabe des Bauwerks an den Bauherrn.
................................... ja / nein *)
oder
Es werden folgende Vereinbarungen getroffen :..................................................................
(3) F├╝r Leistungen, die der Auftragnehmer danach noch zu erbringen hat (Leistungsphase 9), beginnt
die Verj├Ąhrung mit Abschluss der letzten Leistung. ............................................... ja / nein *)
(4) Zur Abdeckung der vorbezeichneten Risiken hat der Auftragnehmer eine Haftpflichtversicherung
abzuschlie├čen und bis zum Ende seiner T├Ątigkeit zu unterhalten, deren Deckungssummen sich mindestens
belaufen auf:
bei Personensch├Ąden .................... ÔéČ
bei Sachsch├Ąden und Verm├Âgenssch├Ąden .................... ÔéČ
(5) Zum Nachweis ist der Auftragnehmer verpflichtet, seinem Bauherrn einen Versicherungsschein
vorzulegen, den er bei Abschluss seiner Versicherung vom Versicherungsunternehmen erh├Ąlt.
ja / nein *)
┬ž 12 Vorzeitige Beendigung des Vertrages
(1) Die K├╝ndigung des Auftraggebers und des Auftragnehmers richtet sich nach den gesetzlichen
Bestimmungen.
(2) Die K├╝ndigung muss schriftlich erfolgen.
(3) Hat der Auftragnehmer die K├╝ndigung durch den Bauherren zu vertreten, hat er nur Anspruch auf
Verg├╝tung der bis zum K├╝ndigungszeitpunkt erbrachten Leistungen, wenn diese f├╝r den Bauherrn
verwertbar sind (s.a. Erfolgsdefinition in ┬ž 2 (5)).
(4) In allen anderen F├Ąllen der K├╝ndigung durch den Bauherren steht dem Auftragnehmer das vertraglich
vereinbarte Honorar zu. Er muss sich auf diesen Honoraranspruch Aufwendungen anrechnen
lassen, die er infolge der Aufhebung des Vertrages erspart, oder durch anderweitige Verwendung
seiner Arbeitskraft erwirbt, oder zu erwerben b├Âswillig unterl├Ąsst.
(5) Eine K├╝ndigung durch den Auftragnehmer ist nur unter den in ┬ž 643 BGB genannten Bedingungen
zul├Ąssig oder wenn die Arbeiten f├╝r mehr als ..............Monate unterbrochen sind, ohne dass dies der
Auftragnehmer zu vertreten hat.
┬ž 13 Urheberrecht
(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, auch nach Beendigung dieses Vertrages das Bauwerk oder die
bauliche Anlage in Abstimmung mit dem Bauherrn zu betreten, um fotografische oder sonstige Aufnahmen
zu fertigen.
ja / nein *)
(2) Der Bauherr ist zur Ver├Âffentlichung des vom Auftragnehmer geplanten Bauwerks nur unter Namensangabe
des Auftragnehmers berechtigt.
ja / nein *)
(3) Vom Auftragnehmer gefertigte Unterlagen, einschlie├člich der EDV-Unterlagen d├╝rfen nur f├╝r das in
┬ž 1 des Vertrages beschriebene Bauvorhaben verwendet werden.
(4) Beabsichtigt der Bauherr wesentliche Änderungen eines nach Urheberrechtsgesetz geschützten
Werkes, ist er verpflichtet, zuvor die Genehmigung des Auftragnehmer einzuholen. Die Genehmigung
darf nicht versagt werden, wenn die ├änderungen und Erg├Ąnzungen notwendig, wirtschaftlich sinnvoll
oder aus technischen Gr├╝nden vorgeschrieben sind.
ja / nein *)
┬ž 14 Erfolgshonorar
(1) Der Bauherr kann den Auftragnehmer nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorentwurfsplanung)
oder Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit besonderen Leistungen im Sinne des ┬ž 5 Abs. 4a
HOAI beauftragen. Leistungen und Honorar werden wie folgt vereinbart: ....................
(2) Der Auftragnehmer erh├Ąlt hierf├╝r ein Honorar in H├Âhe von .................... % der durch die zus├Ątzlichen
oder besonderen Leistungen des Auftragnehmers ersparten Kosten zzgl. Umsatzsteuer nach
┬ž 9 HOAI. Als Berechnungsgrundlage f├╝r die ersparten Kosten werden die vom Bauherrn genehmigte
Kostensch├Ątzung / Kostenberechnung *) zugrunde gelegt. ....... .ja / nein *)
oder
Grundlage f├╝r die Bestimmung der Einsparungen ist ................................................
(3) Der Honoraranspruch besteht nur, wenn
- die Kostensenkung eintritt und diese Kostensenkung mindestens eine .................... % -ige
Senkung der Gesamtbaukosten in H├Âhe von ÔéČ .................... bewirkt,
- die Kostensenkung auf der vereinbarten besonderen Leistung beruht,
- die vom Auftragnehmer aufgezeigte technische/wirtschaftliche L├Âsung nicht den durch Gesetz,
technischen Regeln oder nach dem Vertragszweck vorgeschriebenen Standard ver├Ąndern
bzw. nicht ohnehin geschuldet war.
(4) Die Beweislast tr├Ągt der Auftragnehmer.
(5) In der Honorarschlussrechnung ist die vereinbarte Kostensenkung durch eine nachvollziehbare
Vergleichsberechnung anhand der Schlussrechnungen der am Bau Beteiligten nachzuweisen.
Bei dem anzustellenden Kostenvergleich nach DIN 276 werden einbezogen:
300 Bauwerk - Baukonstruktionen,
400 Bauwerk - technische Anlagen,
Baunutzungskosten nach DIN 18960 Teil I.
......................., den .............................. . ......................, den ..............................
.............................................................. .............................................................
Auftraggeber Auftragnehmer
22 Feb 2005
21:17:33
Freuder H.

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