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Startseite - GBT Forum - Lebenszykluskostenrechnung im Facility Management
 

Lebenszykluskostenrechnung im Facility Management

Text Datum Benutzer
Lebenszykluskostenrechnung im Facility Management
Hallo, bin die Maria. Schreibe ein Dplomarbeit ├╝ber Lebenszykluskostenrechnung im Facility Management. Suche jetzt B├╝cher, Unterlagen oder Diplomarbeit dar├╝ber. Wer damit auskennt, kann mir vielleicht weiter helfen.
Vielen Dank.
Gru├č !Maria
16 May 2007
00:44:36
Maria
Lebenszykluskostenrechnung im Facility Management
GEFMA Gruppe 200
05 Oct 2007
00:46:46
Stefan
Lebenszykluskostenrechnung im Umfeld von Geb├Ąuden DIN VDI Bewertungssystem BMVBS 2.11 Facility Management
Hallo, im Anhang Auszug aus Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) 2.1.1. BMVBS 9_4 ohne Tabellen.Viel Erfolg
Bamert

Neubau B├╝ro- und Verwaltungsgeb├Ąude
Geb├Ąudebezogene Kosten im Lebenszyklus
├ľkonomische Qualit├Ąt


Lebenszykluskosten
Relevanz und Zielsetzungen
Beschreibung, Kommentar
Einzubeziehende Aspekte
Geb├Ąude verursachen ├╝ber ihren gesamten Lebenszyklus hinweg hohe Kosten. Dies bezieht sich sowohl auf die Errichtung von Geb├Ąuden als auch auf deren Nutzung bis hin zum Abriss. Im Sinne eines wirtschaftlichen Umgangs mit finanziellen Ressourcen besteht f├╝r den Bereich Bauen und Betreiben das Ziel in einer Minimierung der geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus von Geb├Ąuden (vgl. [1]).Bisher fokussiert der herk├Âmmliche P lanungs- und Bauablauf haupts├Ąchlich auf eine Minimierung der H erstellungskosten eines Geb├Ąudes. Die Folgekosten finden aus diesem Grund oft nur wenig Beachtung. Bei der Entscheidungsfindung spielt oft ausschlie├člich die H├Âhe der H erstellungskosten eine Rolle, w├Ąhrend die oft weitreichenden Auswirkungen von P lanungsentscheidungen auf die Nutzungskosten der Immobilie ├╝ber den Lebenszyklus teilweise unbekannt sind und h├Ąufig noch unber├╝cksichtigt bleiben. Im Sinne einer zukunftsf├Ąhigen Bauweise sollen heutige Einsparungen jedoch nicht auf Kosten zuk├╝nftiger Nutzer und Besitzer vorgenommen werden. Da die Folgekosten hierzu noch st├Ąrkere Beachtung finden m├╝ssen, wird im vorliegenden Kriterium der geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus neben den H erstellkosten auch die H├Âhe der zu erwartenden Nutzungskosten beurteilt, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Geb├Ąude stehen.
- H erstellungskosten nach DIN 2 7 6ÔÇö Kostengruppen 3 0 0 u. 40 0
- Ausgew├Ąhlte Kostengruppen der Baunutzungskosten nach DIN 18 9 6 0 - Diskontierungszinssatz, Preissteigerungsraten
Tarife f├╝r W├Ąrme, Strom, Wasser und Stundenverrechnungss├Ątze f├╝r Reinigung Je niedriger die geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus ausfallen, umso besser ist das Geb├Ąude zu beurteilen. Q quantitativ e Bewertung mit Bezugseinheit [ÔéČ / m2 BGF].
Grundlagen
Die geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus setzen sich ├╝blicherweise aus allen Kosten, die ├╝ber die geplante bzw. angenommene Lebensdauer des betrachteten Geb├Ąudes entstehen, zusammen. Dabei werden die Kosten von der Projektentwicklung bis zur Herstellung und ├ťbergabe des Geb├Ąudes als Herstellungskosten definiert. Die ├╝brigen Kosten ab der ├ťbergabe von der Inbetriebnahme bis zur Entsorgung werden als Folgekosten bezeichnet.
Die geb├Ąudebezogenen Nutzungskosten werden als Barwert ├╝ber den vorgegebenen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren ermittelt. Sie werden als Nettowert angegeben und auf einen m2 BGF bezogen. Die Bewertung erfolgt ├╝ber einen Vergleich mit Bewertungsma├čst├Ąben, die aus der Analyse von Vergleichsgeb├Ąuden gewonnen wurden.
Zus├Ątzlich zu dem f├╝r die Bewertung des Kriteriums relevanten Betrachtungszeitraum der ersten 50 Jahre werden die geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus auch f├╝r die Betrachtungszeitr├Ąume 30 und 100 Jahre nach der gleichen Methode ermittelt und in der Dokumentation als Vergleichswerte nachgewiesen.
Folgende ausgew├Ąhlte Kostenarten werden f├╝r die Berechnung der geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus ber├╝cksichtigt:
1. ausgew├Ąhlte Herstellungskosten
2. ausgew├Ąhlte Nutzungskosten
2.1 ausgew├Ąhlte Betriebskosten (Ver- und Entsorgung, Reinigung, Bedienung, Inspektion und Wartung)
2.2 ausgew├Ąhlte Instandsetzungskosten
Die Berechnungsverfahren f├╝r diese ausgew├Ąhlten Kostenarten werden im Folgenden erl├Ąutert.
Berechnungsverfahren
1. Ausgew├Ąhlte Herstellungskosten
Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden die Kosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 ber├╝cksichtigt. Details werden angegeben in Anlage 1.
Die Ermittlung der Herstellungskosten der Kostengruppen 300 und 400 erfolgt auf Basis der Kostenermittlung bzw. einer Kostenfeststellung. Die Ermittlung ist f├╝r das Jahr der Bewertung vorzunehmen, ggf. ist eine Umrechnung auf den entsprechenden Preisstand vorzunehmen. Die Angabe erfolgt netto und wird auf den m2 BGF bezogen Ausgew├Ąhlte NutzungskostenBer├╝cksichtigt werden ausgew├Ąhlte Kostengruppen der DIN 18960 mit unmittelbarem Bezug zum Geb├Ąude. Details werden angegeben in Anlage 1.Folgende Kostengruppen der DIN 18960 werden bei der Berechnung der Nutzungskosten ber├╝cksichtigt: 2.1: KG 300 nach DIN 18960: Ausgew├Ąhlte Betriebskosten KG 310 und KG 320 nach DIN 18960: Ver- und EntsorgungDie Ermittlung der Kosten f├╝r ausgew├Ąhlte Kostenarten der Ver- und Entsorgung erfolgt unter Verwendung vorgegebener Kostenkennwerte f├╝r die Bereitstellung der Endenergie sowie f├╝r die Ver- und Entsorgung mit Wasser (durchschnittliche Mischpreise). J├Ąhrliche Preissteigerungen werden auf der Basis vorgegebener Preissteigerungsraten ber├╝cksichtigt. F├╝r die Ermittlung des Barwertes werden der vorgegebene einheitliche Diskontierungszinssatz und ein einheitlicher Betrachtungszeitraum von 50 Jahren verwendet. Die Kosten f├╝r Ver- und Entsorgung werden einheitlich auf den m2 BGF bezogen.Die f├╝r die Ermittlung der Ver- und Entsorgungskosten erforderlichen Randbedingungen sind in der Anlage 4 definiert.Die Kosten f├╝r Ver- und Entsorgung werden als regelm├Ą├čige Zahlungen betrachtet, die im Betrachtungszeitraum j├Ąhrlich anfallen.2.1.1: KG 310 nach DIN 18960: Ausgew├Ąhlte Versorgungskosten (Energie / Strom und Wasser)KG 311 nach DIN 18960: WasserGrundlage f├╝r die Ermittlung der Kosten f├╝r Versorgung mit Trinkwasser bilden die Berechnungsergebnisse aus dem Kriterium Trinkwasserbedarf und AbwasseraufkommenÔÇŁ. Diese Ergebnisse werden mit entsprechenden Kostenkennwerten f├╝r die Trinkwasserversorgung verkn├╝pft. ├ťber eine vorgegebene Preissteigerungsrate wird die angenommene j├Ąhrliche Preissteigerung ber├╝cksichtigt.KG 312 - 316 nach DIN 18960: ├ľl, Gas, feste Brennstoffe, Fernw├Ąrme, Strom Grundlage f├╝r die Ermittlung der Kosten f├╝r Versorgung mit ├ľl, Gas, fest Brennstoffe, Fernw├Ąrme und Strom bilden die Berechnungsergebnisse zum Bedarf an Endenergietr├Ągern f├╝r Raumheizung, Warmwasserbereitung, Hilfsenergie, Beleuchtung und Klimatisierung nach DIN 18599.F├╝r die Ermittlung der Energiekosten ist der Endenergiebedarf in Abh├Ąngigkeit vom Energietr├Ąger anhand des Heizwerts Hi aus der Anlage 4 in Brennstoffmengen umzurechnen.Die Berechnung ist nach folgender Formel durchzuf├╝hren: mÔÇ×, - = 0h,f ./H.. [(ME)/a]mit Qh,f,j Endenergiejahresbedarf f├╝r Heizw├Ąrme [kWh/a] des realisierten Geb├Ąudes je Energietr├Ąger jHL; Heizwert [kWh/(ME)] des Energietr├Ągers j, als vorhandener Wert des realisierten Geb├Ąudes, ansonsten nach nachstehender Tabelle Die ermittelte Menge an Endenergietr├Ągern wird mit einem entsprechenden Kostenkennwert multipliziert, ├╝ber eine Preissteigerungsrate wird eine angenommene j├Ąhrliche Preissteigerung ber├╝cksichtigt.F├╝r den Fall, dass aus geb├Ąudebezogenen Anlagen, die bei der Ermittlung der Bau- und Nutzungskosten ber├╝cksichtigt werden, Energie in das Netz eingespeist wird, gilt:F├╝r die ersten 20 Jahre wird die Einspeiseverg├╝tung entsprechend EEG als Einnahme separat ausgewiesen und in die Berechnung der geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus einbezogen,F├╝r die folgenden Jahre wird der Energiebedarf des Geb├Ąudes um die Leistung der installierten Anlage reduziert, und damit ├╝ber die Energiekosten in die Berechnung einbezogen. Auf die Ber├╝cksichtigung der Kosten f├╝r eine Ersatzinvestition nach Ablauf der rechnerischen Nutzungsdauer der Anlage sowie der Nutzungskosten ist zu achten.Eine nachvollziehbare Aufstellung der angesetzten Werte ist als Anlage zu den Berechnungen zu erstellen.2.1.2: KG 320 nach DIN 18960: Entsorgung AbwasserGrundlage f├╝r die Ermittlung der Kosten f├╝r Abwasserentsorgung bilden die Berechnungsergebnisse aus dem Kriterium Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen". Diese Ergebnisse werden mit entsprechenden Kostenkennwerten f├╝r die Abwasserentsorgung verkn├╝pft. ├ťber eine vorgegebene Preissteigerungsrate wird die angenommene j├Ąhrliche Preissteigerung ber├╝cksichtigt.2.1.3: KG 330 nach DIN 18960: Reinigung und Pflege von Geb├ĄudenDie Kosten f├╝r ausgew├Ąhlte Kostenarten der Reinigung des Geb├Ąudes werden aus der Summe der Kosten f├╝r die Unterhaltsreinigung der Boden- und Fenster-/ Glasfl├Ąchen sowie der Sanit├Ąranlagen gebildet. In die Ermittlung flie├čen ein der Reinigungsaufwand je Oberfl├Ąchenart in Stunden/m2 Bauteil, der Reinigungszyklus sowie ein mittlerer Stundenverrechnungssatz. Die Grundlagen der Berechnung sind in Anlage 2 aufgef├╝hrt.Die Reinigungskosten f├╝r Bodenfl├Ąchen werden anhand eines Faktorenmodells des bewerteten Reinigungsleistungswerts differenziert nach Bodenbelagsarten ermittelt.1 RBN = EAB.ÔÇófI ÔÇó pB.) lkB ANGF 1 [ÔéČ/a] mitAgi Bodenfl├Ąche der Bodenbelagsart ifi Anzahl Reinigungen pro Jahr PB.i Reinigungsleistungswert des Bodens in Abh├Ąngigkeit derBodenbelagsart in [h/m2 ) lkB Stundenverrechnungssatz der Lohnkosten f├╝r die Reinigungsdienstleistung Bodenfl├Ąchen [ÔéČ/h] Die Reinigungskosten f├╝r Fensterfl├Ąchen m├╝ssen ebenfalls nach einzelnen Fl├Ąchen differenziert ermittelt werden, falls die Reinigungsintervalle in Teilbereichen i erheblich voneinander abweichen.RF,,, - EAF PF,1 ) I kF ANGF mitANGF Netto-Grundfl├Ąche [m2 ] nach DIN 277-1 [7] des realisierten Geb├Ąudes Fensterfl├Ąche je Teilbereich i fi Anzahl der Reinigungen pro Jahr PF,i Reinigungsleistungswert des Fenster in Abh├Ąngigkeitdes Reinigungsintervalls in [h/m2 ] lkF Stundenverrechnungssatz der Lohnkosten f├╝r die Reinigungsdienstleistung Fensterfl├Ąchen [ÔéČ/h] Die ermittelten Reinigungskosten werden ├╝ber einen vorgegebenen Preissteigerungsfaktor an die angenommene j├Ąhrliche Preisentwicklung angepasst. ├ťber einen vorgegebenen Diskontierungszinssatz erfolgt die Ermittlung des Barwertes. 2.1.4: KG 350 nach DIN 18960: Bedienung, Inspektion und WartungKG 351 nach DIN 18960: Bedienung der Technischen Anlagen F├╝r die Ermittlung von Kosten im Rahmen der Bewertung werden die Kosten f├╝r die Bedienung der Technischen Anlagen (KG 351 der DIN 18960) nicht ber├╝cksichtigt. KG 352 nach DIN 18960: Inspektion und Wartung der Baukonstruktion Die j├Ąhrlichen Kosten f├╝r die Inspektion und Wartung Baukonstruktion werden als Prozentsatz der Herstellungskosten f├╝r die Komponenten der Baukonstruktion nach KG 300 der DIN 276 ermittelt. Dieser mittlere j├Ąhrliche Aufwand f├╝r Wartung und Inspektion betr├Ągt 0,1% (Anlage 3).Die ermittelten Kosten f├╝r die Inspektion und Wartung der Baukonstruktion werden ├╝ber einen vorgegebenen Preissteigerungsfaktor an die angenommene j├Ąhrliche Preisentwicklung angepasst. ├ťber einen vorgegebenen Diskontierungszinssatz erfolgt die Ermittlung des Barwertes. Die Kosten f├╝r die Inspektion und Wartung der Baukonstruktion werden als regelm├Ą├čige Zahlungen betrachtet, die j├Ąhrlich anfallen.KG 353 nach DIN 18960: Inspektion und Wartung der TGADie j├Ąhrlichen Kosten f├╝r die Inspektion und Wartung der technischen Anlagen werden als Prozentsatz der Herstellungskosten f├╝r die Komponenten der TGA nach KG 400 der DIN 276 ermittelt. Die Prozents├Ątze k├Ânnen der Anlage 3 entnommen werden.Die ermittelten Kosten f├╝r die Inspektion und Wartung der technischen Anlagen werden ├╝ber einen vorgegebenen Preissteigerungsfaktor an die angenommene j├Ąhrliche Preisentwicklung angepasst. ├ťber einen vorgegebenen Diskontierungszinssatz erfolgt die Ermittlung des Barwertes. Die Kosten f├╝r die Inspektion und Wartung der technischen Anlagen werden als regelm├Ą├čige Zahlungen betrachtet, die j├Ąhrlich anfallen.Die Kosten f├╝r die f├╝r Inspektion und Wartung der TGA werden ermittelt f├╝r folgende Bauteile:- der Sanit├Ąrtechnischen und feuerschutztechnischen Anlagen (nach AMEV/VDI 2067)- der Heizungsanlage (nach AMEV/VDI 2067)- der L├╝ftungsanlage (nach AMEV/VDI 2067)- der Klimaanlage (nach AMEV/VDI 2067)- der Anlage zur Trinkwassererw├Ąrmung (nach AMEV/VDI 2067)- der Beleuchtungsanlagen, Stark- und Schwachstromanlagen (nach AMEV) - der Aufz├╝ge (nach AMEV)- der Geb├Ąudeautomation (nach AMEV)Die Ermittlung der Kosten erfolgt unter Verwendung der Anlage 3.Sofern keine detaillierten Kostenangaben (dritte Ebene) vorliegen, k├Ânnen die Inspektions- und Wartungskosten f├╝r alle Bauteile der Kostengruppe 410 bis 470 nach DIN 276 im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens mit den Prozents├Ątzen der Herstellungskosten pro Jahr der Anlage 3 abgebildet werden.2.2: KG 400 nach DIN 18960: Instandsetzungskosten Die j├Ąhrlichen Kosten f├╝r die Instandsetzung der Baukonstruktion und der technischen Anlagen werden unterschieden in regelm├Ą├čige Zahlungen f├╝r die j├Ąhrliche Instandsetzung sowie in unregelm├Ą├čige Zahlungen f├╝r Ersatzinvestitionen nach Ablauf der angenommenen / rechnerischen Nutzungsdauer der Bauteile und der haustechnischen Komponenten.Unter Ber├╝cksichtigung vorgegebener Preissteigerungsraten werden die Kosten f├╝r das Jahr der Ersatzinvestition wie Herstellungskosten ermittelt.Die ermittelten Kosten f├╝r die Instandsetzungen werden ├╝ber einen vorgegebenen Preissteigerungsfaktor an die angenommene j├Ąhrliche Preisentwicklung angepasst. ├ťber einen vorgegebenen Diskontierungszinssatz erfolgt die Ermittlung des Barwertes ├╝ber den vorgegebenen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren. Die Kosten f├╝r Instandsetzungen der Baukonstruktion und der technischen Anlagen werden als regelm├Ą├čige Zahlungen betrachtet, die j├Ąhrlich anfallen.Die Prozents├Ątze k├Ânnen der Anlage 3 entnommen werden.Die Ermittlung der Kosten erfolgt unter Verwendung der Anlage 3.Auf die vollst├Ąndige Ber├╝cksichtigung der Ersatzinvestitionen f├╝r Bauteile und Komponenten der KG 300 und 400 nach DIN 276 mit einer Nutzungsdauer kleiner als der Betrachtungszeitraum ist zu achten.F├╝r die Ermittlung von Kosten im Rahmen der Bewertung wird davon ausgegangen, dass eine Erneuerung (Ersatz) immer nur nach Ablauf der rechnerischen Nutzungsdauer erfolgt.Bei den Kosten f├╝r die Ersatzinvestition werden die Kosten f├╝r R├╝ckbau und Entsorgung der ausgetauschten Bauteile und Komponenten vernachl├Ąssigt.2.2.1: KG 410 nach DIN 18960: Instandsetzung der BaukonstruktionenF├╝r die Bauteile der Kostengruppe 300 nach DIN 276 wird auf die Ermittlung der ÔÇ×laufenden" Instandsetzung verzichtet. Zu erfassen sind danach dieErsatzinvestitionen nach Ablauf der rechnerischen Nutzungsdauer f├╝r die Bauteile der Baukonstruktion deren rechnerische / angenommene Lebensdauer kleiner als 50 Jahre ist.Die Kosten f├╝r die Ersatzinvestition nach Ablauf der rechnerischen / angenommenen Nutzungsdauer ohne Kosten f├╝r R├╝ckbau und Entsorgung werden gem├Ą├č Anlage STB1601 erfasst f├╝r folgende Bauteilgruppen:- Gr├╝ndung- Au├čenw├Ąnde- Innenw├Ąnde- Decken- D├Ącher- Baukonstruktive Einbauten- Baukonstruktionen, sonstigeDie rechnerischen Nutzungsdauern sind dem Leitfaden Nachhaltiges Bauen in der ├╝berarbeiteten Fassung Stand Januar 2001, den Angaben auf www.nachhaltigesbauen.de und VDI 2067 zu entnehmen. Hiervon abweichende spezifische Ans├Ątze f├╝r die Lebensdauer und den Instandhaltungsaufwand d├╝rfen angesetzt werden, sofern diese vom Hersteller schriftlich best├Ątigt werden und diese Angaben in die Gew├Ąhrleistung des Geb├Ąudes mit einflie├čen.Sofern keine detaillierten Kostenangaben vorliegen, k├Ânnen die unregelm├Ą├čigen Instandsetzungskosten f├╝r alle Bauteile der Kostengruppe 300 nach DIN 276 im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens mit 1,2 % der Herstellungskosten pro Jahr f├╝r die Kostengruppe 300 abgebildet werden.2.2.2: KG 420 nach DIN 18960: Instandsetzung der TGADie j├Ąhrlichen Kosten f├╝r die regelm├Ą├čige Instandsetzung der technischen Anlagen werden als Prozentsatz der Herstellungskosten f├╝r die Komponenten der TGA nach KG 400 der DIN 276 ermittelt. Die Prozents├Ątze k├Ânnen der Anlage 3 entnommen werden.Die ermittelten Kosten f├╝r die regelm├Ą├čige Instandhaltung der technischen Anlagen werden ├╝ber einen vorgegebenen Preissteigerungsfaktor an die angenommene j├Ąhrliche Preisentwicklung angepasst. ├ťber einen vorgegebenen Diskontierungszinssatz erfolgt die Ermittlung des Barwertes.Die Kosten f├╝r die f├╝r regelm├Ą├čige Instandsetzung der TGA werden ermittelt f├╝r folgende Bauteile:- der sanit├Ąrtechn. und feuerschutztechn. Anlagen (nach AMEV/VDI 2067) - der Heizungsanlage (nach AMEV/VDI 2067)- der L├╝ftungsanlage (nach AMEV/VDI 2067)- der Klimaanlage (nach AMEV/VDI 2067)- der Anlage zur Trinkwassererw├Ąrmung (nach AMEV/VDI 2067)- der Beleuchtungsanlagen, Stark- und Schwachstromanlagen (nach AMEV) - der Aufz├╝ge (nach AMEV)- der Geb├Ąudeautomation (nach AMEV) Dabei werden die pauschalen Ans├Ątze aus AMEV und VDI 2067 ├╝bernommen.Sofern keine detaillierten Kostenangaben (dritte Ebene) vorliegen, k├Ânnen die regelm├Ą├čigen Instandsetzungskosten f├╝r alle Bauteile der Kostengruppe 410 bis 470 nach DIN 276 im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens mit den Prozents├Ątzen der Herstellungskosten pro Jahr der Anlage 3 abgebildet werden.Zus├Ątzlich werden die Kosten f├╝r die Ersatzinvestition nach Ablauf der rechnerischen / angenommenen Nutzungsdauer ohne Kosten f├╝r R├╝ckbau und Entsorgung erfasst.Sofern keine detaillierten Kostenangaben vorliegen, k├Ânnen die unregelm├Ą├čigen Instandsetzungskosten f├╝r alle Bauteile der Kostengruppe 400 nach DIN 276 iRahmen eines vereinfachten Verfahrens mit 2,0 % der Herstellungskosten pro Jahr f├╝r die Kostengruppe 400 abgebildet werdenF├╝r eine genauere Berechnung k├Ânnen die Anlagen der KG 400 individuell entsprechend der Angaben in der VDI 2067 ber├╝cksichtigt werden. Die nicht in der VDI abgebildeten Kostengruppen werden nach AMEV abgebildet.Dabei sind folgende Anlagen zu ber├╝cksichtigen: - Abwasser, Wasser- und Gasanlagen- W├Ąrmeversorgungsanlagen- Starkstromanlagen- Fernmelde- und informationstechnische Anlagen - F├Ârderanlagen- Nutzungsspezifische Anlagen- Geb├Ąudeautomation- sonstige Ma├čnahmen f├╝r technische Anlagen3. Kosten f├╝r R├╝ckbau und EntsorgungDie Kosten f├╝r den R├╝ckbau und die Entsorgung werden in der aktuellen Version nicht ber├╝cksichtigt.Grundlagen der Barwertmethode Die allgemeine Formel f├╝r den Barwert lautet(vgl. [17]):T_ I ctCO 0 (1+i) tt=0 mit Co: Barwert Ct: Summe der Zahlungen ak aktueller Zeitpunkt T: Betrachtungshorizont i: Kalkulationzinssatz BerechnungshilfsmittelZugelassen sind Planungs- und Bewertungshilfsmittel, soweit sie die Anforderungen und Rechenregeln des Kriteriums erf├╝llen. Sie m├╝ssen u.a. in der Lage sein a) die Korrektheit und Vollst├Ąndigkeit der Erfassung der Baukonstruktion und der technischen Anlagen ├╝ber Plausibilit├Ątsbetrachtungen nachzuweisen b) folgende Teilergebnisse anzugeben: Herstellkosten der KG 300Herstellkosten der KG 400Barwert unregelm├Ą├čige Zahlungen der KG 300 (Ersatzinvestitionen) Barwert unregelm├Ą├čige Zahlungen der KG 400 (Ersatzinvestitionen) Barwert regelm├Ą├čige Instandsetzungskosten der KG 300 Barwert regelm├Ą├čige Instandsetzungskosten der KG 400Barwert regelm├Ą├čige Kosten f├╝r Inspektion und Wartung der KG 400 Barwert regelm├Ą├čige ReinigungskostenBarwert regelm├Ą├čige Energiekosten Barwert der regelm├Ą├čigen Kosten f├╝r Wasserver- und Entsorgung NutzungsdauernF├╝r die Berechnung der Nutzungskosten sind die Mittelwerte der Datenbank zu Nutzungsdauern von Bauteilen anzusetzen. Diese Datenbank ist im Internetportal Nachhaltiges Bauen des BMVBS ver├Âffentlicht: http://www.nachhaltigesbauen.de/baustoff-und-gebaeudedaten/nutzungsdauem-von┬Čbauteilen.html F├╝r die Bauteile der Kostengruppe 300 nach DIN 276 k├Ânnen bei fehlenden Nutzungsdauerannahmen ersatzweise die Angaben zur mittleren Lebensdauer dem Leitfaden des BMVBS entnommen werden: http://www.bmvbs.de/Anlage/original_ 8183/Leitfaden-Nachhaltiges-Bauen.pdf F├╝r die Bauteile der Kostengruppe 400 nach DIN 276 k├Ânnen ersatzweise dieAnsahen zur mittleren Tehensdauer der VDI 2067: 2000 verwendet werden.Beziehungen zu ├ťbernahme von Berechnungsergebnissen der DIN 18599.weiteren Kriterien ├ťbernahme von Berechnungsergebnissen aus Kriterium Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen. Bauteile und Nutzungsarten zur LCC-Berechnung Reinigungsaufwand und Kostenkennwerte Wartung, Instandhaltung LCC-Berechnungsgrundlagen: Heizwerte, Kostenkennwerte Preissteigerung, Diskontierungszinssatz F├╝r die Beurteilung zwingend erforderliche Unterlagen Kostenermittlung nach DIN 276 Ermittlung ausgew├Ąhlter Nutzungskosten nach DIN 18960 Dokumentation der geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus f├╝r Betrachtungszeitraum von 50 Jahren bezogen auf m2 NGF, m2 BGF, m3 BRI, m2 vermietbare Fl├Ąche, Anzahl Arbeitspl├Ątze. Zus├Ątzlich zu dem f├╝r die Bewertung des Kriteriums relevanten Betrachtungszeitraum der ersten 50 Jahre werden die geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus auch f├╝r die Betrachtungszeitr├Ąume 30 und 100 Jahre nach der gleichen Methode ermittelt und in der Dokumentation als Vergleichswerte nachgewiesen. Die in der Tabelle enthaltenen geb├Ąudebezogenen Kosten im Lebenszyklus setzen sich zusammen aus den Herstellkosten und dem Barwert der Nutzungskosten ├╝ber 50 Jahre (inkl. Erneuerungsinvestition). Die differenzierte Darstellung der Herstellungs- und Nutzungskosten erfolgt in der Dokumentation. Die Zuordnung zu Kategorie 2 muss entsprechend der nachfolgenden Kriterien detailliert begr├╝ndet und pr├╝ff├Ąhig nachgewiesen werden. Andernfalls erfolgt die standardm├Ą├čige Zuordnung zu Kategorie 1.Als Sonderbedingungen f├╝r Kategorie 2 k├Ânnen anerkannt werden:Geb├Ąude mit nachweislich schwierigen Baugrundbedingungen (siehe detaillierte Aufschl├╝sselung der KG 300)Geb├Ąude mit realisierten Ma├čnahmen im Bereich Energieeffizienz und Umweltschutz, die derzeit noch nicht wirtschaftlich sindGeb├Ąude mit erh├Âhten baulichen Anforderungen bei mindestens 2 der genannten Kriterien (Standsicherheit, Brandschutz, Schallschutz, Terrorpr├Ąvention) Begriffe und Definitionen der DIN 31051- Grundlagen der Instandhaltung Die DIN 31051 geht von folgenden Begriffen und Definitionen aus: Instandhaltung Die Instandhaltung kann vollst├Ąndig in die Grundma├čnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung unterteilt werden, wobei unter der Instandhaltung - die Kombination aller technischen administrativen Ma├čnahmen sowie Ma├čnahmen des Managements w├Ąhrend des Lebenszyklus einer Betrachtungseinheit zur Erhaltung des funktionsf├Ąhigen Zustandes oder der R├╝ckf├╝hrung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erf├╝llen kann - zu verstehen ist.- Wartung Ma├čnahmen zur Verz├Âgerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrats. - InspektionMa├čnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes einer Betrachtungseinheit einschlie├člich Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und dem Ableiten der notwendigen Konsequenzen f├╝r eine k├╝nftige Nutzung.- Instandsetzung Ma├čnahmen zur R├╝ckf├╝hrung einer Betrachtungseinheit in den funktionsf├Ąhigen Zustand, mit Ausnahme von Verbesserung. - Verbesserung (keine Ber├╝cksichtigung im Kriterium)Kombination aller technischen und administrativen Ma├čnahmen sowie Ma├čnahmen des Managements zur Steigerung der Funktionssicherheit einer Betrachtungseinheit, ohne die von ihr geforderte Funktion zu ├Ąndern.Begriffe und Definitionen der VDI 2067 Die VDI 2067 Blatt 1 geht von folgenden Begriffen und Definitionen aus:Instandhaltung Methoden zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes sowie zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems. Die Instandhaltung umfasst die Wartung, Inspektion und Instandsetzung.Instandsetzung Ma├čnahmen zur Wiederherstellung des Sollzustandes von technischen Mitteln eines SystemsErneuerung W├Ąhrend es sich bei der Instandsetzung um die laufende Erhaltung der Betriebsbereitschaft handelt, liegt bei der Erneuerung eine Ersatzinvestition vor, die aus Altersgr├╝nden, auf Grund eines Schadens bzw. auf Grund des technischen Fortschritts erforderlich ist. Hierbei sind die Erneuerungen ├╝blicherweise auf das gesamte Wirtschaftsgut zu beziehen.
1. In VDI 2067 und AMEV enthaltene Angaben
2. Voraussetzungen
VDI 2067 enth├Ąlt f├╝r einzelne Bauteile der Haustechnik folgende Anteile:
- rechnerische Nutzungsdauer in Jahren
- Aufwand f├╝r Instandsetzung in Prozent der Investitionssumme pro Jahr
- Aufwand f├╝r Wartung und Inspektion in Prozent der Investitionssumme pro Jahr
- Aufwand f├╝r Bedienung in Stunden pro Jahr
AMEV enth├Ąlt f├╝r die Kostengruppen der Haustechnik folgende Anteile:
- Aufwand f├╝r Instandsetzung in Prozent der Investitionssumme pro Jahr
- Aufwand f├╝r Wartung und Inspektion in Prozent der Investitionssumme pro Jahr
- Aufwand f├╝r Bedienung in Stunden pro Jahr
(F├╝r die Ermittlung von Kosten im Rahmen der Zertifizierung wird vereinbart, dass Kos┬Čten f├╝r die Bedienung von Anlagen nicht ber├╝cksichtigt werden.)
Voraussetzung f├╝r die Anwendung der VDI 2067 ist eine detaillierte Ermittlung der Baukosten nach DIN 276 f├╝r die Kostengruppe 400. Soweit m├Âglich sind dabei die Anlagen wie folgt zu erfassen
- die Heizungsanlage
- Komponenten der Erzeugung (u. a. Heizkessel)
- Komponenten der Nutzen├╝bergabe (u. a. Heizk├Ârper) - Komponenten der Verteilung (u. a. Rohrleitungen)
(Angaben f├╝r W├Ąrmepumpen, Blockheizkraftwerke, Solarkollektoren, Haus┬Č├╝bergabestationen, W├Ąrmenetze, Tanks und bauliche Anlagen liegen vor)
- die Raumlufttechnik
- Komponenten der Nutzen├╝bergabe - Komponenten der Verteilung
- Komponenten der Erzeugung
(Angaben f├╝r W├Ąrmer├╝ckgewinnung, K├╝hldecken, K├╝hlsegel, Entfeuchter usw. liegen vor)
- die Erw├Ąrmung von Trinkwasser - Komponenten der Nutzen├╝bergabe - Komponenten der Verteilung - Komponenten der Erzeugung
Voraussetzung f├╝r die Anwendung der AMEV ist eine Aufschl├╝sselung der Baukos┬Čten in die Untergruppen der technischen Ausr├╝stung.
Die Angaben zur Instandsetzung der TGA (KG 400) verstehen sich als ÔÇ×laufende Instand┬Čsetzung". Eine Ersatzinvestition nach Ablauf der Nutzungsdauer ist zus├Ątzlich zu be┬Čr├╝cksichtigen, z. Z jedoch ohne R├╝ckbau und Entsorgung.
Preissteigerung und Diskontierungszinssatz Version 2009
F├╝r die Berechnung der Lebenszykluskosten werden folgende Zinss├Ątze vorgegeben:
Allgemeine j├Ąhrliche Preissteigerung: 2%
Diskontierungszinssatz (nominal): 5,5%
Abweichend von der allgemeinen mittleren Preissteigerung gilt f├╝r Heiz- und Elektroenergie: J├Ąhrliche Preissteigerung Heiz- und Elektroenergie (nominal): 4%
26 Apr 2010
09:23:21
Bamert Michael
Servicelevelagreements Servicelevelskontrollphase Nutzungsphase Definitionsphase Servicenehmer Teilbereiche Dienstleisters Einsatzes Implementationsphase Service-Level-Agreement SLAs Lebenszyklus Managementprozesses
Lebenszyklus des Service Level Managements
F├╝r die Erarbeitung von Service-Level-Agreements und den Aufbau eines Service-Level-Managements zwischen dem Dienstleister und dem Servicenehmer sind die Aufgaben des Managements von Service-Level-Agreements in Teilbereiche untergliedert. Diese einzelnen Teilbereiche stellen einen idealisierten Lebenszyklus eines Service-Level-Agreements dar und werden in vier Phasen unterteilt. Es wird davon ausgegangen, dass ein Service-Level-Agreement diese Teilbereiche nacheinander durchl├Ąuft:
Definitionsphase
Die erste Phase beinhaltet die Erstellung des Service-Level-Agreements. Inhaltlich sind die zu erbringenden IT-Leistungen zu identifizieren, abzugrenzen und pr├Ązise zu beschreiben und die Anforderungen an relevante Qualit├Ątsmerkmale dieser Dienstleistungen in Form von Service-Levels zu vereinbaren.

Implementationsphase
An die Definitionsphase schlie├čt sich die Implementationsphase an, in der die organisatorischen, personellen und technischen Ma├čnahmen sowohl auf der Seite des Dienstleisters als auch auf der Seite des Servicenehmers eingeleitet werden. Personelle Ma├čnahmen k├Ânnen die Aus- und Weiterbildung von Personal oder die Einf├╝hrung von Schichtarbeit darstellen. Zu den technischen Ma├čnahmen geh├Âren z.B. der Austausch veralteter Netzwerkkomponenten oder die Erweiterung der Kapazit├Ąten von Infrastrukturkomponenten, w├Ąhrend die organisatorischen Ma├čnahmen die Anpassung interner Prozesse oder die Aktualisierung von Betriebskonzepten erfordern. Die Vereinbarungen oder Vertr├Ąge sind mit externen Zulieferern und deren Service-Level-Agreements anzupassen. Der Dienstleister hat seine eigenen Mitarbeiter ├╝ber Regelungen einzuhaltender Service-Levels in Kenntnis zu setzen. Dar├╝ber hinaus sind ├änderungen, Verfahren, Aufgabenverteilungen sowie Verantwortlichkeiten, die sich aufgrund des Service-Level-Agreements ergeben, zu kommunizieren.

Die organisatorischen Regelungen sind am Service-Level-Agreement auszurichten. Als Konsequenz des Einsatzes des Service-Level-Agreements kann sich die Notwendigkeit ergeben, einzelne organisatorische Regelungen und Ressourcen anzupassen wie beispielsweise in Form von Mitwirkungspflichten oder die Bereitstellung von R├Ąumlichkeiten. Der Informationsfluss zur Gew├Ąhrleistung der Aktualit├Ąt von Inhalten ist festzulegen. Die betroffenen Anwender sind ├╝ber eventuelle ├änderungen wie die Zust├Ąndigkeit eines neuen Dienstleisters f├╝r die Erbringung bestimmter Dienstleistungen zu informieren, vor allem auch ├╝ber Inhalte, wie vereinbarte Service-Levels und Kosten der einzelnen Dienstleistungen.
Nutzungsphase
Mit dem Inkrafttreten des Service-Level-Agreements beginnt die dritte Phase. Der Dienstleister und der Servicenehmer m├╝ssen sich von den bis dahin vorherrschenden Projektstrukturen l├Âsen. So sind die Kernaufgaben der Nutzungsphase und der sich anschlie├čenden Kontrollphase durch die ÔÇ×normaleÔÇť Betriebsorganisation wahrzunehmen. Die Aufgabe, die der Dienstleister im Rahmen der Nutzungsphase wahrnimmt, ist die Sicherstellung der Einhaltung der Service-Levels. Die tats├Ąchlich erreichten Service-Levels sind zu erheben. Die Ergebnisse sind in einem Bericht darzustellen. Sind die Ursachen f├╝r Abweichungen von vereinbarten Service-Levels identifiziert, so ist es die Aufgabe des Dienstleisters, die Umsetzung dieser Ma├čnahmen einzuleiten, um deren erfolgreiche und termingerechte Umsetzung zu kontrollieren. Diese drei Aktivit├Ąten bilden, innerhalb der Nutzungsphase eines Service-Level-Agreements, einen sich regelm├Ą├čig wiederholenden Prozess (Regelkreis).
Kontrollphase
Gegenstand dieser Phase ist die kritische Pr├╝fung des Einsatzes des Service-Level-Agreements, d. h. der Regelung des Service-Level-Agreements sowie des Service-Level-Management-Prozesses. Ziel in der Kontrollphase ist es, sicherzustellen, dass die urspr├╝nglich mit dem Einsatz des Service-Level-Agreements angestrebten Ziele erreicht werden. Die Kontrolle wird in der Regel im Rahmen eines Service-Level-Agreement-Audits durchgef├╝hrt. Basis f├╝r die Kontrolle bildet die Erfassung und Analyse des Zielerreichungswerts des Einsatzes von Service-Level-Agreements. Hierzu sind je nach Zielen Wirtschaftlichkeitsanalysen sowie Zufriedenheitsbefragungen durchzuf├╝hren. Weichen die Ziele ab, so sind die Ursachen hierf├╝r zu ermitteln. M├╝ssen ungeeignete Service-Level-Agreements angepasst oder ver├Ąndert werden, folgt auf die Kontrollphase wieder die Definitionsphase, in der die ├änderung des Service-Level-Agreements gemeinsam zwischen Dienstleister und Servicenehmer erarbeitet und verabschiedet wird.
Zusammenfassend l├Ąsst sich festhalten, dass das Service-Level-Management die Zielerreichung des Service-Level-Agreements sicherstellt. Jedes Unternehmen muss f├╝r sich selbst die entsprechend Phasen ausarbeiten um zu einem effizienten und effektiven Service Level Management zu kommen.

Weiter Infos unter:
http://www.scholderer.de
29 Nov 2010
14:16:11
Lauder Emanuel

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