Gebšudetechnik
.
deutsch english francais italinao
 Suche

 Startseite
 Organisation
 Know How
 Online Forum Gebšudetechnik
 Links

 Anmeldung

 Passwort vergessen?

Partner Login

Partner ID
 
 Passwort

 ‹ber GBT Gebšudetechnik
 FAQ & Hilfe Tool
 Ziele
 Bedingungen
 eMail
  Online Forum Gebšudetechnik
Startseite | Online Hilfe 
Ihr Status : Gast
Version : 1.5
 
   Suche :  
Startseite - GBT Forum - W√§rmepumpen mit Erdsonden
 

Wärmepumpen mit Erdsonden

Text Datum Benutzer
Wärmepumpen mit Erdsonden
Hallo,
suche W√§rmepumpen mit Erdsonden informationen, kann mir jemand auf diesem Gebiet weiterhelfen, insbesondere interessieren mich Kleinanlagen (monovalent) f√ľr Wohnh√§user, event. erfarungswerte √ľber invest.- und betriebskosten (service,Energie etc.) betriebssicherheit,etc.

07 Dec 2004
21:40:34
Wermeling
Im Anhang Text und Links, zum Thema Wärmepumpe!
Gruss L.M√ľller


Zellenrad - W√§rmepumpe W√§rmepumpenanordnung mit Druck- austauscher-Zellenringsystem Auslegeschrift 1 049 401 Anmelder und Erfinder: Dudley Brian Spalding, London Anmeldetag: 23. M√§rz 1956 Die W√§rmepumpenheizung des z√ľrcherischen Rathauses Max Egli 22 Fig. Bulletin des Schweiz. Elektrotechnischen Vereins, XXIX. Jahrgang, No 11, Vol. 29, Mittwoch, 25. Mai 1938 (# oder 1935 ?); Seite 261-273 Zitat, Seite 162: Die Luftw√§rmepumpe verzichtet auf die Verwendung einer K√§ltefl√ľssigkeit als Arbeitsmittel. Sie setzt an deren Stelle die atmosph√§rische Luft; sie arbeitet somit mit einem kostenlosen, gefahrlosen und jederzeit vorhandenen Arbeitsmedium." Zitat, Seite 165: Ansicht der im Kongresshaus Z√ľrich aufgestellten Luftw√§rmepumpe f√ľr 50 kWE/h Heizleistung und 27 kWE/h K√§lteleistung, geliefert von der Arbeitsgemeinschaft Fernheizung der E.T.H., A.G. Brown Boveri & Cie., Gebr. Sulzer A.-G."

Elektrizitäts-Verwertung 1939/40, NO. 9/10, Seite 162-168 (relevanter Teil)

7.62 Luftw√§rmepumpen mit Zellenraddruckaustauscher" Die Einfachheit der Zellenradw√§rmepumpe und ihre Anpassungsf√§higkeit an die Bed√ľrfnisse der Klimatechnik sind √ľberzeugend." Seite 159, 160 in W√§rmepumpen - Grundlagen + Praxis H. L. v. Cube, F. Steimke VDI-Verlag, D√ľsseldorf, 1977

Die W√§rmepumpen-Heizung des renovierten z√ľrcherischen Rathauses Dipl.-Ing. Max Egli, Z√ľrich Schweizerische Bauzeitung, 10. August 1940 (# oder 16.8.1940?), Band 116, No. 6, Seite 59-64

Forschung - einmal anders gedacht (# Zellenradwärmepumpe) B. Schaeffer, D. Kersten Contraste, Nov. 1991

Ersatzstoffe f√ľr FCKW Ersatzk√§ltemittel und Ersatztechnologien in der K√§ltetechnik Ullrich Hesse und 6 Mitautoren ¬© 1992 ISBN 3-8169-0763-6 Band 369, Kontakt & Studium Umwelttechnik, expert verlag, Ehningen 231 Seiten, 125 Bilder, 108 Literaturstellen, kartoniert, DM 69,- Sigel: 89 [mas 884]; 89 [RA 4189 (369)] Zitat: Kapitel 7. Kaltluftprozesse, 7.3.3 Druckwellenmaschinen, Dipl.-Ing. Michael Kauffeld, Seite 188: Eine Alternative bietet die Kombination eines sogenannten Zellenrades (Druckwellenmaschine, kombinierte Kompressions- und Expansionsmaschine) mit einem kleineren Zusatzverdichter, wie sie 1939 von Bauer vorgeschlagen und in der Schweiz von BBC als Kaltluftw√§rmepumpe mit relativ guten Leistungszahlen verwirklicht wurde. Die Ende der drei√üiger Jahre im Kongresshaus und in der Papierfabrik Landquart am Bodensee installierten Anlagen erzielten Heizleistungszahlen von 2,4 ... 2,6 was beachtlich ist, wenn man bedenkt, da√ü die Anlagen noch ohne Anwendung der Druckwellentheorie f√ľr das Zellenrad erstellt wurden. Diese Grundlagen wurden erst im Laufe der 50er und 60er Jahre bei BBC im Hinblick auf den Einsatz als Oberstufe von Gasturbinen und als Verbrennungsmotorlader entwickelt. Diese Druckwandler sind als Comprex-Lader" (Warenzeichen der Comprex AG), bekannt geworden."

Die Kaltluft-K√§ltemaschine f√ľr den Einsatz in Transportlader√§umen A. Henatsch Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule f√ľr Verkehrswesen Dresden 30, (1983), S. 571-580

Die Druckwellen-Maschine Comprex als Oberstufe einer Gasturbine E. Jenny, T. Balerty Teil 1+2, MTZ, Motortechnische Zeitschrift, 34, 10/11 (1973), S. 329-335 und 421-425

Die elektrische Erzeugung von Wärme und Kälte in Klimaanlagen vermittels der Wärmepumpe B. Bauer, B. W. Bolomey Elektrizitätsverwertung, 9/10 (1939/40)

Die W√§rmepumpe ‚Äď das Heizsystem der Zukunft

Eine W√§rmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein K√ľhlschrank, nur mit umgekehrtem Nutzen. Die W√§rmeaufnahme und deren Transport √ľbernimmt ein Arbeitsmittel, das sich in einem geschlossenen Kreislauf bewegt und nacheinander verschiedene Zustands√§nderungen erf√§hrt. Es wird verdampft, verdichtet, verfl√ľssigt und entspannt. Die W√§rmepumpe wandelt so W√§rme niedriger Temperatur (z.B. 7 ¬įC) in W√§rme hoher Temperatur (z.B. 23¬įC) um. Drei Viertel der zum Heizen und Warmwasserbereiten ben√∂tigten Energie entzieht die W√§rmepumpe der Umwelt ‚Äď gespeicherte Sonnenw√§rme in Erdreich, Wasser und Luft. Durch Einsatz dieser kostenlosen Umweltw√§rme und rund einem Viertel Antriebsenergie f√ľr den Verdichter ist die W√§rmepumpe problemlos in der Lage Ein- und Mehrfamilienh√§user zu beheizen. http://www.waermepumpe-iwp.de/flash/prinzip.htm


Dampfende K√§lte Minusgrade aus wummernden Lautsprechern, Eisbl√∂cke als Abfall aus dem Badezuber: √Ėkofreundliche K√§ltetechnik sucht neue Wege Spiegel 47/1994, 21.11.94, Seite 222-224

: Entwicklung und experimentelle Untersuchung neuer Regeneratorkonzepte f√ľr regenerative Gaskreisprozesse am Beispiel einer Vuilleumier-W√§rmepumpe Development and experimental investigation of new concepts for regenerators of regenerative gas cycles-exemplary for Vuilleumier heat pumps Th. Pfeffer, H. -D. K√ľhl, S. Schulz, Ch. Walther


Lehrstuhl f√ľr Thermodynamik, Universit√§t Dortmund, D-44221 Dortmund, Germany Tel.: x 49 231 755 2071, Fax: x 49 231 755 2572, e-mail: thomas.pfeffer@beb.de


Eingegangen:12. Februar 1999

Zusammenfassung Regeneratoren sind ein wesentlicher Bestandteil regenerativer Gaskreisprozesse, deren bekannteste Vertreter der Stirling- und der Vuilleumier-Proze√ü sind. Ihnen kommt die Aufgabe zu, im Proze√üverlauf von dem sie durchstr√∂menden Arbeitsmedium W√§rme aufzunehmen und bei der R√ľckstr√∂mung diese W√§rme wieder an das Arbeitsgas abzugeben. Aus diesen Aufgaben eines Regenerators resultieren unmittelbar die an das Regeneratormaterial zu stellenden Anforderungen. Neben einem m√∂glichst guten W√§rme√ľbertragungsverhalten mu√ü vor allem ein g√ľnstiges Druckverlustverhalten der Regeneratormatrix eingefordert werden. Im Hinblick auf einen Einsatz in der Serie stehen zus√§tzlich die Konfektionierung sowie die Herstellungs- und Folgekosten des Matrixmaterials im Mittelpunkt des Interesses. Bisher finden in ausgef√ľhrten Maschinen vor allem Drahtnetzpackungen und Matrizen aus Drahtgestrick Anwendung; diese L√∂sungen sind aufgrund der hohen Herstellungskosten f√ľr eine Serienfertigung allerdings ungeeignet. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden neue Regeneratorkonzepte entwickelt, auf ihre Tauglichkeit aus thermodynamischer und str√∂mungsmechanischer Sicht √ľberpr√ľft und unter fertigungstechnischen sowie √∂konomischen Aspekten einer Bewertung unterzogen.

http://link.springer-ny.com/link/service/journals/10010/bibs/0065009/00650257.htm

Die Wärmepumpe


Energieträger am Eingang: Umgebungwärme Energieträger am Ausgang: Nutz-/Heizwärme


Grundlagen:

A) physikalisch: Physikalisches Potential (wieviel Energie ist da, woher kommt sie ???) B) technisch: Welche M√∂glichkeiten der Umladung auf sinnvolle Energietr√§ger (W√§rme, Elektrizit√§t) gibt es ?? C) wirtschaftlich: Wie wirtschaftlich ist das alles ?? D) Fakten und Zahlen: E) Vor- und Nachteile F) Prognosen A) physikalisches Potential: Das Funktionsprinzip der W√§rmepumpe ist mit dem eines K√ľhlschranks vergleichbar. Eingesetzt wird die gleiche Technik, aber mit umgekehrten Nutzen: Der Umgebung, etwa Erdreich, Wasser oder Luft, wird gespeicherte Sonnenw√§rme entzogen und durch einen Kompressor gewisserma√üen mit einem "W√§rmelift" auf ein h√∂heres Temperaturniveau gehoben. Das reicht zum Warmwasserbereiten, aber auch zum Heizen aus. So werden aus drei Teilen Umweltw√§rme und einem Teil Antriebsenergie vier Teile Nutzw√§rme. F√ľr den Antrieb des Kompressors wird in der Regel Strom eingesetzt. Durch die Nutzung von indirekter Sonnenenergie ist die Energiemenge theoretisch unbegrenzt.

B) technisches Potential: Da die Wärme des Wassers bei Wärmepumpen nicht hoch genug ist, lohnt sich eine Umladung der Energie auf Elektrizität nicht. Da die Ersparniss aber schon bei dem Energieträger am Ausgang, der Wärme, sehr gross ist, ist das technische Potential nicht zu verachten.


C) wirtschaftliches Potential: W√§rmepumpen bringen dem Betreiber nach einer Studie ca. 65% Kostenersparnisse gegen√ľber herk√∂mmlichen Brennstoffheizungen. Von einem wirtschaftlichen Potential wie z.B. bei Kraftwerken kann man jedoch bei der W√§rmepumpe nicht reden, da meines Wissens keine gr√∂√üeren Anlagen in Betrieb sind und man die gewonnene W√§rme als Privatmensch weder in elektrische Energie umwandeln, noch in ein √∂ffentliches W√§rmenetz einspeisen kann. Mit einer modernen W√§rmepumpenheizung werden aus einer in √Ėsterreichs W√§rmekraftwerken eingesetzten Kilowattstunde Prim√§renergie √ľber zwei Kilowattstunden Nutzenergie.


D) Zahlen und Fakten: Anteil an Primärenergie in Deutschland % Millionen kwh Anteil an Primärenergie global % Millionen kwh Anteil an el. Energieeinspeisung in Deutschland % Millionen kwh Anteil an el. Energieeinspeisung global % Millionen kwh Größe einer typischen Anlage 1,38 kW bis 17,7 kW Anzahl der Anlagen in Deutschland (mehrere Jahre) 50.000 Anzahl der Anlagen weltweit 50 Mio. (davon 80% Japan und 10% USA) Preis pro kWh (therm./elek.) ohne Subventionen Stromkosten (siehe wirtschaftliches Potential ) Preis pro installiertem kW Kosten der Anlage + Stromkosten ( s.O. ) Wirkungsgrad der Energieumladung siehe wirtschaftliches Potential .. .. .. .. .. ..

E) Vorteile und Nachteile: Die Vorteile der W√§rmepumpe sind eine Kostenersparniss von 65% gegen√ľber Brennstoffheizungen und bei der h√∂heren Umweltvertr√§glichkeit, die sich bei jeder Verbesserung der Kraftwerkstechnik zur Stromerzeugung ohne Zutun des Anlagenbetreibers noch erh√∂ht. Ausserdem verursachen sie im Vergleich zu √Ėl-Heizungen etwa ein Drittel weniger Kohlenstoffdioxyd, rund 50 Prozent weniger Stickoxyde und mehr als die H√§lfte weniger Schwefeldioxyd. Die obengenannte Kostenersparniss kommt dadurch, dass die Umgebungsw√§rme kostenlos ist, und dass nur der f√ľr die Antriebenergie n√∂tige Strom bezahlt werden muss. √úber Nachteile ist mir bei W√§rmepumpen nichts bekannt. Erw√§hnen sollt man aber, dass die W√§rmeausbeute sehr schwankt, wenn man als Energietr√§ger am Eingang die W√§rme der Umgebungsluft einsetzt, so dass man im Winter oft eine Zusatzheizung einsetzten muss.


F) Prognosen: Die Anzahl der installierten Wärmepumpen nimmt in Deutschland sowie Weltweit ständig zu. Da die Wärmepumpe eine schon etablierte "Anlage" ist, nimmt die Anzahl recht kontinuierlich zu. Es ist also zu erwarten, dass die Energieeinsparungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden.


interessanter Link: Hauptberatungsstelle f√ľr Elektrizit√§tsanwendung e.V.


Da eine W√§rmepumpe normalerweise kein besonders spannender Anblick ist, habe ich hier das Bild einer Vorf√ľhr-Anlage aus dem Deutschen Museum eingef√ľgt.

http://whg.work.de/physik/u2benerg/waermepump.htm


http://www.thermodynamik.tu-berlin.de/mitarb/andre/mtu1.html

Testzentrum

Das im Unterwerk Winterthur-T√∂ss der NOK untergebrachte Testzentrum dient der Pr√ľfung von Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-W√§rmepumpen (bis 100 kW Heizleistung) und Luft/Wasser-W√§rmepumpen (bis 50 kW). Damit werden rund 95 Prozent aller g√§ngigen Typen abgedeckt.

Die W√§rmepumpen werden nach den in der Euronorm EN 255 festgelegten Pr√ľfprogrammen getestet. Die Resultate k√∂nnen somit auch zum internationalen Vergleich beigezogen werden. Dank leistungsf√§higen Pr√ľf- und Messeinrichtungen k√∂nnen die in der Norm festgelegten Klima- und Betriebszust√§nde von W√§rmepumpen unter realistischen Bedingungen gepr√ľft und aufgezeichnet werden. Experten der Eidgen√∂ssischen Materialpr√ľfungsanstalt (EMPA) messen erg√§nzend den Schallleistungspegel.

Jährlich werden im Testzentrum rund 40 Wärmepumpen getestet. Die Testresultate werden im periodisch erscheinenden WPZ-Bulletin in deutscher, französischer und italienischer Sprache veröffentlicht.

http://www.wpz.ch/ Handeln auch Sie umweltbewusst Bei der Bewältigung von Umweltproblemen ist heute jeder Einzelne gefordert. Im Alltag ergeben sich viele Möglichkeiten, die Umweltbelastung zu reduzieren - ob es sich nun um den Verzicht auf umweltbelastende Produkte handelt oder um einen bewussten und sparsamen Energieverbrauch.

Energiesparen beginnt zuhause Den privaten Haushalten kommt eine Schl√ľsselrolle bez√ľglich einer sparsamen und umweltvertr√§glichen Energienutzung zu. Denn sie verbrauchen ca. 45 % der gesamten Endenergie. Das bedeutet: ein allgemein geringerer Energieverbrauch in den Haushalten wirkt sich auf die Gesamt-Energiebilanz besonders positiv aus.

Weniger Schadstoffe. Weniger Energieverbrauch Die Beheizung von Geb√§uden verursacht einen Grossteil der weltweiten Umweltbelastung durch Emissionen. Denn √ľberall, wo in den H√§usern fossile Energien wie Oel oder Gas verfeuert werden, erzeugt man nicht nur Heizw√§rme, man setzt zugleich auch Schadstoffe frei. F√ľr vier Kilowattstunden Heizw√§rme brauchen Sie nur eine Kilowattstunde zu bezahlen - drei Kilowattstunden liefert die Umwelt. Jeder Bauherr sollte daher zur Entlastung der Umwelt beitragen Durch eine optimale W√§rmed√§mmung des Geb√§udes und durch den Einsatz besonders schadstoffarmer Heizanlagen. Ein herausragendes Heizsystem ist die W√§rmepumpe. Das Besondere: Die W√§rmepumpe verheizt keine fossilen Energietr√§ger im Haus, sie kommt ganz ohne Flamme aus. Effekt: Man produziert drastisch weniger Emissionen. Und man verbraucht weniger Energie.

Die Heiztechnik, die aus der K√§lte kam Mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Aggregats wird regenerative Umweltenergie in Heizw√§rme umgewandelt. Man braucht nur noch ein F√ľnftel der eingesetzten Energie zu bezahlen. Diese Bilanz rechnet sich f√ľr Umwelt und Bauherren. Das Funktionsprinzip ist vergleichbar mit dem Ihres K√ľhlschranks: W√§rmepumpen entziehen der Umwelt jedoch keine K√§lte, sondern W√§rme. Das erw√§rmte Arbeitsmedium wird in der Pumpe verdichtet und verfl√ľssigt. Dabei wird W√§rme an das zu beheizende Heizungswasser abgegeben. Anschliessend wird das entw√§rmte Arbeitsmedium wieder entspannt. Der Pumpenkreislauf kann wieder von neuem beginnen - angetrieben von einem Elektromotor.

W√§rmepumpen nutzen Umweltenergie Heute ist die Nutzung von Sonnenenergie schon soweit optimiert, da√ü sie sich auch f√ľr den privaten Haushalt lohnt: Elektrische W√§rmepumpen gew√§hrleisten eine maximale Energieausbeute bei minimalem Stromeinsatz. Aus einer Kilowattstunde Strom gewinnt die W√§rmepumpe etwa drei Kilowattstunden Heizw√§rme. Zirka zwei Kilowattstunden davon sind Umweltenergie.

Energie f√ľr die W√§rmepumpe Luft, Wasser und Erdreich speichern Sonnenw√§rme. Die elektrische W√§rmepumpe macht diese Energie nutzbar- ein Heizverfahren, das nicht nur umweltfreundlich, sondern zudem besonders wirtschaftlich ist. Auch andere technische Neuentwicklungen wie Erdw√§rmeabsorber, Energied√§cher oder Energiez√§une arbeiten erst mit einer W√§rmepumpe effektiv. F√ľr vier Kilowattstunden Heizw√§rme brauchen Sie nur eine Kilowattstunde zu bezahlen - drei Kilowattstunden liefert die Umwelt.

W√§rmequelle Luft Energie aus der Umgebungsluft. Was f√ľr die einen Luft ist, bedeutet f√ľr die anderen eine wichtige W√§rmequelle. Luft/Wasser-W√§rmepumpen nutzen Sonnenenergie, die in der Luft gespeichert ist. Und Luft gibt es √ľberall Ein weiterer Vorteil: Der bauliche Aufwand ist gering. Die Luft-Wasser-W√§rmepumpe f√ľr Aussenaufstellung. Diese Ger√§te sind in wetterfeste Geh√§use eingebaut und bieten eine ideale L√∂sung, wenn im Heizungskeller keine W√§rmepumpe untergebracht werden kann. Der Schalldruckpegel in 5 m Abstand betr√§gt je nach Leistungsgr√∂sse zwischen 38 und 41 dB (A). Als Fundament gen√ľgen Gartenplatten. F√ľr den Anschluss an die Heizung im Haus werden zwei w√§rmeisolierte Rohre f√ľr Vor- und R√ľcklauf sowie die elektrische Kabelverbindung im Erdreich verlegt.

Die Luft/Wasser- W√§rmepumpe f√ľr Innenaufstellung. Diese Kompaktger√§te mit verschiedenen Leistungsbereichen passen in nahezu jeden Kellerraum. Sie lassen sowohl bivalente als auch monoenergetische Betriebsarten zu. Verdichter und Verdampfer sind im Geh√§use √ľbereinander angeordnet. Die Luftkan√§le werden seitlich gegen√ľber angeschlosssen; die Luftf√ľhrung durch die Ger√§te erfolgt von links nach rechts. Unser Zubeh√∂rprogramm bietet vorgefertigte Anschlussteile f√ľr einfache Installation und kurze Montagezeiten. Passend zu diesen Ger√§ten ist ein Unterstellpuffer mit 140 Litern Inhalt lieferbar, der in vielen F√§llen die Montage der Luftkan√§le erleichtert.

Wärmequelle Wasser Wasser - eine zuverlässige Wärrnequelle. Mit der Wasser/Wasser-Wärmepumpe nutzen Sie die Vorteile der konstanten Temperatur des Grundwassers. Selbst an kältesten Wintertagen besitzt das Wasser eine Temperatur von +7 bis +12 'C. Wo also Grundwasser in ausreichender Menge vorhanden ist, lohnt sich der Einsatz einer Wasser/Wasser- Wärmepumpe auf jeden Fall.

Voraussetzungen f√ľr die Installation einer Wasser/Wasser WP F√ľr den Betrieb einer Wasser/Wasser- W√§rmepumpe sind ein F√∂rder- und ein Sickerbrunnen erforderlich. Ihr Abstand sollte etwa 15 m betragen. Bei der Anlage der Brunnen ist die Fliessrichtung des Grundwassers zu beachten. Die Wassermenge muss f√ľr eine Dauerentnahme bei maximalem W√§rmebedarf ausreichen - Angaben √ľber Brunnenleistung und Wasseranalyse sowie eine Genehmigung der Wasserbeh√∂rde m√ľssen vor Inbetriebnahme eingeholt werden. Betriebsweise :Die Wasser/Wasser-Heizungs- W√§rmepumpen eignen sich f√ľr monovalente oder bivalente

Betriebsweise einer Wasser/Wasser WP. Um die W√§rmepumpen monovalent einzusetzen, darf die Grundwassertemperatur nicht unter +7 'C sinken. Die W√§rmeverteilung im Haus muss hierf√ľr auf Niedertemperatur ausgelegt sein.

W√§rmequelle Erde Sonnenkraft f√ľrs ganze Haus Sole-Heizungs-W√§rmepumpen sind √§usserst leistungsstark. Mit einer einzigen W√§rmepumpe k√∂nnen Ein- und Mehrfamilienh√§user von bis zu 1000 m2 Grundfl√§che beheizt werden - das ganze Jahr hindurch. Zudem kann die W√§rmepumpe auch die komplette Warmwasserversorgung √ľbernehmen. Ein Warmwasserspeicher von bis zu 500 Litern Inhalt ist anschliessbar.

Sole/Wasser-Heizungs- W√§rmepumpen. F√ľr alle Sole-Heizungs-W√§rmepumpen bieten wir ein abgestimmtes Zubeh√∂rpaket mit der SoleUmw√§lzpumpe an, inklusive Kugelh√§hne vor und nach der Pumpe, Membrandruckausdehnungsgef√§ss mit Kappenventil, einer kompletten Sicherheitsbaugruppe mit √úberdruckventil, Druckmanometer sowie mit einem Schnell- und Grossentl√ľfter Dieses Zubeh√∂rpaket k√∂nnen Sie sowohl einzeln bestellen als auch bei den W√§rmepumpen fertig verrohrt im Geh√§use eingebaut beziehen (ohne Soleverteiler).

Die neue Höchstleistungszahl. Die Energieleistung der neuen Heizungs- Wärmepumpen-Systeme setzt Massstäbe: Aus 1 kW elektrischer Leistung gewinnt das Gerät bis zu 4,7 IKW Heizenergie: Leistungszahl 4,7 - Jahresarbeitszahl sogar bis 5,0. Das bedeutet, dass nur rund 20% Energieeinsatz bezahlte Energie sind.

Vollheizung f√ľr Wohnen und Warmwasser W√§rmepumpen sind so konzipiert, da√ü sie dieselben Aufgaben erf√ľllen wie eine Zentral-Warmwasserheizung: - Raumheizung - Warmwasserbereitung - Schwimmbecken wassererw√§rmung

Es gibt 3 Arten von W√§rmepumpen: Die Luft/Wasser- W√§rmepumpe nutzt die Au√üenluft als Energiequelle. Sogar bei Temperaturen bis -20¬įC entzieht die Hezungs-W√§rmepumpe der Luft noch Heuzenergie. Die Wasser/Wasser-W√§rmepumpe sch√∂pft die Heizw√§rme aus dem Grundwasser, wenn es in ausreichender Menge und Qualit√§t vorhanden ist. Die Sole/Wasser -W√§rmepumpe nutzt das Erdreich √ľber Erdkollektoren oder Erdsonden als W√§rmequelle.




So arbeiten W√§rmepumpen W√§rmepumpen √ľbertragen die in einem Verdampfer gewonnene W√§rme aus der Umwelt auf ein Arbeitsmedium, das durch die W√§rmezufuhr verdampft. Anschlie√üend wird das Arbeitsmedium verdichtet und verfl√ľssigt - dabei gibt es W√§rme an das zu beheizende Wasser ab. Danach wird das Arbeitsmedium entspannt und von neuem verdichtet. Der Antrieb dieses Pumpenkreislaufs erfolgt mit einem Elektromotor: F√ľr vier Kilowattstunden Heizw√§rme brauchen Sie nur eine Kilowattstunde zu bezahlen - drei Kilowattstunden liefert die Umwelt.


Mehr Komfort durch automatische Regelung Alle W√§rmepumpen sind ab Werk mit einer Basissteuerung ausger√ľstet. In Verbindung mit unserem W√§rmepumpenregler (WPR) erh√§lt man eine Komfortsteuerung. Im WPR ist ein Heizungsregler integriert, mit dem die Heizungsanlage in Abh√§ngigkeit von der Au√üentemperatur geregelt wird. W√§rmepumpe, Brunnen-, Sole-, Heizungs-, Warmwasserpumpe, Mischermotor und Heizkessel - alle Komponenten werden vom W√§rmepumpenregler automatisch angesteuert. Bei Sonderanwendungen kann auch eine einfache W√§rmepumpensteuerung eingesetzt werden.

Extra-Sparsystem f√ľr hei√ües Wasser Mit allen W√§rmepumpen kann man warmes Brauchwasser erzeugen. Daf√ľr bieten wir spezielle Warmwasserspeicher mit optimal abgestimmter W√§rmetauscherfl√§che und einem Fassungsverm√∂gen von 340 1 oder 475 1 an.

Pufferspeicher zur Vermeidung kurzer Laufzeiten Grundsätzlich empfehlen wir den Einsatz eines Pufferspeichers, um kurze Lauf- und Standzeiten (Takten) der Wärmepumpe zu verhindern und die Mindestlaufzeiten sicherzustellen. Auf unsere Wärmepumpen abgestimmte Pufferspeicher(140 l, 300 l und 400 l ) können aus unserem Zubehörprogramm geliefert werden.

Lieferwerk Die Wasser/Wasser-Wärmepumpen der Star Unity AG sind ein Produkt der KKW, Kulmbacher Klimageräte-Werk GmbH, Marke AEG. Technische Aenderungen vorbehalten.

http://www.waermepumpen-starunity.ch/deutsch/wp_besch.htm#Voraussetzungen

R I C H T L I N I E N




der Stadtgemeinde Amstetten √ľber die Gew√§hrung einer F√∂rderung f√ľr die Errichtung von Solar-, W√§rmepumpen- und Photovoltaikanlagen im Gebiet der Stadtgemeinde Amstetten.


§ 1 Gegenstand der Förderung 1) Die Stadtgemeinde Amstetten fördert die Errichtung a) von Solaranlagen b) von Wärmepumpenanlagen

c) von Photovoltaikanlagen bei Eigenheimen und Gruppenwohnbauten im Gebiet der Stadtgemeinde Amstetten.


2) Die Anlagen im Sinne des Abs.1) m√ľssen nach dem 1.4.1993 errichtet und beh√∂rdlich genehmigt worden sein.



3) Die Beheizung von Schwimmbädern wird nicht gefördert.



4) Die in diesen Richtlinien festgesetzten Zusch√ľsse werden nach Ma√ügabe der finanziellen Mittel der Stadtgemeinde Amstetten gew√§hrt; ein Rechtsanspruch auf die Gew√§hrung eines Zuschusses besteht nicht.


¬ß 2 F√∂rderungsvoraussetzungen Eine F√∂rderung f√ľr Anlagen im Sinne des ¬ß 1 Abs.1 wird nur f√ľr Anlagen gew√§hrt, f√ľr die bereits nach den Richtlinien des Landes Nieder√∂sterreich √ľber die Direktf√∂rderung von Solar-, W√§rmepumpen- und Photovoltaikanlagen eine F√∂rderung des Landes N√Ė. zugesichert wurde.


¬ß 3 F√∂rderungswerber Als F√∂rderungswerber gelten nat√ľrliche Personen als Liegenschaftseigent√ľmer, Miteigent√ľmer, Wohnungseigent√ľmer, Bauberechtigte, Mieter und P√§chter.


¬ß 4 Art und H√∂he der F√∂rderung 1) Die F√∂rderung der Stadtgemeinde Amstetten f√ľr die im ¬ß 1 angef√ľhrten Anlagen besteht in einem nicht r√ľckzahlbaren Bargeldzuschu√ü zu den Anschaffungs- bzw. Errichtungskosten der Anlage.


2) Die H√∂he des F√∂rderungszuschusses betr√§gt 30 % des vom Land Nieder√∂sterreich gem√§√ü den geltenden Richtlinien f√ľr dieselbe Anlage zugesicherten F√∂rderungsbetrages.

§ 5 Verfahren 1) Ansuchen um eine Förderung nach diesen Richtlinien sind mittels des bei der Stadtgemeinde Amstetten aufgelegten Formblattes schriftlich beim Stadtamt der Stadtgemeinde Amstetten einzubringen.


2) Dem F√∂rderungsantrag ist die Zusicherung des Bundeslandes Nieder√∂sterreich √ľber die Gew√§hrung einer F√∂rderung nach den bestehenden Richtlinien des Bundeslandes N√Ė. beizuschlie√üen.



3) Ansuchen um eine Förderung nach diesen Richtlinien sind bis spätestens ein Jahr nach Anschaffung bzw. Errichtung der zu fördernden Anlage bzw. nach Zusicherung der Förderung durch das Land Niederösterreich einzubringen.



4) F√∂rderungen nach diesen Richtlinien bewilligt √ľber Vorschlag des Finanzausschusses der Gemeinderat.



5) √úber die Bewilligung oder Ablehnung des F√∂rderungsansuchens erh√§lt der F√∂rderungswerber eine schriftliche Verst√§ndigung, die im Falle einer Ablehnung des Ansuchens die daf√ľr ma√ügeblichen Gr√ľnde zu enthalten hat.



6) Zugleich mit der Bewilligung des Förderungsansuchens erfolgt die Auszahlung des bewilligten Förderungszuschusses durch Überweisung auf ein vom Förderungswerber bekanntzugebendes Bankkonto.



7) F√ľr jene Anlagen, die vor dem 31.3.1993, l√§ngstens jedoch ein Jahr vor Antragstellung, angeschafft bzw. errichtet wurden, erfolgt die F√∂rderung nach den bisherigen Richtlinien der Stadtgemeinde Amstetten √ľber die Gew√§hrung einer F√∂rderung f√ľr die Errichtung von Anlagen zur Nutzung sich erneuernder Energietr√§ger und zur besonders wirtschaftlichen Nutzung von Energie im Gebiet der Stadtgemeinde Amstetten (GRB.vom 27.2.1991).

§ 6 Kontrolle Die Stadtgemeinde Amstetten behält sich das Recht vor, nach diesen Richtlinien geförderte Anlagen durch Beauftragte an Ort und Stelle zu begutachten. Dazu hat der Förderungswerber den beauftragten Personen gegen vorherige Anmeldung das Betreten der Liegenschaft zu gestatten.


¬ß 7 Widerruf Eine nach diesen Richtlinien gew√§hrte F√∂rderung ist vom B√ľrgermeister schriftlich zu widerrufen, wenn der F√∂rderungswerber zur Erlangung der F√∂rderung unrichtige Angaben gemacht hat.


¬ß 8 Gesamtausma√ü der F√∂rderung und Berichterstattung 1) Die Summe der F√∂rderungszusch√ľsse darf den daf√ľr im Voranschlag des jeweiligen Haushaltsjahres ausgewiesenen Voranschlagsansatz nicht √ľberschreiten.


2) √úber die insgesamt bewilligten F√∂rderungsansuchen, den Gesamtstand der ausbezahlten Zusch√ľsse sowie √ľber allenfalls abgelehnte F√∂rderungsansuchen ist dem Gemeinderat vom B√ľrgermeister j√§hrlich bis 31.3. des Folgejahres zu berichten.

¬ß 9 Wirksamkeitsbeginn Die Bestimmungen dieser Richtlinien gelten ab 1.1.1996 r√ľckwirkend f√ľr alle ab diesen Zeitpunkt eingebrachten F√∂rderungsansuchen.

http://www.amstetten.noe.gv.at/Ortsrecht/F10.html

http://www.waermepumpen.de/

http://bine.fiz-karlsruhe.de/bine/indexnew.html

http://www.sses.ch/multi/zse/inhalt598.html



WärmepumpenInternational

D Initiativkreis W√§rmepumpen Einf√ľhrung in die W√§rmepumpentechnik, Markt und F√∂rderung in der Bundesrepublik Deutschland http://www.waermepumpe-iwp.de/ EU European Network on Heat Pumping Technologies Grundlagen, Projekte, Markt, Hersteller, Beispiele installierter Anlagen, Unterst√ľtzung, Normen, http://www.fiz-karlsruhe.de/hpn/ USA/ARI Air Conditioning and Refrigeration Institute http://www.ari.org/ USA/ARTI ARTI Air-Conditioning and Refrigeration Technology Institute, HVAC&R Forschungsprogramm; auch Zugang zur ARTI Refrigerant Database. http://www.arti-21cr.org/ IIR International Institute of Refrigeration (IIR) Forschung international http://www.iifiir.org/ IEA International Energy Agencyinternationale Energieagentur http://www.iea.org/ http://www.iea.org/techno.htm IEA HPP IEA heat pump program Projekt√ľbersicht (laufende und k√ľnftige Annexe) http://www.heatpumpcentre.org/network/hpp.htm Annex 16 IEA Heat Pump CentreNewsletter, Berichte von IEA-Projekten http://www.heatpumpcentre.org/ Annex 18 Thermophysical Properties of Environmentally Acceptable Refrigerants; K√§ltemitteldatenbank des Annex 18 ‚ÄěThermophysical Properties of Environmentally Ac¬≠ceptable Refrigerants‚Äú. Einstieg in die Datenbank mit Klicken auf "MIDAS Database" http://www.itt.uni-stuttgart.de/~krauss/welcome.htm Annex 22 Nat√ľrliche K√§ltemittel, Planungsgrundlagen www.termo.unit.no/kkt/annex22 Annex 24 Absorptions- und Adsorptionsw√§rmepumpen/-k√§lteaggregate http://www.ket.kth.se/avdelningar/ts/annex24/WELCOME.HTM W√§rme-Kraft-Kopplung Schweiz BFE gleiche Links wie bei den W√§rmepumpen --> siehe oben WKK Schweizerischer Fachverband f√ľr W√§rme-Kraft-Kopplung Technik, Markt, Mitgliedfirmen, Publikationen http://www.waermekraftkopplung.ch/ FOGA Energieforschungsfonds der Schweizerischen Gasindustrie http://www.erdgas.ch/files/index.php3?language=d FEV Forschungsfonds der Erd√∂l-Vereinigung http://www.erdoel.ch/ube_ind.htm EU W√§rme-Kraft-Kopplung in Europa http://www.cogen.org/home.html Abw√§rme BFE BFE-Projekte im Bereich der (industriellen) Abw√§rmenutzung http://www.abwaerme.ch/ NL Umfassende √úbersicht zur Software f√ľr die Prozessintegration http://www.interduct.tudelft.nl/PItools/tools.html IEA Prozessintegration Implementing Agreement on Process Integration http://www.maskin.ntnu.no/tev/iea/pi/ Katalog zur Prozessintegration (wer macht was?) www.maskin.ntnu.no/tev/iea/pi/catalogue.html IEA/CADDET IEA Centre for the Analysis and Dissemination of Demon¬≠strated Energy Technologies. Beispiele f√ľr energieeffiziente Anlagen http://www.caddet-ee.org/ Erdw√§rme BFE Forschung des Bundesamts f√ľr Energie im Bereich Erdw√§rme http://www.geothermal-energy.ch/ √Ėkologie NL √∂kologische Gesamtbelastung, Ecoindicator http://www.pre.nl/eco-ind.html UNO UNO-Studien zu den K√§ltemittelemissionen http://www.unfccc.org/program/wam/wamlistcat.html Literaturrecherche IEA/ETDE Energy Technology Data Exchange Umfassende Energie-Literaturdatenbank auch in den Bereich W√§rmepumpen, W√§rme-Kraft-Kopplung und Abw√§rmenutzung Nach online-Anmeldung f√ľr Einwohner von Mitgliedl√§ndern gratis! http://bia.osti.gov/ETDEWEB/ Patentrecherche EU Recherche nach europ√§ischen Patenten http://www.espacenet.ch/ch/start/intro_de.htm http://www.european-patent-office.org/ USA US-Patente im Energiebereich http://apollo.osti.gov/waisgate/gchome2.html Energieforschung EU EU-Forschungsprojekte 5.Rahmenprogramm http://www.cordis.lu/fp5/home.html Informationen f√ľr Beteiligungen aus der Schweiz http://www.admin.ch/bbw/infonetz/d/entry.html EU-Energie Bereich Energie Energy, environment and sustainable development http://www.cordis.lu/fp5/src/t-4.htm EU-Suchen Suche nach Forschungsprojekten englisch http://apollo.cordis.lu/cordis/EN_RESUl_search.html deutsch http://apollo.cordis.lu/cordis/DE_NEWSl_search.html W√§rmepumpen Schweiz

BFE Bundesamt f√ľr Energie, Energieforschung des Bundes allgemein http://www.admin.ch/bfe/ http://www.energy-research.ch/ BFE Bezug Forschungsberichte und Publikationen http://www.energieforschung.ch/ BFE Berichte P+D-Projekte http://www.infoenergie.ch/p_d/ BFE/IEA Normen, Richtlinien, K√§ltemittel, √Ėkologie, Berichte aus der IEA, internationale Veranstaltungen, National Team IEA Heat Pump Centre http://www.waermepumpe.ch/hpc/ FWS F√∂rdergemeinschaft W√§rmepumpen Schweiz W√§rmepumpenmarkt, Statistiken, Qualit√§tssicherung, Workshops, Weiterbidlungskurse, Messen http://www.fws.ch/ AWP Arbeitsgemeinschaft W√§rmepumpen Schweiz CH-W√§rmepumpenhersteller, Publikationen http://www.jgp.ch/awp/ WPZ W√§rmepumpentest- und Ausbildungszentrum Winterthur-T√∂ss W√§rmepumpentestberichte,Einzhelheiten zur Pr√ľfung http://www.wpz.ch/ PSEL Projekt- und Studienfonds der Elektrizit√§tswirtschaft Projekte, Berichte http://www.psel.ch/ SVK Schweizerischer Verein f√ľr K√§ltetechnik Aktuelle Informationen zur K√§lte- und W√§rmepumpentechnik http://www.svk.ch/


http://www.waermepumpe.ch/fe/pagelinks.htmlDeutsche B√ľrgermeister im W√§rmepumpentestzentrum T√∂ss

(wpz) Auf Einladung des Elektrizit√§tswerks des Kantons Schaffhausen (EKS) weilten dieser Tage 25 B√ľrgermeister und Angestellte der vom EKS versorgten deutschen Nachbargemeinden im W√§rmepumpentest- und Ausbildungszentrum Winterthur-T√∂ss. Das Interesse der Besuchergruppe galt dem rasanten Anstieg des Einsatzes von W√§rmepumpen im Heizbereich in der Schweiz. Allein 1997 wurden mehr als 5'200 neue Heizungs-W√§rmepumpen und zus√§tzlich mehrere hundert W√§rmepumpen f√ľr die Warmwasserbereitung in Betrieb genommen. Bis zur Jahrhundertwende sollen gem√§ss dem Bundesprogramm "Energie 2000" an die 100'000 W√§rmepumpen in Betrieb sein. Unterst√ľtzt durch die F√∂rderaktionen des Bundes, verschiedener Kantone und einer immer gr√∂sseren Zahl von Elektrizit√§tswerken, hat sich die W√§rmepumpe in den vergangenen f√ľnf Jahren als der neue Heizungsfavorit etabliert. Fast 40 Prozent aller Neubauten werden heute bereits mit W√§rmepumpen ausgestattet. Die Tendenz ist weiter steigend.

Das hohe Interesse f√ľr die W√§rmepumpen liegt vor allem in der Einsicht begr√ľndet, dass die sparsame Verwendung von Energie und eine verbesserte Energienutzung immer mehr zu den Geboten des t√§glichen Lebens werden. Die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) und anderen Luftschadstoffen in die Atmosph√§re muss gebremst werden. Neben der Reduktion der Autoabgase als eine der gr√∂ssten Schadstoffemissionen gilt es auch die Verheizung von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Erneuerbare Umweltenergie muss vermehrt zur Deckung unseres Energiebedarfs herangezogen werden. Die W√§rmepumpe erf√ľllt diese Forderungen in hohem Masse.

Strenge Pr√ľfungen der neuen W√§rmepumpen im Testzentrum Winterthur-T√∂ss (WPZ) dienen dem neutralen Vergleich und der Qualit√§tssicherung. Bisher wurden 175 W√§rmepumpen mit Heizleistungen von 4 bis 62 Kilowatt gepr√ľft. Von den im WPZ Bulletin Nr. 16 im Mai 1998 ver√∂ffentlichten 117 Testresultaten - 24 weitere fr√ľher publizierte W√§rmepumpentypen sind unterdessen nicht mehr lieferbar - entfallen 26 auf Luft/Wasser-W√§rmepumpen, 54 auf Sole/Wasser- und 37 auf Wasser/Wasser-W√§rmepumpen. Die Pr√ľfresultate werden viertelj√§hrlich in deutscher, franz√∂sischer und italienischer Sprache ver√∂ffentlicht. Sie sind auch im Internet abrufbar (http://www.wpz.ch).

¬ęGepr√ľft im Testzentrum T√∂ss¬Ľ ist in der Fachwelt zum Begriff geworden. Die urspr√ľnglich spezifisch f√ľr das WPZ T√∂ss entwickelten Pr√ľfreglemente f√ľr Luft/Wasser-W√§rmepumpen, f√ľr Sole/Wasser- und f√ľr Wasser/Wasser-W√§rmepumpen bilden nun die Grundlage f√ľr das kommende internationale W√§rmepumpen-G√ľtesiegel. Die Einf√ľhrung dieses dem Benutzer und dem Hersteller dienenden Qualit√§tszeichens im November 1998 ist zwischen den F√∂rdergemeinschaften Deutschlands, √Ėsterreichs und der Schweiz vereinbart worden. Den √§usseren Anlass bietet die 3. Nationale W√§rmepumpen-EXPO in der BEA in Bern vom 5.-7. November 1998.

Die deutschen Gäste waren vom Besuch des Testzentrums und den erhaltenen Informationen sichtlich beeindruckt. Neben der verbreiteten Anwendung von Wärmepumpen als Heizungsanlagen und den Betriebserfahrungen galt ihr Interesse auch dem in der Wärmepumpenförderung und im Marketing eingeschlagenen Weg.

Die Wärmepumpe ist aufgrund ihrer erwiesenermassen die Umwelt schonenden Eigenschaften in der Schweiz zur tragenden Säule des Aktionsprogramms "Energie 2000" geworden. Mit dem Trend zum Niedrigenergiehaus und mit dem zunehmenden Ersatz von Heizanlagen in Altbauten durch Wärmepumpen ist in den nächsten Jahren mit einem weiteren starken Anstieg der Wärmepumpeninstallationen zu rechnen.

6. August 1998

N√§here Ausk√ľnfte erteilt: Karl-Heinz Handl, Leiter des Testzentrums T√∂ss, Tel. +41 56 200 33 66, Fax. +41 56 200 37 52


Status und Trend der Wärmepumpennutzung in Deutschland

H.J. Laue IZW e.V. - Informationszentrum Wärmepumpen und Kältetechnik

Vortrag 12. Oktober 1999 DKV ‚Äď Bezirksverein Berlin-Brandenburg



1. Einleitung

Der Bundesminister f√ľr Wirtschaft und Technologie hat auf seiner ersten Pressekonferenz in Berlin am 26. August 1999 zur Einf√ľhrung seines neuen 200 Mio. DM Marktanreizprogramms zugunsten erneuerbarer Energien zur W√§rmepumpe folgendes ausgef√ľhrt:

Auch W√§rmepumpen werden weiter gef√∂rdert. Wir erg√§nzen die F√∂rderung jedoch um eine zus√§tzliche √∂kologische Komponente: Es werden zuk√ľnftig solche Anlagen gef√∂rdert, die mit regenerativ erzeugten Strom betrieben werden.

Dies klingt auf den ersten Blick als ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, ist jedoch im Grunde genommen das Ende der bisherigen W√§rmepumpenf√∂rderung des BMWi, da nur noch Anlagen gef√∂rdert werden, die mit dem im Vergleich zum bisherigen "W√§rmepumpenstrom" der EVUs um den Faktor drei teueren, regenerativ erzeugten Strom betrieben werden m√ľssen. Damit ist die Wirtschaftlichkeit dieser energiesparenden und umweltfreundlichen Technologie, letztlich der eigentliche Sinn des F√∂rderprogramms, wieder in die weite Ferne ger√ľckt.

Damit wird jedoch die seit 1994 eingeleitete Renaissance der W√§rmepumpe in Frage gestellt, die gerade durch das bisherige Programm des Bundesministeriums f√ľr Wirtschaft zur F√∂rderung erneuerbarer Energien, aber auch die F√∂rderprogramme der L√§nder und der Energieversorgungsunternehmen, ihren Anfang nahm.

So wurden gemäß Abb. 1 im Zeitraum 1995 bis 1998 vom BMWi insgesamt 3.675 Anlagen oder 30 % aller in diesem Zeitraum verkauften Wärmepumpen mit einem Gesamtbetrag von ca. 15,7 Millionen DM und einer mittleren Förderquote von 15,2 % gefördert, das entspricht Gesamtinvestitionen von mehr als 100 Millionen DM oder ca. 28.000,- DM pro Anlage [1].

Dabei handelt es sich fast ausschlie√ülich um elektrisch betriebene Kompressionsw√§rmepumpen kleiner und mittlerer Leistung, die gegenw√§rtig beim Heizen von Geb√§uden und bei der Warmwasserversorgung in Deutschland marktbeherrschend sind. Der deutliche Aufw√§rtstrend zeigt sich in Abb. 2 mit einer Steigerung der installierten Heizungsw√§rmepumpen in Deutschland um 820 Anlagen oder 22 % im Jahr 1998 gegen√ľber 1997 [2,3].

Die 1998 in Deutschland insgesamt installierten ca. 4.500 elektrischen Heizungsw√§rmepumpen entsprachen einer Gesamtinvestition von ca. 125 Millionen DM, die der W√§rmepumpenindustrie einen wesentlichen wirtschaftlichen Aufschwung erbracht und die M√∂glichkeiten f√ľr eine kosteng√ľnstigere Serienfertigung er√∂ffnet haben. So sind im "Initiativkreis W√§rmepumpen - IWP e.V." zur Zeit bereits wieder 28 Firmen Mitglied, die heute Heizungsw√§rmepumpen in Deutschland herstellen oder vertreiben.

Damit ist jedoch noch lange nicht der Stand der Anwendung nach den beiden √Ėlkrisen 1973 und 1979 erreicht, mit jeweils mehr als 10.000 installierten Heizungsw√§rmepumpen in den Jahren 1980 und 1981.

Bekanntlich bietet nur das thermodynamische Heizen mit Wärmepumpen die einfach zu verwirklichende Möglichkeit, den sich ständig erneuerbaren Vorrat an innerer Energie der Umgebung und die bei vielen technischen Prozessen entstehende Abwärme niedriger Temperatur nutzbar zu machen. Damit trägt es zu einer Senkung des fossilen Energieverbrauchs bei der Wärmeerzeugung und damit zur Minderung der CO2-Emissionen beim Heizen von Gebäuden und bei der Warmwassererzeugung bei.

Mit dem Anteil des Raum- und Prozesswärmebedarfs von ca. 60 % am gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland, der zu mehr als 85 % von fossilen, weitgehend importierten Brennstoffen abhängt, wird das große Energieeinsparpotential der Wärmepumpen deutlich.



2. Thermodynamisches Heizen mit Wärmepumpen

Bekanntlich entspricht der Kreisproze√ü einer W√§rmepumpe (Abb. 3) thermodynamisch dem eines K√ľhlschrankes, wobei die W√§rmezufuhr im Verdampfer (W√§rmequelle) sowie die W√§rmeabgabe im Verfl√ľssiger (Heizungswasser) in der Regel auf einem h√∂heren Temperaturniveau erfolgen und die W√§rme - nicht die K√§lte - genutzt wird. Dabei wird das Arbeitsmittel, auch K√§ltemittel genannt, eine schon bei niedrigen Temperaturen siedende Fl√ľssigkeit, in einem Kreislauf gef√ľhrt und dabei nacheinander verdampft, verdichtet, verfl√ľssigt und entspannt. Dabei sollte nicht unerw√§hnt bleiben, da√ü dieses hervorragende thermodynamische Verfahren an der K√§lteerzeugung im h√§uslichen Bereich zu nahezu 100 % beteiligt ist, an der Erzeugung von Raumw√§rme dagegen in Deutschland zu weniger als 2 %.

Die in Abb. 4 zusammengefaßten vielfältigen Wärmequellen verdeutlichen das große Potential dieser erneuerbaren Energie, dass heute nur in geringem Umfang technisch ausgenutzt wird [4].

Bei den thermodynamischen Zusammenh√§ngen zeigt sich, da√ü die Effektivit√§t der W√§rmepumpe insbesondere von der Temperaturdifferenz zwischen W√§rmequelle und ‚Äďsenke abh√§ngt. Der W√§rmequelle f√§llt damit eine besondere Bedeutung f√ľr den energie-effizienten und wirtschaftlichen Einsatz der W√§rmepumpe zu. F√ľr die Nutzung von Heizungsw√§rmepumpen stehen vor allem die W√§rmequellen Erdreich, Wasser und Umgebungsluft zur Verf√ľgung.

Die Nutzung des Erdreichs als W√§rmequelle mit Hilfe von horizontalen Flachkollektoren und vertikalen Erdsonden hat in den letzten Jahren st√§ndig an Bedeutung gewonnen. So wurden fast 60 % der 1998 installierten W√§rmepumpen monovalent mit der W√§rmequelle Erdreich ausgestattet. Da bei Neubauten aus Platzgr√ľnden horizontal verlegte W√§rmeerzeuger oft nicht m√∂glich sind, werden heute zunehmend vertikale Erdsonden mit Tiefen von 30 bis 100 m eingesetzt.

Gerade in der letzten Zeit sind jedoch Probleme bei der Genehmigung von Erd-sonden in Regionen mit begrenzten Erfahrungen mit W√§rmepumpen aufgetreten. Die Gr√ľnde sind mangelnde Kenntnisse der zust√§ndigen Beh√∂rden, fehlende einheitliche Richtlinien f√ľr Genehmigungsverfahren aber auch die pers√∂nliche Einstellung des Genehmigungsbeamten. Die neuen VDI-Richtlinien 4640 [5] haben sich zum Ziel gesetzt, vom erreichten Stand der Technik ausgehend eine korrekte Auslegung, geeignete Materialwahl und richtige Ausf√ľhrung des Untergrunds sicherzustellen, sie sind jedoch nur bedingt als Richtlinie f√ľr die Genehmigungsverfahren geeignet.

Grundwasser-W√§rmepumpen sind zwar wegen der nahezu konstanten Wassertemperaturen √ľber das gesamte Jahr aus energetischen Gr√ľnden besonders g√ľnstig. Die Zuverl√§ssigkeit der W√§rmequelle ist jedoch wegen unzureichender Wasserqualit√§t h√§ufig ungen√ľgend. Auch wird die Genehmigung bei den zust√§ndigen Wasserwirtschaftsbeh√∂rden f√ľr die Entnahme und Wiedereinleitung von Grundwasser f√ľr Heizzwecke zunehmend verweigert.

Die Au√üenluft bietet sich als √ľberall verf√ľgbare, leicht nutzbare und preiswerteste W√§rmequelle f√ľr W√§rmepumpen an. Auf Grund der jahreszeitlich unterschiedlichen Au√üentemperaturen wurde ihre Nutzung bisher in der Regel mit einem weiteren W√§rmeerzeuger kombiniert (bivalente oder monoenergetische Systeme).

Bei den gegenw√§rtigen Energiepreisen bieten jedoch bivalente W√§rmepumpensysteme im Vergleich zu konventionellen Heizungsanlagen in den meisten F√§llen keine Kostenvorteile. F√ľr den m√∂glichen zuk√ľnftigen Einsatz wirtschaftlicher monovalenter Luft/Wasser-W√§rmepumpen sind neben der Nutzung von Abluft mit ganzj√§hriger Verf√ľgbarkeit und dem Einsatz intelligenter Regelungen u.a. die Entwicklung von drehzahlgeregelten Verdichtern und mehrstufige Systeme von Bedeutung.

Ohne Frage haben "steckerfertige" Luft/Wasser-W√§rmepumpen langfristig die besten Marktchancen f√ľr einen wirtschaftlichen Einsatz. Nat√ľrlich ist hier noch zus√§tzlicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf erforderlich. Dies gilt vor allem f√ľr die Modernisierung von Heizungsanlagen im Geb√§udebestand, der mit ca. 30 Millionen Wohnungen einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der vorgegebenen CO2-Emissionen in der Zukunft leisten mu√ü.



3. Energieeinsparung und Umweltaspekte

Voraussetzung f√ľr den wirtschaftlichen Betrieb der W√§rmepumpe ist ein niedrigerer Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen, da sich nur so die vergleichsweise hohen Investitionen in einer vertretbaren Zeit durch geringere Betriebskosten amortisieren und gleichzeitig durch die entsprechende Minderung der Treibhausgase, vor allem CO2, eine sp√ľrbare Entlastung f√ľr die Umwelt erreicht wird.

Da f√ľr W√§rmepumpen und konventionelle W√§rmeerzeuger unterschiedliche Endenergietr√§ger eingesetzt werden, m√ľssen f√ľr einen energetischen Vergleich unterschiedliche Faktoren ber√ľcksichtigt werden. Dar√ľber hinaus sollte f√ľr eine vergleichende Betrachtung die gesamte Kette der Energie√ľbertragung von der Prim√§renergiegewinnung bis zur Nutzw√§rme einbezogen werden.

Unter Ber√ľcksichtigung der oben erw√§hnten Rahmenbedingungen wurden in einer Studie des IZW e.V. moderne Heizungssysteme im Hinblick auf den Prim√§renergiebedarf und die Treibhausgasemissionen untersucht [6]. Es wurden dazu Me√üdaten der energetischen Eigenschaften von W√§rmepumpenanlagen gesammelt und ausgewertet. In einer parallel erstellten Studie [7] wurden aktualisierte Basisdaten f√ľr Endenergien der Heizungssysteme bestimmt, die in einem sogenannten IZW-Datensatz zusammengefa√üt wurden. Auf der Basis dieses Datensatzes wurden mit dem Programm GEMIS 3.08 [8] Variantenrechnungen zum Prim√§renergiebedarf und den Treibhausgasemissionen durchgef√ľhrt.

In den Abb. 5 und Abb. 6 sind die Ergebnisse der Berechnungen des Prim√§renergiefaktors und der Treibhausgasemissionen (=CO2-√Ąquivalent) f√ľr verschiedene W√§rmepumpen-Heizsysteme dargestellt. Die Werte gelten f√ľr ein 35¬įC / 30¬įC W√§rmeverteilsystem, Mittelwerte gemessener Jahresarbeitszahlen und Strom der √∂ffentlichen Versorgung. Das Referenzsystem ist eine Gasbrennwert-Heizungsanlage (Gas-BW), das den h√∂chsten technischen Stand konventioneller, mit fossilen Brennstoffen angetriebener Heizungsanlagen darstellt. Alle W√§rmepumpensysteme bieten deutliche Einsparungen an Prim√§renergie und Minderungen der Treibhausgasemissionen gegen√ľber dem Referenzsystem.

Die strengen Rahmenbedingungen des einleitend erw√§hnten F√∂rderprogramms des BMWi, z. B. der Ausschlu√ü der H-FCKW-K√§ltemittel, z. B. R22 und die st√§ndig versch√§rften Mindestjahresarbeitszahlen f√ľr Elektrow√§rmepumpen. haben nicht nur der Entwicklung umweltfreundlicher K√§ltemittel und innovativer Systeme wesentliche Impulse gegeben, sondern vor allem den Beitrag der W√§rmepumpen zur Prim√§renergieeinsparung und Minderung der CO2-Emissionen weiter verbessert (Abb. 7).

Die Aussage des Bundeswirtschaftsministers in der oben zitierten Pressekonferenz

Die zur Verf√ľgung stehenden Mittel werden jetzt gezielt f√ľr neue umweltfreundliche Konzepte der W√§rmepumpennutzung eingesetzt

stimmt zwar insofern, dass Wärmepumpen, die mit regenerativen Strom angetrieben werden, nur sehr geringe, nur aus der Vorkette stammende CO2-Emissionen haben, jedoch wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sind.

F√ľr eine objektive Bewertung der W√§rmepumpe mu√ü nat√ľrlich auch der negative Einflu√ü m√∂glicher Arbeitsmittel-Emissionen bedacht werden. Der K√§ltemittelkreis ist zwar ein geschlossenes System, es ist aber nicht auszuschlie√üen, da√ü im Falle einer Leckage oder auch im Servicefall Arbeitsmittel austritt. Hierbei sind die m√∂gliche Menge und die unterschiedliche klimarelevante (GWP = Global-Warming-Potential) und ozonabbauende (ODP = Ozone-Depleting-Potential) Wirkung der Arbeitsmittel zu betrachten.

Durch verbesserte Servicema√ünahmen, R√ľckgewinnung von Arbeitsmitteln, umweltgerechte Entsorgung von Altanlagen aber vor allem gezielte Ma√ünahmen der Hersteller zur Verbesserung der Dichtigkeit von Anlagen, kann man davon ausgehen, dass der direkte Beitrag der Arbeitsmittel zum Treibhauseffekt praktisch vernachl√§ssigbar ist. Schlie√ülich ist die Minderung des Ozonabbaus in der Stratosph√§re in Deutschland durch die FCKW-Halon-Verbotsverordnung eindeutig geregelt.

Nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse kommen in Heizungsw√§rmepumpen als Ersatz f√ľr R22 Gemische aus chlorfreien H-FKW, Kohlenwasserstoffe, Ammoniak und Kohlendioxid in Frage (Abb. 8).

Weltweit werden heute vor allem die Gemische R407C und R410A eingesetzt. Ammoniak mit den heute √ľblichen Wassergehalten ist aus wirtschaftlichen Gr√ľnden nur in Gro√üw√§rmepumpen einsetzbar und f√ľr den Einsatz von CO2 als K√§ltemittel besteht noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch vielversprechend f√ľr einen zuk√ľnftigen Einsatz in W√§rmepumpen.

Auf Grund des Verbots von R22 ab dem 01.01.2000 in Neuanlagen wurden in Deutschland schon fr√ľhzeitig Kohlenwasserstoffe, vor allem Propan (R290) und Propen (R1270) kommerziell als K√§ltemittel eingesetzt. Einziger Nachteil ist die Brennbarkeit. Die sicherheitstechnischen Anforderungen (UVV-VBG 20; DIN 7003; DIN-EN 378-3) wurden von den Herstellern in entsprechende Sicherheitsma√ünahmen umgesetzt, die ein Sicherheitsrisiko bei sachgem√§√üer Installation und Betriebsweise praktisch ausschlie√üen. Nachdem in der letzten Zeit f√ľhrende Hersteller in den USA aus Haftungsgr√ľnden die Lieferung von Verdichtern mit Kohlenwasserstoffen verweigert haben, mu√ü man langfristig den Einsatz dieser thermodynamisch hervorragenden und umweltvertr√§glichen K√§ltemittel in Frage stellen.



4. Wirtschaftlichkeit

Allgemein verbindliche Angaben √ľber die Wirtschaftlichkeit von W√§rmepumpenanlagen im Vergleich zu konventionellen Heizungssystemen sind nicht m√∂glich, da vor allem die Erschlie√üungskosten der W√§rmequelle von einer Vielzahl von Parametern und den √∂rtlichen Gegebenheiten abh√§ngen aber auch von den Anforderungen der Bauherren und den individuellen Angeboten bestimmt werden.

Die Wirtschaftlichkeit ist zwar das Hauptkriterium bei der Entscheidung f√ľr oder gegen den Einsatz der W√§rmepumpe, in den Entscheidungsprozess sind jedoch gerade in der letzten Zeit die Umweltvertr√§glichkeit der eingesetzten Systeme verst√§rkt eingeflo√üen. In der derzeitigen Markteinf√ľhrungsphase sind deshalb wie bei den meisten erneuerbaren Energien, die F√∂rderma√ünahmen des Bundes, aber auch der L√§nder und der Energieversorgungsunternehmen im Hinblick auf die realistischen M√∂glichkeiten zur Energieeinsparung und Minderung der CO2-Emissionen beim Heizen von Geb√§uden und bei der Warmwassererzeugung besonders wichtig. (Abb. 9).

Wie bereits erw√§hnt, werden beim Einbau einer monovalenten W√§rmepumpe in einem Neubau die Investitionskosten vor allem durch die Erschlie√üungskosten der W√§rmequelle gepr√§gt. Da die Kosten f√ľr eine Kesselanlage, Schornstein und Brennstofflager bzw. Gasanschlu√ü entfallen, sind bei optimaler Auslegung der Gesamtanlage nur geringe Mehrkosten gegen√ľber einer Brennstoffheizung zu erwarten, die jedoch durch geringere verbrauchsgebundene Kosten bei entsprechender Amortisationszeit mehr als kompensiert werden.

Von entscheidender Bedeutung f√ľr die Wirtschaftlichkeit sind deshalb die tariflichen Sonderabkommen der √ľberregionalen und regionalen Energieversorgungs-unternehmen sowie Stadtwerke. So bieten gegenw√§rtig rund 250 EVUs und Stadt-werke Sondertarife f√ľr elektrische W√§rmepumpen mit mittleren Strompreisen zwischen 9 und 12 Pf/kWh an. Wie sich diese Sonderabkommen mit der zunehmenden Liberalisierung des Strommarktes und den damit verbundenen Kostensenkungen entwickeln werden, ist im Augenblick nur schwer abzusch√§tzen.

Die Aussage von Herrn Wirtschaftsminister M√ľller auf der Pressekonferenz:

Im Vergleich zu den anderen erneuerbaren Technologien sind diese Anlagen schon sehr nahe an der Wirtschaftlichkeit, zumal viele Versorger hier besonders g√ľnstige Stromtarife anbieten.

ist auf Grund der Bem√ľhungen der Hersteller und vor allem durch die von der Mehrheit der Stromversorger angebotenen Sondertarife f√ľr elektrische W√§rmepumpen zum Teil richtig. F√ľr den endg√ľltigen wirtschaftlichen Durchbruch sind jedoch noch weitere, zeitlich begrenzte Investititionshilfen erforderlich.

So war mit den geplanten und bisher vom Bund gef√∂rderten, steigenden Marktanteilen der umweltfreundlichen und energie-effizienten W√§rmepumpe durch Serienfertigung von Komponenten und Anlagen, Standardisierung der W√§rmequellenerschlie√üung und Erfahrungen bei der Installation der Anlagen eine Verringerung der Investitionskosten und eine Verbesserung der Konkurrenzf√§higkeit gegen√ľber konventionellen Heizungssystemen voraussehbar.

Eine Förderung, die an regenerativen Strom mit Preisen bis 40 Pf/kWh gebunden ist schliesst den Bezug des billigen "Wärmepumpenstroms" aus und ist somit unwirtschaftlicher als eine frei finanzierte Wärmepumpe.

Es ist zu hoffen, dass mit dem hohen Standard der Wärmepumpenindustrie, der Forschung und Entwicklung und dem zunehmenden Umweltbewußtsein der Bevölkerung auch ohne Förderung des Bundes die Wärmepumpe in der Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Einsparung importierter fossiler Energie und zur Minderung der Treibhausgasemissionen leisten kann.

Literatur

[1] Fraunhofer-Institut f√ľr Systemtechnik und Innovationsforschung: Evaluierung der F√∂rderung von Ma√ünahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien durch das Bundesministerium f√ľr Wirtschaft (1994 ‚Äď 1998); Studie f√ľr das Bundesministerium f√ľr Wirtschaft, Endbericht, Karlsruhe, Januar 1999

[2] VDEW: Ergebnisse der Erhebung √ľber elektrische W√§rmepumpen zur Raumheizung 1998, 10. August 1999

[3] Initiativkreis W√§rmePumpe (IWP) e.V., M√ľnchen

[4] Bundesministerium f√ľr Wirtschaft (BMWi): Erneuerbare Energien verst√§rkt nutzen. E. Umweltw√§rme ‚Äď Die W√§rmepumpe pumpt viel Energie, BMWi, 2. Auflage, Oktober 1994, S.88-99

[5] VDI-Richtlinien: Thermische Nutzung des Untergrundes, Erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen. VDI 4640 (Entwurf) Februar 1998

[6] Heidelck, R; Laue, H.J.: Untersuchung von Praxisdaten zum Prim√§renergie-bedarf und den Treibhausgasemissionen von modernen W√§rmepumpen. Fachinformationszentrum Karlsruhe ‚Äď IZW, April 1999, IZW-Bericht 2/99

[7] Heidelck, R; Laue, H.J.: Aktualisierung der Basisdaten f√ľr den Prim√§renergiebedarf und die Treibhausgasemissionen im Geb√§udesektor zur ganzheitlichen Bewertung verschiedener Heizungssysteme. Fachinformationszentrum Karlsruhe ‚Äď IZW, April 1999, IZW-Bericht 1/99

[8] √Ėko-Institut, Gesamthochschule Kassel: GEMIS ‚Äď Gesamt-Emissions-Modell integrierter Systeme, Version 3.08. Hessisches Ministerium f√ľr Umwelt, Energie, Jugend und Familie, 1998


Wärmepumpe

Dr. Burkhard Sanner

Generell kann eine W√§rmepumpe als ein Aggregat bezeichnet werden, das W√§rme auf einem niedrigen Temperaturniveau aufnimmt und unter Hinzunahme von Antriebsenergie (mechanische Energie oder h√∂here Temperaturen) W√§rme auf einem h√∂heren, nutzbaren Temperaturniveau abgibt. Damit eignet sich eine W√§rmepumpe grunds√§tzlich f√ľr die Nutzung oberfl√§chennaher Geothermie zu Heizzwecken; W√§rme wird aus der Erde bei Temperaturen von etwa -5 ¬įC bis +10¬įC gewonnen und mit ca. 35-55 ¬įC an die Heizung abgegeben. Je niedriger dabei der Temperaturhub ist (z.B. 0 ¬įC auf 35 ¬įC), desto weniger Antriebsenergie wird ben√∂tigt, und desto besser ist die Energieeffizienz.

Eine Analogie zur W√§rmepumpe findet sich in jedem Haushalt: Ein K√ľhlschrank f√∂rdert W√§rme von niedrigem Niveau (Innenraum) auf ein h√∂heres Niveau, auf dem sie an die Umgebungsluft abgegeben werden kann (Verfl√ľssiger, meist auf der K√ľhlschrankr√ľckseite; dieser wird im Betrieb warm). Ziel ist hierbei nat√ľrlich nicht die Heizung der Luft an der K√ľhlschrankr√ľckseite, sondern die K√ľhlung des Innenraumes. Auch W√§rmepumpen k√∂nnen so gebaut werden, da√ü sie f√ľr beide Zwecke eingesetzt werden k√∂nnen, n√§mlich die Heizung im Winter und die Raumk√ľhlung im Sommer. Derartige W√§rmepumpen werden in gro√üen St√ľckzahlen in Japan und Nordamerika gebaut. Nachfolgend einige n√§here Erl√§uterungen zur W√§rmepumpe.



" 'Dampf kann mechanische Arbeit erzeugen!' Von diesem allgemein als richtig anerkannten Erfahrungssatze machte bis nun die Industrie unz√§hlige n√ľtzliche Anwendungen, und sie verdankt demselben die gr√∂√üten Fortschritte der Neuzeit. Aber auch an der Richtigkeit des obigen umgekehrt ausgeprochenen Erfahrungssatzes: 'Mechanische Arbeit kann Dampf erzeugen', d√ľrfte wohl kaum ein Physiker zweifeln, da ihn vielfache Analogien darauf f√ľhren m√ľssen. Allein meines Wissens hat es bisher noch Niemand versucht, diesen Satz in seiner umgekehrten Form im Gro√üen und zum Vortheile der Industrie anzuwenden und auszuf√ľhren." So schreibt RITTINGER im Jahr 1855 in der Vorrede zu seiner Abhandlung √ľber ein neues Abdampfverfahren * . Er sah einen Einsatz in der √∂sterreichischen Salinenindustrie vor, wo der Brennstoffeinsatz zur Eindampfung der Sole reduziert werden sollte. Seine "Dampfpumpe", mit der die Temperatur des Br√ľdendampfes durch mechanische Kompression erh√∂ht und dieser damit wieder zum Erhitzen der Sole genutzt werden sollte, kann als erster Vorl√§ufer der W√§rmepumpe angesehen werden. Das Jahr 1857, in dem in der Saline Ebensee s√ľdlich des Traunsees in √Ėsterreich erstmals eine solche Anlage in Betrieb ging, wird daher zum Geburtsjahr der W√§rmepumpe.

Zwar handelt es sich bei Rittingers System um einen offenen Kreislauf, da ja st√§ndig neuer Dampf aus der Sole entsteht und der komprimierte, hei√üe Dampf nach Abgabe von W√§rme an die Sole in die Atmosph√§re entlassen wird, doch ist eine praktische Nutzung mechanischer Energie zur W√§rmeerzeugung gegeben. Nach dem Anheizen, das bis zur Dampfentwicklung konventionell durch Verbrennung erfolgen mu√ü, kann der Abdampfproze√ü durch mechanische Energie aufrecht erhalten werden. Rittinger hat zum Antrieb an Wasserkraft gedacht, und dabei 1855 eine j√§hrliche Einsparung von 32.000 Kubik-Klaftern (ca. 293.000 m3) Holz bei Anwendung in allen √∂sterreichischen Salinen errechnet. Nach ersten Erfolgen geriet das System in Vergessenheit, heute jedoch arbeitet die Saline Ebensee wieder mit Br√ľdendampfkompression (durch elektrisch angetriebene Turbokompressoren).

Das Schema einer Kompressions-W√§rmepumpe zeigt Abb. 1. In der Praxis sieht der Arbeitsmittelkreislauf folgenderma√üen aus: Durch W√§rmezufuhr auf niedrigem Temperaturniveau wird ein Medium mit tiefem Siedepunkt ("K√§ltemittel", heute meist ozonunsch√§dliche FKWs wie R407c oder nat√ľrliche Stoffe wie R290/Propan) verdampft, die gasf√∂rmige Phase dann in einem Kompressor verdichtet (in der Praxis bis >20 bar) und dadurch erhitzt. Unter hohem Druck stehend, gibt das Arbeitsmittel seine W√§rme zur Nutzung ab (Heizungswasser, Luftstrom) und kondensiert dabei. Durch ein Drosselorgan (Kapillarrohr, Expansionsventil) tritt das Arbeitmittel wieder in den Teilkreislauf mit geringem Druck ein und wird wiederum dem Verdampfer zugef√ľhrt.





Abb. 1: Schema einer Kompressions-Wärmepumpe

F√ľr den Antrieb von W√§rmepumpenkompressoren werden √ľberwiegend Elektromotore eingesetzt. Bei gr√∂√üeren Einheiten (>100 kW Heizleistung) stehen auch W√§rmepumpen zur Verf√ľgung, deren Kompressor durch einen Gas- oder Dieselmotor angetrieben wird; im kleinen Leistungsbereich gibt es entsprechende Aggregate als Luft-Luft-W√§rmepumpen in Japan und den USA, in Europa hat die Entwicklung noch nicht zu Serienprodukten gef√ľhrt.

Bei verbrennungsmotorisch angetriebenen Kompressionsw√§rmepumpen lassen sich auch die Abw√§rme der Motork√ľhlung und ggf. der Abgase als Heizenergie nutzen. Anlagen, wo ein Aggregat zur Kraft-W√§rme-Kopplung den Strom f√ľr eine elektrisch angetriebene W√§rmepumpe liefert (Beispiele existieren u.a. in der Schweiz), k√∂nnte man als verbrennungsmotorisch angetriebene W√§rmepumpe mit elektrischer Kraft√ľbertragung bezeichnen.

Durch Absorption eines Gases in einem L√∂sungsmittel (z.B. Wasser), Umpumpen und anschlie√üendes Austreiben des Gases durch Erw√§rmung von au√üen (mit etwa 85 - 200 ¬įC) kann eine prim√§renergie-betriebene W√§rmepumpe realisiert werden. Um die Analogie zur Kompressionsw√§rmepumpe herzustellen, kann man das System aus Absorber, Austreiber, Umw√§lzpumpe und Expansionsventil in einer derartigen W√§rmepumpe als "Thermischen Verdichter" bezeichnen. Solche Absorptions-W√§rmepumpen eignen sich wegen des bei kleineren Einheiten durchweg eingesetzten H2O/NH3- oder H2O/LiBr-Gemisches eher f√ľr W√§rmequellentemperaturen √ľber 0 ¬įC, z.B. als Grundwasserw√§rmepumpen.

Nachfolgende Tabelle f√ľhrt die wichtigsten Kennziffern zur Beurteilung einer W√§rmepumpe bzw. einer W√§rmepumpenanlage auf:

Name Berechnung / Bedeutung Aussage Leistungszahl e Das momentane Verh√§ltnis von abgegebener W√§rmeleistung zu aufgenommener elektrischer Antriebsleistung, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gem√§√ü VDI 2067, f√ľr einen bestimmten Arbeitspunkt (Temperaturverh√§ltnis) Effizienz einer Elektro-W√§rmepumpe Jahresarbeitszahl b a Das Verh√§ltnis aus j√§hrlich gelieferter W√§rme zu j√§hrlich aufgenommener elektrischer Antriebsenergie, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gem√§√ü VDI 2067 Effizienz einer W√§rmepumpenanlage mit Elektro-W√§rmepumpe Heizzahl z Das momentane Verh√§ltnis von abgegebener W√§rmeleistung zu aufgenommener Brennstoffleistung, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gem√§√ü VDI 2067, f√ľr einen bestimmten Arbeitspunkt (Temperaturverh√§ltnis) Effizienz einer prim√§renergetisch betriebenen W√§rmepumpe (1) Jahresheizzahl z a Das Verh√§ltnis aus j√§hrlich gelieferter W√§rme zu j√§hrlich aufgenommener Brennstoffenergie, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gem√§√ü VDI 2067 Effizienz einer W√§rmepumpenanlage mit prim√§renergetisch betriebenen W√§rmepumpe (1)

(1) Verbrennungsmotorisch angetriebene Kompressionswärmepumpe oder mit Primärenergie betriebene Absorptionswärmepumpe

Die idealen Bedingungen, und damit auch den Vergleichswert f√ľr die h√∂chste erreichbare Leistungszahl beschreibt der Carnot-Kreisproze√ü (Abb. 2). Dabei durchl√§uft das Arbeitsmittel folgende Prozesse:

Strecke 1-2 Isotherme Verdampfung Wärmeaufnahme Strecke 2-3 Isentrope Kompression Antriebsaufwand Strecke 3-4 Isotherme Kondensation Wärmeabgabe Strecke 4-1 Isentrope Expansion



Abb. 2: T,s-Diagramme des Carnot'schen Kreisprozesses (links) und eines wirklichen Wärmepumpenprozesses (idealisiert, rechts)

Beim realen W√§rmepumpenproze√ü l√§uft vor allem die Expansion nicht isentrop, und die Verdichtung mu√ü bis zu einer Temperatur gehen, die deutlich √ľber derjenigen der isothermen Kondensation liegt (Abb. 1). Je gr√∂√üer der isotherme Anteil der Strecke 3-4 wird, desto n√§her kommt man dem Carnot-Proze√ü. Die Leistungszahl einer W√§rmepumpe, verglichen mit dem idealen Carnot-Proze√ü, beschreibt den Carnot'schen G√ľtegrad. Dabei kann z.B. die f√ľr eine theoretische W√§rmepumpe nach dem Carnot-Proze√ü erforderliche Antriebsleistung mit der Antriebsleistung einer realen W√§rmepumpe gleicher W√§rmeabgabeleistung verglichen werden und der Carnot'sche G√ľtegrad h wc errechnet sich zu:

mit: Pc Antriebsenergie der Carnot-Wärmepumpe

P Antriebsenergie der realen Wärmepumpe

In einer realen W√§rmepumpe gibt es noch weitere Unterschiede gegen√ľber dem idealen Carnot-Proze√ü. So wird grunds√§tzlich mit einer gewissen √úberhitzung gearbeitet, d.h., die in den Verdampfer eingespritzte Menge fl√ľssigen K√§ltemittels wird so gesteuert, da√ü ihr insgesamt mehr W√§rme zugef√ľhrt wird als f√ľr die reine Zustands√§nderung erforderlich w√§re, und damit die Temperatur des Dampfes angehoben (der Proze√ü ist nicht mehr rein isotherm). Dadurch wird eine vollst√§ndige Verdampfung sichergestellt, um den Kompressor vor dem Ansaugen von Fl√ľssigkeit zu sch√ľtzen. Auch versucht man, im Kondensator eine gewisse Unterk√ľhlung durch das kalte R√ľcklaufwasser herzustellen, womit sich die Leistungszahl etwas verbessern l√§√üt. Schlie√ülich gibt es noch Verluste im Verdichter, wo z.B. der beim Hubkolbenverdichter f√ľr den Schutz der Ventile erforderliche Totraum den Verdichterwirkungsgrad beeintr√§chtigt.

Die Wärmepumpen-Entwicklungen der letzten Jahre, mit neuen Kältemitteln, Plattenwärmetauschern und fortschrittlichen Kompressorbauarten, hat eine erhebliche Steigerung der Leistungszahlen bei gleichen Betriebsbedingungen erbracht. Dazu kommt die Optimierung der Anlagentechnik und der Erdreichankopplung, sowie die Qualitätssicherung z.B. durch die Richtlinie VDI 4640. So können heute erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen nicht nur Primärenergie einsparen, sondern selbst beim deutschen Strommix mit hohem Kohleanteil in der Erzeugung können Elektrowärmepumpen zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen. Auszug aus: http://www.geothermie.de/oberflaechennahe/waermepumpe/waermepumpe.htm
07 Dec 2004
21:44:06
M√ľller
Erdwärme Gutachten Förderung Link Erdwärmebohrungen Baugrunduntersuchungen Dienstleistungen Bohrungen Geothermie

Guten Abend, Im Anhang Links zu Ihrem Thema, viel Erfolg¨ Gruss K. Wasser

http://www.dwd-verlag.de/wirtschaftsfoerderung/wf_db_lp.htm

http://www.fischer-bohr.de/sitemap.htm


http://www.gbt.ch/_forum/000001f6.htm

http://www.gbt.ch/_forum/0000011c.htm


Teures Gutachten - billiges Gutachten Da das Gutachten selbst nach der HOAI abgerechnet werden sollte, d√ľrfte es hier√ľber eigentlich gar keine Preisdiskussion geben.

Es gibt Unternehmen, die haben unschlagbar g√ľnstige Preise. Wenn wir f√ľr ein Baugrundgutachten 5.000 DM veranschlagen, so bieten manche Kollegen das Gutachten f√ľr 2.500 DM an.

√úberlegt man sich nun, wie ein solcher Preis zustande gekommen sein kann, dann stellt sich die Frage, wie diese Kollegen gebohrt haben. Meistens ist dann zu erfahren, da√ü das Gutachten auf "Kleinbohrungen" (fr√ľher Sondierbohrungen) beruht. Wie schon der Name sagte: ein Sondieren ist m√∂glich, ein gen√ľgend gro√üer Aufschlu√ü wird dadurch nicht geschaffen. Meistens erreicht man in bindigen B√∂den die m√∂gliche Endteufe bei 5 bis 7 m. Durch den geringen Bohrkerndurchmesser ist eine brauchbare Probengewinnung nicht m√∂glich. Ebensowenig kann eine sichere Gesteinsansprache erfolgen. Kollegen, die sich damit auszeichnen, da√ü ihre langj√§hrige Erfahrung ein solches Vorgehen einem wesentlich aufwendigeren gleichstellt, t√§uschen Nichtfachleute damit, ein Fachmann jedoch erkennt die Absicht sofort. Eine Kleinbohrung ist eben nur zur Erg√§nzung einer Bohrung zu gebrauchen.

Wir bieten f√ľr Baugrunduntersuchungen normalerweise (sofern die Gel√§ndeverh√§ltnisse dies zulassen) maschinengetriebene, verrohrte Kernbohrungen nach DIN 4021 mit Kerndurchmesser von 120/140mm an. Bei Bedarf l√§√üt sich der Bohrdurchmesser ohne weiteres noch steigern. Die Bohrarbeiten werden von Personal mit Pr√ľfung nach DIN 4021 von einer Fachfirma, die unser Vetrauen besitzt, ausgef√ľhrt. Dieser Aufwand ergibt einen h√∂heren Preis als Kleinbohrungen. Damit erreichen wir aber eine wesentlich h√∂here Qualit√§t bei der Gesteinsansprache, somit erh√§lt auch das Gutachten eine um vieles h√∂here Qualit√§t. Sollten Proben notwendig sein, so k√∂nnen wir diese in der notwendigen Menge beschaffen.

Ein weiterer Punkt, der Kleinbohrungen zur Baugrunderkundung ausschließt ist, daß ein Wassermeßpegel in einer Kleinbohrung nicht ausgebaut werden kann. Ist ein Pegel notwendig, dann muß noch einmal gebohrt werden. Dies bedeudet einen wesentlich höheren finanziellen und zumeist auch zeitlichen Aufwand.

Letzendlich muß der Auftraggeber selbst entscheiden, ob er nun eine billige oder eine hochwertige Arbeit haben will.

http://www.geopraktiker.com/

http://www.tge.at/home.html

http://www.fen.baynet.de/behringer-dittmann/BDbrunnenbau.html

Die Anfrage bezieht sich sowohl auf die ‚ÄěGeothermie‚Äú als auch auf die ‚Äěerdgekoppelten W√§rmepumpenanlagen‚Äú. Dazu wird wie folgt Stellung genommen:


1. Der Freistaat Bayern fördert Geothermieprojekte und Wärmepumpenanlagen im Rahmen folgender Programme:

- ‚ÄěBayerisches Programm Rationellere Energiegewinnung und -verwendung‚Äú (seit dem Jahr 1978 bis zu 50 % Zuschu√ü f√ľr Entwicklung und Demonstration innovativer Energietechnologien), - ‚ÄěBayerisches Programm zur verst√§rkten Nutzung erneuerbarer Energien‚Äú (seit 1992 Breitenf√∂rderung auch von W√§rmepumpenanlagen, 400,- DM Zuschu√ü je kW Heizleistung, max. 30 % der Kosten bzw. max. 25.000 DM Zuschu√ü je Anlage), - ‚ÄěRisikobeteiligung des Freistaats Bayern bei Erdw√§rmebohrungen‚Äú (seit dem Jahr 1996 M√∂glichkeit der staatlichen Risikoabdeckung bis zu 75 % der Bohr-kosten von teil- oder nichtf√ľndigen Bohrungen, h√∂chstens 4 Mio DM je Bohrung bzw. 8 Mio DM je Dublette).

2. Die Information √ľber Energieeinsparung, rationelle Energieverwendung und erneuerbare Energien (einschlie√ülich deren F√∂rderung) ist seit mehr als zwei Jahr-zehnten ein Schwerpunkt der Energie- und Umweltpolitik der Bayerischen Staatsregierung. Die Informationsaktivit√§ten sind umfassend und vielf√§ltig. Das Angebot reicht von zahlreichen Informationsschriften √ľber Pressemitteilungen und Veranstaltungen bis hin zum Internet-Auftritt. Zur weiteren Verbesserung des Angebots und f√ľr mehr Transparenz hat die Staatsregierung 1997 das Bayerische Energie-Forum, eine zentrale Informations- und Servicestelle, ins Leben gerufen. Informationen √ľber das Internet sind unter folgenden URL zu finden:

- http://www.bayerisches-energie-forum.de - http://www.stmwvt.bayern.de

Das Internet-Angebot befindet sich noch im Aufbau.

Zu n√§heren Einzelheiten bzw. Beispielen zu den vorstehenden Ausf√ľhrungen d√ľrfen wir auf die Anlagen verweisen. Die Brosch√ľre ‚ÄěErneuerbare Energien in Bayern‚Äú des Bayerischen Staatsministeriums f√ľr Wirtschaft, Verkehr und Technologie mit ausf√ľhrlichen Informationen auch zu Geothermie, W√§rmepumpen und staatlicher F√∂rderung wird derzeit aktualisiert und in den n√§chsten Wochen neu aufgelegt.



Bayerisches Staatsministerium M√ľnchen, Mai 1996 f√ľr Wirtschaft, Verkehr und Technologie - Innovationsberatungsstelle S√ľdbayern -


Merkblatt zur F√∂rderma√ünahme ‚ÄěRisikoabdeckung bei Erdw√§rmebohrungen‚Äú


Durch die teilweise √úbernahme des F√ľndigkeitsrisikos bei Erdw√§rmebohrungen in Bayern durch den Freistaat Bayern wird eine verst√§rkte Nutzung des bisher weitgehend ungenutzten Energiepotentials der Erdw√§rme angestrebt Die wirtschaftlichen Risiken des Betriebs werden nicht abgedeckt.

Antragsberechtigt sind die Gemeinden, Landkreise, Bezirke und sonstigen kommunalen Körperschaften in Bayern sowie gewerbliche Unternehmen.

F√ľr nichtf√ľndige Erdw√§rmebohrungen werden Zusch√ľsse bis zu 75% der f√∂rderf√§higen Bohrkosten (bzw. bis zu 76% der Bemessungsgrundlage bei weiteren Zusch√ľssen Dritter, s. Anhang), h√∂chstens jedoch 4 Mb DM je Bohrung gew√§hrt. Bei Teilf√ľndigkeit bemi√üt sich der F√∂rdersatz nach den Bestimmungen des Anhangs. Die F√∂rderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verf√ľgbaren Haus-haltsmittel, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen erf√ľllt sind:

‚ÄĘ Die Bohrungen m√ľssen in erster Linie auf die energetische Nutzung von Erdw√§rme zur Raumheizung und Warmwasserbereitung √ľber Nah- oder Fernw√§rmeversorgung gerichtet sein. Bei Vorhaben mit einer Mehrfachnutzung des warmen Tiefenwassers mu√ü der weitere Verwendungszweck, z.B. f√ľr ein Thermalbad, deutlich untergeordnet sein.

‚ÄĘ Das Bauvorhaben mu√ü Teil eines energie- und betriebswirtschaftlich schl√ľssigen Gesamtkonzepts f√ľr eine Nutzung auf Dauer sein.

‚ÄĘ Die Finanzierung des Gesamtvorhabens mu√ü sichergestellt sein.

‚ÄĘ Die hydrogeologischen Voraussetzungen m√ľssen so sein, da√ü die dem Gesamtkonzept zugrunde liegende W√§rmeleistung (Sch√ľttung und Temperatur des Thermalwassers) erreicht werden kann.

‚ÄĘ Die bergrechtliche Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdw√§rme mu√ü vorliegen.

‚ÄĘ Die Pumpversuche nach Fertigstellung der Bohrung m√ľssen eindeutig ergeben, da√ü das erwartete Potential an Erdw√§rme (Definition s. Anhang) nicht oder nur teilweise erschlossen werden kann. Erreicht die f√ľr einen Dublettenbetrieb erforderliche Versenkbohrung nicht die erforderliche Kapazit√§t, kann die Risikoabdeckung entsprechend den Ergebnissen dieser Bohrung auch f√ľr die vorangegangene F√∂rderbohrung ganz oder teilweise in Anspruch genommen werden. - Ein Erfolg ist dann anzunehmen, wenn der Pumpversuch positiv beendet ist.

‚ÄĘ Die Bohrungen und Pumpversuche m√ľssen entsprechend den anerkannten Regeln der Technik durchgef√ľhrt werden.

‚ÄĘ Die staatliche Risiko√ľbemahme f√ľr eine Bohrung wird auf einen Zeitraum von max. 3 bis 4 Jahren beschr√§nkt.

In die Risikoabdeckung eingeschlossen sind das Niederbringen, das Testen und die etwaige Verf√ľllung von Erdw√§rmebohrungen, insbesondere

‚ÄĘ Herrichtung des Bohrplatzes, ‚ÄĘ An- und Abtransport des Bohrger√§ts, Auf- und Abbau des Bohrger√§ts, ‚ÄĘ Abteufen der Bohrung, ‚ÄĘ Verrohrung der Bohrung einschl. Zementation, ‚ÄĘ geophysikalische Bohrlochvermessungen, Einbau F√∂rderrohrstrang und Tiefpumpe, ‚ÄĘ Kurz- und Dauerpumpversuche, ‚ÄĘ ggf. Stimulationsversuche bzw. Bohrlochablenkung, ‚ÄĘ Planung und Bauleitung, geologische Betreuung, etwaige Verf√ľllung, ‚ÄĘ Wiederherrichtung des Bohrplatzes.

Bei erfolgreicher Bohrung hat der Projektträger an den Freistaat Bayern ein Entgelt i.H.v. 5% der staatlichen Risikoabdeckung zu zahlen. Dieses Entgelt wird nicht vor Beginn der energetischen Nutzung fällig.

Der Antrag auf Risikoabdeckung ist formlos einzureichen beim

Bayerischen Staatsministerium f√ľr Wirtschaft, Verkehr und Technologie - Innovationsberatungsstelle S√ľdbayern- - Prinzregentenstr. 28 80538 M√ľnchen (Tel.089 121 62-2431)

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizuf√ľgen:

‚ÄĘ technisch-wirtschaftliche Studie zum Gesamtvorhaben, ‚ÄĘ Kosten-, Zeit- und Finanzierungsplan, ‚ÄĘ hydrogeologisches Gutachten mit Angaben zu der zu erwartenden Thermalwassersch√ľttung und -temperatur, ‚ÄĘ bergrechtliche Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdw√§rme, ‚ÄĘ Bohrlochsbild, Verrohrungs- und Ausbauplan f√ľr Entnahme- und Versenkbohrung.

Im Zuge der Antragspr√ľfung kl√§rt die Antrags- und Bewilligungsbeh√∂rde (StMWVT, IBS) unter Einschaltung des Bayer. Geologischen Landsamts und des Bayer. Landesamts f√ľr Wasserwirtschaft, ob die hydrogeologischon und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen f√ľr die geplante Thermalwassernutzung gegeben sind.


Anhang

Zum Merkblatt zur F√∂rderma√ünahme ‚ÄěRisikoabdeckung bei Erdw√§rmebohrungen‚Äú


F√ľr das aus einer Bohrung gewinnbare Erdw√§rmepotential gilt

Peff = 4,18 x Q x (tE - tR) kW (thermisch)

dabei bedeuten: Q = Sch√ľttung in Ltr 1 sec (F√∂rdermenge) tE = Entnahmetemperatur (Bohrkopf) tR = Reinjektionstemperatur ( Bohrkopf)

Vom Antragsteller sind die Grenzwerte f√ľr Nichtf√ľndigkeit (Pn) und F√ľndigkeit (Pf) eindeutig anzugeben. Liegt das tats√§chliche Ergebnis zwischen Pn und Pf , ist die Bohrung als teilf√ľndig einzustufen; in diesem Fall betr√§gt die H√∂he der

Risikoabdeckung = 0,75 x q x BGL DM / Euro

Dabei bedeuten:

Pf√ľndig - Peffektiv = Pf - Peff q = ________________ ________ Pf√ľndig ‚Äď Pnicht f√ľndig Pf ‚Äď Pn

BGL = Bemessungsgrundlage. = f√∂rderf√§hige Kosten abzgl. Zusch√ľsse Dritter (EU, Bund)

Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht diese Berechnungsmethode und zeigt den Anteil der Risikoabdeckung durch den Freistaat Bayern in Abhängigkeit vom Erfolg der Bohrung:

Auszug aus: http://www.geotermie.de/foerder/merkblatt_bayern.htm

07 Dec 2004
21:51:59
K. Wasser
Erdwärme Grundlagen Technik Firmen Köln Potenzial Kosten Literatur Link Praxis Hersteller

Hallo, Links und Text zu Ihrem Thema: Erdwärme Grundlagen Technik Firmen Köln Potenzial Kosten Literatur Link Praxis Hersteller, etc. Viel Erfolg Gruss I. Eicher


Guido M√ľller: Kosten, Potentiale und Grenzen der Geothermienutzung in Deutschland und Europa

(Hausarbeit zur Vorlesung "Energie- und Bessourcenwirtschaft" im SS1999 bei Prof. Dr. Olav Hohmeyer) Gliederung

1. Einleitung

2. Grundlagen der geothermischen Energiequellen

3. Potentiale und Nutzungsmöglichkeiten einzelner geothermischer Systeme

3.1 Potentialbegriffe

3.2 Oberflächennahe Erdwärmenutzung 3.2.1 Potentiale 3.2.2 Technik 3.2.3 Umwelteffekte 3.2.4 Kosten

3.3 Hydrothermale Erdwärmenutzung 3.3.1 Potentiale 3.3.2 Technik 3.3.3 Umwelteffekte 3.3.4 Kosten

3.4 Nutzung heißer trockener Gesteinsschichten 3.4.1 Potentiale 3.4.2 Technik 3.4.3 Umwelteffekte 3.4.4 Kosten

4. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis


1. Einleitung

Durch die zunehmende Industrialisierung und die damit verbundene verst√§rkte Nutzung fossiler Energietr√§ger wird unsere Umwelt immer st√§rker belastet. Die negativen Auswirkungen auf die Natur und die Sensibilisierung der Industriegesellschaften bez√ľglich m√∂glicher Klimagefahren und nicht absehbarer energiebedingter Umwelteffekte erfordern eine immer st√§rker werdende Auseinandersetzung mit den M√∂glichkeiten der Nutzung regenerativer Energiequellen . Eine solche regenerative Energiequelle stellt die geothermische Energie dar. Im Rahmen dieses Referates werden zun√§chst die Grundlagen der Nutzung von Erdw√§rme dargestellt und ein √úberblick √ľber die heute √ľblichen Systeme der Geothermienutzung gegeben. Hauptschwerpunkt der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung der theoretischen, technischen und wirtschaftlichen Potentiale der Geothermienutzung. Da die Potentiale der Geothermie, st√§rker als andere regenerative Energiequellen von den entsprechenden Lagerst√§tten abh√§ngig sind, m√ľssen sie auch einzeln dargestellt werden. Die in diesem Referat dargestellten Lagerst√§tten stellen die heute am h√§ufigsten genutzten dar. Zu ihnen z√§hlt, vor allem, neben der oberfl√§chennahen Erdw√§rmenutzung und der Nutzung des hei√üen Gesteins, die hydrothermale Erdw√§rme. Wegen ihrer gro√üen praktischen Relevanz nimmt sie in der Arbeit eine dominierende Stellung ein. Zu den Lagerst√§tten werden jeweils die Potentiale, die Technik der W√§rmegewinnungssysteme, die aus der Nutzung der Erdw√§rme m√∂glicherweise entstehenden Umweltbelastungen und die Kosten der Anlagen beschrieben. Die Kosten werden jeweils unter den Gesichtspunkten der Investitions- und der laufenden Betriebskosten, sowie der W√§rmegestehungskosten betrachtet. Abschlie√üend wird noch einmal eine Zusammenfassung der in der geothermischen Nutzung angewendeten Systeme gegeben und m√∂gliche Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.

2. Grundlagen der geothermischen Energiequellen

Definitionsgem√§√ü versteht man unter geothermischer Energie die in Form von W√§rme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfl√§che. Die Temperaturzunahme innerhalb der √§u√üeren Erdkruste betr√§gt im Mittel ca. 30 K/km. Dies wird als geothermischer Temperaturgradient bezeichnet. Wie die Abbildung 1 verdeutlicht, ist der Temperaturgradient nicht √ľberall auf der Welt gleich. In alten Kontinentalgebieten (z.B. S√ľdafrika) stellt man kleinere Temperaturgradienten fest, als etwa in jungen tektonisch aktiven Krustengebieten (z.B. Larderello in Italien). Mit Hilfe des Temperaturgradienten in der Erdkruste und dem Erdmantel und der Schmelztemperatur f√ľr Eisen und Nickel im Erdkern, kann das Temperaturprofil im Erdinneren abgesch√§tzt werden. So herrschen demnach im obersten Erdmantel ca. 1000¬įC, im Erdinneren k√∂nnen sogar Temperaturen von 3000¬įC bis 5000¬įC angenommen werden . Dieser W√§rmeinhalt setzt sich zum einen aus der Gravitations-energie bei Entstehung der Erde und zum anderen - √ľberwiegenden - Teil aus der Energiefreisetzung beim Zerfall radioaktiver Isotrope zusammen. Die W√§rmebilanz der Erdoberfl√§che ist zudem auch noch von der Sonnenstrahlung gepr√§gt. Das Verh√§ltnis zwischen dem Anteil des Erdw√§rmestroms und dem Anteil der Sonnenenergie in den oberen Schichten der Erdkruste zeigt die Abbildung 2. Aufgrund der unterschiedlichen Tiefe der Lagerst√§tten und des damit verbundenen unterschiedlichen W√§rmeangebots, werden die Lagerst√§tten folgenderma√üen unterteilt: ? Oberfl√§chennahe Erdw√§rmenutzung (10 - 20 m), ? Hydrothermale Erdw√§rmenutzung (1000 - 3000 m), ? Hei√üe, trockene Gesteinsschichten (> 3000 m). In der Literatur ist diese Einteilung der Lagerst√§tten vorherrschend. Gelegentlich werden aber auch weitere Unterteilungen der einzelnen Lagerst√§ttentypen vorgenommen die in dieser Arbeit jedoch nicht weiter behandelt werden. Im folgenden soll kurz auf die Lagerst√§tten und die dazugeh√∂rigen Energiesysteme mit den entsprechenden Ressourcen eingegangen werden.

3. Potentiale und Nutzungsmöglichkeiten einzelner geothermischer Systeme

In diesem Kapitel werden anhand der unterschiedlichen Lagerst√§ttentypen verschiedene geothermische Systeme vorgestellt. Die Potentiale der Geothermienutzung k√∂nnen nicht losgel√∂st von den einzelnen Lagerst√§tten betrachtet werden. Somit wird zu jedem geothermischen System eine getrennte Betrachtung der Potentiale notwendig. Die Kosten der geothermischen Systeme werden im Kapitel 4 noch einmal gesondert gegen√ľbergestellt.

3.1 Potentialbegriffe

Die Potentiale einer Energiebereitstellung aus regenerativen Energien sind eines der wesentlichen Kriterien einer energiewirtschaftlichen Bewertung. Grunds√§tzlich kommt der Begriff Potential in folgenden Varianten vor: - Theoretisches Potential, - Technisches Potential, - Wirtschaftliches Potential und - Erschlie√übares Potential. Theoretisches Potential einer regenerativen Energie beschreibt "das innerhalb einer gegebenen Region zu einer bestimmten Zeit bzw. innerhalb eines bestimmten Zeitraumes theoretisch physikalisch nutzbare Energieangebot" . Das theoretische Potential wird demnach nur durch physikalische Nutzungsgrenzen eingeschr√§nkt. Es ist der am weitesten gefa√üte Potentialbegriff. Der Anteil des theoretischen Potentials der "unter Ber√ľcksichtigung der gegebenen technischen Restriktionen nutzbar" , ist beschreibt das technische Potential. Gelegentlich wird in der Literatur darauf hingewiesen, da√ü unter diesem Begriff auch strukturelle und √∂kologische Restriktionen subsumiert werden, da sie ebenso "un√ľberwindbar" sind wie technische Restriktionen. Unter wirtschaftlichem Potential versteht man das Potential regenerativer Energien, das wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden kann. Das Erschlie√üungspotential beschreibt hingegen den zu erwartenden tats√§chlichen Beitrag der regenerativen Energiequelle zur Energieversorgung . Der Begriff des Erschlie√üungspotentials ist meist noch geringer als das wirtschaftliche Potential, da das wirtschaftliche Potential oft nicht sofort, sondern erst innerhalb eines l√§ngeren Zeitraums erschlie√übar ist. Im weiteren Verlaufe dieser Arbeit werden die Potentialbegriffe in dieser hier definierten Form verwendet.

3.2 Oberflächennahe Erdwärmenutzung

3.2.1 Potentiale

Der Bereich der oberfl√§chennahen Erdschichten umfa√üt etwa Tiefen von 10 - 20 Meter . Das sehr niedrige Temperaturniveau dieser Schichten wird ma√ügeblich durch die solare Einstrahlung der Sonne, durch die Abstrahlung, die Niederschl√§ge, das Grundwasser und durch die W√§rmeleitung im Boden bestimmt. Die Bodentemperatur ist in den oberfl√§chennahen Erdschichten starken jahreszeitlichen Unterschieden unterworfen. An der direkten Erdoberfl√§che k√∂nnen in Deutschland Temperaturschwankungen von 0¬įC bis 18¬įC auftreten. F√ľr die Absch√§tzung des theoretischen Potentials kann von der Gesamtfl√§che Deutschlands ausgegangen werden. Mit dem aus dem oberfl√§chennahen gewinnbaren Energieaufkommen von rund 360 MJ/(m¬≤ a) kann dann das theoretische Energiebereitstellungspotential mit 130 EJ/a f√ľr Deutschland fixiert werden . Zur Bestimmung des daraus resultierenden technischen Potentials m√ľssen aber noch mehrere Umst√§nde ber√ľcksichtigt werden. Zun√§chst ist festzustellen, da√ü Fl√§chen, die gro√üe Entfernungen zu den Verbrauchern aufweisen, nicht genutzt werden k√∂nnen. Damit sind f√ľr die oberfl√§chennahe Geothermienutzung nur die den Geb√§uden unmittelbar zugeordneten Fl√§chen nutzbar. Das entspricht ca. 6,2% der Fl√§che Deutschlands. Ber√ľcksichtigt man weiterhin, da√ü in Gebieten mit sehr hoher Bebauungsdichte (Innenstadtbereich), Grundwasserschutzgebieten und Gebieten die aufgrund ihrer geringen Siedlungsdichte nicht l√ľckenlos erschlossen werden k√∂nnen, die Nutzung oberfl√§chennaher Erdw√§rme stark eingeschr√§nkt ist, reduziert sich diese Fl√§che noch einmal um 60%. Daraus ergibt sich ein technisches Potential der aus dem flachen Untergrund in Deutschland gewinnbaren W√§rme von 960 PJ/a. Bezogen auf den Endergieverbrauch in Deutschland im Jahre 1993 entspricht das einem Anteil zwischen 10 und 12%. Derzeit leistet diese Form der Erdw√§rme in Deutschland nur einen geringen Beitrag an der Niedertemperaturnachfrage. Es werden ca. 14000 bis 22000 erdgekoppelte W√§rmepumpen mit einem elektrischen Anschlu√üwert von 95 bis 145 MW betrieben. Auch europaweit ist die gegenw√§rtige Nutzung der oberfl√§chennahen Erdw√§rme verglichen mit dem durchaus erheblichen technischen Potential noch sehr gering.

3.2.2 Technik

Der oberfl√§chennahe W√§rmeentzug aus dem Erdreich wird mit Hilfe von W√§rmetauschern realisiert. Sie k√∂nnen sowohl vertikal als auch horizontal in die Erdschichten eingebracht werden. Abbildung 3 zeigt m√∂gliche Verlegemuster der W√§rmetauscher bei einer Niedertemperaturw√§rmenutzung. Bei der horizontalen Verlegemethode werden die aus Kunststoff oder Metall hergestellten Rohre in 1 bis 1,5 m Tiefe verlegt. Bei der vertikalen Verlegemethode werden ca. 100 m erreicht. Der Abstand der Rohrleitungen betr√§gt etwa 0,5 bis 1 m. Das im W√§rmetauscher befindliche Medium (in Deutschland hat sich hier eine 30%-ige Mischung von Monoethylenglykol durchgesetzt) nimmt die Erdw√§rme auf und gibt sie an einem W√§rmepumpenverdampfer ab. Aus 1m¬≤ Erdreich l√§√üt sich w√§hrend der Heizperiode 360 MJ W√§rme gewinnen. In Europa laufen versuchsweise auch Anlagen, die eine Heizung im Winter und eine K√ľhlung der R√§ume im Sommer erm√∂glichen. Diese sinnvolle Erg√§nzung hat in den USA durch die bessere wirtschaftliche Ausnutzung schon zu einer breiteren Anwendung gef√ľhrt.

3.2.3 Umwelteffekte

Diskutiert man die Umweltauswirkungen der oberfl√§chennahen Geothermienutzung, so mu√ü zwischen der Einsparung der fossilen Energietr√§gern und der damit verbundenen Emissionsminderung auf der einen Seite und der Temperaturerniedrigung im Erdreich und den Umweltfolgen bei Schadensf√§llen auf der anderen Seite, unterschieden werden. Die resultierenden Energiefl√ľsse vom Prim√§renergieeinsatz bis zur Nutzenenergiebereitstellung f√ľr eine Elektrow√§rmepumpe, eine Gasmotorw√§rmepumpe und einen Gas-Brennwertkessel veranschaulicht die Abbildung 4. Unter Annahme eines normalen Mittellastkraftwerks mit einem Nettonutzungsgrad von 39% der Stromerzeugung und abz√ľglich der Bereitstellung und des Transports der Prim√§renergietr√§ger ergibt sich f√ľr die Elektrow√§rmepumpe gegen√ľber einer W√§rmebereitstellung eines Brennwertkessels eine relative Energieeinsparung von rund 33%. Bei einer Gasmotorw√§rmepumpe ist die relative Prim√§renergieeinsparung mit 38% sogar noch h√∂her. Das ergibt sich vor allem aus der bei diesem Pumpentyp gleichzeitig genutzten Motor- und Rauchgasabw√§rme. Hinsichtlich der CO2-Emissionen weisen W√§rmepumpenanlagen im Vergleich zu Gaskesselanlagen je nach W√§rmequelle Minderungen von 30 bis 38% auf. Gegen√ľber √Ėlkesselanlagen werden CO2-Emissionsminderungen von ca. 50% erreicht. Zu dem Problem der Umweltauswirkungen durch die geringe Ausk√ľhlung des Erdbodens wurden noch keine Untersuchungen durchgef√ľhrt. Praktische Erfahrungen in diesem Bereich lassen aber auf keine wesentlichen √∂kologischen Beeintr√§chtigungen schlie√üen. Durch den Austritt des im W√§rmetauscher befindlichen K√§ltemediums ist heutzutage keine gro√üe Umweltbeeintr√§chtigung zu bef√ľrchten. Die verwendeten Stoffe k√∂nnen durch Organismen im Boden abgebaut werden. In tieferen Erdschichten beschleunigt die Zugabe von Sauerstoff und warmen Wassers diesen Vorgang erheblich. Insgesamt sind die von den erdgekoppelten W√§rmepumpen ausgehenden Risiken gering.

3.2.4 Kosten

Bei der genauen Kostenermittlung geothermischer Anlagen mu√ü zwischen fixen und variablen Kosten unterschieden werden. Die fixen Kosten f√ľr erdgekoppelte W√§rmepumpenanlagen setzen sich vorwiegend aus den Investitionen f√ľr die Anlagenkomponenten sowie deren Montage zusammen. F√ľr die in Deutschland am h√§ufigsten installierte thermische Leistung von 5 kW ergeben sich durchschnittlich Investitionskosten von 20000 DM. Den gr√∂√üten Teil (65%) der Gesamtinvestition nimmt die Errichtung der W√§rmequellenanlage ein. Es ist festzuhalten, da√ü mit gr√∂√üeren installierten Leistungen beachtliche Reduktionen der spezifischen Kosten erzielbar sind. Die variablen Kosten, die ma√ügeblich durch die Energiekosten bestimmt werden, bewegen sich in einem Bereich zwischen 18 und 25 DM/GJ. Die W√§rmepumpenanlagen mit horizontalen Erdw√§rmetauschern weisen dabei die h√∂chsten variablen Kosten auf. Die auf Basis der variablen Kosten bestimmten W√§rmegestehungskosten bei einem Zinssatz von 4%, einer Ausnutzungsdauer von 1800 h/a und einer Lebensdauer von 15 Jahren liegen bei 7 bis 10 Pf/kWh . Wie sich die √Ąnderung von wesentlichen Einflu√ügr√∂√üen auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt zeigt folgende Darstellung. Demnach haben die Abschreibungsdauer und die Investitionen den gr√∂√üten Einflu√ü auf die W√§rmegestehungskosten, wobei die Investitionen von dem jeweiligen Anlagenbetreiber, anders als bei der Abschreibungsdauer, nicht beeinflu√übar ist. Geringen Einflu√ü haben die Energiekosten, die Betriebskosten und der zugrunde gelegte Zinssatz.

3.3 Hydrothermale Erdwärmenutzung

3.3.1 Potentiale

Als hydrothermaler Erdw√§rmenutzung wird der Gebrauch des technischen Potentials warmer bis hei√üer (> 40 ¬įC), aus der Erdkruste gewinnbarer oder ausflie√üender W√§sser, f√ľr W√§rmeversorgungsaufgaben bezeichnet. Obwohl bei der hydrothermalen Energienutzung die Nutzungsdauer der Lagerst√§tte in der Regel wesentlich k√ľrzer ist als die f√ľr die Regeneration erforderliche Zeit - die terrestrische W√§rmestromdichte liegt bei 70 mW/m¬≤ gegen√ľber den Leistungsdichten der technische W√§rmeentnahme von 200 bis 2500 mW/m¬≤ - wird auch sie zu den erneuerbaren Energien gez√§hlt. Nach Betriebszeiten einer erschlossenen Lagerst√§tte von mehreren Jahrzehnten (50 - 100 Jahre), macht sich an der F√∂rderbohrung durch das st√§ndige R√ľckf√ľhren von ausgek√ľhltem Thermalwasser und dem Entziehen von W√§rme aus der Gesteinsmatrix, ein langsames Absinken der Temperatur bemerkbar. Nach Einstellung des Energieentzugs wird sich der "abgebaute" Teil der Lagerst√§tte jedoch im Verlauf von Jahrhunderten durch den nat√ľrlichen W√§rmestrom wieder thermisch regenerieren. Die wichtigsten Parameter bei der Bestimmung der Potentiale hydrothermaler Ressourcen sind - die Existenz von Aquiferen mit gen√ľgend gro√üer Wasserf√ľhrung, - das Temperaturniveau, - und die derzeit maximale Tiefe von ca. 3000 Metern. Aquifere sind grundwasserleitende Schichten aus Fest- oder Lockergestein, die mit Wasser gef√ľllt sind. In Deutschland sind solche Aquifere vor allem im Norddeutschen Becken, im Oberrheingraben und im s√ľdlichen Molassebecken (siehe Abbildung 5) zu finden. In diesen Gebieten sind auch gute Temperaturverteilungen in Tiefen von mehr als 3000 m gegeben. Die im folgenden dargestellte Potentiale sind unter folgenden Annahmen getroffen worden: - Die Zirkulationsmenge je Abbaust√§tte liegt bei rund 75 l/h. - Die beeinflussende Fl√§che einer Abbaust√§tte betr√§gt ca. 3 km¬≤. - Die j√§hrliche Mindestbenutzung betr√§gt 5000 h/a - Daraus folgt eine geothermische Leistung je Abbaust√§tte von etwa 3,5 MW und einer Leistungsdichte der W√§rmeentnahme von 1100 mW/m¬≤. F√ľr den Bereich des s√ľddeutschen Molassebeckens liegen die technischen Potentiale bei ca. 88 EJ. Dieser Wert entspricht einer zu installierenden thermischen Gesamtleistung von knapp 100 GW. Bei einer mittleren Heizwerksgr√∂√üe von 10 MW entspricht das 10.000 Anlagen. Diese Betrachtungsweise ber√ľcksichtigt jedoch noch keine nachfrageseitigen Restriktionen und damit auch noch nicht den Faktor einer notwendigen Infrastruktur mit einer entsprechenden W√§rmenachfrage. Es m√ľ√üten die f√ľr die Fernw√§rmeerschlie√üung ausreichende Siedlungsdichte sowie vorhandene Industriebetriebe mit einer hohen Niedertemperaturnachfrage ber√ľcksichtigt werden. In der zu diesem Thema ver√∂ffentlichten Literatur wird ein tats√§chliches Abnahmepotential von etwa 20% unterstellt. Danach l√§√üt sich aus dem technisch angebotenen Potential des s√ľddeutschen Molassebeckens das nutzbare Potential von 18 EJ quantifizieren. √Ąhnliche Absch√§tzungen werden beim Oberrheingraben angestellt. Es ergeben sich hier 60 EJ technisches Potential bei einer zu installierenden m√∂glichen Heizleistung von ca. 67 GW und, unter Einbeziehung der W√§rmenachfrage, ca. 12 EJ tats√§chlich nutzbares Potential. F√ľr den Bereich des gro√üfl√§chigen Norddeutschen Beckens konnten bisher nur Absch√§tzungen der vorhandenen Energievorr√§te gemacht werden. Mit einer Gr√∂√üe von 100.000 km¬≤ (ca. ein Viertel der deutschen Landesfl√§che) bietet das Norddeutsche Becken ca. 50 EJ technisches Potential dieser Form der Erdw√§rmenutzung. In diesem Raum wurden bisher nur f√ľr Einzelstandorte mit bestehender Fernw√§rmenachfrage genauere Untersuchungen durchgef√ľhrt. Eine sehr interessante Entdeckung wurde auf der n√∂rdlichen Linie Magdeburg - Berlin - Cottbus gemacht. Dort hat man geothermisches Schichtwassser in fl√§chenhafter Verbreitung mit Temperaturen von 40 bis 100 Grad Celsius in Tiefen von 1000 bis 2500 m entdeckt. Eine Nutzung dieser Ressource ist auf Grund der geringen Tiefe und des guten Temperaturniveaus au√üerordentlich attraktiv. Ber√ľcksichtigt man f√ľr den gesamten Bereich des Norddeutschen Beckens eine nachgefragte Energie von nur ca. 20%, ergibt sich ein nachgefragtes Potential von etwa 10 EJ. Zur Zeit werden in Deutschland drei Heizwerke unter Nutzung hydrothermaler Ressourcen mit einer Gesamtleitung von 23 MW betrieben. Die modernste Anlage steht in Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern). Dort werden mit einer Heizleistung von 10 MW √ľber 15000 Haushalte und gewerbliche Kunden versorgt. Europa: In Europa wurden 1990 insgesamt 3656 MW Leistung aus hydrothermaler Energie gewonnen. Spitzenreiter in dieser Statistik sind Island, Ungarn und Italien.

3.3.2 Technik

Den prinzipiellen Aufbau einer Anlage zur Nutzung hydrothermaler Ressourcen zeigt Abbildung 6. Zun√§chst wird mit einer entsprechenden Bohrtechnologie, vergleichbar mit bekannten Bohrtechnologien der Erd√∂l-, Erdgas- und Wassergewinnung, eine F√∂rderbohrung in die Lagerst√§tte eingebracht. Der Enddurchmesser der Bohrung liegt hier bei 200 bis 300 mm. Zwischen der F√∂rderbohrung und der Injektionsbohrung, in der das Thermalwasser wieder in die Aquifere eingebracht wird, liegen 1000 bis 3000 m. Dieser Mindestabstand kann auch durch unterschiedliche Bohrwinkel oder Bohrablenkungen erreicht werden, um den √úbertageteil des Thermalwasserkreislaufs so zentral wie m√∂glich zusammenzufassen. Die F√∂rderung des warmen bzw. hei√üen Wassers wird ausschlie√ülich mit unterhalb des Wasserspiegels installierten Pumpen gew√§hrleistet. Die W√§rme wird mit Hilfe von W√§rmetauschern in einen Sekund√§rkreislauf √ľberf√ľhrt. Um die Materialbeanspruchung zu beschr√§nken, verbleibt das Thermalwasser nur im Prim√§rkreislauf.

3.3.3 Umwelteffekte

Die hydrothermale Erdw√§rmenutzung f√ľhrt zu betr√§chtlichen Einsparungen an Prim√§renergie. Vergleicht man eine geothermischen Anlage mit ca. 10 MW installierter Leistung mit einer erdgasbetriebenen Anlage gleicher Leistung, reduzieren sich die CO2 und SO2 Emissionen um 90%. Bei ordnungsgem√§√üem Betrieb dieser Anlage sind keinerlei Umweltbeeintr√§chtigungen zu bef√ľrchten. Auf Grund des Bilanzausgleichs des Dublettenbetriebs sind die geomechanischen Auswirkungen auf die Oberfl√§che ebenfalls vernachl√§ssigbar klein. Bei einem m√∂glichen St√∂rfall verbunden mit dem Austreten von hei√üem, jedoch nicht toxischen Tiefenwasser kann es zu Sch√§digungen der dortigen Flora und Fauna kommen. Auch bei diesem geothermischen Energiegewinnungssystem bleibt festzuhalten, da√ü die Umeltbelastungen gering sind.

3.3.4 Kosten

Die fixen Kosten f√ľr die Gewinnung hydrothermaler Energie setzten sich insbesondere aus dem j√§hrlichen Kapitaldienst f√ľr die Anlage sowie aus den Instandsetzungs-, Personal- und sonstigen Fixkosten zusammen. Die variablen Kosten resultieren vorwiegend aus dem Einsatz von Hilfsenergie sowie der Antriebsenergie f√ľr den notwendigen Einsatz von Pumpen und W√§rmepumpen zur m√∂glichst tiefen Ausk√ľhlung des Thermalwassers. Die gesondert betrachteten Investitionen ergeben sich im wesentlichen aus den Aufwendungen f√ľr die Bohrung mit den entsprechenden Installationen der Untertageelemente sowie f√ľr die technische Ausr√ľstung, f√ľr Grundst√ľcke und f√ľr Bauwerke. Den Hauptteil der Investitionen nehmen, mit 50 bis 75%, die Bohrungen ein. Einen √úberblick √ľber die Gr√∂√üenordnungen der Investitionskosten einer hydrothermalen Erdw√§rmenutzung gibt Tabelle 1. Die Tabelle wurde f√ľr die Annahmen ermittelt, da√ü: - der Gradient 3 K/m ist, - die Zirkulation 100 m¬≥/h betr√§gt und - das Thermalwasser bis auf ein Temperaturniveau von 20 Grad Celsius genutzt werden kann.

Tabelle 1: Investitionen der hydrothermalen Erdw√§rmenutzung (Quelle: Kaltschmitt, Wiese: Eneuerbare Energien, Seite 384) Tiefe der Lagerst√§tte in m 1000 1600 2200 2800 3400 4000 Temperatur in ¬įC 38 56 75 93 111 129 Geothermische Leistung in MW 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 Bohrung (Doublette) in Mio. DM 4,95 6,68 9,01 12,17 16,42 22,17 Thermalwasserkreislauf in Mio. DM 1,13 1,21 1,29 1,37 1,45 1,53 Wassertechnik in Mio. DM 1,19 1,66 1,71 1,76 1,81 1,86 Geb√§ude, Grundst√ľcke in Mio. DM 0,75 0,75 0,75 0,75 0,75 0,75 Sonstiges in Mio. DM 1,20 1,29 1,49 1,81 2,25 2,85 Summe in Mio. DM 9,22 11,59 14,25 17,86 22,68 29,16 Summe in DM/kW 4600 2900 2400 2200 2300 2400

Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, ist bei einem Tiefenbereich von 1000 bis 3000 m mit Bohrkosten von 2 bis 6 Millionen DM pro Bohrung zu rechnen. Nach dieser Darstellung w√§re eine Anlage mit 8 MW Leistung und mit einer Lagerst√§tte in 2800 m tiefe optimal. Danach wird der Trend, mit zunehmender Anlagengr√∂√üe eine Kostenreduktion zu erreichen, durch die stark steigenden spezifischen Bohrkosten f√ľr gr√∂√üere Tiefen wieder umgekehrt. Diese Feststellung hat auch Auswirkungen auf die W√§rmegestehungskosten solcher Anlagen.

Tabelle 2: Kosten hydrothermaler Erdw√§rmenutzung (Quelle: Kaltschmitt, Wiese: Erneuerbare Energien, Seite 385) Tiefe der Lagerst√§tte in m 1000 1600 2200 2800 3400 4000 Temperatur in ¬įC 38 56 75 93 111 129 Geothermische Leistung in MW 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 Kapitaldienst in Mio. DM 0,59 0,74 0,91 1,14 1,45 1,87 Instandh., Versicherung in Mio. DM 0,23 0,29 0,36 0,45 0,57 0,73 Betrieb in Mio. DM 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 Summe in Mio. DM 0,87 1,08 1,32 1,64 2,07 2,65 Summe in DM/GJ 24,2 15,0 12,2 11,4 11,4 12,2 Energiekosten in DM/GJ 3,6 1,7 1,1 0,8 0,8 0,6 W√§rmegestehungskosten in Pf/kWh 10,0 6,0 4,8 4,4 4,4 4,6

Der hohe Fixkostenanteil bewirkt bei steigender Auslastung eines geothermalen Heizwerkes deutlich sinkende spezifische W√§rmekosten. Tabelle 2 stellt unter der Voraussetzung von 5000 Vollaststunden, 25-j√§hriger Betriebszeit und einem Zinssatz von 4% die W√§rmegestehungskosten unterschiedlich dimensionierter Anlagen dar. Die optimalen W√§rmegestehungskosten solcher Anlagen liegen bei 4,4 Pf/kWh. Auch hier ist ein Optimum bei der 8 MW- Anlage auszumachen. Damit ist auch die bereits oben , bei der Bewertung der technischen Potentiale aufgetretene maximale Erschlie√üungstiefe von 3000 m wirtschaftlich erkl√§rbar. Die hier aufgezeigten Investitionskosten und W√§rmegestehungskosten im Bereich der hydrothermalen Erdw√§rmenutzung sind exemplarisch f√ľr die gegebenen Parameter und Annahmen berechnet worden. Unterschiedliche Bohrwinkel (nicht senkrechte Bohrungen), andere Thermalwasserstr√∂me oder andere Gradienten erfordern eine genaue Einzelfallbetrachtung. Es kann aber davon ausgegangen werden, da√ü bei einer optimalen Kombination einzelner Parameter die hydrothermale Erdw√§rmenutzung einen finanziell interessanten Beitrag zur W√§rmebereitstellung leisten kann.

3.4 Nutzung heißer trockener Gesteinsschichten

Der W√§rmeinhalt des tiefen Untergrundes im Bereich zwischen etwa 4000 und 7000 m bietet das mit Abstand gr√∂√üte Energiepotential der oberen Erdkruste, das mit der heutigen Bohrtechnik erschlossen werden kann. Das Haupthindernis f√ľr die Nutzung dieses praktisch unersch√∂pflichen Energiepotentials ist die niedrige Durchl√§ssigkeit des Speichergesteins. Beim Speichergestein handelt es sich haupts√§chlich um Granit und Gneis. Der Schl√ľssel zur Nutzung dieser Energiequelle liegt daher in einem Verfahren begr√ľndet, mit dem man die Gesteinsdurchl√§ssigkeit (Permeabilit√§t) durch Schaffung gro√üfl√§chiger Ri√üsysteme erh√∂ht. Dieses Verfahren wird als Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR-Verfahren) bezeichnet. Erste Versuche zur Erschlie√üung des Potentials wurden in den 70-er Jahren in den USA durchgef√ľhrt. Es folgten dann weitere Versuche in England, Japan und Frankreich. In den Versuchsanlagen konnte mit installierten thermischen Leistungen von 5 bis 10 MW und erreichten Temperaturen des Thermalwassers von ca. 200¬įC gezeigt werden, da√ü dieses Energiepotential grunds√§tzlich technisch erschlie√übar und damit auch nutzbar ist.

3.4.1 Potentiale

Wegen der noch im Versuchsstadium befindlichen Technik und erst vor kurzer Zeit thematisierten Nutzbarmachung der hei√üen tiefen Gesteinsschichten, ist die Absch√§tzung der technisch nutzbaren Potentiale noch mit gro√üer Unsicherheit behaftet. Das theoretische Potential der HDR-Technologie wird f√ľr die Fl√§che der BRD und einer Tiefe von etwa 10.000 m auf ca. 1025 J gesch√§tzt. Das √ľbersteigt den Energieverbrauch in Deutschland um Gr√∂√üenordnungen. F√ľr die Absch√§tzung des technisch nutzbaren Potentials mu√ü jedoch ber√ľcksichtigt werden, da√ü unter Siedlungsgebieten und in Gegenden mit geothermisch nicht geeignetem Untergrund, eine Nutzung des W√§rmepotentials nicht realisiert werden kann . In der Literatur wird zu diesem Thema abschlie√üend eine 50%-ige technische m√∂gliche Nutzung des theoretischen Potentials angegeben. Die Tiefe der Bohrungen begrenzt dabei die Nutzungm√∂glichkeiten hei√üer trockener Gesteinsschichten nicht. Da das HDR-Verfahren sich weltweit noch in der Versuchsphase befindet, ist eine Ausweitung der Potentiale durchaus m√∂glich.

3.4.2 Technik

Zunächst muß eine Bohrung in eine Tiefe, abhängig vom Gradienten, eingebracht werden, um ein Temperaturniveau von 200 bis 300 Grad Celsius zu erreichen . Durch Einpressen von Wasser unter hohem Druck wird dann in dieser Tiefe ein Rißsystem geschaffen. Die Risse haben dann eine Größe von Zehntel Millimetern, bestenfalls wenigen Millimetern . Durch eine eingebrachte zweite Bohrung wird kaltes Wasser in die Lagerstätte eingebracht. Das kalte Wasser fließt durch die geschaffenen Risse, die als unterirdische Wärmetauscher fungieren und erhitzt sich dabei. Durch die erste Bohrung wird dann das heiße Thermalwasser an die Oberfläche gepreßt. Die dazu notwendigen Hochdruckpumpen werden zur Kostenreduzierung meist oberirdisch installiert . An der Erdoberfläche kann das heiße Wasser bzw. der Wasserdampf zur Wärmebereitstellung oder auf Grund der hohen Temperaturen auch zur Stromerzeugung genutzt werden.

3.4.3 Umwelteffekt

Gesicherte Erkenntnisse bez√ľglich der Einsparung fossiler Energietr√§ger bei der Nutzung des HDR-Verfahrens liegen noch nicht vor. Durch den niedrigen Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung (durch die niedrige Temperatur von 150 - 200?C) im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, ist eine Nutzung im Rahmen einer Kraft-W√§rme-Kopplung denkbar. Umweltbelastungen bei der Herstellung und dem Betrieb von HDR-Systemen sind kaum auszumachen. Durch den geschlossenen Thermalwasserkreislauf werden die aus der Lagerst√§tte gel√∂sten Stoffe (Salze, Mineralien und Schwermetalle) anschlie√üend erneut in den Untergrund verpre√üt. Bei m√∂glichen St√∂rf√§llen und Austritten von hei√üem Wasser an der Erdoberfl√§che kann es, wie bei der hydrothermalen Erdw√§rmenutzung (vgl. Kapitel 3.3.3 Umwelteffekte), zu kurzzeitigen √∂rtlichen Sch√§digungen der Flora und Fauna kommen.

3.4.4 Kosten

Die Investition einer HDR-Anlage verlangt zun√§chst Kosten f√ľr wenigstens zwei Tiefenbohrungen. Hier ist mit Gr√∂√üenordnungen von etwa 10 Mio DM pro Bohrung zu rechnen. Hinzu kommen die Kosten f√ľr die Untersuchung der Gesteinsschichten zur Schaffung der Ri√üfl√§chen. Die Betriebskosten f√ľr die W√§rmenutzung sind hingegen vergleichbar mit der hydrothermalen Ausnutzung der Erdw√§rme. Exemplarisch f√ľr ein optimales HDR-W√§rmetauschsystem mit W√§rmetauscherfl√§chen von 5 km¬≤, einer Zirkulationsrate von 75 bis 100 l/s und einem Zinssatz von 4% d√ľrften Stromerzeugungskosten von 30 bis 40 Pf/kWh m√∂glich sein. Hinzuzuf√ľgen ist jedoch, da√ü die optimalen Parameter f√ľr die Berechnung dieser Stromerzeugungskosten heute noch nicht realisiert werden k√∂nnen. Auf Grund der hohen Flie√üwiderst√§nde in den Ri√üsystemen sind momentan nur Flie√üraten von 20 bis 30 l/s m√∂glich. Die Ausdehnungen der Ri√üsysteme betr√§gt statt 5 km¬≤ nur 0,5 bis 1 km¬≤. Deshalb d√ľrften die Stromerzeugungskosten, trotz der in diesem Punkt schlechten Informationslage wesentlich h√∂her liegen. Aber auch hier ist die bereits oben erw√§hnte Einschr√§nkung zu ber√ľcksichtigen, da√ü es sich hier um ein neues Verfahren handelt, in dem bei verbesserten Kenntnisstand eine h√∂here Effizienz der Anlagen erreicht werden kann.

4. Zusammenfassung

Die geothermale Erdw√§rmenutzung nimmt in Deutschland und Europa, im Vergleich zu anderen regenerativen Energiequellen, einen noch nicht so bedeutende Position ein. In dieser Arbeit konnte jedoch gezeigt werden, da√ü die Geothermie ein erhebliches technisches Angebotspotetial an W√§rme bereitstellt. Die wichtigsten Lagerst√§tten in diesem Bereich sind die Erdw√§rme oberfl√§chennaher Schichten, hydrothermale Lagerst√§tten und die hei√üen Gesteine. F√ľr jede dieser Lagerst√§tten hat sich eine bevorzugte Technik zur Nutzung dieser Potentiale herausgebildet. Die oberfl√§chennahe Erdw√§rme kann durch erdgekoppelte W√§rmepumpenanlagen genutzt werden. Diese Anwendung reduziert sich jedoch auf die den Geb√§uden direkt zugeordneten Fl√§chen. Mit Hilfe eines Untertage angelegten Thermalwasserkreislaufs sind auch die in ca. 3000 Meter Tiefe vorkommenden hydrothermalen Ressourcen erschlie√übar. Potentiale dieser Ressourcen liegen in Deutschland auch im Norddeutschen Becken. Das Hot-Dry-Rock-Verfahren dient zur Nutzung der W√§rme, die durch hei√üe Gesteine in 3000 bis 10000 Metern Tiefe bereitgestellt wird. Systeme dieser Art befinden sich noch in der Testphase, so da√ü hier noch eine ungesicherte Datenlage, was Umweltbeeintr√§chtigungen oder Kosten betrifft, vorliegt. Bei der Bohrtechnik ist aber ein R√ľckgriff auf vorhandenes Wissen der Technologien der Erd√∂l- bzw. Erdgasf√∂rderung m√∂glich. Bei der Erstellung und im Betrieb geothermaler Anlagen ist insgesamt nur eine geringe Umweltbelastung zu bef√ľrchten. Die Einsparung fossiler Energietr√§ger und die daraus resultierenden verringerten Schadstoffemissionen leisten einen guten Beitrag zu Entlastung der Natur. Hauptkostenfaktor der Geothermie sind die hohen Investitionskosten. Den √ľberwiegenden Teil der Investitionskosten stellen mit ca. 65% die Bohrkosten dar. Gerade f√ľr die in gro√üen Tiefen liegenden, und f√ľr die Energieausnutzung interessanten, Temperaturniveaus sind schnell zweistellige Millionenbetr√§ge nur f√ľr die Bohrkosten zu zahlen. Die W√§rmegestehungskosten der Nutzung oberfl√§chennaher Erdschichten sind mit 11 bis 19 Pf/kWhth noch geringer als die im HDR-Verfahren (30 bis 40 Pf/kWhth) bisher berechneten. Mit den bei optimalen Parametern erreichbaren W√§rmegestehungskosten von 4,4 Pf/kWh der hydrothermalen Erdw√§rmenutzung k√∂nnen sich jedoch beide Verfahren nicht vergleichen. Die hydrothermale Erdw√§rmenutzung ist nicht zuletzt durch diese optimale Kostengestaltung die interessanteste Variante im Bereich der Geothermie. Aber auch die Vollastnutzung und das periodenunabh√§nige Temperaturniveau dieser Systeme sind gute Voraussetzungen f√ľr eine gute Zukunftsentwicklung.


Literaturverzeichnis

Bohn, Thomas (Hrsg.); und Bearbeiter: Nutzung regenerativer Energie, Handbuchreihe, Energie, Band 13, Köln, 1988

DiPippo, Ronald: Geothermal Energy - electricity gereration and environmental impact, in Renewable Energy - prospects for impementation, Environmental Institut Stockholm; 1993

Goy, Georg C.; Wittke, Franz; Ziesing, Hans-Joachim; J√§ger, Fredy; Kunz, Peter; Mannsbart, Wilhelm; Poppke, Helmut: Erneuerbare Energiequellen - Absch√§tzung des Potentials in der Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2000, Deutsches Institut f√ľr Wirtschaftsforschung, Berlin; Fraunhofer-Institut f√ľr Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe, 1. Auflage, 1987

GeoForschungszentrum Potsdam; Projektgruppe Geothermie: Geothermie Report 98-1 Angebotspotential der Erdwärme sowie rechtliche und wirtschaftliche Aspekte der Nutzung hydrothermaler Ressourcen, www.gfz-Potsdam.de, 1998

Hensing, Ingo; Pfaffenberger, Wolfgang; Str√∂bele, Wolfgang: Energiewirtschaft Einf√ľhrung in Theorie und Politik, 1. Auflage, M√ľnchen, 1998

Kaltschmitt, Martin; Wiese, Andreas: Erneuerbare Energien - Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte, Heidelberg, 1995

Kleemann, Manfred; Meliß, Michael: Regenerative Energiequellen, 2. Auflage, Berlin,1993

Schenk, Paul-Friedrich; Kirsch, Reinhard: Hydrothermale Energie - Nutzung der Erdw√§rme, Landesamt f√ľr Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, 1999

Terrawat - Gesellschaft f√ľr Energie-, Wasser- und Umwelttechnik: Produkinformationen und Firmenmappe, Markt Schwaben, 1999

VDI - GET - Fachausschu√ü "Regenerative Energien": Erdw√§rme, Teil IV der Reihe Regenerative Energien, D√ľsseldorf, 1. Auflage, 1998

Aus: http://www.uni-flensburg.de/inetbbm/eum/geothermie.htm





GEOTHERMIE

Geothermie ist die in Form von W√§rme gespeicherte Energie unterhalb der Oberfl√§che der festen Erde (VDI-Richtlinie 4640). Umgangssprachlich wird auch die Nutzung dieser Energie als Geothermie bezeichnet. Im Vergleich zu fast allen anderen regenerativen Energien ist sie abgesehen von oberfl√§chennahen Bereichen nicht urspr√ľnglich auf eingestrahlte Sonnenenergie zur√ľckzuf√ľhren. Quelle der Geothermie ist fast ausschlie√ülich die beim Zerfall radioaktiver Isotope im Erdinneren freiwerdende W√§rme. Das Thema der oberfl√§chennahen Geothermie ist √ľberwiegend in dem Kapitel W√§rmepumpen dargestellt.



DIE ERDE

Phys. Grundlagen

Die Erde besitzt einen Radius von ca. 6.500 km und wird in Erdkern (ca. 3.500 km), Erdmantel (ca. 2.900 km) und Erdkruste (kontinentale Kruste < 100 km, ozeanische Kruste < 10 km) unterteilt. Die chemischen Hauptkomponenten sind vermutlich - da bislang √ľberwiegend nur seismologisch ermittelt - im Erdkern das Eisen und im Erdmantel Silikate. Geophysiker gehen zunehmend davon aus, da√ü der Erdkern gro√üenteils fl√ľssig ist (Schmelze unter hohem Druck und hoher Temperatur) und einer andauernden Str√∂mung unterliegt. Diese Str√∂mung k√∂nnte sowohl f√ľr das Erdmagnetfeld als auch die Ph√§nomene an der Erdkruste (Plattentektonik, Vulkanismus etc.) verantwortlich sein. Als Ursache dieser Str√∂mung scheint der Zerfall radioaktiver Isotope als W√§rmequelle am wahrscheinlichsten zu sein. Radioaktiver Zerfall ist auch die Hauptursache f√ľr die Temperatur im Erdmantel. Die √ľberwiegenden Isotope, die f√ľr die radiogene Erw√§rmung verantwortlich sind, sind das Kalium-Isotop K 40, die Uran-Isotope U 235, U 238 und das Thorium-Isotop Th 232. M√∂glicherweise leistet auch ein Rest der sogenannten "Ursprungsw√§rme" einen Beitrag zur Erdtemperatur. Hierunter wird W√§rmeenergie verstanden, die bei der Erdentstehung durch Kontraktion freier Materie entstanden ist und im Erdinneren eingeschlossen wurde. Im Erdmantel findet eine Konvektion der unter Hitze und Druck plastisch gewordenen Gesteine statt, die somit einen W√§rmetransport bewirken, obgleich sie selbst schlechte W√§rmeleiter sind.



Energiehaushalt

Die Temperaturen im Erdinneren betragen nach Sch√§tzungen √ľber 5.000 ¬įC. Der nach au√üen gerichtete W√§rmestrom weist an der Erdoberfl√§che mit einem Energiegehalt von ca. 0,06 W/m2 eine Energiedichte auf, die derzeit technisch nicht nutzbar ist. Die Geothermie nutzt durch Tiefbohrungen die Erdw√§rme selbst. Der Temperaturanstieg betr√§gt in der Regel ca. 30 ¬įC pro 1.000 m (bezogen auf die obere Erdkruste). An geothermischen Anomalien werden ca. 100 ¬įC Temperaturanstieg pro 1.000 m Tiefe erreicht, was diese Standorte f√ľr geothermische Kraftwerke besonders geeignet macht. In Deutschland sind Standorte mit entsprechend gro√üen geothermischen Anomalien nicht bekannt, in anderen L√§ndern (z.B. Mexiko, Kenia, El Salvador) steuert die Geothermie √ľber 30 % der gesamten Stromerzeugung bei. Bei der Nutzung von Aquiferen (wasserf√ľhrenden Schichten im Untergrund) unterscheidet man hei√üe Aquifere (√ľber 100 ¬įC), warme Aquifere (40-100 ¬įC) sowie niedrig temperierte Aquifere (unter 40 ¬įC). Einzig die hei√üen Aquifere sind zur Produktion elektrischer Energie geeignet.



GEOTHERMISCHE ANLAGEN

Geothermische Anlagen nutzen die Erdw√§rme zu Heizzwecken oder bei entsprechender Vorlauftemperatur zur Erzeugung elektrischer Energie. Es wird einerseits unterschieden zwischen oberfl√§chennaher Geothermie (bis etwa 400 m Tiefe) und Tiefengeothermie (ab etwa 400 m Tiefe) sowie andererseits zwischen hydrothermaler Geothermie (in Verbindung mit Aquiferen) und dem Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR). Bislang werden max. 10 km tiefe Bohrungen eingebracht. Prinzipiell wird in einem Prim√§rkreislauf die W√§rmeenergie an die Oberfl√§che gebracht und dort √ľber W√§rmetauscher an W√§rmeverbraucher abgegeben. In geothermisch "normalen" Regionen bilden sehr tief liegende Grundwasserleiter (geothermale Aquifere) das Potential f√ľr die Nutzung der Erdw√§rme. Bei der Nutzung ist die Zusammensetzung des Wassers zu beachten, insbesondere ob durch die Abk√ľhlung Ausf√§llungen in der Anlage zu erwarten sind. Grunds√§tzlich besteht die M√∂glichkeit das abgek√ľhlte Wasser √ľber eine zweite Bohrung in den Grundwasserleiter zur√ľckzuf√ľhren (durch Staudruck oder Energiezufuhr), eine Einleitung in Oberfl√§chengew√§sser d√ľrfte genehmigungsrechtlich einen Ausnahmefall darstellen. Bei der Wasserr√ľckf√ľhrung ist zu untersuchen, inwieweit sie sich auf die Porosit√§t bzw. Permeabilit√§t des wasserf√ľhrenden Gesteins auswirkt, da es auch hier zu Ausf√§llungen kommen kann, die den Ertrag an Thermalwasser begrenzen. Die Erkundung und Gewinnung von Erdw√§rme ist im Bundesberggesetz geregelt, ausgenommen hiervon sind die Verwertung der W√§rme sowie die grundst√ľcksbezogene Gewinnung von Erdw√§rme (z.B. Erdsonden zur Beheizung des auf dem Grundst√ľck befindlichen Geb√§udes mittels W√§rmepumpe). Soweit das Grundwasser im Rahmen der geothermischen Energiegewinnung eine Rolle spielt, greift das Wasserrecht.



HDR-KRAFTWERKE

Die Nutzung durch das HDR-Verfahren (Hot-Dry-Rock) besteht in zwei Tiefbohrungen, deren Endpunkte durch hydraulisches Aufbrechen des zwischenliegenden Gesteins miteinander verbunden und wasserdurchl√§ssig gemacht werden. Durch die eine Bohrung wird anschlie√üend Wasser eingepre√üt, welches durch das aufgebrochene Gestein zum Endpunkt der anderen Bohrung gelangt, auf dem Weg dorthin ausreichend W√§rme aus dem hei√üen Gestein aufnimmt, so da√ü es als Hei√üwasser in der zweiten Bohrung aufsteigt und einem herk√∂mmlichen Dampfkraftwerk als Frischdampf bzw. √ľber einen W√§rmetauscher als W√§rmequelle zur Verf√ľgung steht. Idealerweise nutzt man hierbei bereits bestehende Kluftsysteme im kristallinen Gestein, die mit zus√§tzlich initiierten Rissen zu einem geschlossenen Zirkulationssystem mit hoher Wasserdurchl√§ssigkeit verbunden werden. Die erforderliche Pumpleistung ist insbesondere aufgrund des Str√∂mungswiderstandes im Gestein zwischen den Bohrendpunkten enorm (bis 50 % der Bruttoleistung) und reduziert die Nettoleistung des Kraftwerks nennenswert. Der Gesamtwirkungsgrad der geothermischen Stromerzeugung liegt bei ca. 10 %, da die Vorlauftemperatur vergleichsweise niedrig bleibt. Wesentlich h√∂here Wirkungsgrade sind erzielbar, wenn die W√§rme zu Heizzwecken genutzt werden kann. In Ausnahmef√§llen enth√§lt das Tiefengestein erhebliche Anteile Wasser, so da√ü auf die zweite Tiefbohrung und das energieintensive Wasserpumpen verzichtet werden kann. Es reicht hier aus, das Gestein anzubohren und den entweichenden hei√üen Wasserdampf zu "ernten". Zu beachten sind die evtl. Emissionen, die von diesem Wasserdampf durch Begleitgase entstehen k√∂nnen. Geothermische Kraftwerke finden sich vor allem in USA, Mexiko, Philippinen und Japan. In Deutschland wird bislang nur die thermische Nutzung realisiert. Ein wirtschaftlicher Betrieb eines HDR-Kraftwerkes kann erst ab einer Leistung von ca. 25 MWth erwartet werden.



W√ĄRMESPEICHERUNG

Der Untergrundspeicherung von W√§rme kommt zunehmende Bedeutung zu. Einerseits kann sie die zeitliche Divergenz zwischen verf√ľgbarer W√§rme und W√§rmebedarf schlie√üen, andererseits kann sie w√§hrend der W√§rmespeicherphase die Funktion der K√ľhlung/Klimatisierung von Geb√§uden unterst√ľtzen, wodurch in vielen F√§llen ein wirtschaftlicher Betrieb von entsprechenden Anlagen erreicht wird. Die Kombination von W√§rme- und K√§ltespeicherung bzw. Heizung und Klimatisierung wirkt gleichzeitig einer "lokalen Ersch√∂pfung" der W√§rmequelle entgegen. Eine Speicherung ist m√∂glich als Aquiferspeicher, einem Tiefenspeicher mit nat√ľrlicher Grundwasserf√ľhrung, nach dem F√∂rderbrunnen-Schluckbrunnen-Prinzip, als Hohlraumspeicher, wobei es sich in der Regel um mit Wasser gef√ľllte Hohlr√§ume ehemaliger Nutzungen (z.B. Bergwerkstollen) handelt, oder als Erdsonden/Bohrlochspeicher, die mit einer Vielzahl von Erdsonden oder Bohrl√∂chern in direktem Kontakt zur W√§rmequelle oder √ľber W√§rmetauscherfl√§chen erschlossen werden. K√ľnstlich angelegte Erdspeicher an der Oberfl√§che sind eher dem Nutzungsbereich von W√§rmepumpen zuzuordnen.



AKTUELLE ENTWICKLUNGEN

Zur Zeit werden Verf√ľllmaterialien entwickelt, die nach dem Einbringen von Erdsonden oder Rohren verwendet werden, deren W√§rmeleitf√§higkeit von ca. 0,7 W/m/K auf ca. 1,5 W/m/K verbessert ist. Eine weitere Entwicklung bezieht sich auf die Konditionierung von Thermalwasser hinsichtlich Zusammensetzung (insbesondere Sauerstoffgehalt), Ionengehalt oder kritischer Temperaturen zur Optimierung des Gesamtsystems von Nutzung und Speicherung.

√úber den Fortgang dieser und weiterer Entwicklungen - soweit verf√ľgbar - halten wir Sie in unseren aktuellen Meldungen auf dem neuesten Stand.



GEOTHERMIE-NEWS

Sie finden hier aktuelle News der letzten Wochen zum Thema Geothermie aus unseren Tagesmeldungen. Die Top-News zu allen Themenbereichen der Regenerativen Energie erreichen Sie auf der Startseite. √Ąltere Meldungen (2 Wochen) sind f√ľr alle Themenbereiche im Archiv abgelegt.



28.09.2000 / Nr. 1

NRW erstellt Studie √ľber Erdw√§rmepotential

Das Land Nordrhein-Westfalen erstellt als erstes Bundesland in Deutschland eine fl√§chendeckende Studie √ľber das Potential der Erdw√§rmenutzung. Das Projekt der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, das am Geologischen Landesamt Nordrhein-Westfalen bearbeitet wird, f√ľhrt alle vorhandenen, relevanten geologischen und hydrogeologischen Daten zusammen und stellt die Ergebnisse in einer digitalen Karte im Ma√üstab 1:100.000 dar. Anhand dieser Karte wird sich f√ľr jeden Standort in Nordrhein-Westfalen die geothermische Ergiebigkeit bis zu 40 m oder auch bis zu 100 m Tiefe feststellen lassen, so da√ü z.B. bereits bei der Wahl eines Baugrundst√ľckes das Erdw√§rmepotential mit ber√ľcksichtigt werden kann. Die Studie soll im Jahre 2002 fertiggestellt sein und als CD-ROM verkauft werden. (Quelle: Landesinitiative Zukunftsenergien NRW)

__________________________________________________

19.09.2000 / Nr. 2

Patent auf Erdwärmenutzung erteilt

Das Deutsche Patentamt hat am 15.06.2000 ohne vorherige Offenlegung der Patentschrift unter der Nummer DE 199 19 555 C 1 ein Patent erteilt u.a. auf den Anspruch eines Verfahrens

"zur Erschließung geothermischer Energie umfassend die Schritte: - Vorantreiben einer vollkommen verlaufsgesteuerten Bohrung; - Erfassen der Temperatur im umgebenden Bodenbereich; - Steuerung des Bohrverlaufs in Abhängigkeit von der Temperatur im Boden; und - in Abhängigkeit vom Wärmestrom Einbringen eines Wärmetauscherrohres in die Bohrung."

Die "Erfindung" wurde am 29.04.1999 zum Patent angemeldet, Patentinhaber ist die FlowTex Technologie GmbH & Co. KG, Ettlingen. Das Patent scheint nach erster Einsch√§tzung geeignet, in erheblichem Umfang Anspr√ľche auf Verfahren zu begr√ľnden, die in der Erdw√§rmenutzung seit Jahrzehnten angewandt werden. So wird beispielsweise auch ein Patentanspruch erteilt auf "8. Verfahren....., dadurch gekennzeichnet, da√ü die Bohrung als Sackbohrung ausgef√ľhrt wird." (Erl.: Eine Bohrung, die oben beginnt und unten endet.) Die Geothermische Vereinigung e.V. hat bereits von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch gemacht und den Text des Patentes sowie des Einspruches auf ihrer Internet-Seite ver√∂ffentlicht (http://www.geothermie.de). (Quelle: Geothermische Vereinigung e.V.)

Auftakt der Branchen- und Technologieinitiative "Geothermie NRW"

Am vergangenen Donnerstag, den 17. Februar, fand im Wirtschaftsministerium in D√ľsseldorf die Auftaktveranstaltung der Branchen und Technologieinitiative "Geothermie NRW" statt. Ziel der Initiative ist es, die in NRW vorhandenen geothermischen Potenziale technologisch zu erschlie√üen und wirtschaftlich zu nutzen. So k√∂nnte z.B. mit Tiefbohrungen elektrische und thermische Energie ab 400 m gewonnen werden. Im Ruhrgebiet besteht die M√∂glichkeit 50¬į C bis 60¬į C warmes Grubenwasser aus stillgelegten Bergwerken f√ľr Heizzwecke zu nutzen. In Aachen und in der Eifel k√∂nnte Thermalwasser f√ľr die W√§rmeversorgung eingesetzt werden. Neben positiven Effekten f√ľr die Umwelt werden von einem Ausbau der Erdw√§rmenutzung werden auch positive industriewirtschaftliche Effekte erwartet. "In Nordrhein-Westfalen kann die Nutzung der Erdw√§rme einen hohen Arbeitsplatzeffekt bewirken. Unser Know-how in den Bereichen Bergbau, Bohrtechnik, W√§rmeverteilung und Kraftwerksbau kann effizient genutzt werden", so J√∂rg Hennerkes, Staatssekret√§r im NRW-Wirtschaftsministerium auf der Auftaktveranstaltung der Branchen- und Technologieinitiative "Geothermie NRW". "Schon heute liegt Nordrhein-Westfalen an der Spitze beim Ausbau der Fotovoltaik, der Windkraftnutzung in den Binnenl√§ndern und der Stromerzeugung aus Biomasse. Bei der Geothermie wollen wir diesen Spitzenplatz auch erreichen. Das neue Expertenforum im Rahmen unserer Landesinitiative Zukunftsenergien NRW bietet die ideale Plattform daf√ľr, " so Hennerkes weiter.



http://www.hhipg.de/deutsch/archiv/html/hauptteil_3111.html

Stommel-Haus ¬ĽKastanie¬ę verbindet Tradition und Moderne Massivholzh√§user weisen neben den bekannten Vorz√ľgen des exzellenten, gesunden Wohnklimas einen weiteren Vorzug auf: die H√§user k√∂nnen sp√§ter leicht umgebaut oder erweitert werden. Beim Stommel-Haus ¬ĽKastanie¬ę erm√∂glicht der moderne Grundriss verschiedene Anbauten und Erweiterungen. Das Kernhaus hat eine Wohnfl√§che von gut 60 m2 zuz√ľglich einer Raumreserve von 40 m2 im ausbaubaren Dachgeschoss. Mit weiteren seitlichen Anbauten l√§sst sich die Wohnfl√§che - auch nachtr√§glich noch - vergr√∂√üern. Das neue Musterhaus am Firmensitz in Neunkirchen demonstriert die Erweiterungsm√∂glichkeiten: Mit weiteren Schlafr√§umen, einem gro√üz√ľgigen Familienbad und dem Hauswirtschaftsraum ist Haus ¬ĽKastanie¬ę 145 m2 gro√ü. Weitere m√∂gliche Extras sind beispielsweise Wintergarten oder Carport. Ungew√∂hnlich und zukunftsweisend ist die Energieversorgung des Hauses: W√§rme f√ľr Warmwasser und Heizung wird ganzj√§hrig aus Erdw√§rme gewonnen. Die entsprechende W√§rmepumpe ist platzsparend und leicht zug√§nglich mitsamt der weiteren Haustechnik im ebenerdigen Hauswirtschaftsraum untergebracht. Ein steuerbarer High-Tech-Kachelofen spendet in der k√ľhlen Jahreszeit zus√§tzlich wohlige W√§rme. Weitere Informationen: Stommel Haus GmbH ¬∑ Sternstra√üe 30 ¬∑ D-53819 Neunkirchen-Seelscheid Telefon: (0 22 47) 91 72 - 31 ¬∑ Telefax: (0 22 47) 91 72 - 60 Internet: http://www.stommel-haus.de 8.17. ALTENER II - F√∂rderung erneuerbarer Energietr√§ger

Die Europ√§ische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschl√§gen f√ľr Massnahmen zur F√∂rderung erneuerbarer Energietr√§ger in der Europ√§ischen Gemeinschaft im Rahmen von ALTENER II (Programm zur F√∂rderung des Einsatzes erneuerbarer Energietr√§ger in der Union mit nichttechnischen Mitteln) ver√∂ffentlicht. Es handelt sich hierbei um Studien sowie um weitere Aktionen zur Umsetzung und Erg√§nzung der Massnahmen, die die Gemeinschaft und die Mitgliedstaaten zum Ausbau des Potentials erneuerbarerer Energietr√§ger treffen.

Ausserdem können vorgeschlagen werden: Pilotaktionen zur Entwicklung der Instrumente zur Förderung erneuerbarer Energieträger, Förderungs- und Verbreitungsmassnahmen, Aktionen zur Überwachung und Umsetzung der Gemeinschaftsstrategie, gezielte Aktionen zur Erleichterung der Vermarktung der erneuerbaren Energieträger wie Biomasse, photovoltaische und thermische Solaranlagen, Nutzung der Solarenergie in Gebäuden, kleine Wasserkraftwerke, Wellenenergie (kleiner als 10 MW), Windenergie und Erdwärme.

Die Vorschläge sollen von mindestens zwei nicht miteinander verbundenen Partnern aus verschiedenen Mitgliedstaaten oder aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eingereicht werden. Bei der Einbeziehung von Projektpartnern aus den assoziierten Ländern Mittel- und Osteuropas sowie aus Zypern sollte man sich vor der Projektplanung mit dem oben genannten Ansprechpartner aus der Europäischen Kommission in Verbindung setzen.

Eine Informationsbrosch√ľre mit ausf√ľhrlichen Hinweisen f√ľr die Einreichung von Vorschl√§gen ist demn√§chst im Internet abrufbar. Bewerbungsschlu√ü: 30.11.1999 Kontakt: Europ√§ische Kommission Generaldirektion XVII (Energie) C-2 A-1/ 24 Herr Ronan Harbison Rue de la Loi 200, B-1049 Br√ľssel Fax: 0032-2-2966283 Email: altener@bxl.dg17.cec.be URL: http://europa.eu.int/en/comm/dg17/altener.htm


Quelle: KoWi AID9975 vom 05.07.1999, ABl. C 187 / 19 - 20 vom 3.7.1999



http://www.waermepumpe-iwp.de/nonflash/frames/fach/dokk.htm

100 Firmen wollen NRW mit Erdwaerme einheizen

- Waermepumpen-Wochen NRW vom 11. bis 29. Januar 2000 -

Duesseldorf (iwr-mailservice) - Vom 11. bis 29. Januar 2000 finden erstmals die Waermepumpen-Wochen NRW statt. Fast 100 Fachbetriebe sowie Industriefirmen zeigen bei knapp 200 Veranstaltungen landesweit die Vorteile dieser technisch und oekologisch ausgereiften Heiztechnologie. 80 Termine finden allein im Ruhrgebiet statt, weitere je 60 im Rheinland und in Westfalen. Die genauen Termine stehen im Internet:

http://www.waermepumpen-wochen-nrw.de

Zielgruppen der Aktionswochen, die die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW organisiert, sind Endverbraucher und Baufamilien. Bei der Messe "DEUBAU" in Essen faellt am 11. Januar 2000 der Startschuss. Diese breite Informations- und Aufklaerungskampagne soll den Einbau von Waermepumpen in Neubauten und bei Hausrenovierungen unterstuetzen. Radiospots in WDR 2 und den NRW-Lokalsendern begleiten die landesweiten Aktionen.

Fuer Fragen steht Ihnen Herr Uwe H. Burghardt, Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, c/o Wirtschaftsministerium NRW, Haroldstr. 4, 40213 Duesseldorf gerne zur Verfuegung. Tel.: (02 11) 8 66 42 - 0 Fax: 8 66 42 - 22, Internet: http://www.energieland.nrw.de E-mail: mailto:burghardt@lus.com





http://www.carmen-ev.de/deutsch/aktuell/nawaros/nawa0499/nawa0499.html#2

http://www.gruene.de/bochum/GS54.htm

http://www.dr-schnitzer.de/bau-innovation.html


http://www.gbt.ch/_forum/0000020c.htm


http://www.energieland.nrw.de/


Literaturliste



Geothermische Energie

(Stand 21.11.00)

------------------------------------------------------------------



1. Literaturliste

2. Videos

3. Zeitschriften, Periodika

4. Adressen





Bei einigen gelisteten Materialien und Publikationen finden Sie dreistellige SN-Nummern. Diese bitten wir bei Nachfragen unbedingt anzugeben.

Literaturliste Geothermische Energie

------------------------------------------------------------------

Abyhammer, T., Eriksson A. & Johansson, S.: Aquifer-based Energy System, 167 S., Swedish Council for Building Research, Stockholm 1991

Ademe: Géothermie, projet pour un programme d'actions pluri-annuel, Ademe/Documentation, 27 rue Louis Vicat, F-75015 Paris, nov. 1994

Agonga, O.: Geothermal geology: stratigraphy and hydrothermal alteration well OW-716, Olkaria geothermal area, Kenya, Report no. 10, United Nations Training Programm, Reykjavik, Island 1993

Albu, M. A., Banks, D. & Nash, H., Mineral and Thermal Groundwater Resources, Chapman & Hall, London UK 1998, ISBN 0-412-61040-X Part 1 Mineral and thermal groundwater resources: History, uses, hydrogechemistry, thermal water systems, investigation, exploitation, management, modeling of groundwater systems,

Part 2 Case Studies: Geothermal Energy in Iceland. Spas of England. Geothermal and mineral water resources of lithuania. Natural mineral waters of Mineralnye Vody region of north Caucasus. Geological, hydrochemical, regulatory and economic aspects of natural, packaged water production (Nordland County, Norway). Mineral and thermal waters of the Krusné Hory rift valley, Czech Republic. The spa of Buzias, Romania. Optimization of exploitation of geothermal reservoirs in the Pannonian Basin, Romania

(SN 021)

Alicilar, A. et al.: Optimization of a Double Stage Flash System, Dept. of Chemical Engineering, Gazi University, Ankara, Turkey, in: International Journal of Energy Research, (UK), 19(2), March 219095

Allan, M.L. & Kukacka, L.E.: Lost Circulation Control Materials. Progress Report, Brookhaven National Laboratory, OSTI, NTIS, GPOP Dept., Order No. 95010441

Anderson, E.: Data management and related software in geothermal applications, World Geothermal Congress, Pre-Congress Courses, 1995, available: IGA Secretariat, Wairakei Research Centre, Private Bag, 2000, Taupo, NZ, Tel.: +64 7 374 8211, Fax: +64 7 374 8199

Annuaire professionel des opérateurs énergies renouvelables 1996, Editions Systèmes Solaires, Paris, France, 1996

Plus de 1 100 adresse et références: photovoltaique, solaire thermique, eolien, biomasse, micro-hydraulique, géothermie, généraliste énergies renouvelables, développement tiers-monde, habitat bioclimatique et solaire, pompes … chaleur/cogénération, environnement, architectes, bureaux d'études. - Plus de cent adresses complémentaires en Belgique et en Suisse.

Anovitz, L.M.: Electrochemical Determination of the Gibbs Free Energie of Rock - Forming Minerals. Final Report, Arizona University, Dept. of Geoscience, OSTI, NTS, GPO Dept. Order No. DE95009682

Anovksi, T. et al.: Possibility Determination for Reinjection of Used Geothermal Waters, Skopje University, Macedonia, Renewable Energy (United Kingdom), 5(5-8), Aug. 1994

Ant√ļnez, E.U., Lippman, M.J., Ali-Khan, M. & Boardman, T.: Simulation of the Heber Geothermal Field. a TOUGH2/PC Application, paper to be presented at the TOUGH Workshop '95, Berkely, CA, USA, March 20-22, 1995

Asociacion Geotermica Mexicana (Ed.): Cursos de divulgacion sobre geotermia, Guadalajara, Jalicso, Mexico, 6-9 Noviembre 1996, Comision Federal de Electricidad, pp. 164, Morelia, Michoacan 1996 (spanisch) (SN008)

Arbeitsgemeinschaft C. Zschokke/Elektrowatt Ing.-Unternehmung: Gewinnung geothermischer Energie in Tunneln, Bericht Phase I, Aktionsprogramm BEW, Bern 1996 (SN001)

Arbeitsgemeinschaft Deep Heat Mining: Projekt "Deep Heat Mining". Anwendung der Hot-Dry-Rock/Hot-Wet-Rock Technologie zur Strom- und W√§rmeproduktion in der Schweiz. Phase I: Resultate der Arbeiten 1996. Jahresbericht 1996 im Auftrag des Bundesamtes f√ľr Energiewirtschaft, Bern 1996 (SN 007)

Arbeitsgemeinschaft "Deep Heat Mining", (Hrsg.), Strom aus der Erde. Nutzung des tiefliegenden Erdwärmepotentials in der Schweiz, Brosch., (1998), Häring Geo-Project, CH-Steinmaur

Armstead, H.C.H. & Tester, J.W.: Heat Mining, 478 S., E. & F.N. Spon, London 1987

Ayala, R. et al: Experimental Assessment of an Ammonia/Lithium Nitrate Absorption Cooler Operated on Low-Temperature Geothermal Energy, Institute de Investigaciones Electricas, Mexico, in: Heat Recovery Systems and CHP (UK), 14(4), July 1994

Ayodo Ouma, P.: Steam gathering system for the NE-Olkaria geothermal field, Kenia-preliminary design, Report no. 9, United Nations Training Programm, Reykjavik, Island 1993

Arevalo Martinez, J.A.: Geothermal drilling techniques, Rep. no. 3, United Nations Training Programm, Reykjavik, Island 1993

Bachmann, I., Kabus, F., Seibt, P: Hydrothermale Erdwärmenutzung, in: Kaltschmitt, M. & Wiese, A., (Hrsg.): Erneuerbare Energien - Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1995, ISBN 3-540-59362-4 S. 366-389

Badenwerk, Hrsg.: Die Elektro-Wärmepumpe, Karlsruhe, o. J.

Prospekt f√ľr Kunden mit Informationen zur W√§rmepumpennutzung, zu W√§rmequellen, System- und Anlagenherstellern (SN007)

Baermann, A., Kr√∂ger, J., Taugs, R., W√ľstenhagen, K. & Zarth. M.: Anhydritzemente im Rh√§tsandstein Hamburgs ‚Äď Morphologie und Strukturen, in: Zeitschrift f√ľr Angewandte Geologie. Band 46. Heft 3, 2000, S. 138-143, Stuttgart 2000

Baermann, A., Kr√∂ger & Zarth. M.: , Anhydritzemente im Rh√§tsandstein Hamburgs ‚Äď R√∂ntgen- und kernspintomographische Untersuchungen und L√∂sungsversuche, in: Zeitschrift f√ľr Angewandte Geologie. Band 46. Heft 3, 2000, S. 144-152, Stuttgart 2000

Bahati, G.: Geochemical studies on waters from the Katwe-Kikorongo, Buranga, and Kibiro geothermal areas, Uganda, Report no. 13, 40 S., United Nations Training Programm, Reykjavik, Island 1993

Baldi, P., Bertini, G. & Ceccarelli, A.: Geothermal fields on central Italy, Resource Geology. Special issue no. 16, 13 S., 1993 Bezug: ENEL-VDAG, Via Andrea Pisano 120, I-56122 Pisa, Italien

Barbier, E.: Nature and technology of geothermal energy, a review, Renewable & Sustainable Energy Reviews. Ed. . L. Kazmerski, Vol 1., no 1-2 March-June 1997 (SN022)

Barbier, E., Frye, G., Iglesias, E. & P lmason, G, (Eds): Proceedings of the World Geothermal Congress 1995, Volumes 1 to 5, International Geothermal Association Inc, Auckland, New Zealand, ca. 3300 S - Die Bände sind nur komplett erhältlich

Vol. 1

Openings

Rapporteurs' General Reports and Country Updates

History of Geothermal Development

Geothermal Energy in the National Energy Policy - Legal and Regulatory Aspects

Vol. 2

Exploration and Conceptual Modelling

Drilling and Completion Technology

Vol. 3

Resource Evaluation and Modelling

Field Management and Monitoring

Power Generation

Direct Heat Uses

Vol. 4

Corrosion and Scaling

Advanced Technologies (HDR - Magma - Geopressured)

Environmental an Social Aspects

Economics, Financing, Marketing and Training

Software for Geothermal Applications

Vol. 5

List of Participants

List of Exhibitors

Acknowledgement for Financal Support

Table of Contents of Volumes 1-5

Author Index

Key Words Index

Barbier, E., Santoprete, G.: L'energia geotermica. Una fonte di energia dall' interno della Terra, Giapichelli Editore, Turin, Italien 1993

Baria, R., Baumgärtner, J., Gérard, A. & Jung, R., Stimulations- und Zirkulationsexperimente im HDR Versuchsfeld Soultz-sous-Forêts - Stand der Forschungsarbeiten im Herbst 1995, Socomine, Soultz-sous-Forêts, Oktober 1995

Barrios de Luna, L.A.: Borehole geology and hydrothermal alteration of well CHA-1, Chipilapa geothermal field, El Salvador, C.A., Report no. 4, 46 S., United Nations Training Programm, Reykjavik, Island 1993

Bartels, R., Dietrich,H. G., Goebbels, J. & Klober P.: Analyse nat√ľrlicher Wegsamkeiten und ihrer Stimulationsm√∂glichkeiten in einem zementierten Aquifer durch Kombination von R√∂ntgen-CT mit Quecksilberporosimetrie, , in: Zeitschrift f√ľr Angewandte Geologie. Band 46. Heft 3, 2000, S. 153,-156, Stuttgart 2000

Battistelli, A., Calore, C. & Pruess, K.: Vapor Pressure Lowering Effects due to Salinity and Suction Pressure in the Depletion of Vapor-Dominated Geothermal Reservoirs, paper to be presented at the TOUGH Workshop '95, Berkely, CA, USA, March 20-22, 1995

Battistelli, A., Calore, C. & Pruess, K.: The Simulator TOUGH2/EWASG for Modeling Geothermal Reservoirs with Brines and Non-Condensible Gas, Geothermics, 26, (4), 437-464, 1997

Baumg√§rtner, J. u. a: Erdw√§rme. Teil IV der Reihe Regenerative Energien, VDI-GET Informationsschriften, D√ľsseldorf 1998, ISBN 3-931384-12-8

Bayerisches Landesamt f√ľr Wasserwirtschaft (Hrsg.): Das Thermalwasservorkommen im niederbayerisch-ober√∂sterreichischen Molassebecken. Hydrogeologische Modell und Thermalwasser-Str√∂mungsmodell im Auftrag des Freistaates Bayern und der Republik √Ėsterreich. Kurzbericht, M√ľnchen o. J. (2000)

Bayerisches Staatsministerium f√ľr Wirtschaft und Verkehr, (Hrsg.): Erneuerbare Energien in Bayern, M√ľnchen 1993, Neuauflage 1996

Die Brosch√ľre, die auch einen Teil √ľber die Nutzung der Erdw√§rme enth√§lt, kann √ľber das Ministerium (Prinzregentenstra√üe 28, 80538 M√ľnchen) bezogen werden.

Bayerisches Staatsministerium f√ľr Wirtschaft, Verkehr und Technologie (Hrsg.): W√§rmepumpen. Hinweise zum Energiesparen 44, M√ľnchen 1996

Beall, M.J., Stark, M.A., Smith, J.L. and Kirkpatrick, A. Microearthquakes in the Southeast Geysers Before and After SEGEP Injection, Geothermal Resources Council Trans., 23, 253-259, 1999, SN027

Beermann, K. & Kruse, H.: Untersuchung energetisch g√ľnstiger Ersatzstoffe f√ľr ozonabbauende K√§ltemittel f√ľr W√§rmepumpen, IZW-Berichte 2/93, Karlsruhe 1993

Benner, M. & Hahne, E.W.P. (eds.): TERRASTOCK 2000. 8th International Conference on Thermal Energy Storage. Proceedings. Volume 1 & 2, University of Stuttgart, Germany, ISBN 3-9805274-1-7, Stuttgart 2000

DM 80.-

Orders/Bestellungen: Your local bookseller/Buchhandel or/oder:

Universit√§t Stuttgart, Institut f√ľr Thermodynamik und W√§rmetechnik, Pfaffenwaldring 6, 70550 Stuttgart, Fax: +49 (0)711 685 3503, Email terrastock@itw.uni-stuttgart.de, Online: http://www.itw.uni-stuttgart.de/terrastock

Berufsverband Deutscher Geologen, Geophysiker und Mineralogen e.V.: Datenbank GeoSoft (Stand M√§rz 1995) - √ľber 1000 Programme von mehr als 500 Firmen auf Diskette (IBM-kompatibel, MS-DOS) - s.a. Brix/Doherr/Linneberg

Berufsverband Deutscher Geologen, Geophysiker und Mineralogen e.V., Liste der dem BDG angeh√∂renden Freiberufler, Firmen und Geob√ľros, (152 Firmenprofile)

BINE Projekt Info-Service, hrsg. v. Fachinformationszentrum Karlsruhe, Eggenstein-Leopoldshafen, Informationsbl√§tter, Bezug: 2000, 4 S. kostenlos, Bezug: Fachinformationszentrum Karlsruhe, B√ľro Bonn, Mechenstr. 57, 53129 Bonn, Tel: 0228 923 79 0, Fax: 0228 923 7929, Email: bine@fiz-karlsruhe.de

4/98: Wärmepumpen kleiner Leistung mit alternativen Kältemitteln

5/98: Erneuerbare Energien in Deutschland

2/00: Raumluftkonditionierung mit Erdwärmetauschern, Bonn, Mai 2000

Bjornstadt, S. C. et al.: Coso Monitoring Program, October 1992 through September 1993, Naval Air Weapons Station, China Lake, CA, NAWS-CL-TP003, NTIS prices: PCA07/MFA02, Januar 1994

Black, G.L.: Geothermal electrical power generation potential of Newberry Volcano and the Oregon Cascade Range, Oregon Department of Geology and Mineral Industries. Open-file report no. O-94-07, 1994

Blackwell, D.D.: A summary of deep thermal data from the Cascade Range and analysis of the "rain curtain" effect, Oregon Department of Geology and Mineral Industries. Open-file report no. O-94-07, 1994

Bloomquist, R.G.: Geothermal. A regulatory guide to leasing, permitting, and licensing in Idaho, Montana, Oregon, and Washington, (for Bonneville Power Administration), Washington St
07 Dec 2004
21:56:26
Eicher
Erdwärme Geothermie Solar Sonne Systeme Technik Kosten Link

Hello,Links und Text zu Ihrem Thema, viel Erfol! Gruss Erker


http://www.vectrum.de/linkbaum/oekologie.umwelt/erneuerbare_energien/sonne/

http://www.geothermie.de/aktuelle.htm

Niedrigenergiehaus Haus Taucha 1) Einleitung

F√ľr den Bereich Raumw√§rme und Warmwasserbereitung wird in Deutschland viel Energie aufgewendet. Ein gro√üer Teil der CO2 - Emissionen kommt aus diesem Sektor. √Ėl und Gas tragen zur Klimaproblematik ma√ügeblich bei, au√üerdem m√ľssen diese Energietr√§ger importiert werden und erh√∂hen unsere Abh√§ngigkeit vom Ausland. Was liegt daher n√§her als unsere Geb√§ude besser zu isolieren und Neubauten nach hohen W√§rmeschutzstandards zu errichten? Die Idee des "Teilsolaren Heizens" beruht darauf, da√ü die geringe W√§rmemenge die ein thermisch optimiertes Haus noch ben√∂tigt mit Unterst√ľtzung von aktiven Solarsystemen aufgebracht wird . Die ersten Visionen von Niedrig- bzw. Nullenergieh√§usern bezogen sich auf Geb√§ude mit teuren und komplizierten technischen Systemen. In j√ľngster Zeit f√ľhrten die Erfahrungen mit dem energiesparenden Bauen zu kosteng√ľnstigen H√§usern mit besonders guter Geb√§udeh√ľlle. Mit einem Mehraufwand von 10% kann bei Neubauten im Vergleich zum Standard von 1973 (√Ėlpreiskrise) fast die H√§lfte des Heizbedarfs eingespart werden.

Das Ziel unserer Bestrebungen war es unter Einbeziehung von Solarsystemen einen niedrigen Heizenergiebedarf und guten Wohnkomfort zu erreichen. Voraussetzung f√ľr jede Anwendung solarunterst√ľtzter Heizsysteme ist die Optimierung der Geb√§udeh√ľlle und die Ausrichtung des Hauses nach S√ľden. Folgende Systeme kommen zum Einsatz:

Passive Solarnutzung durch Fenster Wintergarten Aktives Kollektorsystem / Speicher W√§rmere√ľckgewinnung aus der Abluft mit Luftw√§rmepumpe Nachheizm√∂glichkeit mit Pelletofen




2) Geb√§udeh√ľlle

Das Haus wurde vom Ullrich Jahn und der Fa.Scheerbaum geplant und in einer speziell entwickelten Holzständer- Modulbauweise errichtet. Es handelt sich dabei um ein Niedrigenergiehaus aus Modulen 2,50 x 1,25 m. Diese Module sind von 2 Personen ohne technische Hilfsmittel handhabbar.

Die schwere Stahlbeton-Fundamentplatte ist die speichernde Masse des Systems.Gute Isolation und Fenster mit niedrigem k-Wert waren die Voraussetzung f√ľr das Gelingen dieses Demonstrationsvorhabens. Die Au√üenw√§nde sind mit 12 cm Steinwolled√§mmung ausgefacht + 6cm VWS -Fassade (k-Wert: 0,2). Die Isolierung des Flachdaches ist 20 cm dick und hat einen k-Wert von 0,2. Es werden 2-Scheibenfenster mit einem k-Wert von 1,3 eingesetzt. Die Fundamentplatte ist gegen das Erdreich mit einer 20 cm dicken Zwischenschicht aus extrudiertem Hartschaum ged√§mmt (k=0,2). Wegen der gut isolierten Geb√§udeh√ľlle hat der hygienisch erforderliche Luftwechsel mit 32% einen relativ hohen Anteil am Gesamtenergiebedarf. Tats√§chlich wird die Luft 1/2 mal pro Stunde ausgetauscht.

3) Gebäudeheizlast

Die Berechnung der Heizlast erfolgte nach der WSVO95 und ergab:

Transmissionsverluste: 5.660 kWh/a

L√ľftungsw√§rmebedarf: 4.330 kWh/a

Solare Wärmegwinne: 1.200 kWh/a

Interne Wärmegewinne: 2.350 kWh/a

Das ergibt bei 128 qm Nutzfläche einen Jahresheizwärmebedarf von 43 W / qm*a

Der effektive Heizwärmebedarf weit liegt darunter!

Die Maximale Heizlast beträgt bei -15 Grad Celsius 3kW incl. Warmwasserbereitung.




4) Standort und Meteorologie Tieftstemperaturen Feb.2000





5) Heizsystem

Die zentrale W√§rmespeicherung und Verteilung erfolgt √ľber einen im Hauskern aufgestellten 1000l Pufferspeicher Calobloc aus Kunstoff (Fa.Werit) in diesen werden alle W√§rmeerzeuger eingekoppelt.

Diese sind :

Abluft -Wärmepumpe 600 W Europa Mini von Ochsner Flachkollektor Typ Solector 320 (Tinox) 6qm Pelletofen mit Wasserfach 2-8 kW (vorgesehen) Nachtstrom- Nachheizung 2-6 kW Langzeitspeicher Wasser/Beton 7 kbm (im Bau)

IWarmwasserbereitung:

Die Warmwasserbereitung erfolgt im Pufferspeicher im Durchlauferhitzerprinzip d.h. keine Gefahr von Legionellen. Der Speicher wird wenn keine Solargewinne anstehen mit max.50 Grad betrieben.

Solarertrag seit Sep.2000 280 kWh






Solaranlage mit Heizungsunterst√ľtzung direkt eingekoppelt:


Die Sonnenkollektoren liefern W√§rme √ľber einen Plattenw√§rmetauscher direkt in die Fu√übodenheizung

oder bei Vorlauftemperaturen √ľber 35 Grad C in den 1000l Speicher, so kann auch in der √úbergangszeit

noch Solarwärme genutzt und gespeichert werden ,welche in herkömmlichen Systemen nicht nutzbar ist.

Ist dies nicht mehr ausreichend werden weitere Wärmequellen aktiviert:

Abluftw√§rmer√ľckgewinnung mit der W√§rmepumpe Ochsner Mini WP, Heizleistung 2200 W Elektrische Leistung Kompressor 600 W + Ventilatoren 90 W Pelletofen Ecofire mit Wasserfach 2-8 kW Nachtstrom - Nachheizung 2-6 kW

Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung beträgt max. 28 Grad sodas die Oberflächentemperatur der beheizten Bodenplatte max.24 Grad beträgt und der Selbstregeleffekt bei Sonneneinstrahlung genutzt werden kann.Die Fußbodenheizung in der Bodenplatte speichert dann die Wärme und gibt sie erst wieder ab wenn die Wärme benötigt wird. Die Raumtemperatur ist immer behagliche 22 Grad.




6) Energiebilanz

Zur Wärmeversorgung unseres Hauses tragen mehrere Energiequellen bei:

Passiv-solare Gewinne √ľber Fenster und Wintergarten W√§rmeabgabe von Bewohnern Abw√§rme von elektrischen Ger√§ten W√§rmepumpe im L√ľftungssystem


Die Regelung der Systeme erfolgt √ľber eine Speicher-Programmierbare-Steuerung (C-Control).

Durch die Programmierung lassen sich Prioritäten und Abläufe einfach vorgeben.

Benutzerverhalten:


Die Bewohner/Benutzer beeinflussen durch ihr Behaglichkeitsempfinden und ihre Temperaturtoleranz die Effizienz der passiv-solaren Komponente. Wenn der Wintergarten als Energiequelle eingesetzt werden soll, m√ľssen die Bewohner immer zum richtigen Zeitpunkt die Fenster zum Hausinneren √∂ffnen.

√úber die t√§glichen Energieverbr√§uche wurde ein Logbuch gef√ľhrt. (wird noch ver√∂ffentlicht)

Eine Auswertung des Winters 97/98 und 98/99 ergab sehr g√ľnstige Verbrauchswerte von unter

700 DM/a f√ľr Warmwasserbereitung und Heizung

Verbrauch Jan.2000 in kWh Heizung und Warmwasser Der Durchschittsverbrauch liegt bei 40 kWh/d also unter 2kW Heizlast incl. Warmasserbereitung, die Spitzenlast bei ‚Äď15 Grad Celsius unter 3kW !

Aus: http://gbt.ch/_forum/00000007e.htm

http://www.uni-muenster.de/Energie


http//solstice.crest.org/rene wables/solar-docs/rockefeller

http://www.uni-muenster.de/Energie

http://www.uni-muenster.de/Energie

http:// emsolar.ee.tu-berlin.de/institut/

http://www.ruhdorfer.de/Diplomarbeit/02_Einleitung.htm

http://www.tga.bauwesen.uni-dortmund.de/passivhaus/erdwaermetauscher.pdf

Deutsche Gesellschaft f√ľr Sonnenenergie

http://www.dgs-solar.org/

Wer glaubt, die Nutzung von Sonnenenergie in unseren Breiten sei nicht mehr als eine teure Spielerei von etablierten √Ėkofreaks, der sollte unbedingt der Seite der deutschen "Gesellschaft f√ľr Sonnenenergie" einen Besuch abstatten. Denn auf dieser Seite wird ziemlich deutlich, welch √∂kologisches und √∂konomisches Potential in der effektiven Nutzung von Sonnenenergie streckt. Die Navigationsleiste enth√§lt so ziemlich alle Angebote, die das informationshungrige Herz begehrt. Neben Informationen √ľber die Institution, Aktivit√§ten und E-Zine-Versionen der Zeitschrift "Sonnenenergie", enth√§lt es eine vorz√ľglich ausgestattete Linkliste, die der globalen Bedeutung des Projekts eindrucksvoll Rechnung tr√§gt.




ECO-News - Der Informations- und Presseservice f√ľr Natur und Umwelt http://www.eco-news.de/

Der kostenlose Infoservice bietet aktuelle Infos aus 18 Interessengebieten aus dem Umweltbereich von Bauen, Energie, Technologie, Reisen, Ernährung, Gesundheit, Mode, Kosmetik, Naturschutz, Tierschutz, Umweltschutz Wirtschaft, Verkehr.


Ecosolar http://www.ecosolar.de/

"Warum Solarenergie?" und "Wie lange h√§lt eigentlich eine Solaranlage?" - solche und andere h√§ufig gestellte Fragen zur Photovoltaik werden auf den Seiten der Ecosolar beantwortet. Auch das Umweltministerium NRW hat sich beim Bau der ministeriumseigenen Photovoltaikanlage f√ľr die preisgekr√∂nte Arbeit von Ecosolar entschieden. Kein Wunder, denn das Unternehmen legt besonderen Wert auf eine jeweils ma√ügeschneiderte Planung und Installation. Vom Bauaufsichtsamt bis zu den F√∂rdermitteln - bei Auftragserteilung k√ľmmert sich Ecosolar nicht nur um die technischen Details, sondern auch um alle b√ľrokratischen Einzelheiten. Viele Bilder bisheriger Auftr√§ge, vermitteln einen Eindruck der Arbeit der Sonnenexperten.

EG Solar http://www.eg-solar.de/

Der EG Solar-Verein stellt solarbetriebene Ger√§te zur Nutzung in Entwicklungsl√§ndern her. Ein Solarkocher erm√∂glicht das Erhitzen von Wasser oder das Sterilisieren von medizinischen Instrumenten, ein spezieller Sand mit den dazugeh√∂rigen Vorrichtungen macht aber auch die K√ľhlung von Lebensmitteln oder Medikamenten m√∂glich. Die innovativen technischen Grundlagen, die unter anderem f√ľr die Witterungsbest√§ndigkeit und die abnutzungsfreie Wiederverwendbarkeit der Apparaturen verantwortlich sind, werden detailliert und auch f√ľr den Laien verst√§ndlich erkl√§rt. Dabei f√§llt es nur minimal ins Gewicht, dass die Informationen zum wirtschaftlichen Profil etwas unvollst√§ndig ausgefallen sind.

Eurosolar http://www.eurosolar.org/

Die Europ√§ische Sonnenenergiegesellschaft "Eurosolar" setzt sich f√ľr die effiziente F√∂rderung regenerativer Energien ein. Ihr Vorsitzender, der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer erhielt f√ľr sein Engagement den alternativen Nobelpreis. Seit Jahren kl√§rt er in Diskussionsveranstaltungen nicht nur Privatpersonen √ľber die Vorteile der neuen Techniken auf. Die vielen Bereiche, in denen Energie auf neue Art und Weise gewonnen wird, sind vielen noch unbekannt. So gibt es mit der Geothermie schon l√§ngst ein Verfahren, die tief im Boden gespeicherte Erdw√§rme bis ins Wohnzimmer zu holen. Gr√ľnde gibt es genug, sich mit den interessanten Techniken n√§her zu befassen. Mitglied k√∂nnen nicht nur Unternehmer werden. Es reicht die √úberzeugung, dass eine Energiewende unverzichtbar ist.




Internationaler Solarserver http://www.solarinfo.de/

Solarinfo ist ein √§u√üerst ergiebiger internationaler Informationsservice rund um das Thema Solarenergie. Die einzelnen Themenbereiche werden sehr ausf√ľhrlich behandelt und mit einer Vielzahl von Artikeln, Berichten, Firmenpr√§sentationen und Adressen dargestellt. News und aktuelle Meldungen sind ebenfalls Bestandteil der Webseite. Interessant ist auch die gut best√ľckte Jobb√∂rse.




News-Server der Solarbranche http://www.solarenergie.com/

Hier tummelt sich das Who is who der Solar-, Wind- und Wassertechnikbranche. Auch zur √∂kologischen Geldanlage oder Stadtplanung findet man Anbieter. Gut sortiert nach Postleitzahl, lassen sich im Solarfirmen-Verzeichnis alle Adressen nach spezieller Produktkategorie finden. Wer online nicht alles lesen kann, findet auch Anregung in der kostenlosen "Sonnenzeitung". Die "Solar-News" berichten laufend √ľber die aktuellen gesetzlichen, technischen sowie √∂kologischen Entwicklungen bei regenerativen Energien.




Pbs Solar http://www.pbs-solar.de/

Sagte man Solaranlagen bisher h√§ufig nach, kostspielige Prestigeobjekte einer kleinen "√Ėko-Elite" zu sein, so zeigt ein Blick auf die Seite der Firma pbs-solar, dass sich in diesem Zusammenhang etwas Grundlegendes ge√§ndert hat. Pbs-Solar setzt neben der Pr√§sentation des eigenen Produkt- und Dienstleistungsangebots in erh√∂htem Ma√ü auf die Information √ľber bestehende F√∂rderprogramme und zukunftsorientierte M√∂glichkeiten, eine Solaranlage kosteng√ľnstig zu betreiben. Wer also schon l√§nger mit den Gedanken an ein eigenes Kraftwerk spielt oder durch die intensive Diskussion √ľber alternative Energien angeregt wurde, kann den Besuch auf dieser Seite dazu nutzen, seine Gedanken schon bald in die Wirklichkeit umzusetzen.




Pekom Solartechnik http://www.pekom.de/

Was Sie schon immer √ľber Solartechnik wissen wollten, erfahren Sie spielend einfach auf dieser Website, die umfassend und leicht verst√§ndlich √ľber die Geschichte und die M√∂glichkeiten der Solartechnik aufgekl√§rt. Beispielhaft werden die Anlagen beschrieben, die Warmwasser bereiten oder Strom erzeugen. Nat√ľrlich erf√§hrt man auch einiges zu den F√∂rderm√∂glichkeiten oder der Rentabilit√§t einer get√§tigten Investition. Der Katalog informiert √ľber s√§mtliche Solarprodukte der Pekom AG und deren Zubeh√∂r. Ob f√ľr Schrebergarten oder Mehrfamilienhaus - hier findet jeder Sonnenhungrige seine Wunschanlage. Daneben gibt es einen Solar-Ratgeber und ein "Solar-Telefon", f√ľr den immer noch wichtigen pers√∂nlichen Kontakt.



Solar - na klar! http://www.solar-na-klar.de/

Die vom Bundesdeutschen Arbeitskreis f√ľr Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) und von vielen weiteren renommierten Initiativen und Verb√§nden getragene Kampagne "Solar - na klar!" wird auf diesen Internet-Seiten vorgestellt. Unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung soll das √∂ffentliche Bewusstsein f√ľr die M√∂glichkeiten der Sonnenenergie gesch√§rft und die F√∂rderung der Solartechnologie f√ľr eine saubere Umwelt und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland wesentlich ausgebaut werden. Nicht zuletzt macht Solar - na klar! auch deutlich, dass Solarenergie ein zukunftstr√§chtiger Markt geworden ist, denn wir erfahren hier, dass 94 % der potentiellen Bauherren bereit w√§ren, mehr Geld f√ľr umweltfreundlichere Energieerzeugung auszugeben. Der Besuch der Homepage erm√∂glicht Ihnen ebenfalls, Ihr Wissen um die techmischen Entwicklungen im Bereich Solartechnologie auf den neusten Stand zu bringen.


Solar Server http://www.solarserver.de/

Auf dieser Homepage lacht die Sonne - und das nicht nur wegen des umfangreichen Services, der hier geboten wird. Der Solar Server dient als Plattform f√ľr Verbraucher und Unternehmen, die sich mit dem Thema Sonnenenergie besch√§ftigen, und h√§lt einfach alles bereit, was auf diesem Gebiet zur Zeit zu berichten gibt. Dazu geh√∂ren zum Beispiel eine hochinteressante Einf√ľhrung in die Solartechnik sowie ein Branchenf√ľhrer, ein Solarlexikon, eine Zusammenstellung der F√∂rderprogramme, Geldanlagetipps und - ganz neu! - der Solarstore. Klar, dass Sie hier Surftipps, Neuigkeiten und Veranstaltungsinfos aus dem solaren Dunstkreis brandhei√ü serviert bekommen. So macht Internet Spa√ü!

Solar-Dachflächen-Börse http://www.solardachboerse.de/

Die Nutzung der Sonnenenergie ist lebenslang gratis, doch die Errichtung einer eigenen Photovoltaik-Anlage bedarf gr√ľndlicher Planung und Information. Mit welchen Kosten muss man f√ľr eine eigene Anlage rechnen, welche F√∂rderungen gibt es? Diese und andere wichtige Fragen beantwortet die Solar-Dachfl√§chenb√∂rse, die Ihnen eine Liste verschiedener Anlagenbauer anbietet, sowie Hinweise zu rechtlichen Regelungen gibt. Kern der Site ist jedoch die Solar-Dachfl√§chen-B√∂rse, in der Solarinvestoren Dachfl√§chen zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen suchen, oder Sie selbst ein paar Quadratmeter Ihres Daches anbieten k√∂nnen.

Solarfr√ľhschoppen http://www.solarhauptstadt.de/

Die Initiative "Solarfr√ľhschoppen" besch√§ftigt sich ausf√ľhrlich mit Solartechnik und anderen regenerativen Energien. In den entsprechenden Rubriken kann nachgelesen werden, welche F√∂rdermittel einzelne Bundesl√§nder zur Verf√ľgung stellen oder welche aktuellen Projekte anstehen. Wie man bei der Montage der eigenen Photovoltaikanlage selbst aktiv werden kann und was bei der Installation alles beachtet werden muss, steht ebenfalls auf dieser Site. Bilder aus der Siedlung, viele Links sowie aktuelle News rund um diese interessante Technik runden das Angebot ab.

SolarWorld AG http://www.solarworld.de/

Energie vom Chef selbst - treffender k√∂nnte mit einem Blick gen Himmel das T√§tigkeitsfeld des Unternehmens Solarworld kaum beschrieben werden. Das am Neuen Markt mit viel Erfolg notierte Unternehmen pr√§sentiert sich auch auf seiner Homepage im Stile eines E-Zines und bietet sowohl seinen Aktion√§ren als auch anderen Interessierten eine Vielzahl an Wissenswertem rund um erneuerbare Energien. Von der Vermittlung technischer Grundlagen in den Bereichen der Photovoltaik √ľber die Vorstellung neuer Solarenergieprojekte bis hin zu allgemeinen Informationen wie Ausstellungsterminen reicht das Spektrum der pr√§sentierten Solarinfos. Auch der Bereich der Windenergie wird in √§hnlich detaillierter Form vorgestellt, spielt er doch mittlerweile eine gewichtige Rolle im Spektrum der Unternehmenst√§tigkeiten.


Solid http://www.solid.de/

Das Solarenergie Informations- und Dokumentationszentrum in F√ľrth veranschaulicht dem Interessenten anhand von Demo-Anlagen die Funktionsweise von Solarsystemen - ein einzigartiges Projekt in Deutschland. Es verf√ľgt au√üerdem √ľber eine gut sortierte Bibliothek, bietet Seminare zu diversen Themen rund um das Thema Solarenergie an und gibt Studenten verschiedener Studieng√§nge die M√∂glichkeit, Praktika am Institut zu absolvieren oder ihre Diplomarbeit dort zu schreiben. Virtuell und reaI bietet Solid F√ľhrungen durch das Solarzentrum an und berichtet √ľber neueste Entwicklungen zum Thema Solarenergie.


Sonnenseite http://www.sonnenseite.com/

Den Einstieg in die solare Weltrevolution plant Zukunftsforscher und Bestsellerautor Franz Alt. Seine mehrfach pr√§mierte Website ist zwar der Sonnenenergie gewidmet, befasst sich aber mit einem wesentlich breiteren Spektrum an Umweltthemen und besticht nicht nur durch st√§ndige Aktualit√§t sondern insbesondere durch intelligente Querdenkerei. In Essays zu Themen wie "Lachen ist umweltfreundlich" oder "Architekten lernen, wo S√ľden ist" l√§sst sich stundenlang schm√∂kern und Fans von Alts Fernsehserien "Querdenker", "Zeitspr√ľnge" und "Grenzenlos" finden hier jede Menge Hintergrundinfos zu den einzelnen Sendungen. Unbedingt empfehlenswert!


Sunways Gesellschaft f√ľr Solartechnik http://www.sunways.de/

Perspektiven zur schwerpunktm√§√üigen Nutzung der Solarkraft bei der Stromerzeugung will die Sunways AG er√∂ffnen und stellt die erste lichtdurchl√§ssige Solarzelle mit ihren Einsatzm√∂glichkeiten vor. Die mit dem Ecology Design Award 1999 ausgezeichnete Photovoltaikzelle - eine Innovation f√ľr Architektur und Fassadenbau - wird ebenso wie der Wechselrichter zur Einspeisung der gewonnen Energie ins √∂ffentliche Stromnetz in ihrer Funktionsweise erkl√§rt. Zudem stellt die Firma Sunways sich selbst und ihre √ľbrigen Produkte vor und gibt Interessierten die M√∂glichkeit, sich f√ľr den geplanten B√∂rsengang vorzumerken.


Ufe Solar http://www.ufesolar.de/

Ziel der UFE Solar GmbH ist es, mit ihren Solaranlagen und Entwicklungen die Umstellungen auf die Nutzung der Sonnenenergie als W√§rmequelle zu forcieren. Doch nicht nur umweltfreundlich und ressourcenschonend ist das Konzept der Firma, sondern es bietet auch einen geh√∂rigen finanziellen Anreiz. Durch ausgekl√ľgelte Systeme k√∂nnen sowohl private Verbraucher als auch gewerbliche Interessenten, bei der Innovationen nicht nur Geld sparen, sondern sich auch aktiv am Umweltschutz beteiligen.

Unternehmen Sonne http://www.unternehmensonne.de/

An Existenzgr√ľnder, Mittelst√§ndler, Innovateure und Produktentwickler, die sich auf dem zukunftstr√§chtigen Markt der Solarenergienutzung tummeln wollen, richtet sich das Angebot der International Solar Energy Society. Auf einer Art Gr√ľndermesse k√∂nnen sie Kontakte kn√ľpfen, Ideen austauschen und F√∂rder- und Finanzt√∂pfe anzapfen. Um sich beim Einstieg ins Solarbusiness nicht die Finger zu verbrennen, werden sie von den Veranstaltern beraten und haben die M√∂glichkeit an Workshops mit hochkar√§tigen Experten teilzunehmen. Bei Unternehmen Sonne hat das Sonnenzeitalter l√§ngst begonnen und wenn die Veranstaltungen ebenso professionell aufgezogen werden wie der Web-Auftritt, dann sind sie ganz sicher einen Besuch Wert.


Wärme und Strom aus Sonnenenergie http://www.jensolar.de/

"Mit der Sonne rechnen" ist das Motto der Jensolar GmbH, die sowohl Photovoltaik- als auch f√ľr Solarthermieanlagen projektiert und vertreibt. Die Jenaer Firma kl√§rt den sonnenhungrigen Besucher √ľber den Background dieser Techniken und √ľber die Vorraussetzungen f√ľr deren wirtschaftlich optimierte Nutzung auf. Allen physikalisch Interessierten stehen Infos zu weiteren Details zur Verf√ľgung, ebenso werden die vielf√§ltigen Einsatzm√∂glichkeiten erl√§utert und - f√ľr den Fall, dass die Sonne mal nicht scheint - spezielle Regenwasser-Nutzeinrichtungen

Aus:http://www.vectrum.de


http://www.geothermal-energy.ch

07 Dec 2004
21:59:21
E. Erker

Auf diesen Beitrag anworten
Sie sind nicht eingeloggt. Geben Sie daher bitte Ihren Namen an. (freiwillig)
Ihr Name 
Betreff
Text

Um unerlaubte Eintršge in diesem Forum zu vermeiden mŁssen Sie jetzt diesen Code in das daneben stehende Fenster eintragen.
Nur wenn der Code richtig ist, wird der Eintrag gespeichert.
Vielen Dank fŁr Ihr Verstšndnis.