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Startseite - GBT Forum - Wärmepumpen mit Erdsonden
 

Wärmepumpen mit Erdsonden

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Wärmepumpen mit Erdsonden
Hallo,
suche Wärmepumpen mit Erdsonden informationen, kann mir jemand auf diesem Gebiet weiterhelfen, insbesondere interessieren mich Kleinanlagen (monovalent) für Wohnhäuser, event. erfarungswerte über invest.- und betriebskosten (service,Energie etc.) betriebssicherheit,etc.

07 Dec 2004
21:40:34
Wermeling
Im Anhang Text und Links, zum Thema Wärmepumpe!
Gruss L.Müller


Zellenrad - Wärmepumpe Wärmepumpenanordnung mit Druck- austauscher-Zellenringsystem Auslegeschrift 1 049 401 Anmelder und Erfinder: Dudley Brian Spalding, London Anmeldetag: 23. März 1956 Die Wärmepumpenheizung des zürcherischen Rathauses Max Egli 22 Fig. Bulletin des Schweiz. Elektrotechnischen Vereins, XXIX. Jahrgang, No 11, Vol. 29, Mittwoch, 25. Mai 1938 (# oder 1935 ?); Seite 261-273 Zitat, Seite 162: Die Luftwärmepumpe verzichtet auf die Verwendung einer Kälteflüssigkeit als Arbeitsmittel. Sie setzt an deren Stelle die atmosphärische Luft; sie arbeitet somit mit einem kostenlosen, gefahrlosen und jederzeit vorhandenen Arbeitsmedium." Zitat, Seite 165: Ansicht der im Kongresshaus Zürich aufgestellten Luftwärmepumpe für 50 kWE/h Heizleistung und 27 kWE/h Kälteleistung, geliefert von der Arbeitsgemeinschaft Fernheizung der E.T.H., A.G. Brown Boveri & Cie., Gebr. Sulzer A.-G."

Elektrizitäts-Verwertung 1939/40, NO. 9/10, Seite 162-168 (relevanter Teil)

7.62 Luftwärmepumpen mit Zellenraddruckaustauscher" Die Einfachheit der Zellenradwärmepumpe und ihre Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Klimatechnik sind überzeugend." Seite 159, 160 in Wärmepumpen - Grundlagen + Praxis H. L. v. Cube, F. Steimke VDI-Verlag, Düsseldorf, 1977

Die Wärmepumpen-Heizung des renovierten zürcherischen Rathauses Dipl.-Ing. Max Egli, Zürich Schweizerische Bauzeitung, 10. August 1940 (# oder 16.8.1940?), Band 116, No. 6, Seite 59-64

Forschung - einmal anders gedacht (# Zellenradwärmepumpe) B. Schaeffer, D. Kersten Contraste, Nov. 1991

Ersatzstoffe für FCKW Ersatzkältemittel und Ersatztechnologien in der Kältetechnik Ullrich Hesse und 6 Mitautoren © 1992 ISBN 3-8169-0763-6 Band 369, Kontakt & Studium Umwelttechnik, expert verlag, Ehningen 231 Seiten, 125 Bilder, 108 Literaturstellen, kartoniert, DM 69,- Sigel: 89 [mas 884]; 89 [RA 4189 (369)] Zitat: Kapitel 7. Kaltluftprozesse, 7.3.3 Druckwellenmaschinen, Dipl.-Ing. Michael Kauffeld, Seite 188: Eine Alternative bietet die Kombination eines sogenannten Zellenrades (Druckwellenmaschine, kombinierte Kompressions- und Expansionsmaschine) mit einem kleineren Zusatzverdichter, wie sie 1939 von Bauer vorgeschlagen und in der Schweiz von BBC als Kaltluftwärmepumpe mit relativ guten Leistungszahlen verwirklicht wurde. Die Ende der dreißiger Jahre im Kongresshaus und in der Papierfabrik Landquart am Bodensee installierten Anlagen erzielten Heizleistungszahlen von 2,4 ... 2,6 was beachtlich ist, wenn man bedenkt, daß die Anlagen noch ohne Anwendung der Druckwellentheorie für das Zellenrad erstellt wurden. Diese Grundlagen wurden erst im Laufe der 50er und 60er Jahre bei BBC im Hinblick auf den Einsatz als Oberstufe von Gasturbinen und als Verbrennungsmotorlader entwickelt. Diese Druckwandler sind als Comprex-Lader" (Warenzeichen der Comprex AG), bekannt geworden."

Die Kaltluft-Kältemaschine für den Einsatz in Transportladeräumen A. Henatsch Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule für Verkehrswesen Dresden 30, (1983), S. 571-580

Die Druckwellen-Maschine Comprex als Oberstufe einer Gasturbine E. Jenny, T. Balerty Teil 1+2, MTZ, Motortechnische Zeitschrift, 34, 10/11 (1973), S. 329-335 und 421-425

Die elektrische Erzeugung von Wärme und Kälte in Klimaanlagen vermittels der Wärmepumpe B. Bauer, B. W. Bolomey Elektrizitätsverwertung, 9/10 (1939/40)

Die Wärmepumpe – das Heizsystem der Zukunft

Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank, nur mit umgekehrtem Nutzen. Die Wärmeaufnahme und deren Transport übernimmt ein Arbeitsmittel, das sich in einem geschlossenen Kreislauf bewegt und nacheinander verschiedene Zustandsänderungen erfährt. Es wird verdampft, verdichtet, verflüssigt und entspannt. Die Wärmepumpe wandelt so Wärme niedriger Temperatur (z.B. 7 °C) in Wärme hoher Temperatur (z.B. 23°C) um. Drei Viertel der zum Heizen und Warmwasserbereiten benötigten Energie entzieht die Wärmepumpe der Umwelt – gespeicherte Sonnenwärme in Erdreich, Wasser und Luft. Durch Einsatz dieser kostenlosen Umweltwärme und rund einem Viertel Antriebsenergie für den Verdichter ist die Wärmepumpe problemlos in der Lage Ein- und Mehrfamilienhäuser zu beheizen. http://www.waermepumpe-iwp.de/flash/prinzip.htm


Dampfende Kälte Minusgrade aus wummernden Lautsprechern, Eisblöcke als Abfall aus dem Badezuber: Ökofreundliche Kältetechnik sucht neue Wege Spiegel 47/1994, 21.11.94, Seite 222-224

: Entwicklung und experimentelle Untersuchung neuer Regeneratorkonzepte für regenerative Gaskreisprozesse am Beispiel einer Vuilleumier-Wärmepumpe Development and experimental investigation of new concepts for regenerators of regenerative gas cycles-exemplary for Vuilleumier heat pumps Th. Pfeffer, H. -D. Kühl, S. Schulz, Ch. Walther


Lehrstuhl für Thermodynamik, Universität Dortmund, D-44221 Dortmund, Germany Tel.: x 49 231 755 2071, Fax: x 49 231 755 2572, e-mail: thomas.pfeffer@beb.de


Eingegangen:12. Februar 1999

Zusammenfassung Regeneratoren sind ein wesentlicher Bestandteil regenerativer Gaskreisprozesse, deren bekannteste Vertreter der Stirling- und der Vuilleumier-Prozeß sind. Ihnen kommt die Aufgabe zu, im Prozeßverlauf von dem sie durchströmenden Arbeitsmedium Wärme aufzunehmen und bei der Rückströmung diese Wärme wieder an das Arbeitsgas abzugeben. Aus diesen Aufgaben eines Regenerators resultieren unmittelbar die an das Regeneratormaterial zu stellenden Anforderungen. Neben einem möglichst guten Wärmeübertragungsverhalten muß vor allem ein günstiges Druckverlustverhalten der Regeneratormatrix eingefordert werden. Im Hinblick auf einen Einsatz in der Serie stehen zusätzlich die Konfektionierung sowie die Herstellungs- und Folgekosten des Matrixmaterials im Mittelpunkt des Interesses. Bisher finden in ausgeführten Maschinen vor allem Drahtnetzpackungen und Matrizen aus Drahtgestrick Anwendung; diese Lösungen sind aufgrund der hohen Herstellungskosten für eine Serienfertigung allerdings ungeeignet. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden neue Regeneratorkonzepte entwickelt, auf ihre Tauglichkeit aus thermodynamischer und strömungsmechanischer Sicht überprüft und unter fertigungstechnischen sowie ökonomischen Aspekten einer Bewertung unterzogen.

http://link.springer-ny.com/link/service/journals/10010/bibs/0065009/00650257.htm

Die Wärmepumpe


Energieträger am Eingang: Umgebungwärme Energieträger am Ausgang: Nutz-/Heizwärme


Grundlagen:

A) physikalisch: Physikalisches Potential (wieviel Energie ist da, woher kommt sie ???) B) technisch: Welche Möglichkeiten der Umladung auf sinnvolle Energieträger (Wärme, Elektrizität) gibt es ?? C) wirtschaftlich: Wie wirtschaftlich ist das alles ?? D) Fakten und Zahlen: E) Vor- und Nachteile F) Prognosen A) physikalisches Potential: Das Funktionsprinzip der Wärmepumpe ist mit dem eines Kühlschranks vergleichbar. Eingesetzt wird die gleiche Technik, aber mit umgekehrten Nutzen: Der Umgebung, etwa Erdreich, Wasser oder Luft, wird gespeicherte Sonnenwärme entzogen und durch einen Kompressor gewissermaßen mit einem "Wärmelift" auf ein höheres Temperaturniveau gehoben. Das reicht zum Warmwasserbereiten, aber auch zum Heizen aus. So werden aus drei Teilen Umweltwärme und einem Teil Antriebsenergie vier Teile Nutzwärme. Für den Antrieb des Kompressors wird in der Regel Strom eingesetzt. Durch die Nutzung von indirekter Sonnenenergie ist die Energiemenge theoretisch unbegrenzt.

B) technisches Potential: Da die Wärme des Wassers bei Wärmepumpen nicht hoch genug ist, lohnt sich eine Umladung der Energie auf Elektrizität nicht. Da die Ersparniss aber schon bei dem Energieträger am Ausgang, der Wärme, sehr gross ist, ist das technische Potential nicht zu verachten.


C) wirtschaftliches Potential: Wärmepumpen bringen dem Betreiber nach einer Studie ca. 65% Kostenersparnisse gegenüber herkömmlichen Brennstoffheizungen. Von einem wirtschaftlichen Potential wie z.B. bei Kraftwerken kann man jedoch bei der Wärmepumpe nicht reden, da meines Wissens keine größeren Anlagen in Betrieb sind und man die gewonnene Wärme als Privatmensch weder in elektrische Energie umwandeln, noch in ein öffentliches Wärmenetz einspeisen kann. Mit einer modernen Wärmepumpenheizung werden aus einer in Österreichs Wärmekraftwerken eingesetzten Kilowattstunde Primärenergie über zwei Kilowattstunden Nutzenergie.


D) Zahlen und Fakten: Anteil an Primärenergie in Deutschland % Millionen kwh Anteil an Primärenergie global % Millionen kwh Anteil an el. Energieeinspeisung in Deutschland % Millionen kwh Anteil an el. Energieeinspeisung global % Millionen kwh Größe einer typischen Anlage 1,38 kW bis 17,7 kW Anzahl der Anlagen in Deutschland (mehrere Jahre) 50.000 Anzahl der Anlagen weltweit 50 Mio. (davon 80% Japan und 10% USA) Preis pro kWh (therm./elek.) ohne Subventionen Stromkosten (siehe wirtschaftliches Potential ) Preis pro installiertem kW Kosten der Anlage + Stromkosten ( s.O. ) Wirkungsgrad der Energieumladung siehe wirtschaftliches Potential .. .. .. .. .. ..

E) Vorteile und Nachteile: Die Vorteile der Wärmepumpe sind eine Kostenersparniss von 65% gegenüber Brennstoffheizungen und bei der höheren Umweltverträglichkeit, die sich bei jeder Verbesserung der Kraftwerkstechnik zur Stromerzeugung ohne Zutun des Anlagenbetreibers noch erhöht. Ausserdem verursachen sie im Vergleich zu Öl-Heizungen etwa ein Drittel weniger Kohlenstoffdioxyd, rund 50 Prozent weniger Stickoxyde und mehr als die Hälfte weniger Schwefeldioxyd. Die obengenannte Kostenersparniss kommt dadurch, dass die Umgebungswärme kostenlos ist, und dass nur der für die Antriebenergie nötige Strom bezahlt werden muss. Über Nachteile ist mir bei Wärmepumpen nichts bekannt. Erwähnen sollt man aber, dass die Wärmeausbeute sehr schwankt, wenn man als Energieträger am Eingang die Wärme der Umgebungsluft einsetzt, so dass man im Winter oft eine Zusatzheizung einsetzten muss.


F) Prognosen: Die Anzahl der installierten Wärmepumpen nimmt in Deutschland sowie Weltweit ständig zu. Da die Wärmepumpe eine schon etablierte "Anlage" ist, nimmt die Anzahl recht kontinuierlich zu. Es ist also zu erwarten, dass die Energieeinsparungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden.


interessanter Link: Hauptberatungsstelle für Elektrizitätsanwendung e.V.


Da eine Wärmepumpe normalerweise kein besonders spannender Anblick ist, habe ich hier das Bild einer Vorführ-Anlage aus dem Deutschen Museum eingefügt.

http://whg.work.de/physik/u2benerg/waermepump.htm


http://www.thermodynamik.tu-berlin.de/mitarb/andre/mtu1.html

Testzentrum

Das im Unterwerk Winterthur-Töss der NOK untergebrachte Testzentrum dient der Prüfung von Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen (bis 100 kW Heizleistung) und Luft/Wasser-Wärmepumpen (bis 50 kW). Damit werden rund 95 Prozent aller gängigen Typen abgedeckt.

Die Wärmepumpen werden nach den in der Euronorm EN 255 festgelegten Prüfprogrammen getestet. Die Resultate können somit auch zum internationalen Vergleich beigezogen werden. Dank leistungsfähigen Prüf- und Messeinrichtungen können die in der Norm festgelegten Klima- und Betriebszustände von Wärmepumpen unter realistischen Bedingungen geprüft und aufgezeichnet werden. Experten der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (EMPA) messen ergänzend den Schallleistungspegel.

Jährlich werden im Testzentrum rund 40 Wärmepumpen getestet. Die Testresultate werden im periodisch erscheinenden WPZ-Bulletin in deutscher, französischer und italienischer Sprache veröffentlicht.

http://www.wpz.ch/ Handeln auch Sie umweltbewusst Bei der Bewältigung von Umweltproblemen ist heute jeder Einzelne gefordert. Im Alltag ergeben sich viele Möglichkeiten, die Umweltbelastung zu reduzieren - ob es sich nun um den Verzicht auf umweltbelastende Produkte handelt oder um einen bewussten und sparsamen Energieverbrauch.

Energiesparen beginnt zuhause Den privaten Haushalten kommt eine Schlüsselrolle bezüglich einer sparsamen und umweltverträglichen Energienutzung zu. Denn sie verbrauchen ca. 45 % der gesamten Endenergie. Das bedeutet: ein allgemein geringerer Energieverbrauch in den Haushalten wirkt sich auf die Gesamt-Energiebilanz besonders positiv aus.

Weniger Schadstoffe. Weniger Energieverbrauch Die Beheizung von Gebäuden verursacht einen Grossteil der weltweiten Umweltbelastung durch Emissionen. Denn überall, wo in den Häusern fossile Energien wie Oel oder Gas verfeuert werden, erzeugt man nicht nur Heizwärme, man setzt zugleich auch Schadstoffe frei. Für vier Kilowattstunden Heizwärme brauchen Sie nur eine Kilowattstunde zu bezahlen - drei Kilowattstunden liefert die Umwelt. Jeder Bauherr sollte daher zur Entlastung der Umwelt beitragen Durch eine optimale Wärmedämmung des Gebäudes und durch den Einsatz besonders schadstoffarmer Heizanlagen. Ein herausragendes Heizsystem ist die Wärmepumpe. Das Besondere: Die Wärmepumpe verheizt keine fossilen Energieträger im Haus, sie kommt ganz ohne Flamme aus. Effekt: Man produziert drastisch weniger Emissionen. Und man verbraucht weniger Energie.

Die Heiztechnik, die aus der Kälte kam Mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Aggregats wird regenerative Umweltenergie in Heizwärme umgewandelt. Man braucht nur noch ein Fünftel der eingesetzten Energie zu bezahlen. Diese Bilanz rechnet sich für Umwelt und Bauherren. Das Funktionsprinzip ist vergleichbar mit dem Ihres Kühlschranks: Wärmepumpen entziehen der Umwelt jedoch keine Kälte, sondern Wärme. Das erwärmte Arbeitsmedium wird in der Pumpe verdichtet und verflüssigt. Dabei wird Wärme an das zu beheizende Heizungswasser abgegeben. Anschliessend wird das entwärmte Arbeitsmedium wieder entspannt. Der Pumpenkreislauf kann wieder von neuem beginnen - angetrieben von einem Elektromotor.

Wärmepumpen nutzen Umweltenergie Heute ist die Nutzung von Sonnenenergie schon soweit optimiert, daß sie sich auch für den privaten Haushalt lohnt: Elektrische Wärmepumpen gewährleisten eine maximale Energieausbeute bei minimalem Stromeinsatz. Aus einer Kilowattstunde Strom gewinnt die Wärmepumpe etwa drei Kilowattstunden Heizwärme. Zirka zwei Kilowattstunden davon sind Umweltenergie.

Energie für die Wärmepumpe Luft, Wasser und Erdreich speichern Sonnenwärme. Die elektrische Wärmepumpe macht diese Energie nutzbar- ein Heizverfahren, das nicht nur umweltfreundlich, sondern zudem besonders wirtschaftlich ist. Auch andere technische Neuentwicklungen wie Erdwärmeabsorber, Energiedächer oder Energiezäune arbeiten erst mit einer Wärmepumpe effektiv. Für vier Kilowattstunden Heizwärme brauchen Sie nur eine Kilowattstunde zu bezahlen - drei Kilowattstunden liefert die Umwelt.

Wärmequelle Luft Energie aus der Umgebungsluft. Was für die einen Luft ist, bedeutet für die anderen eine wichtige Wärmequelle. Luft/Wasser-Wärmepumpen nutzen Sonnenenergie, die in der Luft gespeichert ist. Und Luft gibt es überall Ein weiterer Vorteil: Der bauliche Aufwand ist gering. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe für Aussenaufstellung. Diese Geräte sind in wetterfeste Gehäuse eingebaut und bieten eine ideale Lösung, wenn im Heizungskeller keine Wärmepumpe untergebracht werden kann. Der Schalldruckpegel in 5 m Abstand beträgt je nach Leistungsgrösse zwischen 38 und 41 dB (A). Als Fundament genügen Gartenplatten. Für den Anschluss an die Heizung im Haus werden zwei wärmeisolierte Rohre für Vor- und Rücklauf sowie die elektrische Kabelverbindung im Erdreich verlegt.

Die Luft/Wasser- Wärmepumpe für Innenaufstellung. Diese Kompaktgeräte mit verschiedenen Leistungsbereichen passen in nahezu jeden Kellerraum. Sie lassen sowohl bivalente als auch monoenergetische Betriebsarten zu. Verdichter und Verdampfer sind im Gehäuse übereinander angeordnet. Die Luftkanäle werden seitlich gegenüber angeschlosssen; die Luftführung durch die Geräte erfolgt von links nach rechts. Unser Zubehörprogramm bietet vorgefertigte Anschlussteile für einfache Installation und kurze Montagezeiten. Passend zu diesen Geräten ist ein Unterstellpuffer mit 140 Litern Inhalt lieferbar, der in vielen Fällen die Montage der Luftkanäle erleichtert.

Wärmequelle Wasser Wasser - eine zuverlässige Wärrnequelle. Mit der Wasser/Wasser-Wärmepumpe nutzen Sie die Vorteile der konstanten Temperatur des Grundwassers. Selbst an kältesten Wintertagen besitzt das Wasser eine Temperatur von +7 bis +12 'C. Wo also Grundwasser in ausreichender Menge vorhanden ist, lohnt sich der Einsatz einer Wasser/Wasser- Wärmepumpe auf jeden Fall.

Voraussetzungen für die Installation einer Wasser/Wasser WP Für den Betrieb einer Wasser/Wasser- Wärmepumpe sind ein Förder- und ein Sickerbrunnen erforderlich. Ihr Abstand sollte etwa 15 m betragen. Bei der Anlage der Brunnen ist die Fliessrichtung des Grundwassers zu beachten. Die Wassermenge muss für eine Dauerentnahme bei maximalem Wärmebedarf ausreichen - Angaben über Brunnenleistung und Wasseranalyse sowie eine Genehmigung der Wasserbehörde müssen vor Inbetriebnahme eingeholt werden. Betriebsweise :Die Wasser/Wasser-Heizungs- Wärmepumpen eignen sich für monovalente oder bivalente

Betriebsweise einer Wasser/Wasser WP. Um die Wärmepumpen monovalent einzusetzen, darf die Grundwassertemperatur nicht unter +7 'C sinken. Die Wärmeverteilung im Haus muss hierfür auf Niedertemperatur ausgelegt sein.

Wärmequelle Erde Sonnenkraft fürs ganze Haus Sole-Heizungs-Wärmepumpen sind äusserst leistungsstark. Mit einer einzigen Wärmepumpe können Ein- und Mehrfamilienhäuser von bis zu 1000 m2 Grundfläche beheizt werden - das ganze Jahr hindurch. Zudem kann die Wärmepumpe auch die komplette Warmwasserversorgung übernehmen. Ein Warmwasserspeicher von bis zu 500 Litern Inhalt ist anschliessbar.

Sole/Wasser-Heizungs- Wärmepumpen. Für alle Sole-Heizungs-Wärmepumpen bieten wir ein abgestimmtes Zubehörpaket mit der SoleUmwälzpumpe an, inklusive Kugelhähne vor und nach der Pumpe, Membrandruckausdehnungsgefäss mit Kappenventil, einer kompletten Sicherheitsbaugruppe mit Überdruckventil, Druckmanometer sowie mit einem Schnell- und Grossentlüfter Dieses Zubehörpaket können Sie sowohl einzeln bestellen als auch bei den Wärmepumpen fertig verrohrt im Gehäuse eingebaut beziehen (ohne Soleverteiler).

Die neue Höchstleistungszahl. Die Energieleistung der neuen Heizungs- Wärmepumpen-Systeme setzt Massstäbe: Aus 1 kW elektrischer Leistung gewinnt das Gerät bis zu 4,7 IKW Heizenergie: Leistungszahl 4,7 - Jahresarbeitszahl sogar bis 5,0. Das bedeutet, dass nur rund 20% Energieeinsatz bezahlte Energie sind.

Vollheizung für Wohnen und Warmwasser Wärmepumpen sind so konzipiert, daß sie dieselben Aufgaben erfüllen wie eine Zentral-Warmwasserheizung: - Raumheizung - Warmwasserbereitung - Schwimmbecken wassererwärmung

Es gibt 3 Arten von Wärmepumpen: Die Luft/Wasser- Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Energiequelle. Sogar bei Temperaturen bis -20°C entzieht die Hezungs-Wärmepumpe der Luft noch Heuzenergie. Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe schöpft die Heizwärme aus dem Grundwasser, wenn es in ausreichender Menge und Qualität vorhanden ist. Die Sole/Wasser -Wärmepumpe nutzt das Erdreich über Erdkollektoren oder Erdsonden als Wärmequelle.




So arbeiten Wärmepumpen Wärmepumpen übertragen die in einem Verdampfer gewonnene Wärme aus der Umwelt auf ein Arbeitsmedium, das durch die Wärmezufuhr verdampft. Anschließend wird das Arbeitsmedium verdichtet und verflüssigt - dabei gibt es Wärme an das zu beheizende Wasser ab. Danach wird das Arbeitsmedium entspannt und von neuem verdichtet. Der Antrieb dieses Pumpenkreislaufs erfolgt mit einem Elektromotor: Für vier Kilowattstunden Heizwärme brauchen Sie nur eine Kilowattstunde zu bezahlen - drei Kilowattstunden liefert die Umwelt.


Mehr Komfort durch automatische Regelung Alle Wärmepumpen sind ab Werk mit einer Basissteuerung ausgerüstet. In Verbindung mit unserem Wärmepumpenregler (WPR) erhält man eine Komfortsteuerung. Im WPR ist ein Heizungsregler integriert, mit dem die Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt wird. Wärmepumpe, Brunnen-, Sole-, Heizungs-, Warmwasserpumpe, Mischermotor und Heizkessel - alle Komponenten werden vom Wärmepumpenregler automatisch angesteuert. Bei Sonderanwendungen kann auch eine einfache Wärmepumpensteuerung eingesetzt werden.

Extra-Sparsystem für heißes Wasser Mit allen Wärmepumpen kann man warmes Brauchwasser erzeugen. Dafür bieten wir spezielle Warmwasserspeicher mit optimal abgestimmter Wärmetauscherfläche und einem Fassungsvermögen von 340 1 oder 475 1 an.

Pufferspeicher zur Vermeidung kurzer Laufzeiten Grundsätzlich empfehlen wir den Einsatz eines Pufferspeichers, um kurze Lauf- und Standzeiten (Takten) der Wärmepumpe zu verhindern und die Mindestlaufzeiten sicherzustellen. Auf unsere Wärmepumpen abgestimmte Pufferspeicher(140 l, 300 l und 400 l ) können aus unserem Zubehörprogramm geliefert werden.

Lieferwerk Die Wasser/Wasser-Wärmepumpen der Star Unity AG sind ein Produkt der KKW, Kulmbacher Klimageräte-Werk GmbH, Marke AEG. Technische Aenderungen vorbehalten.

http://www.waermepumpen-starunity.ch/deutsch/wp_besch.htm#Voraussetzungen

R I C H T L I N I E N




der Stadtgemeinde Amstetten über die Gewährung einer Förderung für die Errichtung von Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen im Gebiet der Stadtgemeinde Amstetten.


§ 1 Gegenstand der Förderung 1) Die Stadtgemeinde Amstetten fördert die Errichtung a) von Solaranlagen b) von Wärmepumpenanlagen

c) von Photovoltaikanlagen bei Eigenheimen und Gruppenwohnbauten im Gebiet der Stadtgemeinde Amstetten.


2) Die Anlagen im Sinne des Abs.1) müssen nach dem 1.4.1993 errichtet und behördlich genehmigt worden sein.



3) Die Beheizung von Schwimmbädern wird nicht gefördert.



4) Die in diesen Richtlinien festgesetzten Zuschüsse werden nach Maßgabe der finanziellen Mittel der Stadtgemeinde Amstetten gewährt; ein Rechtsanspruch auf die Gewährung eines Zuschusses besteht nicht.


§ 2 Förderungsvoraussetzungen Eine Förderung für Anlagen im Sinne des § 1 Abs.1 wird nur für Anlagen gewährt, für die bereits nach den Richtlinien des Landes Niederösterreich über die Direktförderung von Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen eine Förderung des Landes NÖ. zugesichert wurde.


§ 3 Förderungswerber Als Förderungswerber gelten natürliche Personen als Liegenschaftseigentümer, Miteigentümer, Wohnungseigentümer, Bauberechtigte, Mieter und Pächter.


§ 4 Art und Höhe der Förderung 1) Die Förderung der Stadtgemeinde Amstetten für die im § 1 angeführten Anlagen besteht in einem nicht rückzahlbaren Bargeldzuschuß zu den Anschaffungs- bzw. Errichtungskosten der Anlage.


2) Die Höhe des Förderungszuschusses beträgt 30 % des vom Land Niederösterreich gemäß den geltenden Richtlinien für dieselbe Anlage zugesicherten Förderungsbetrages.

§ 5 Verfahren 1) Ansuchen um eine Förderung nach diesen Richtlinien sind mittels des bei der Stadtgemeinde Amstetten aufgelegten Formblattes schriftlich beim Stadtamt der Stadtgemeinde Amstetten einzubringen.


2) Dem Förderungsantrag ist die Zusicherung des Bundeslandes Niederösterreich über die Gewährung einer Förderung nach den bestehenden Richtlinien des Bundeslandes NÖ. beizuschließen.



3) Ansuchen um eine Förderung nach diesen Richtlinien sind bis spätestens ein Jahr nach Anschaffung bzw. Errichtung der zu fördernden Anlage bzw. nach Zusicherung der Förderung durch das Land Niederösterreich einzubringen.



4) Förderungen nach diesen Richtlinien bewilligt über Vorschlag des Finanzausschusses der Gemeinderat.



5) Über die Bewilligung oder Ablehnung des Förderungsansuchens erhält der Förderungswerber eine schriftliche Verständigung, die im Falle einer Ablehnung des Ansuchens die dafür maßgeblichen Gründe zu enthalten hat.



6) Zugleich mit der Bewilligung des Förderungsansuchens erfolgt die Auszahlung des bewilligten Förderungszuschusses durch Überweisung auf ein vom Förderungswerber bekanntzugebendes Bankkonto.



7) Für jene Anlagen, die vor dem 31.3.1993, längstens jedoch ein Jahr vor Antragstellung, angeschafft bzw. errichtet wurden, erfolgt die Förderung nach den bisherigen Richtlinien der Stadtgemeinde Amstetten über die Gewährung einer Förderung für die Errichtung von Anlagen zur Nutzung sich erneuernder Energieträger und zur besonders wirtschaftlichen Nutzung von Energie im Gebiet der Stadtgemeinde Amstetten (GRB.vom 27.2.1991).

§ 6 Kontrolle Die Stadtgemeinde Amstetten behält sich das Recht vor, nach diesen Richtlinien geförderte Anlagen durch Beauftragte an Ort und Stelle zu begutachten. Dazu hat der Förderungswerber den beauftragten Personen gegen vorherige Anmeldung das Betreten der Liegenschaft zu gestatten.


§ 7 Widerruf Eine nach diesen Richtlinien gewährte Förderung ist vom Bürgermeister schriftlich zu widerrufen, wenn der Förderungswerber zur Erlangung der Förderung unrichtige Angaben gemacht hat.


§ 8 Gesamtausmaß der Förderung und Berichterstattung 1) Die Summe der Förderungszuschüsse darf den dafür im Voranschlag des jeweiligen Haushaltsjahres ausgewiesenen Voranschlagsansatz nicht überschreiten.


2) Über die insgesamt bewilligten Förderungsansuchen, den Gesamtstand der ausbezahlten Zuschüsse sowie über allenfalls abgelehnte Förderungsansuchen ist dem Gemeinderat vom Bürgermeister jährlich bis 31.3. des Folgejahres zu berichten.

§ 9 Wirksamkeitsbeginn Die Bestimmungen dieser Richtlinien gelten ab 1.1.1996 rückwirkend für alle ab diesen Zeitpunkt eingebrachten Förderungsansuchen.

http://www.amstetten.noe.gv.at/Ortsrecht/F10.html

http://www.waermepumpen.de/

http://bine.fiz-karlsruhe.de/bine/indexnew.html

http://www.sses.ch/multi/zse/inhalt598.html



WärmepumpenInternational

D Initiativkreis Wärmepumpen Einführung in die Wärmepumpentechnik, Markt und Förderung in der Bundesrepublik Deutschland http://www.waermepumpe-iwp.de/ EU European Network on Heat Pumping Technologies Grundlagen, Projekte, Markt, Hersteller, Beispiele installierter Anlagen, Unterstützung, Normen, http://www.fiz-karlsruhe.de/hpn/ USA/ARI Air Conditioning and Refrigeration Institute http://www.ari.org/ USA/ARTI ARTI Air-Conditioning and Refrigeration Technology Institute, HVAC&R Forschungsprogramm; auch Zugang zur ARTI Refrigerant Database. http://www.arti-21cr.org/ IIR International Institute of Refrigeration (IIR) Forschung international http://www.iifiir.org/ IEA International Energy Agencyinternationale Energieagentur http://www.iea.org/ http://www.iea.org/techno.htm IEA HPP IEA heat pump program Projektübersicht (laufende und künftige Annexe) http://www.heatpumpcentre.org/network/hpp.htm Annex 16 IEA Heat Pump CentreNewsletter, Berichte von IEA-Projekten http://www.heatpumpcentre.org/ Annex 18 Thermophysical Properties of Environmentally Acceptable Refrigerants; Kältemitteldatenbank des Annex 18 „Thermophysical Properties of Environmentally Ac­ceptable Refrigerants“. Einstieg in die Datenbank mit Klicken auf "MIDAS Database" http://www.itt.uni-stuttgart.de/~krauss/welcome.htm Annex 22 Natürliche Kältemittel, Planungsgrundlagen www.termo.unit.no/kkt/annex22 Annex 24 Absorptions- und Adsorptionswärmepumpen/-kälteaggregate http://www.ket.kth.se/avdelningar/ts/annex24/WELCOME.HTM Wärme-Kraft-Kopplung Schweiz BFE gleiche Links wie bei den Wärmepumpen --> siehe oben WKK Schweizerischer Fachverband für Wärme-Kraft-Kopplung Technik, Markt, Mitgliedfirmen, Publikationen http://www.waermekraftkopplung.ch/ FOGA Energieforschungsfonds der Schweizerischen Gasindustrie http://www.erdgas.ch/files/index.php3?language=d FEV Forschungsfonds der Erdöl-Vereinigung http://www.erdoel.ch/ube_ind.htm EU Wärme-Kraft-Kopplung in Europa http://www.cogen.org/home.html Abwärme BFE BFE-Projekte im Bereich der (industriellen) Abwärmenutzung http://www.abwaerme.ch/ NL Umfassende Übersicht zur Software für die Prozessintegration http://www.interduct.tudelft.nl/PItools/tools.html IEA Prozessintegration Implementing Agreement on Process Integration http://www.maskin.ntnu.no/tev/iea/pi/ Katalog zur Prozessintegration (wer macht was?) www.maskin.ntnu.no/tev/iea/pi/catalogue.html IEA/CADDET IEA Centre for the Analysis and Dissemination of Demon­strated Energy Technologies. Beispiele für energieeffiziente Anlagen http://www.caddet-ee.org/ Erdwärme BFE Forschung des Bundesamts für Energie im Bereich Erdwärme http://www.geothermal-energy.ch/ Ökologie NL ökologische Gesamtbelastung, Ecoindicator http://www.pre.nl/eco-ind.html UNO UNO-Studien zu den Kältemittelemissionen http://www.unfccc.org/program/wam/wamlistcat.html Literaturrecherche IEA/ETDE Energy Technology Data Exchange Umfassende Energie-Literaturdatenbank auch in den Bereich Wärmepumpen, Wärme-Kraft-Kopplung und Abwärmenutzung Nach online-Anmeldung für Einwohner von Mitgliedländern gratis! http://bia.osti.gov/ETDEWEB/ Patentrecherche EU Recherche nach europäischen Patenten http://www.espacenet.ch/ch/start/intro_de.htm http://www.european-patent-office.org/ USA US-Patente im Energiebereich http://apollo.osti.gov/waisgate/gchome2.html Energieforschung EU EU-Forschungsprojekte 5.Rahmenprogramm http://www.cordis.lu/fp5/home.html Informationen für Beteiligungen aus der Schweiz http://www.admin.ch/bbw/infonetz/d/entry.html EU-Energie Bereich Energie Energy, environment and sustainable development http://www.cordis.lu/fp5/src/t-4.htm EU-Suchen Suche nach Forschungsprojekten englisch http://apollo.cordis.lu/cordis/EN_RESUl_search.html deutsch http://apollo.cordis.lu/cordis/DE_NEWSl_search.html Wärmepumpen Schweiz

BFE Bundesamt für Energie, Energieforschung des Bundes allgemein http://www.admin.ch/bfe/ http://www.energy-research.ch/ BFE Bezug Forschungsberichte und Publikationen http://www.energieforschung.ch/ BFE Berichte P+D-Projekte http://www.infoenergie.ch/p_d/ BFE/IEA Normen, Richtlinien, Kältemittel, Ökologie, Berichte aus der IEA, internationale Veranstaltungen, National Team IEA Heat Pump Centre http://www.waermepumpe.ch/hpc/ FWS Fördergemeinschaft Wärmepumpen Schweiz Wärmepumpenmarkt, Statistiken, Qualitätssicherung, Workshops, Weiterbidlungskurse, Messen http://www.fws.ch/ AWP Arbeitsgemeinschaft Wärmepumpen Schweiz CH-Wärmepumpenhersteller, Publikationen http://www.jgp.ch/awp/ WPZ Wärmepumpentest- und Ausbildungszentrum Winterthur-Töss Wärmepumpentestberichte,Einzhelheiten zur Prüfung http://www.wpz.ch/ PSEL Projekt- und Studienfonds der Elektrizitätswirtschaft Projekte, Berichte http://www.psel.ch/ SVK Schweizerischer Verein für Kältetechnik Aktuelle Informationen zur Kälte- und Wärmepumpentechnik http://www.svk.ch/


http://www.waermepumpe.ch/fe/pagelinks.htmlDeutsche Bürgermeister im Wärmepumpentestzentrum Töss

(wpz) Auf Einladung des Elektrizitätswerks des Kantons Schaffhausen (EKS) weilten dieser Tage 25 Bürgermeister und Angestellte der vom EKS versorgten deutschen Nachbargemeinden im Wärmepumpentest- und Ausbildungszentrum Winterthur-Töss. Das Interesse der Besuchergruppe galt dem rasanten Anstieg des Einsatzes von Wärmepumpen im Heizbereich in der Schweiz. Allein 1997 wurden mehr als 5'200 neue Heizungs-Wärmepumpen und zusätzlich mehrere hundert Wärmepumpen für die Warmwasserbereitung in Betrieb genommen. Bis zur Jahrhundertwende sollen gemäss dem Bundesprogramm "Energie 2000" an die 100'000 Wärmepumpen in Betrieb sein. Unterstützt durch die Förderaktionen des Bundes, verschiedener Kantone und einer immer grösseren Zahl von Elektrizitätswerken, hat sich die Wärmepumpe in den vergangenen fünf Jahren als der neue Heizungsfavorit etabliert. Fast 40 Prozent aller Neubauten werden heute bereits mit Wärmepumpen ausgestattet. Die Tendenz ist weiter steigend.

Das hohe Interesse für die Wärmepumpen liegt vor allem in der Einsicht begründet, dass die sparsame Verwendung von Energie und eine verbesserte Energienutzung immer mehr zu den Geboten des täglichen Lebens werden. Die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) und anderen Luftschadstoffen in die Atmosphäre muss gebremst werden. Neben der Reduktion der Autoabgase als eine der grössten Schadstoffemissionen gilt es auch die Verheizung von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Erneuerbare Umweltenergie muss vermehrt zur Deckung unseres Energiebedarfs herangezogen werden. Die Wärmepumpe erfüllt diese Forderungen in hohem Masse.

Strenge Prüfungen der neuen Wärmepumpen im Testzentrum Winterthur-Töss (WPZ) dienen dem neutralen Vergleich und der Qualitätssicherung. Bisher wurden 175 Wärmepumpen mit Heizleistungen von 4 bis 62 Kilowatt geprüft. Von den im WPZ Bulletin Nr. 16 im Mai 1998 veröffentlichten 117 Testresultaten - 24 weitere früher publizierte Wärmepumpentypen sind unterdessen nicht mehr lieferbar - entfallen 26 auf Luft/Wasser-Wärmepumpen, 54 auf Sole/Wasser- und 37 auf Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Die Prüfresultate werden vierteljährlich in deutscher, französischer und italienischer Sprache veröffentlicht. Sie sind auch im Internet abrufbar (http://www.wpz.ch).

«Geprüft im Testzentrum Töss» ist in der Fachwelt zum Begriff geworden. Die ursprünglich spezifisch für das WPZ Töss entwickelten Prüfreglemente für Luft/Wasser-Wärmepumpen, für Sole/Wasser- und für Wasser/Wasser-Wärmepumpen bilden nun die Grundlage für das kommende internationale Wärmepumpen-Gütesiegel. Die Einführung dieses dem Benutzer und dem Hersteller dienenden Qualitätszeichens im November 1998 ist zwischen den Fördergemeinschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vereinbart worden. Den äusseren Anlass bietet die 3. Nationale Wärmepumpen-EXPO in der BEA in Bern vom 5.-7. November 1998.

Die deutschen Gäste waren vom Besuch des Testzentrums und den erhaltenen Informationen sichtlich beeindruckt. Neben der verbreiteten Anwendung von Wärmepumpen als Heizungsanlagen und den Betriebserfahrungen galt ihr Interesse auch dem in der Wärmepumpenförderung und im Marketing eingeschlagenen Weg.

Die Wärmepumpe ist aufgrund ihrer erwiesenermassen die Umwelt schonenden Eigenschaften in der Schweiz zur tragenden Säule des Aktionsprogramms "Energie 2000" geworden. Mit dem Trend zum Niedrigenergiehaus und mit dem zunehmenden Ersatz von Heizanlagen in Altbauten durch Wärmepumpen ist in den nächsten Jahren mit einem weiteren starken Anstieg der Wärmepumpeninstallationen zu rechnen.

6. August 1998

Nähere Auskünfte erteilt: Karl-Heinz Handl, Leiter des Testzentrums Töss, Tel. +41 56 200 33 66, Fax. +41 56 200 37 52


Status und Trend der Wärmepumpennutzung in Deutschland

H.J. Laue IZW e.V. - Informationszentrum Wärmepumpen und Kältetechnik

Vortrag 12. Oktober 1999 DKV – Bezirksverein Berlin-Brandenburg



1. Einleitung

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie hat auf seiner ersten Pressekonferenz in Berlin am 26. August 1999 zur Einführung seines neuen 200 Mio. DM Marktanreizprogramms zugunsten erneuerbarer Energien zur Wärmepumpe folgendes ausgeführt:

Auch Wärmepumpen werden weiter gefördert. Wir ergänzen die Förderung jedoch um eine zusätzliche ökologische Komponente: Es werden zukünftig solche Anlagen gefördert, die mit regenerativ erzeugten Strom betrieben werden.

Dies klingt auf den ersten Blick als ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, ist jedoch im Grunde genommen das Ende der bisherigen Wärmepumpenförderung des BMWi, da nur noch Anlagen gefördert werden, die mit dem im Vergleich zum bisherigen "Wärmepumpenstrom" der EVUs um den Faktor drei teueren, regenerativ erzeugten Strom betrieben werden müssen. Damit ist die Wirtschaftlichkeit dieser energiesparenden und umweltfreundlichen Technologie, letztlich der eigentliche Sinn des Förderprogramms, wieder in die weite Ferne gerückt.

Damit wird jedoch die seit 1994 eingeleitete Renaissance der Wärmepumpe in Frage gestellt, die gerade durch das bisherige Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft zur Förderung erneuerbarer Energien, aber auch die Förderprogramme der Länder und der Energieversorgungsunternehmen, ihren Anfang nahm.

So wurden gemäß Abb. 1 im Zeitraum 1995 bis 1998 vom BMWi insgesamt 3.675 Anlagen oder 30 % aller in diesem Zeitraum verkauften Wärmepumpen mit einem Gesamtbetrag von ca. 15,7 Millionen DM und einer mittleren Förderquote von 15,2 % gefördert, das entspricht Gesamtinvestitionen von mehr als 100 Millionen DM oder ca. 28.000,- DM pro Anlage [1].

Dabei handelt es sich fast ausschließlich um elektrisch betriebene Kompressionswärmepumpen kleiner und mittlerer Leistung, die gegenwärtig beim Heizen von Gebäuden und bei der Warmwasserversorgung in Deutschland marktbeherrschend sind. Der deutliche Aufwärtstrend zeigt sich in Abb. 2 mit einer Steigerung der installierten Heizungswärmepumpen in Deutschland um 820 Anlagen oder 22 % im Jahr 1998 gegenüber 1997 [2,3].

Die 1998 in Deutschland insgesamt installierten ca. 4.500 elektrischen Heizungswärmepumpen entsprachen einer Gesamtinvestition von ca. 125 Millionen DM, die der Wärmepumpenindustrie einen wesentlichen wirtschaftlichen Aufschwung erbracht und die Möglichkeiten für eine kostengünstigere Serienfertigung eröffnet haben. So sind im "Initiativkreis Wärmepumpen - IWP e.V." zur Zeit bereits wieder 28 Firmen Mitglied, die heute Heizungswärmepumpen in Deutschland herstellen oder vertreiben.

Damit ist jedoch noch lange nicht der Stand der Anwendung nach den beiden Ölkrisen 1973 und 1979 erreicht, mit jeweils mehr als 10.000 installierten Heizungswärmepumpen in den Jahren 1980 und 1981.

Bekanntlich bietet nur das thermodynamische Heizen mit Wärmepumpen die einfach zu verwirklichende Möglichkeit, den sich ständig erneuerbaren Vorrat an innerer Energie der Umgebung und die bei vielen technischen Prozessen entstehende Abwärme niedriger Temperatur nutzbar zu machen. Damit trägt es zu einer Senkung des fossilen Energieverbrauchs bei der Wärmeerzeugung und damit zur Minderung der CO2-Emissionen beim Heizen von Gebäuden und bei der Warmwassererzeugung bei.

Mit dem Anteil des Raum- und Prozesswärmebedarfs von ca. 60 % am gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland, der zu mehr als 85 % von fossilen, weitgehend importierten Brennstoffen abhängt, wird das große Energieeinsparpotential der Wärmepumpen deutlich.



2. Thermodynamisches Heizen mit Wärmepumpen

Bekanntlich entspricht der Kreisprozeß einer Wärmepumpe (Abb. 3) thermodynamisch dem eines Kühlschrankes, wobei die Wärmezufuhr im Verdampfer (Wärmequelle) sowie die Wärmeabgabe im Verflüssiger (Heizungswasser) in der Regel auf einem höheren Temperaturniveau erfolgen und die Wärme - nicht die Kälte - genutzt wird. Dabei wird das Arbeitsmittel, auch Kältemittel genannt, eine schon bei niedrigen Temperaturen siedende Flüssigkeit, in einem Kreislauf geführt und dabei nacheinander verdampft, verdichtet, verflüssigt und entspannt. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, daß dieses hervorragende thermodynamische Verfahren an der Kälteerzeugung im häuslichen Bereich zu nahezu 100 % beteiligt ist, an der Erzeugung von Raumwärme dagegen in Deutschland zu weniger als 2 %.

Die in Abb. 4 zusammengefaßten vielfältigen Wärmequellen verdeutlichen das große Potential dieser erneuerbaren Energie, dass heute nur in geringem Umfang technisch ausgenutzt wird [4].

Bei den thermodynamischen Zusammenhängen zeigt sich, daß die Effektivität der Wärmepumpe insbesondere von der Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und –senke abhängt. Der Wärmequelle fällt damit eine besondere Bedeutung für den energie-effizienten und wirtschaftlichen Einsatz der Wärmepumpe zu. Für die Nutzung von Heizungswärmepumpen stehen vor allem die Wärmequellen Erdreich, Wasser und Umgebungsluft zur Verfügung.

Die Nutzung des Erdreichs als Wärmequelle mit Hilfe von horizontalen Flachkollektoren und vertikalen Erdsonden hat in den letzten Jahren ständig an Bedeutung gewonnen. So wurden fast 60 % der 1998 installierten Wärmepumpen monovalent mit der Wärmequelle Erdreich ausgestattet. Da bei Neubauten aus Platzgründen horizontal verlegte Wärmeerzeuger oft nicht möglich sind, werden heute zunehmend vertikale Erdsonden mit Tiefen von 30 bis 100 m eingesetzt.

Gerade in der letzten Zeit sind jedoch Probleme bei der Genehmigung von Erd-sonden in Regionen mit begrenzten Erfahrungen mit Wärmepumpen aufgetreten. Die Gründe sind mangelnde Kenntnisse der zuständigen Behörden, fehlende einheitliche Richtlinien für Genehmigungsverfahren aber auch die persönliche Einstellung des Genehmigungsbeamten. Die neuen VDI-Richtlinien 4640 [5] haben sich zum Ziel gesetzt, vom erreichten Stand der Technik ausgehend eine korrekte Auslegung, geeignete Materialwahl und richtige Ausführung des Untergrunds sicherzustellen, sie sind jedoch nur bedingt als Richtlinie für die Genehmigungsverfahren geeignet.

Grundwasser-Wärmepumpen sind zwar wegen der nahezu konstanten Wassertemperaturen über das gesamte Jahr aus energetischen Gründen besonders günstig. Die Zuverlässigkeit der Wärmequelle ist jedoch wegen unzureichender Wasserqualität häufig ungenügend. Auch wird die Genehmigung bei den zuständigen Wasserwirtschaftsbehörden für die Entnahme und Wiedereinleitung von Grundwasser für Heizzwecke zunehmend verweigert.

Die Außenluft bietet sich als überall verfügbare, leicht nutzbare und preiswerteste Wärmequelle für Wärmepumpen an. Auf Grund der jahreszeitlich unterschiedlichen Außentemperaturen wurde ihre Nutzung bisher in der Regel mit einem weiteren Wärmeerzeuger kombiniert (bivalente oder monoenergetische Systeme).

Bei den gegenwärtigen Energiepreisen bieten jedoch bivalente Wärmepumpensysteme im Vergleich zu konventionellen Heizungsanlagen in den meisten Fällen keine Kostenvorteile. Für den möglichen zukünftigen Einsatz wirtschaftlicher monovalenter Luft/Wasser-Wärmepumpen sind neben der Nutzung von Abluft mit ganzjähriger Verfügbarkeit und dem Einsatz intelligenter Regelungen u.a. die Entwicklung von drehzahlgeregelten Verdichtern und mehrstufige Systeme von Bedeutung.

Ohne Frage haben "steckerfertige" Luft/Wasser-Wärmepumpen langfristig die besten Marktchancen für einen wirtschaftlichen Einsatz. Natürlich ist hier noch zusätzlicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf erforderlich. Dies gilt vor allem für die Modernisierung von Heizungsanlagen im Gebäudebestand, der mit ca. 30 Millionen Wohnungen einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der vorgegebenen CO2-Emissionen in der Zukunft leisten muß.



3. Energieeinsparung und Umweltaspekte

Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpe ist ein niedrigerer Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen, da sich nur so die vergleichsweise hohen Investitionen in einer vertretbaren Zeit durch geringere Betriebskosten amortisieren und gleichzeitig durch die entsprechende Minderung der Treibhausgase, vor allem CO2, eine spürbare Entlastung für die Umwelt erreicht wird.

Da für Wärmepumpen und konventionelle Wärmeerzeuger unterschiedliche Endenergieträger eingesetzt werden, müssen für einen energetischen Vergleich unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollte für eine vergleichende Betrachtung die gesamte Kette der Energieübertragung von der Primärenergiegewinnung bis zur Nutzwärme einbezogen werden.

Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Rahmenbedingungen wurden in einer Studie des IZW e.V. moderne Heizungssysteme im Hinblick auf den Primärenergiebedarf und die Treibhausgasemissionen untersucht [6]. Es wurden dazu Meßdaten der energetischen Eigenschaften von Wärmepumpenanlagen gesammelt und ausgewertet. In einer parallel erstellten Studie [7] wurden aktualisierte Basisdaten für Endenergien der Heizungssysteme bestimmt, die in einem sogenannten IZW-Datensatz zusammengefaßt wurden. Auf der Basis dieses Datensatzes wurden mit dem Programm GEMIS 3.08 [8] Variantenrechnungen zum Primärenergiebedarf und den Treibhausgasemissionen durchgeführt.

In den Abb. 5 und Abb. 6 sind die Ergebnisse der Berechnungen des Primärenergiefaktors und der Treibhausgasemissionen (=CO2-Äquivalent) für verschiedene Wärmepumpen-Heizsysteme dargestellt. Die Werte gelten für ein 35°C / 30°C Wärmeverteilsystem, Mittelwerte gemessener Jahresarbeitszahlen und Strom der öffentlichen Versorgung. Das Referenzsystem ist eine Gasbrennwert-Heizungsanlage (Gas-BW), das den höchsten technischen Stand konventioneller, mit fossilen Brennstoffen angetriebener Heizungsanlagen darstellt. Alle Wärmepumpensysteme bieten deutliche Einsparungen an Primärenergie und Minderungen der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Referenzsystem.

Die strengen Rahmenbedingungen des einleitend erwähnten Förderprogramms des BMWi, z. B. der Ausschluß der H-FCKW-Kältemittel, z. B. R22 und die ständig verschärften Mindestjahresarbeitszahlen für Elektrowärmepumpen. haben nicht nur der Entwicklung umweltfreundlicher Kältemittel und innovativer Systeme wesentliche Impulse gegeben, sondern vor allem den Beitrag der Wärmepumpen zur Primärenergieeinsparung und Minderung der CO2-Emissionen weiter verbessert (Abb. 7).

Die Aussage des Bundeswirtschaftsministers in der oben zitierten Pressekonferenz

Die zur Verfügung stehenden Mittel werden jetzt gezielt für neue umweltfreundliche Konzepte der Wärmepumpennutzung eingesetzt

stimmt zwar insofern, dass Wärmepumpen, die mit regenerativen Strom angetrieben werden, nur sehr geringe, nur aus der Vorkette stammende CO2-Emissionen haben, jedoch wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sind.

Für eine objektive Bewertung der Wärmepumpe muß natürlich auch der negative Einfluß möglicher Arbeitsmittel-Emissionen bedacht werden. Der Kältemittelkreis ist zwar ein geschlossenes System, es ist aber nicht auszuschließen, daß im Falle einer Leckage oder auch im Servicefall Arbeitsmittel austritt. Hierbei sind die mögliche Menge und die unterschiedliche klimarelevante (GWP = Global-Warming-Potential) und ozonabbauende (ODP = Ozone-Depleting-Potential) Wirkung der Arbeitsmittel zu betrachten.

Durch verbesserte Servicemaßnahmen, Rückgewinnung von Arbeitsmitteln, umweltgerechte Entsorgung von Altanlagen aber vor allem gezielte Maßnahmen der Hersteller zur Verbesserung der Dichtigkeit von Anlagen, kann man davon ausgehen, dass der direkte Beitrag der Arbeitsmittel zum Treibhauseffekt praktisch vernachlässigbar ist. Schließlich ist die Minderung des Ozonabbaus in der Stratosphäre in Deutschland durch die FCKW-Halon-Verbotsverordnung eindeutig geregelt.

Nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse kommen in Heizungswärmepumpen als Ersatz für R22 Gemische aus chlorfreien H-FKW, Kohlenwasserstoffe, Ammoniak und Kohlendioxid in Frage (Abb. 8).

Weltweit werden heute vor allem die Gemische R407C und R410A eingesetzt. Ammoniak mit den heute üblichen Wassergehalten ist aus wirtschaftlichen Gründen nur in Großwärmepumpen einsetzbar und für den Einsatz von CO2 als Kältemittel besteht noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch vielversprechend für einen zukünftigen Einsatz in Wärmepumpen.

Auf Grund des Verbots von R22 ab dem 01.01.2000 in Neuanlagen wurden in Deutschland schon frühzeitig Kohlenwasserstoffe, vor allem Propan (R290) und Propen (R1270) kommerziell als Kältemittel eingesetzt. Einziger Nachteil ist die Brennbarkeit. Die sicherheitstechnischen Anforderungen (UVV-VBG 20; DIN 7003; DIN-EN 378-3) wurden von den Herstellern in entsprechende Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die ein Sicherheitsrisiko bei sachgemäßer Installation und Betriebsweise praktisch ausschließen. Nachdem in der letzten Zeit führende Hersteller in den USA aus Haftungsgründen die Lieferung von Verdichtern mit Kohlenwasserstoffen verweigert haben, muß man langfristig den Einsatz dieser thermodynamisch hervorragenden und umweltverträglichen Kältemittel in Frage stellen.



4. Wirtschaftlichkeit

Allgemein verbindliche Angaben über die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpenanlagen im Vergleich zu konventionellen Heizungssystemen sind nicht möglich, da vor allem die Erschließungskosten der Wärmequelle von einer Vielzahl von Parametern und den örtlichen Gegebenheiten abhängen aber auch von den Anforderungen der Bauherren und den individuellen Angeboten bestimmt werden.

Die Wirtschaftlichkeit ist zwar das Hauptkriterium bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz der Wärmepumpe, in den Entscheidungsprozess sind jedoch gerade in der letzten Zeit die Umweltverträglichkeit der eingesetzten Systeme verstärkt eingefloßen. In der derzeitigen Markteinführungsphase sind deshalb wie bei den meisten erneuerbaren Energien, die Fördermaßnahmen des Bundes, aber auch der Länder und der Energieversorgungsunternehmen im Hinblick auf die realistischen Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Minderung der CO2-Emissionen beim Heizen von Gebäuden und bei der Warmwassererzeugung besonders wichtig. (Abb. 9).

Wie bereits erwähnt, werden beim Einbau einer monovalenten Wärmepumpe in einem Neubau die Investitionskosten vor allem durch die Erschließungskosten der Wärmequelle geprägt. Da die Kosten für eine Kesselanlage, Schornstein und Brennstofflager bzw. Gasanschluß entfallen, sind bei optimaler Auslegung der Gesamtanlage nur geringe Mehrkosten gegenüber einer Brennstoffheizung zu erwarten, die jedoch durch geringere verbrauchsgebundene Kosten bei entsprechender Amortisationszeit mehr als kompensiert werden.

Von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit sind deshalb die tariflichen Sonderabkommen der überregionalen und regionalen Energieversorgungs-unternehmen sowie Stadtwerke. So bieten gegenwärtig rund 250 EVUs und Stadt-werke Sondertarife für elektrische Wärmepumpen mit mittleren Strompreisen zwischen 9 und 12 Pf/kWh an. Wie sich diese Sonderabkommen mit der zunehmenden Liberalisierung des Strommarktes und den damit verbundenen Kostensenkungen entwickeln werden, ist im Augenblick nur schwer abzuschätzen.

Die Aussage von Herrn Wirtschaftsminister Müller auf der Pressekonferenz:

Im Vergleich zu den anderen erneuerbaren Technologien sind diese Anlagen schon sehr nahe an der Wirtschaftlichkeit, zumal viele Versorger hier besonders günstige Stromtarife anbieten.

ist auf Grund der Bemühungen der Hersteller und vor allem durch die von der Mehrheit der Stromversorger angebotenen Sondertarife für elektrische Wärmepumpen zum Teil richtig. Für den endgültigen wirtschaftlichen Durchbruch sind jedoch noch weitere, zeitlich begrenzte Investititionshilfen erforderlich.

So war mit den geplanten und bisher vom Bund geförderten, steigenden Marktanteilen der umweltfreundlichen und energie-effizienten Wärmepumpe durch Serienfertigung von Komponenten und Anlagen, Standardisierung der Wärmequellenerschließung und Erfahrungen bei der Installation der Anlagen eine Verringerung der Investitionskosten und eine Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit gegenüber konventionellen Heizungssystemen voraussehbar.

Eine Förderung, die an regenerativen Strom mit Preisen bis 40 Pf/kWh gebunden ist schliesst den Bezug des billigen "Wärmepumpenstroms" aus und ist somit unwirtschaftlicher als eine frei finanzierte Wärmepumpe.

Es ist zu hoffen, dass mit dem hohen Standard der Wärmepumpenindustrie, der Forschung und Entwicklung und dem zunehmenden Umweltbewußtsein der Bevölkerung auch ohne Förderung des Bundes die Wärmepumpe in der Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Einsparung importierter fossiler Energie und zur Minderung der Treibhausgasemissionen leisten kann.

Literatur

[1] Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung: Evaluierung der Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien durch das Bundesministerium für Wirtschaft (1994 – 1998); Studie für das Bundesministerium für Wirtschaft, Endbericht, Karlsruhe, Januar 1999

[2] VDEW: Ergebnisse der Erhebung über elektrische Wärmepumpen zur Raumheizung 1998, 10. August 1999

[3] Initiativkreis WärmePumpe (IWP) e.V., München

[4] Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi): Erneuerbare Energien verstärkt nutzen. E. Umweltwärme – Die Wärmepumpe pumpt viel Energie, BMWi, 2. Auflage, Oktober 1994, S.88-99

[5] VDI-Richtlinien: Thermische Nutzung des Untergrundes, Erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen. VDI 4640 (Entwurf) Februar 1998

[6] Heidelck, R; Laue, H.J.: Untersuchung von Praxisdaten zum Primärenergie-bedarf und den Treibhausgasemissionen von modernen Wärmepumpen. Fachinformationszentrum Karlsruhe – IZW, April 1999, IZW-Bericht 2/99

[7] Heidelck, R; Laue, H.J.: Aktualisierung der Basisdaten für den Primärenergiebedarf und die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor zur ganzheitlichen Bewertung verschiedener Heizungssysteme. Fachinformationszentrum Karlsruhe – IZW, April 1999, IZW-Bericht 1/99

[8] Öko-Institut, Gesamthochschule Kassel: GEMIS – Gesamt-Emissions-Modell integrierter Systeme, Version 3.08. Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Jugend und Familie, 1998


Wärmepumpe

Dr. Burkhard Sanner

Generell kann eine Wärmepumpe als ein Aggregat bezeichnet werden, das Wärme auf einem niedrigen Temperaturniveau aufnimmt und unter Hinzunahme von Antriebsenergie (mechanische Energie oder höhere Temperaturen) Wärme auf einem höheren, nutzbaren Temperaturniveau abgibt. Damit eignet sich eine Wärmepumpe grundsätzlich für die Nutzung oberflächennaher Geothermie zu Heizzwecken; Wärme wird aus der Erde bei Temperaturen von etwa -5 °C bis +10°C gewonnen und mit ca. 35-55 °C an die Heizung abgegeben. Je niedriger dabei der Temperaturhub ist (z.B. 0 °C auf 35 °C), desto weniger Antriebsenergie wird benötigt, und desto besser ist die Energieeffizienz.

Eine Analogie zur Wärmepumpe findet sich in jedem Haushalt: Ein Kühlschrank fördert Wärme von niedrigem Niveau (Innenraum) auf ein höheres Niveau, auf dem sie an die Umgebungsluft abgegeben werden kann (Verflüssiger, meist auf der Kühlschrankrückseite; dieser wird im Betrieb warm). Ziel ist hierbei natürlich nicht die Heizung der Luft an der Kühlschrankrückseite, sondern die Kühlung des Innenraumes. Auch Wärmepumpen können so gebaut werden, daß sie für beide Zwecke eingesetzt werden können, nämlich die Heizung im Winter und die Raumkühlung im Sommer. Derartige Wärmepumpen werden in großen Stückzahlen in Japan und Nordamerika gebaut. Nachfolgend einige nähere Erläuterungen zur Wärmepumpe.



" 'Dampf kann mechanische Arbeit erzeugen!' Von diesem allgemein als richtig anerkannten Erfahrungssatze machte bis nun die Industrie unzählige nützliche Anwendungen, und sie verdankt demselben die größten Fortschritte der Neuzeit. Aber auch an der Richtigkeit des obigen umgekehrt ausgeprochenen Erfahrungssatzes: 'Mechanische Arbeit kann Dampf erzeugen', dürfte wohl kaum ein Physiker zweifeln, da ihn vielfache Analogien darauf führen müssen. Allein meines Wissens hat es bisher noch Niemand versucht, diesen Satz in seiner umgekehrten Form im Großen und zum Vortheile der Industrie anzuwenden und auszuführen." So schreibt RITTINGER im Jahr 1855 in der Vorrede zu seiner Abhandlung über ein neues Abdampfverfahren * . Er sah einen Einsatz in der österreichischen Salinenindustrie vor, wo der Brennstoffeinsatz zur Eindampfung der Sole reduziert werden sollte. Seine "Dampfpumpe", mit der die Temperatur des Brüdendampfes durch mechanische Kompression erhöht und dieser damit wieder zum Erhitzen der Sole genutzt werden sollte, kann als erster Vorläufer der Wärmepumpe angesehen werden. Das Jahr 1857, in dem in der Saline Ebensee südlich des Traunsees in Österreich erstmals eine solche Anlage in Betrieb ging, wird daher zum Geburtsjahr der Wärmepumpe.

Zwar handelt es sich bei Rittingers System um einen offenen Kreislauf, da ja ständig neuer Dampf aus der Sole entsteht und der komprimierte, heiße Dampf nach Abgabe von Wärme an die Sole in die Atmosphäre entlassen wird, doch ist eine praktische Nutzung mechanischer Energie zur Wärmeerzeugung gegeben. Nach dem Anheizen, das bis zur Dampfentwicklung konventionell durch Verbrennung erfolgen muß, kann der Abdampfprozeß durch mechanische Energie aufrecht erhalten werden. Rittinger hat zum Antrieb an Wasserkraft gedacht, und dabei 1855 eine jährliche Einsparung von 32.000 Kubik-Klaftern (ca. 293.000 m3) Holz bei Anwendung in allen österreichischen Salinen errechnet. Nach ersten Erfolgen geriet das System in Vergessenheit, heute jedoch arbeitet die Saline Ebensee wieder mit Brüdendampfkompression (durch elektrisch angetriebene Turbokompressoren).

Das Schema einer Kompressions-Wärmepumpe zeigt Abb. 1. In der Praxis sieht der Arbeitsmittelkreislauf folgendermaßen aus: Durch Wärmezufuhr auf niedrigem Temperaturniveau wird ein Medium mit tiefem Siedepunkt ("Kältemittel", heute meist ozonunschädliche FKWs wie R407c oder natürliche Stoffe wie R290/Propan) verdampft, die gasförmige Phase dann in einem Kompressor verdichtet (in der Praxis bis >20 bar) und dadurch erhitzt. Unter hohem Druck stehend, gibt das Arbeitsmittel seine Wärme zur Nutzung ab (Heizungswasser, Luftstrom) und kondensiert dabei. Durch ein Drosselorgan (Kapillarrohr, Expansionsventil) tritt das Arbeitmittel wieder in den Teilkreislauf mit geringem Druck ein und wird wiederum dem Verdampfer zugeführt.





Abb. 1: Schema einer Kompressions-Wärmepumpe

Für den Antrieb von Wärmepumpenkompressoren werden überwiegend Elektromotore eingesetzt. Bei größeren Einheiten (>100 kW Heizleistung) stehen auch Wärmepumpen zur Verfügung, deren Kompressor durch einen Gas- oder Dieselmotor angetrieben wird; im kleinen Leistungsbereich gibt es entsprechende Aggregate als Luft-Luft-Wärmepumpen in Japan und den USA, in Europa hat die Entwicklung noch nicht zu Serienprodukten geführt.

Bei verbrennungsmotorisch angetriebenen Kompressionswärmepumpen lassen sich auch die Abwärme der Motorkühlung und ggf. der Abgase als Heizenergie nutzen. Anlagen, wo ein Aggregat zur Kraft-Wärme-Kopplung den Strom für eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe liefert (Beispiele existieren u.a. in der Schweiz), könnte man als verbrennungsmotorisch angetriebene Wärmepumpe mit elektrischer Kraftübertragung bezeichnen.

Durch Absorption eines Gases in einem Lösungsmittel (z.B. Wasser), Umpumpen und anschließendes Austreiben des Gases durch Erwärmung von außen (mit etwa 85 - 200 °C) kann eine primärenergie-betriebene Wärmepumpe realisiert werden. Um die Analogie zur Kompressionswärmepumpe herzustellen, kann man das System aus Absorber, Austreiber, Umwälzpumpe und Expansionsventil in einer derartigen Wärmepumpe als "Thermischen Verdichter" bezeichnen. Solche Absorptions-Wärmepumpen eignen sich wegen des bei kleineren Einheiten durchweg eingesetzten H2O/NH3- oder H2O/LiBr-Gemisches eher für Wärmequellentemperaturen über 0 °C, z.B. als Grundwasserwärmepumpen.

Nachfolgende Tabelle führt die wichtigsten Kennziffern zur Beurteilung einer Wärmepumpe bzw. einer Wärmepumpenanlage auf:

Name Berechnung / Bedeutung Aussage Leistungszahl e Das momentane Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zu aufgenommener elektrischer Antriebsleistung, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gemäß VDI 2067, für einen bestimmten Arbeitspunkt (Temperaturverhältnis) Effizienz einer Elektro-Wärmepumpe Jahresarbeitszahl b a Das Verhältnis aus jährlich gelieferter Wärme zu jährlich aufgenommener elektrischer Antriebsenergie, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gemäß VDI 2067 Effizienz einer Wärmepumpenanlage mit Elektro-Wärmepumpe Heizzahl z Das momentane Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zu aufgenommener Brennstoffleistung, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gemäß VDI 2067, für einen bestimmten Arbeitspunkt (Temperaturverhältnis) Effizienz einer primärenergetisch betriebenen Wärmepumpe (1) Jahresheizzahl z a Das Verhältnis aus jährlich gelieferter Wärme zu jährlich aufgenommener Brennstoffenergie, bezogen auf einen bestimmten Anlagenumfang gemäß VDI 2067 Effizienz einer Wärmepumpenanlage mit primärenergetisch betriebenen Wärmepumpe (1)

(1) Verbrennungsmotorisch angetriebene Kompressionswärmepumpe oder mit Primärenergie betriebene Absorptionswärmepumpe

Die idealen Bedingungen, und damit auch den Vergleichswert für die höchste erreichbare Leistungszahl beschreibt der Carnot-Kreisprozeß (Abb. 2). Dabei durchläuft das Arbeitsmittel folgende Prozesse:

Strecke 1-2 Isotherme Verdampfung Wärmeaufnahme Strecke 2-3 Isentrope Kompression Antriebsaufwand Strecke 3-4 Isotherme Kondensation Wärmeabgabe Strecke 4-1 Isentrope Expansion



Abb. 2: T,s-Diagramme des Carnot'schen Kreisprozesses (links) und eines wirklichen Wärmepumpenprozesses (idealisiert, rechts)

Beim realen Wärmepumpenprozeß läuft vor allem die Expansion nicht isentrop, und die Verdichtung muß bis zu einer Temperatur gehen, die deutlich über derjenigen der isothermen Kondensation liegt (Abb. 1). Je größer der isotherme Anteil der Strecke 3-4 wird, desto näher kommt man dem Carnot-Prozeß. Die Leistungszahl einer Wärmepumpe, verglichen mit dem idealen Carnot-Prozeß, beschreibt den Carnot'schen Gütegrad. Dabei kann z.B. die für eine theoretische Wärmepumpe nach dem Carnot-Prozeß erforderliche Antriebsleistung mit der Antriebsleistung einer realen Wärmepumpe gleicher Wärmeabgabeleistung verglichen werden und der Carnot'sche Gütegrad h wc errechnet sich zu:

mit: Pc Antriebsenergie der Carnot-Wärmepumpe

P Antriebsenergie der realen Wärmepumpe

In einer realen Wärmepumpe gibt es noch weitere Unterschiede gegenüber dem idealen Carnot-Prozeß. So wird grundsätzlich mit einer gewissen Überhitzung gearbeitet, d.h., die in den Verdampfer eingespritzte Menge flüssigen Kältemittels wird so gesteuert, daß ihr insgesamt mehr Wärme zugeführt wird als für die reine Zustandsänderung erforderlich wäre, und damit die Temperatur des Dampfes angehoben (der Prozeß ist nicht mehr rein isotherm). Dadurch wird eine vollständige Verdampfung sichergestellt, um den Kompressor vor dem Ansaugen von Flüssigkeit zu schützen. Auch versucht man, im Kondensator eine gewisse Unterkühlung durch das kalte Rücklaufwasser herzustellen, womit sich die Leistungszahl etwas verbessern läßt. Schließlich gibt es noch Verluste im Verdichter, wo z.B. der beim Hubkolbenverdichter für den Schutz der Ventile erforderliche Totraum den Verdichterwirkungsgrad beeinträchtigt.

Die Wärmepumpen-Entwicklungen der letzten Jahre, mit neuen Kältemitteln, Plattenwärmetauschern und fortschrittlichen Kompressorbauarten, hat eine erhebliche Steigerung der Leistungszahlen bei gleichen Betriebsbedingungen erbracht. Dazu kommt die Optimierung der Anlagentechnik und der Erdreichankopplung, sowie die Qualitätssicherung z.B. durch die Richtlinie VDI 4640. So können heute erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen nicht nur Primärenergie einsparen, sondern selbst beim deutschen Strommix mit hohem Kohleanteil in der Erzeugung können Elektrowärmepumpen zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen. Auszug aus: http://www.geothermie.de/oberflaechennahe/waermepumpe/waermepumpe.htm
07 Dec 2004
21:44:06
Müller
Erdwärme Gutachten Förderung Link Erdwärmebohrungen Baugrunduntersuchungen Dienstleistungen Bohrungen Geothermie

Guten Abend, Im Anhang Links zu Ihrem Thema, viel Erfolg¨ Gruss K. Wasser

http://www.dwd-verlag.de/wirtschaftsfoerderung/wf_db_lp.htm

http://www.fischer-bohr.de/sitemap.htm


http://www.gbt.ch/_forum/000001f6.htm

http://www.gbt.ch/_forum/0000011c.htm


Teures Gutachten - billiges Gutachten Da das Gutachten selbst nach der HOAI abgerechnet werden sollte, dürfte es hierüber eigentlich gar keine Preisdiskussion geben.

Es gibt Unternehmen, die haben unschlagbar günstige Preise. Wenn wir für ein Baugrundgutachten 5.000 DM veranschlagen, so bieten manche Kollegen das Gutachten für 2.500 DM an.

Überlegt man sich nun, wie ein solcher Preis zustande gekommen sein kann, dann stellt sich die Frage, wie diese Kollegen gebohrt haben. Meistens ist dann zu erfahren, daß das Gutachten auf "Kleinbohrungen" (früher Sondierbohrungen) beruht. Wie schon der Name sagte: ein Sondieren ist möglich, ein genügend großer Aufschluß wird dadurch nicht geschaffen. Meistens erreicht man in bindigen Böden die mögliche Endteufe bei 5 bis 7 m. Durch den geringen Bohrkerndurchmesser ist eine brauchbare Probengewinnung nicht möglich. Ebensowenig kann eine sichere Gesteinsansprache erfolgen. Kollegen, die sich damit auszeichnen, daß ihre langjährige Erfahrung ein solches Vorgehen einem wesentlich aufwendigeren gleichstellt, täuschen Nichtfachleute damit, ein Fachmann jedoch erkennt die Absicht sofort. Eine Kleinbohrung ist eben nur zur Ergänzung einer Bohrung zu gebrauchen.

Wir bieten für Baugrunduntersuchungen normalerweise (sofern die Geländeverhältnisse dies zulassen) maschinengetriebene, verrohrte Kernbohrungen nach DIN 4021 mit Kerndurchmesser von 120/140mm an. Bei Bedarf läßt sich der Bohrdurchmesser ohne weiteres noch steigern. Die Bohrarbeiten werden von Personal mit Prüfung nach DIN 4021 von einer Fachfirma, die unser Vetrauen besitzt, ausgeführt. Dieser Aufwand ergibt einen höheren Preis als Kleinbohrungen. Damit erreichen wir aber eine wesentlich höhere Qualität bei der Gesteinsansprache, somit erhält auch das Gutachten eine um vieles höhere Qualität. Sollten Proben notwendig sein, so können wir diese in der notwendigen Menge beschaffen.

Ein weiterer Punkt, der Kleinbohrungen zur Baugrunderkundung ausschließt ist, daß ein Wassermeßpegel in einer Kleinbohrung nicht ausgebaut werden kann. Ist ein Pegel notwendig, dann muß noch einmal gebohrt werden. Dies bedeudet einen wesentlich höheren finanziellen und zumeist auch zeitlichen Aufwand.

Letzendlich muß der Auftraggeber selbst entscheiden, ob er nun eine billige oder eine hochwertige Arbeit haben will.

http://www.geopraktiker.com/

http://www.tge.at/home.html

http://www.fen.baynet.de/behringer-dittmann/BDbrunnenbau.html

Die Anfrage bezieht sich sowohl auf die „Geothermie“ als auch auf die „erdgekoppelten Wärmepumpenanlagen“. Dazu wird wie folgt Stellung genommen:


1. Der Freistaat Bayern fördert Geothermieprojekte und Wärmepumpenanlagen im Rahmen folgender Programme:

- „Bayerisches Programm Rationellere Energiegewinnung und -verwendung“ (seit dem Jahr 1978 bis zu 50 % Zuschuß für Entwicklung und Demonstration innovativer Energietechnologien), - „Bayerisches Programm zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien“ (seit 1992 Breitenförderung auch von Wärmepumpenanlagen, 400,- DM Zuschuß je kW Heizleistung, max. 30 % der Kosten bzw. max. 25.000 DM Zuschuß je Anlage), - „Risikobeteiligung des Freistaats Bayern bei Erdwärmebohrungen“ (seit dem Jahr 1996 Möglichkeit der staatlichen Risikoabdeckung bis zu 75 % der Bohr-kosten von teil- oder nichtfündigen Bohrungen, höchstens 4 Mio DM je Bohrung bzw. 8 Mio DM je Dublette).

2. Die Information über Energieeinsparung, rationelle Energieverwendung und erneuerbare Energien (einschließlich deren Förderung) ist seit mehr als zwei Jahr-zehnten ein Schwerpunkt der Energie- und Umweltpolitik der Bayerischen Staatsregierung. Die Informationsaktivitäten sind umfassend und vielfältig. Das Angebot reicht von zahlreichen Informationsschriften über Pressemitteilungen und Veranstaltungen bis hin zum Internet-Auftritt. Zur weiteren Verbesserung des Angebots und für mehr Transparenz hat die Staatsregierung 1997 das Bayerische Energie-Forum, eine zentrale Informations- und Servicestelle, ins Leben gerufen. Informationen über das Internet sind unter folgenden URL zu finden:

- http://www.bayerisches-energie-forum.de - http://www.stmwvt.bayern.de

Das Internet-Angebot befindet sich noch im Aufbau.

Zu näheren Einzelheiten bzw. Beispielen zu den vorstehenden Ausführungen dürfen wir auf die Anlagen verweisen. Die Broschüre „Erneuerbare Energien in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie mit ausführlichen Informationen auch zu Geothermie, Wärmepumpen und staatlicher Förderung wird derzeit aktualisiert und in den nächsten Wochen neu aufgelegt.



Bayerisches Staatsministerium München, Mai 1996 für Wirtschaft, Verkehr und Technologie - Innovationsberatungsstelle Südbayern -


Merkblatt zur Fördermaßnahme „Risikoabdeckung bei Erdwärmebohrungen“


Durch die teilweise Übernahme des Fündigkeitsrisikos bei Erdwärmebohrungen in Bayern durch den Freistaat Bayern wird eine verstärkte Nutzung des bisher weitgehend ungenutzten Energiepotentials der Erdwärme angestrebt Die wirtschaftlichen Risiken des Betriebs werden nicht abgedeckt.

Antragsberechtigt sind die Gemeinden, Landkreise, Bezirke und sonstigen kommunalen Körperschaften in Bayern sowie gewerbliche Unternehmen.

Für nichtfündige Erdwärmebohrungen werden Zuschüsse bis zu 75% der förderfähigen Bohrkosten (bzw. bis zu 76% der Bemessungsgrundlage bei weiteren Zuschüssen Dritter, s. Anhang), höchstens jedoch 4 Mb DM je Bohrung gewährt. Bei Teilfündigkeit bemißt sich der Fördersatz nach den Bestimmungen des Anhangs. Die Förderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verfügbaren Haus-haltsmittel, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

• Die Bohrungen müssen in erster Linie auf die energetische Nutzung von Erdwärme zur Raumheizung und Warmwasserbereitung über Nah- oder Fernwärmeversorgung gerichtet sein. Bei Vorhaben mit einer Mehrfachnutzung des warmen Tiefenwassers muß der weitere Verwendungszweck, z.B. für ein Thermalbad, deutlich untergeordnet sein.

• Das Bauvorhaben muß Teil eines energie- und betriebswirtschaftlich schlüssigen Gesamtkonzepts für eine Nutzung auf Dauer sein.

• Die Finanzierung des Gesamtvorhabens muß sichergestellt sein.

• Die hydrogeologischen Voraussetzungen müssen so sein, daß die dem Gesamtkonzept zugrunde liegende Wärmeleistung (Schüttung und Temperatur des Thermalwassers) erreicht werden kann.

• Die bergrechtliche Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme muß vorliegen.

• Die Pumpversuche nach Fertigstellung der Bohrung müssen eindeutig ergeben, daß das erwartete Potential an Erdwärme (Definition s. Anhang) nicht oder nur teilweise erschlossen werden kann. Erreicht die für einen Dublettenbetrieb erforderliche Versenkbohrung nicht die erforderliche Kapazität, kann die Risikoabdeckung entsprechend den Ergebnissen dieser Bohrung auch für die vorangegangene Förderbohrung ganz oder teilweise in Anspruch genommen werden. - Ein Erfolg ist dann anzunehmen, wenn der Pumpversuch positiv beendet ist.

• Die Bohrungen und Pumpversuche müssen entsprechend den anerkannten Regeln der Technik durchgeführt werden.

• Die staatliche Risikoübemahme für eine Bohrung wird auf einen Zeitraum von max. 3 bis 4 Jahren beschränkt.

In die Risikoabdeckung eingeschlossen sind das Niederbringen, das Testen und die etwaige Verfüllung von Erdwärmebohrungen, insbesondere

• Herrichtung des Bohrplatzes, • An- und Abtransport des Bohrgeräts, Auf- und Abbau des Bohrgeräts, • Abteufen der Bohrung, • Verrohrung der Bohrung einschl. Zementation, • geophysikalische Bohrlochvermessungen, Einbau Förderrohrstrang und Tiefpumpe, • Kurz- und Dauerpumpversuche, • ggf. Stimulationsversuche bzw. Bohrlochablenkung, • Planung und Bauleitung, geologische Betreuung, etwaige Verfüllung, • Wiederherrichtung des Bohrplatzes.

Bei erfolgreicher Bohrung hat der Projektträger an den Freistaat Bayern ein Entgelt i.H.v. 5% der staatlichen Risikoabdeckung zu zahlen. Dieses Entgelt wird nicht vor Beginn der energetischen Nutzung fällig.

Der Antrag auf Risikoabdeckung ist formlos einzureichen beim

Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie - Innovationsberatungsstelle Südbayern- - Prinzregentenstr. 28 80538 München (Tel.089 121 62-2431)

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

• technisch-wirtschaftliche Studie zum Gesamtvorhaben, • Kosten-, Zeit- und Finanzierungsplan, • hydrogeologisches Gutachten mit Angaben zu der zu erwartenden Thermalwasserschüttung und -temperatur, • bergrechtliche Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme, • Bohrlochsbild, Verrohrungs- und Ausbauplan für Entnahme- und Versenkbohrung.

Im Zuge der Antragsprüfung klärt die Antrags- und Bewilligungsbehörde (StMWVT, IBS) unter Einschaltung des Bayer. Geologischen Landsamts und des Bayer. Landesamts für Wasserwirtschaft, ob die hydrogeologischon und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die geplante Thermalwassernutzung gegeben sind.


Anhang

Zum Merkblatt zur Fördermaßnahme „Risikoabdeckung bei Erdwärmebohrungen“


Für das aus einer Bohrung gewinnbare Erdwärmepotential gilt

Peff = 4,18 x Q x (tE - tR) kW (thermisch)

dabei bedeuten: Q = Schüttung in Ltr 1 sec (Fördermenge) tE = Entnahmetemperatur (Bohrkopf) tR = Reinjektionstemperatur ( Bohrkopf)

Vom Antragsteller sind die Grenzwerte für Nichtfündigkeit (Pn) und Fündigkeit (Pf) eindeutig anzugeben. Liegt das tatsächliche Ergebnis zwischen Pn und Pf , ist die Bohrung als teilfündig einzustufen; in diesem Fall beträgt die Höhe der

Risikoabdeckung = 0,75 x q x BGL DM / Euro

Dabei bedeuten:

Pfündig - Peffektiv = Pf - Peff q = ________________ ________ Pfündig – Pnicht fündig Pf – Pn

BGL = Bemessungsgrundlage. = förderfähige Kosten abzgl. Zuschüsse Dritter (EU, Bund)

Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht diese Berechnungsmethode und zeigt den Anteil der Risikoabdeckung durch den Freistaat Bayern in Abhängigkeit vom Erfolg der Bohrung:

Auszug aus: http://www.geotermie.de/foerder/merkblatt_bayern.htm

07 Dec 2004
21:51:59
K. Wasser
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Guido Müller: Kosten, Potentiale und Grenzen der Geothermienutzung in Deutschland und Europa

(Hausarbeit zur Vorlesung "Energie- und Bessourcenwirtschaft" im SS1999 bei Prof. Dr. Olav Hohmeyer) Gliederung

1. Einleitung

2. Grundlagen der geothermischen Energiequellen

3. Potentiale und Nutzungsmöglichkeiten einzelner geothermischer Systeme

3.1 Potentialbegriffe

3.2 Oberflächennahe Erdwärmenutzung 3.2.1 Potentiale 3.2.2 Technik 3.2.3 Umwelteffekte 3.2.4 Kosten

3.3 Hydrothermale Erdwärmenutzung 3.3.1 Potentiale 3.3.2 Technik 3.3.3 Umwelteffekte 3.3.4 Kosten

3.4 Nutzung heißer trockener Gesteinsschichten 3.4.1 Potentiale 3.4.2 Technik 3.4.3 Umwelteffekte 3.4.4 Kosten

4. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis


1. Einleitung

Durch die zunehmende Industrialisierung und die damit verbundene verstärkte Nutzung fossiler Energieträger wird unsere Umwelt immer stärker belastet. Die negativen Auswirkungen auf die Natur und die Sensibilisierung der Industriegesellschaften bezüglich möglicher Klimagefahren und nicht absehbarer energiebedingter Umwelteffekte erfordern eine immer stärker werdende Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Nutzung regenerativer Energiequellen . Eine solche regenerative Energiequelle stellt die geothermische Energie dar. Im Rahmen dieses Referates werden zunächst die Grundlagen der Nutzung von Erdwärme dargestellt und ein Überblick über die heute üblichen Systeme der Geothermienutzung gegeben. Hauptschwerpunkt der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung der theoretischen, technischen und wirtschaftlichen Potentiale der Geothermienutzung. Da die Potentiale der Geothermie, stärker als andere regenerative Energiequellen von den entsprechenden Lagerstätten abhängig sind, müssen sie auch einzeln dargestellt werden. Die in diesem Referat dargestellten Lagerstätten stellen die heute am häufigsten genutzten dar. Zu ihnen zählt, vor allem, neben der oberflächennahen Erdwärmenutzung und der Nutzung des heißen Gesteins, die hydrothermale Erdwärme. Wegen ihrer großen praktischen Relevanz nimmt sie in der Arbeit eine dominierende Stellung ein. Zu den Lagerstätten werden jeweils die Potentiale, die Technik der Wärmegewinnungssysteme, die aus der Nutzung der Erdwärme möglicherweise entstehenden Umweltbelastungen und die Kosten der Anlagen beschrieben. Die Kosten werden jeweils unter den Gesichtspunkten der Investitions- und der laufenden Betriebskosten, sowie der Wärmegestehungskosten betrachtet. Abschließend wird noch einmal eine Zusammenfassung der in der geothermischen Nutzung angewendeten Systeme gegeben und mögliche Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.

2. Grundlagen der geothermischen Energiequellen

Definitionsgemäß versteht man unter geothermischer Energie die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche. Die Temperaturzunahme innerhalb der äußeren Erdkruste beträgt im Mittel ca. 30 K/km. Dies wird als geothermischer Temperaturgradient bezeichnet. Wie die Abbildung 1 verdeutlicht, ist der Temperaturgradient nicht überall auf der Welt gleich. In alten Kontinentalgebieten (z.B. Südafrika) stellt man kleinere Temperaturgradienten fest, als etwa in jungen tektonisch aktiven Krustengebieten (z.B. Larderello in Italien). Mit Hilfe des Temperaturgradienten in der Erdkruste und dem Erdmantel und der Schmelztemperatur für Eisen und Nickel im Erdkern, kann das Temperaturprofil im Erdinneren abgeschätzt werden. So herrschen demnach im obersten Erdmantel ca. 1000°C, im Erdinneren können sogar Temperaturen von 3000°C bis 5000°C angenommen werden . Dieser Wärmeinhalt setzt sich zum einen aus der Gravitations-energie bei Entstehung der Erde und zum anderen - überwiegenden - Teil aus der Energiefreisetzung beim Zerfall radioaktiver Isotrope zusammen. Die Wärmebilanz der Erdoberfläche ist zudem auch noch von der Sonnenstrahlung geprägt. Das Verhältnis zwischen dem Anteil des Erdwärmestroms und dem Anteil der Sonnenenergie in den oberen Schichten der Erdkruste zeigt die Abbildung 2. Aufgrund der unterschiedlichen Tiefe der Lagerstätten und des damit verbundenen unterschiedlichen Wärmeangebots, werden die Lagerstätten folgendermaßen unterteilt: ? Oberflächennahe Erdwärmenutzung (10 - 20 m), ? Hydrothermale Erdwärmenutzung (1000 - 3000 m), ? Heiße, trockene Gesteinsschichten (> 3000 m). In der Literatur ist diese Einteilung der Lagerstätten vorherrschend. Gelegentlich werden aber auch weitere Unterteilungen der einzelnen Lagerstättentypen vorgenommen die in dieser Arbeit jedoch nicht weiter behandelt werden. Im folgenden soll kurz auf die Lagerstätten und die dazugehörigen Energiesysteme mit den entsprechenden Ressourcen eingegangen werden.

3. Potentiale und Nutzungsmöglichkeiten einzelner geothermischer Systeme

In diesem Kapitel werden anhand der unterschiedlichen Lagerstättentypen verschiedene geothermische Systeme vorgestellt. Die Potentiale der Geothermienutzung können nicht losgelöst von den einzelnen Lagerstätten betrachtet werden. Somit wird zu jedem geothermischen System eine getrennte Betrachtung der Potentiale notwendig. Die Kosten der geothermischen Systeme werden im Kapitel 4 noch einmal gesondert gegenübergestellt.

3.1 Potentialbegriffe

Die Potentiale einer Energiebereitstellung aus regenerativen Energien sind eines der wesentlichen Kriterien einer energiewirtschaftlichen Bewertung. Grundsätzlich kommt der Begriff Potential in folgenden Varianten vor: - Theoretisches Potential, - Technisches Potential, - Wirtschaftliches Potential und - Erschließbares Potential. Theoretisches Potential einer regenerativen Energie beschreibt "das innerhalb einer gegebenen Region zu einer bestimmten Zeit bzw. innerhalb eines bestimmten Zeitraumes theoretisch physikalisch nutzbare Energieangebot" . Das theoretische Potential wird demnach nur durch physikalische Nutzungsgrenzen eingeschränkt. Es ist der am weitesten gefaßte Potentialbegriff. Der Anteil des theoretischen Potentials der "unter Berücksichtigung der gegebenen technischen Restriktionen nutzbar" , ist beschreibt das technische Potential. Gelegentlich wird in der Literatur darauf hingewiesen, daß unter diesem Begriff auch strukturelle und ökologische Restriktionen subsumiert werden, da sie ebenso "unüberwindbar" sind wie technische Restriktionen. Unter wirtschaftlichem Potential versteht man das Potential regenerativer Energien, das wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden kann. Das Erschließungspotential beschreibt hingegen den zu erwartenden tatsächlichen Beitrag der regenerativen Energiequelle zur Energieversorgung . Der Begriff des Erschließungspotentials ist meist noch geringer als das wirtschaftliche Potential, da das wirtschaftliche Potential oft nicht sofort, sondern erst innerhalb eines längeren Zeitraums erschließbar ist. Im weiteren Verlaufe dieser Arbeit werden die Potentialbegriffe in dieser hier definierten Form verwendet.

3.2 Oberflächennahe Erdwärmenutzung

3.2.1 Potentiale

Der Bereich der oberflächennahen Erdschichten umfaßt etwa Tiefen von 10 - 20 Meter . Das sehr niedrige Temperaturniveau dieser Schichten wird maßgeblich durch die solare Einstrahlung der Sonne, durch die Abstrahlung, die Niederschläge, das Grundwasser und durch die Wärmeleitung im Boden bestimmt. Die Bodentemperatur ist in den oberflächennahen Erdschichten starken jahreszeitlichen Unterschieden unterworfen. An der direkten Erdoberfläche können in Deutschland Temperaturschwankungen von 0°C bis 18°C auftreten. Für die Abschätzung des theoretischen Potentials kann von der Gesamtfläche Deutschlands ausgegangen werden. Mit dem aus dem oberflächennahen gewinnbaren Energieaufkommen von rund 360 MJ/(m² a) kann dann das theoretische Energiebereitstellungspotential mit 130 EJ/a für Deutschland fixiert werden . Zur Bestimmung des daraus resultierenden technischen Potentials müssen aber noch mehrere Umstände berücksichtigt werden. Zunächst ist festzustellen, daß Flächen, die große Entfernungen zu den Verbrauchern aufweisen, nicht genutzt werden können. Damit sind für die oberflächennahe Geothermienutzung nur die den Gebäuden unmittelbar zugeordneten Flächen nutzbar. Das entspricht ca. 6,2% der Fläche Deutschlands. Berücksichtigt man weiterhin, daß in Gebieten mit sehr hoher Bebauungsdichte (Innenstadtbereich), Grundwasserschutzgebieten und Gebieten die aufgrund ihrer geringen Siedlungsdichte nicht lückenlos erschlossen werden können, die Nutzung oberflächennaher Erdwärme stark eingeschränkt ist, reduziert sich diese Fläche noch einmal um 60%. Daraus ergibt sich ein technisches Potential der aus dem flachen Untergrund in Deutschland gewinnbaren Wärme von 960 PJ/a. Bezogen auf den Endergieverbrauch in Deutschland im Jahre 1993 entspricht das einem Anteil zwischen 10 und 12%. Derzeit leistet diese Form der Erdwärme in Deutschland nur einen geringen Beitrag an der Niedertemperaturnachfrage. Es werden ca. 14000 bis 22000 erdgekoppelte Wärmepumpen mit einem elektrischen Anschlußwert von 95 bis 145 MW betrieben. Auch europaweit ist die gegenwärtige Nutzung der oberflächennahen Erdwärme verglichen mit dem durchaus erheblichen technischen Potential noch sehr gering.

3.2.2 Technik

Der oberflächennahe Wärmeentzug aus dem Erdreich wird mit Hilfe von Wärmetauschern realisiert. Sie können sowohl vertikal als auch horizontal in die Erdschichten eingebracht werden. Abbildung 3 zeigt mögliche Verlegemuster der Wärmetauscher bei einer Niedertemperaturwärmenutzung. Bei der horizontalen Verlegemethode werden die aus Kunststoff oder Metall hergestellten Rohre in 1 bis 1,5 m Tiefe verlegt. Bei der vertikalen Verlegemethode werden ca. 100 m erreicht. Der Abstand der Rohrleitungen beträgt etwa 0,5 bis 1 m. Das im Wärmetauscher befindliche Medium (in Deutschland hat sich hier eine 30%-ige Mischung von Monoethylenglykol durchgesetzt) nimmt die Erdwärme auf und gibt sie an einem Wärmepumpenverdampfer ab. Aus 1m² Erdreich läßt sich während der Heizperiode 360 MJ Wärme gewinnen. In Europa laufen versuchsweise auch Anlagen, die eine Heizung im Winter und eine Kühlung der Räume im Sommer ermöglichen. Diese sinnvolle Ergänzung hat in den USA durch die bessere wirtschaftliche Ausnutzung schon zu einer breiteren Anwendung geführt.

3.2.3 Umwelteffekte

Diskutiert man die Umweltauswirkungen der oberflächennahen Geothermienutzung, so muß zwischen der Einsparung der fossilen Energieträgern und der damit verbundenen Emissionsminderung auf der einen Seite und der Temperaturerniedrigung im Erdreich und den Umweltfolgen bei Schadensfällen auf der anderen Seite, unterschieden werden. Die resultierenden Energieflüsse vom Primärenergieeinsatz bis zur Nutzenenergiebereitstellung für eine Elektrowärmepumpe, eine Gasmotorwärmepumpe und einen Gas-Brennwertkessel veranschaulicht die Abbildung 4. Unter Annahme eines normalen Mittellastkraftwerks mit einem Nettonutzungsgrad von 39% der Stromerzeugung und abzüglich der Bereitstellung und des Transports der Primärenergieträger ergibt sich für die Elektrowärmepumpe gegenüber einer Wärmebereitstellung eines Brennwertkessels eine relative Energieeinsparung von rund 33%. Bei einer Gasmotorwärmepumpe ist die relative Primärenergieeinsparung mit 38% sogar noch höher. Das ergibt sich vor allem aus der bei diesem Pumpentyp gleichzeitig genutzten Motor- und Rauchgasabwärme. Hinsichtlich der CO2-Emissionen weisen Wärmepumpenanlagen im Vergleich zu Gaskesselanlagen je nach Wärmequelle Minderungen von 30 bis 38% auf. Gegenüber Ölkesselanlagen werden CO2-Emissionsminderungen von ca. 50% erreicht. Zu dem Problem der Umweltauswirkungen durch die geringe Auskühlung des Erdbodens wurden noch keine Untersuchungen durchgeführt. Praktische Erfahrungen in diesem Bereich lassen aber auf keine wesentlichen ökologischen Beeinträchtigungen schließen. Durch den Austritt des im Wärmetauscher befindlichen Kältemediums ist heutzutage keine große Umweltbeeinträchtigung zu befürchten. Die verwendeten Stoffe können durch Organismen im Boden abgebaut werden. In tieferen Erdschichten beschleunigt die Zugabe von Sauerstoff und warmen Wassers diesen Vorgang erheblich. Insgesamt sind die von den erdgekoppelten Wärmepumpen ausgehenden Risiken gering.

3.2.4 Kosten

Bei der genauen Kostenermittlung geothermischer Anlagen muß zwischen fixen und variablen Kosten unterschieden werden. Die fixen Kosten für erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen setzen sich vorwiegend aus den Investitionen für die Anlagenkomponenten sowie deren Montage zusammen. Für die in Deutschland am häufigsten installierte thermische Leistung von 5 kW ergeben sich durchschnittlich Investitionskosten von 20000 DM. Den größten Teil (65%) der Gesamtinvestition nimmt die Errichtung der Wärmequellenanlage ein. Es ist festzuhalten, daß mit größeren installierten Leistungen beachtliche Reduktionen der spezifischen Kosten erzielbar sind. Die variablen Kosten, die maßgeblich durch die Energiekosten bestimmt werden, bewegen sich in einem Bereich zwischen 18 und 25 DM/GJ. Die Wärmepumpenanlagen mit horizontalen Erdwärmetauschern weisen dabei die höchsten variablen Kosten auf. Die auf Basis der variablen Kosten bestimmten Wärmegestehungskosten bei einem Zinssatz von 4%, einer Ausnutzungsdauer von 1800 h/a und einer Lebensdauer von 15 Jahren liegen bei 7 bis 10 Pf/kWh . Wie sich die Änderung von wesentlichen Einflußgrößen auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt zeigt folgende Darstellung. Demnach haben die Abschreibungsdauer und die Investitionen den größten Einfluß auf die Wärmegestehungskosten, wobei die Investitionen von dem jeweiligen Anlagenbetreiber, anders als bei der Abschreibungsdauer, nicht beeinflußbar ist. Geringen Einfluß haben die Energiekosten, die Betriebskosten und der zugrunde gelegte Zinssatz.

3.3 Hydrothermale Erdwärmenutzung

3.3.1 Potentiale

Als hydrothermaler Erdwärmenutzung wird der Gebrauch des technischen Potentials warmer bis heißer (> 40 °C), aus der Erdkruste gewinnbarer oder ausfließender Wässer, für Wärmeversorgungsaufgaben bezeichnet. Obwohl bei der hydrothermalen Energienutzung die Nutzungsdauer der Lagerstätte in der Regel wesentlich kürzer ist als die für die Regeneration erforderliche Zeit - die terrestrische Wärmestromdichte liegt bei 70 mW/m² gegenüber den Leistungsdichten der technische Wärmeentnahme von 200 bis 2500 mW/m² - wird auch sie zu den erneuerbaren Energien gezählt. Nach Betriebszeiten einer erschlossenen Lagerstätte von mehreren Jahrzehnten (50 - 100 Jahre), macht sich an der Förderbohrung durch das ständige Rückführen von ausgekühltem Thermalwasser und dem Entziehen von Wärme aus der Gesteinsmatrix, ein langsames Absinken der Temperatur bemerkbar. Nach Einstellung des Energieentzugs wird sich der "abgebaute" Teil der Lagerstätte jedoch im Verlauf von Jahrhunderten durch den natürlichen Wärmestrom wieder thermisch regenerieren. Die wichtigsten Parameter bei der Bestimmung der Potentiale hydrothermaler Ressourcen sind - die Existenz von Aquiferen mit genügend großer Wasserführung, - das Temperaturniveau, - und die derzeit maximale Tiefe von ca. 3000 Metern. Aquifere sind grundwasserleitende Schichten aus Fest- oder Lockergestein, die mit Wasser gefüllt sind. In Deutschland sind solche Aquifere vor allem im Norddeutschen Becken, im Oberrheingraben und im südlichen Molassebecken (siehe Abbildung 5) zu finden. In diesen Gebieten sind auch gute Temperaturverteilungen in Tiefen von mehr als 3000 m gegeben. Die im folgenden dargestellte Potentiale sind unter folgenden Annahmen getroffen worden: - Die Zirkulationsmenge je Abbaustätte liegt bei rund 75 l/h. - Die beeinflussende Fläche einer Abbaustätte beträgt ca. 3 km². - Die jährliche Mindestbenutzung beträgt 5000 h/a - Daraus folgt eine geothermische Leistung je Abbaustätte von etwa 3,5 MW und einer Leistungsdichte der Wärmeentnahme von 1100 mW/m². Für den Bereich des süddeutschen Molassebeckens liegen die technischen Potentiale bei ca. 88 EJ. Dieser Wert entspricht einer zu installierenden thermischen Gesamtleistung von knapp 100 GW. Bei einer mittleren Heizwerksgröße von 10 MW entspricht das 10.000 Anlagen. Diese Betrachtungsweise berücksichtigt jedoch noch keine nachfrageseitigen Restriktionen und damit auch noch nicht den Faktor einer notwendigen Infrastruktur mit einer entsprechenden Wärmenachfrage. Es müßten die für die Fernwärmeerschließung ausreichende Siedlungsdichte sowie vorhandene Industriebetriebe mit einer hohen Niedertemperaturnachfrage berücksichtigt werden. In der zu diesem Thema veröffentlichten Literatur wird ein tatsächliches Abnahmepotential von etwa 20% unterstellt. Danach läßt sich aus dem technisch angebotenen Potential des süddeutschen Molassebeckens das nutzbare Potential von 18 EJ quantifizieren. Ähnliche Abschätzungen werden beim Oberrheingraben angestellt. Es ergeben sich hier 60 EJ technisches Potential bei einer zu installierenden möglichen Heizleistung von ca. 67 GW und, unter Einbeziehung der Wärmenachfrage, ca. 12 EJ tatsächlich nutzbares Potential. Für den Bereich des großflächigen Norddeutschen Beckens konnten bisher nur Abschätzungen der vorhandenen Energievorräte gemacht werden. Mit einer Größe von 100.000 km² (ca. ein Viertel der deutschen Landesfläche) bietet das Norddeutsche Becken ca. 50 EJ technisches Potential dieser Form der Erdwärmenutzung. In diesem Raum wurden bisher nur für Einzelstandorte mit bestehender Fernwärmenachfrage genauere Untersuchungen durchgeführt. Eine sehr interessante Entdeckung wurde auf der nördlichen Linie Magdeburg - Berlin - Cottbus gemacht. Dort hat man geothermisches Schichtwassser in flächenhafter Verbreitung mit Temperaturen von 40 bis 100 Grad Celsius in Tiefen von 1000 bis 2500 m entdeckt. Eine Nutzung dieser Ressource ist auf Grund der geringen Tiefe und des guten Temperaturniveaus außerordentlich attraktiv. Berücksichtigt man für den gesamten Bereich des Norddeutschen Beckens eine nachgefragte Energie von nur ca. 20%, ergibt sich ein nachgefragtes Potential von etwa 10 EJ. Zur Zeit werden in Deutschland drei Heizwerke unter Nutzung hydrothermaler Ressourcen mit einer Gesamtleitung von 23 MW betrieben. Die modernste Anlage steht in Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern). Dort werden mit einer Heizleistung von 10 MW über 15000 Haushalte und gewerbliche Kunden versorgt. Europa: In Europa wurden 1990 insgesamt 3656 MW Leistung aus hydrothermaler Energie gewonnen. Spitzenreiter in dieser Statistik sind Island, Ungarn und Italien.

3.3.2 Technik

Den prinzipiellen Aufbau einer Anlage zur Nutzung hydrothermaler Ressourcen zeigt Abbildung 6. Zunächst wird mit einer entsprechenden Bohrtechnologie, vergleichbar mit bekannten Bohrtechnologien der Erdöl-, Erdgas- und Wassergewinnung, eine Förderbohrung in die Lagerstätte eingebracht. Der Enddurchmesser der Bohrung liegt hier bei 200 bis 300 mm. Zwischen der Förderbohrung und der Injektionsbohrung, in der das Thermalwasser wieder in die Aquifere eingebracht wird, liegen 1000 bis 3000 m. Dieser Mindestabstand kann auch durch unterschiedliche Bohrwinkel oder Bohrablenkungen erreicht werden, um den Übertageteil des Thermalwasserkreislaufs so zentral wie möglich zusammenzufassen. Die Förderung des warmen bzw. heißen Wassers wird ausschließlich mit unterhalb des Wasserspiegels installierten Pumpen gewährleistet. Die Wärme wird mit Hilfe von Wärmetauschern in einen Sekundärkreislauf überführt. Um die Materialbeanspruchung zu beschränken, verbleibt das Thermalwasser nur im Primärkreislauf.

3.3.3 Umwelteffekte

Die hydrothermale Erdwärmenutzung führt zu beträchtlichen Einsparungen an Primärenergie. Vergleicht man eine geothermischen Anlage mit ca. 10 MW installierter Leistung mit einer erdgasbetriebenen Anlage gleicher Leistung, reduzieren sich die CO2 und SO2 Emissionen um 90%. Bei ordnungsgemäßem Betrieb dieser Anlage sind keinerlei Umweltbeeinträchtigungen zu befürchten. Auf Grund des Bilanzausgleichs des Dublettenbetriebs sind die geomechanischen Auswirkungen auf die Oberfläche ebenfalls vernachlässigbar klein. Bei einem möglichen Störfall verbunden mit dem Austreten von heißem, jedoch nicht toxischen Tiefenwasser kann es zu Schädigungen der dortigen Flora und Fauna kommen. Auch bei diesem geothermischen Energiegewinnungssystem bleibt festzuhalten, daß die Umeltbelastungen gering sind.

3.3.4 Kosten

Die fixen Kosten für die Gewinnung hydrothermaler Energie setzten sich insbesondere aus dem jährlichen Kapitaldienst für die Anlage sowie aus den Instandsetzungs-, Personal- und sonstigen Fixkosten zusammen. Die variablen Kosten resultieren vorwiegend aus dem Einsatz von Hilfsenergie sowie der Antriebsenergie für den notwendigen Einsatz von Pumpen und Wärmepumpen zur möglichst tiefen Auskühlung des Thermalwassers. Die gesondert betrachteten Investitionen ergeben sich im wesentlichen aus den Aufwendungen für die Bohrung mit den entsprechenden Installationen der Untertageelemente sowie für die technische Ausrüstung, für Grundstücke und für Bauwerke. Den Hauptteil der Investitionen nehmen, mit 50 bis 75%, die Bohrungen ein. Einen Überblick über die Größenordnungen der Investitionskosten einer hydrothermalen Erdwärmenutzung gibt Tabelle 1. Die Tabelle wurde für die Annahmen ermittelt, daß: - der Gradient 3 K/m ist, - die Zirkulation 100 m³/h beträgt und - das Thermalwasser bis auf ein Temperaturniveau von 20 Grad Celsius genutzt werden kann.

Tabelle 1: Investitionen der hydrothermalen Erdwärmenutzung (Quelle: Kaltschmitt, Wiese: Eneuerbare Energien, Seite 384) Tiefe der Lagerstätte in m 1000 1600 2200 2800 3400 4000 Temperatur in °C 38 56 75 93 111 129 Geothermische Leistung in MW 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 Bohrung (Doublette) in Mio. DM 4,95 6,68 9,01 12,17 16,42 22,17 Thermalwasserkreislauf in Mio. DM 1,13 1,21 1,29 1,37 1,45 1,53 Wassertechnik in Mio. DM 1,19 1,66 1,71 1,76 1,81 1,86 Gebäude, Grundstücke in Mio. DM 0,75 0,75 0,75 0,75 0,75 0,75 Sonstiges in Mio. DM 1,20 1,29 1,49 1,81 2,25 2,85 Summe in Mio. DM 9,22 11,59 14,25 17,86 22,68 29,16 Summe in DM/kW 4600 2900 2400 2200 2300 2400

Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, ist bei einem Tiefenbereich von 1000 bis 3000 m mit Bohrkosten von 2 bis 6 Millionen DM pro Bohrung zu rechnen. Nach dieser Darstellung wäre eine Anlage mit 8 MW Leistung und mit einer Lagerstätte in 2800 m tiefe optimal. Danach wird der Trend, mit zunehmender Anlagengröße eine Kostenreduktion zu erreichen, durch die stark steigenden spezifischen Bohrkosten für größere Tiefen wieder umgekehrt. Diese Feststellung hat auch Auswirkungen auf die Wärmegestehungskosten solcher Anlagen.

Tabelle 2: Kosten hydrothermaler Erdwärmenutzung (Quelle: Kaltschmitt, Wiese: Erneuerbare Energien, Seite 385) Tiefe der Lagerstätte in m 1000 1600 2200 2800 3400 4000 Temperatur in °C 38 56 75 93 111 129 Geothermische Leistung in MW 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 Kapitaldienst in Mio. DM 0,59 0,74 0,91 1,14 1,45 1,87 Instandh., Versicherung in Mio. DM 0,23 0,29 0,36 0,45 0,57 0,73 Betrieb in Mio. DM 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 Summe in Mio. DM 0,87 1,08 1,32 1,64 2,07 2,65 Summe in DM/GJ 24,2 15,0 12,2 11,4 11,4 12,2 Energiekosten in DM/GJ 3,6 1,7 1,1 0,8 0,8 0,6 Wärmegestehungskosten in Pf/kWh 10,0 6,0 4,8 4,4 4,4 4,6

Der hohe Fixkostenanteil bewirkt bei steigender Auslastung eines geothermalen Heizwerkes deutlich sinkende spezifische Wärmekosten. Tabelle 2 stellt unter der Voraussetzung von 5000 Vollaststunden, 25-jähriger Betriebszeit und einem Zinssatz von 4% die Wärmegestehungskosten unterschiedlich dimensionierter Anlagen dar. Die optimalen Wärmegestehungskosten solcher Anlagen liegen bei 4,4 Pf/kWh. Auch hier ist ein Optimum bei der 8 MW- Anlage auszumachen. Damit ist auch die bereits oben , bei der Bewertung der technischen Potentiale aufgetretene maximale Erschließungstiefe von 3000 m wirtschaftlich erklärbar. Die hier aufgezeigten Investitionskosten und Wärmegestehungskosten im Bereich der hydrothermalen Erdwärmenutzung sind exemplarisch für die gegebenen Parameter und Annahmen berechnet worden. Unterschiedliche Bohrwinkel (nicht senkrechte Bohrungen), andere Thermalwasserströme oder andere Gradienten erfordern eine genaue Einzelfallbetrachtung. Es kann aber davon ausgegangen werden, daß bei einer optimalen Kombination einzelner Parameter die hydrothermale Erdwärmenutzung einen finanziell interessanten Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten kann.

3.4 Nutzung heißer trockener Gesteinsschichten

Der Wärmeinhalt des tiefen Untergrundes im Bereich zwischen etwa 4000 und 7000 m bietet das mit Abstand größte Energiepotential der oberen Erdkruste, das mit der heutigen Bohrtechnik erschlossen werden kann. Das Haupthindernis für die Nutzung dieses praktisch unerschöpflichen Energiepotentials ist die niedrige Durchlässigkeit des Speichergesteins. Beim Speichergestein handelt es sich hauptsächlich um Granit und Gneis. Der Schlüssel zur Nutzung dieser Energiequelle liegt daher in einem Verfahren begründet, mit dem man die Gesteinsdurchlässigkeit (Permeabilität) durch Schaffung großflächiger Rißsysteme erhöht. Dieses Verfahren wird als Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR-Verfahren) bezeichnet. Erste Versuche zur Erschließung des Potentials wurden in den 70-er Jahren in den USA durchgeführt. Es folgten dann weitere Versuche in England, Japan und Frankreich. In den Versuchsanlagen konnte mit installierten thermischen Leistungen von 5 bis 10 MW und erreichten Temperaturen des Thermalwassers von ca. 200°C gezeigt werden, daß dieses Energiepotential grundsätzlich technisch erschließbar und damit auch nutzbar ist.

3.4.1 Potentiale

Wegen der noch im Versuchsstadium befindlichen Technik und erst vor kurzer Zeit thematisierten Nutzbarmachung der heißen tiefen Gesteinsschichten, ist die Abschätzung der technisch nutzbaren Potentiale noch mit großer Unsicherheit behaftet. Das theoretische Potential der HDR-Technologie wird für die Fläche der BRD und einer Tiefe von etwa 10.000 m auf ca. 1025 J geschätzt. Das übersteigt den Energieverbrauch in Deutschland um Größenordnungen. Für die Abschätzung des technisch nutzbaren Potentials muß jedoch berücksichtigt werden, daß unter Siedlungsgebieten und in Gegenden mit geothermisch nicht geeignetem Untergrund, eine Nutzung des Wärmepotentials nicht realisiert werden kann . In der Literatur wird zu diesem Thema abschließend eine 50%-ige technische mögliche Nutzung des theoretischen Potentials angegeben. Die Tiefe der Bohrungen begrenzt dabei die Nutzungmöglichkeiten heißer trockener Gesteinsschichten nicht. Da das HDR-Verfahren sich weltweit noch in der Versuchsphase befindet, ist eine Ausweitung der Potentiale durchaus möglich.

3.4.2 Technik

Zunächst muß eine Bohrung in eine Tiefe, abhängig vom Gradienten, eingebracht werden, um ein Temperaturniveau von 200 bis 300 Grad Celsius zu erreichen . Durch Einpressen von Wasser unter hohem Druck wird dann in dieser Tiefe ein Rißsystem geschaffen. Die Risse haben dann eine Größe von Zehntel Millimetern, bestenfalls wenigen Millimetern . Durch eine eingebrachte zweite Bohrung wird kaltes Wasser in die Lagerstätte eingebracht. Das kalte Wasser fließt durch die geschaffenen Risse, die als unterirdische Wärmetauscher fungieren und erhitzt sich dabei. Durch die erste Bohrung wird dann das heiße Thermalwasser an die Oberfläche gepreßt. Die dazu notwendigen Hochdruckpumpen werden zur Kostenreduzierung meist oberirdisch installiert . An der Erdoberfläche kann das heiße Wasser bzw. der Wasserdampf zur Wärmebereitstellung oder auf Grund der hohen Temperaturen auch zur Stromerzeugung genutzt werden.

3.4.3 Umwelteffekt

Gesicherte Erkenntnisse bezüglich der Einsparung fossiler Energieträger bei der Nutzung des HDR-Verfahrens liegen noch nicht vor. Durch den niedrigen Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung (durch die niedrige Temperatur von 150 - 200?C) im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, ist eine Nutzung im Rahmen einer Kraft-Wärme-Kopplung denkbar. Umweltbelastungen bei der Herstellung und dem Betrieb von HDR-Systemen sind kaum auszumachen. Durch den geschlossenen Thermalwasserkreislauf werden die aus der Lagerstätte gelösten Stoffe (Salze, Mineralien und Schwermetalle) anschließend erneut in den Untergrund verpreßt. Bei möglichen Störfällen und Austritten von heißem Wasser an der Erdoberfläche kann es, wie bei der hydrothermalen Erdwärmenutzung (vgl. Kapitel 3.3.3 Umwelteffekte), zu kurzzeitigen örtlichen Schädigungen der Flora und Fauna kommen.

3.4.4 Kosten

Die Investition einer HDR-Anlage verlangt zunächst Kosten für wenigstens zwei Tiefenbohrungen. Hier ist mit Größenordnungen von etwa 10 Mio DM pro Bohrung zu rechnen. Hinzu kommen die Kosten für die Untersuchung der Gesteinsschichten zur Schaffung der Rißflächen. Die Betriebskosten für die Wärmenutzung sind hingegen vergleichbar mit der hydrothermalen Ausnutzung der Erdwärme. Exemplarisch für ein optimales HDR-Wärmetauschsystem mit Wärmetauscherflächen von 5 km², einer Zirkulationsrate von 75 bis 100 l/s und einem Zinssatz von 4% dürften Stromerzeugungskosten von 30 bis 40 Pf/kWh möglich sein. Hinzuzufügen ist jedoch, daß die optimalen Parameter für die Berechnung dieser Stromerzeugungskosten heute noch nicht realisiert werden können. Auf Grund der hohen Fließwiderstände in den Rißsystemen sind momentan nur Fließraten von 20 bis 30 l/s möglich. Die Ausdehnungen der Rißsysteme beträgt statt 5 km² nur 0,5 bis 1 km². Deshalb dürften die Stromerzeugungskosten, trotz der in diesem Punkt schlechten Informationslage wesentlich höher liegen. Aber auch hier ist die bereits oben erwähnte Einschränkung zu berücksichtigen, daß es sich hier um ein neues Verfahren handelt, in dem bei verbesserten Kenntnisstand eine höhere Effizienz der Anlagen erreicht werden kann.

4. Zusammenfassung

Die geothermale Erdwärmenutzung nimmt in Deutschland und Europa, im Vergleich zu anderen regenerativen Energiequellen, einen noch nicht so bedeutende Position ein. In dieser Arbeit konnte jedoch gezeigt werden, daß die Geothermie ein erhebliches technisches Angebotspotetial an Wärme bereitstellt. Die wichtigsten Lagerstätten in diesem Bereich sind die Erdwärme oberflächennaher Schichten, hydrothermale Lagerstätten und die heißen Gesteine. Für jede dieser Lagerstätten hat sich eine bevorzugte Technik zur Nutzung dieser Potentiale herausgebildet. Die oberflächennahe Erdwärme kann durch erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen genutzt werden. Diese Anwendung reduziert sich jedoch auf die den Gebäuden direkt zugeordneten Flächen. Mit Hilfe eines Untertage angelegten Thermalwasserkreislaufs sind auch die in ca. 3000 Meter Tiefe vorkommenden hydrothermalen Ressourcen erschließbar. Potentiale dieser Ressourcen liegen in Deutschland auch im Norddeutschen Becken. Das Hot-Dry-Rock-Verfahren dient zur Nutzung der Wärme, die durch heiße Gesteine in 3000 bis 10000 Metern Tiefe bereitgestellt wird. Systeme dieser Art befinden sich noch in der Testphase, so daß hier noch eine ungesicherte Datenlage, was Umweltbeeinträchtigungen oder Kosten betrifft, vorliegt. Bei der Bohrtechnik ist aber ein Rückgriff auf vorhandenes Wissen der Technologien der Erdöl- bzw. Erdgasförderung möglich. Bei der Erstellung und im Betrieb geothermaler Anlagen ist insgesamt nur eine geringe Umweltbelastung zu befürchten. Die Einsparung fossiler Energieträger und die daraus resultierenden verringerten Schadstoffemissionen leisten einen guten Beitrag zu Entlastung der Natur. Hauptkostenfaktor der Geothermie sind die hohen Investitionskosten. Den überwiegenden Teil der Investitionskosten stellen mit ca. 65% die Bohrkosten dar. Gerade für die in großen Tiefen liegenden, und für die Energieausnutzung interessanten, Temperaturniveaus sind schnell zweistellige Millionenbeträge nur für die Bohrkosten zu zahlen. Die Wärmegestehungskosten der Nutzung oberflächennaher Erdschichten sind mit 11 bis 19 Pf/kWhth noch geringer als die im HDR-Verfahren (30 bis 40 Pf/kWhth) bisher berechneten. Mit den bei optimalen Parametern erreichbaren Wärmegestehungskosten von 4,4 Pf/kWh der hydrothermalen Erdwärmenutzung können sich jedoch beide Verfahren nicht vergleichen. Die hydrothermale Erdwärmenutzung ist nicht zuletzt durch diese optimale Kostengestaltung die interessanteste Variante im Bereich der Geothermie. Aber auch die Vollastnutzung und das periodenunabhänige Temperaturniveau dieser Systeme sind gute Voraussetzungen für eine gute Zukunftsentwicklung.


Literaturverzeichnis

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GeoForschungszentrum Potsdam; Projektgruppe Geothermie: Geothermie Report 98-1 Angebotspotential der Erdwärme sowie rechtliche und wirtschaftliche Aspekte der Nutzung hydrothermaler Ressourcen, www.gfz-Potsdam.de, 1998

Hensing, Ingo; Pfaffenberger, Wolfgang; Ströbele, Wolfgang: Energiewirtschaft Einführung in Theorie und Politik, 1. Auflage, München, 1998

Kaltschmitt, Martin; Wiese, Andreas: Erneuerbare Energien - Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte, Heidelberg, 1995

Kleemann, Manfred; Meliß, Michael: Regenerative Energiequellen, 2. Auflage, Berlin,1993

Schenk, Paul-Friedrich; Kirsch, Reinhard: Hydrothermale Energie - Nutzung der Erdwärme, Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, 1999

Terrawat - Gesellschaft für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik: Produkinformationen und Firmenmappe, Markt Schwaben, 1999

VDI - GET - Fachausschuß "Regenerative Energien": Erdwärme, Teil IV der Reihe Regenerative Energien, Düsseldorf, 1. Auflage, 1998

Aus: http://www.uni-flensburg.de/inetbbm/eum/geothermie.htm





GEOTHERMIE

Geothermie ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Oberfläche der festen Erde (VDI-Richtlinie 4640). Umgangssprachlich wird auch die Nutzung dieser Energie als Geothermie bezeichnet. Im Vergleich zu fast allen anderen regenerativen Energien ist sie abgesehen von oberflächennahen Bereichen nicht ursprünglich auf eingestrahlte Sonnenenergie zurückzuführen. Quelle der Geothermie ist fast ausschließlich die beim Zerfall radioaktiver Isotope im Erdinneren freiwerdende Wärme. Das Thema der oberflächennahen Geothermie ist überwiegend in dem Kapitel Wärmepumpen dargestellt.



DIE ERDE

Phys. Grundlagen

Die Erde besitzt einen Radius von ca. 6.500 km und wird in Erdkern (ca. 3.500 km), Erdmantel (ca. 2.900 km) und Erdkruste (kontinentale Kruste < 100 km, ozeanische Kruste < 10 km) unterteilt. Die chemischen Hauptkomponenten sind vermutlich - da bislang überwiegend nur seismologisch ermittelt - im Erdkern das Eisen und im Erdmantel Silikate. Geophysiker gehen zunehmend davon aus, daß der Erdkern großenteils flüssig ist (Schmelze unter hohem Druck und hoher Temperatur) und einer andauernden Strömung unterliegt. Diese Strömung könnte sowohl für das Erdmagnetfeld als auch die Phänomene an der Erdkruste (Plattentektonik, Vulkanismus etc.) verantwortlich sein. Als Ursache dieser Strömung scheint der Zerfall radioaktiver Isotope als Wärmequelle am wahrscheinlichsten zu sein. Radioaktiver Zerfall ist auch die Hauptursache für die Temperatur im Erdmantel. Die überwiegenden Isotope, die für die radiogene Erwärmung verantwortlich sind, sind das Kalium-Isotop K 40, die Uran-Isotope U 235, U 238 und das Thorium-Isotop Th 232. Möglicherweise leistet auch ein Rest der sogenannten "Ursprungswärme" einen Beitrag zur Erdtemperatur. Hierunter wird Wärmeenergie verstanden, die bei der Erdentstehung durch Kontraktion freier Materie entstanden ist und im Erdinneren eingeschlossen wurde. Im Erdmantel findet eine Konvektion der unter Hitze und Druck plastisch gewordenen Gesteine statt, die somit einen Wärmetransport bewirken, obgleich sie selbst schlechte Wärmeleiter sind.



Energiehaushalt

Die Temperaturen im Erdinneren betragen nach Schätzungen über 5.000 °C. Der nach außen gerichtete Wärmestrom weist an der Erdoberfläche mit einem Energiegehalt von ca. 0,06 W/m2 eine Energiedichte auf, die derzeit technisch nicht nutzbar ist. Die Geothermie nutzt durch Tiefbohrungen die Erdwärme selbst. Der Temperaturanstieg beträgt in der Regel ca. 30 °C pro 1.000 m (bezogen auf die obere Erdkruste). An geothermischen Anomalien werden ca. 100 °C Temperaturanstieg pro 1.000 m Tiefe erreicht, was diese Standorte für geothermische Kraftwerke besonders geeignet macht. In Deutschland sind Standorte mit entsprechend großen geothermischen Anomalien nicht bekannt, in anderen Ländern (z.B. Mexiko, Kenia, El Salvador) steuert die Geothermie über 30 % der gesamten Stromerzeugung bei. Bei der Nutzung von Aquiferen (wasserführenden Schichten im Untergrund) unterscheidet man heiße Aquifere (über 100 °C), warme Aquifere (40-100 °C) sowie niedrig temperierte Aquifere (unter 40 °C). Einzig die heißen Aquifere sind zur Produktion elektrischer Energie geeignet.



GEOTHERMISCHE ANLAGEN

Geothermische Anlagen nutzen die Erdwärme zu Heizzwecken oder bei entsprechender Vorlauftemperatur zur Erzeugung elektrischer Energie. Es wird einerseits unterschieden zwischen oberflächennaher Geothermie (bis etwa 400 m Tiefe) und Tiefengeothermie (ab etwa 400 m Tiefe) sowie andererseits zwischen hydrothermaler Geothermie (in Verbindung mit Aquiferen) und dem Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR). Bislang werden max. 10 km tiefe Bohrungen eingebracht. Prinzipiell wird in einem Primärkreislauf die Wärmeenergie an die Oberfläche gebracht und dort über Wärmetauscher an Wärmeverbraucher abgegeben. In geothermisch "normalen" Regionen bilden sehr tief liegende Grundwasserleiter (geothermale Aquifere) das Potential für die Nutzung der Erdwärme. Bei der Nutzung ist die Zusammensetzung des Wassers zu beachten, insbesondere ob durch die Abkühlung Ausfällungen in der Anlage zu erwarten sind. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit das abgekühlte Wasser über eine zweite Bohrung in den Grundwasserleiter zurückzuführen (durch Staudruck oder Energiezufuhr), eine Einleitung in Oberflächengewässer dürfte genehmigungsrechtlich einen Ausnahmefall darstellen. Bei der Wasserrückführung ist zu untersuchen, inwieweit sie sich auf die Porosität bzw. Permeabilität des wasserführenden Gesteins auswirkt, da es auch hier zu Ausfällungen kommen kann, die den Ertrag an Thermalwasser begrenzen. Die Erkundung und Gewinnung von Erdwärme ist im Bundesberggesetz geregelt, ausgenommen hiervon sind die Verwertung der Wärme sowie die grundstücksbezogene Gewinnung von Erdwärme (z.B. Erdsonden zur Beheizung des auf dem Grundstück befindlichen Gebäudes mittels Wärmepumpe). Soweit das Grundwasser im Rahmen der geothermischen Energiegewinnung eine Rolle spielt, greift das Wasserrecht.



HDR-KRAFTWERKE

Die Nutzung durch das HDR-Verfahren (Hot-Dry-Rock) besteht in zwei Tiefbohrungen, deren Endpunkte durch hydraulisches Aufbrechen des zwischenliegenden Gesteins miteinander verbunden und wasserdurchlässig gemacht werden. Durch die eine Bohrung wird anschließend Wasser eingepreßt, welches durch das aufgebrochene Gestein zum Endpunkt der anderen Bohrung gelangt, auf dem Weg dorthin ausreichend Wärme aus dem heißen Gestein aufnimmt, so daß es als Heißwasser in der zweiten Bohrung aufsteigt und einem herkömmlichen Dampfkraftwerk als Frischdampf bzw. über einen Wärmetauscher als Wärmequelle zur Verfügung steht. Idealerweise nutzt man hierbei bereits bestehende Kluftsysteme im kristallinen Gestein, die mit zusätzlich initiierten Rissen zu einem geschlossenen Zirkulationssystem mit hoher Wasserdurchlässigkeit verbunden werden. Die erforderliche Pumpleistung ist insbesondere aufgrund des Strömungswiderstandes im Gestein zwischen den Bohrendpunkten enorm (bis 50 % der Bruttoleistung) und reduziert die Nettoleistung des Kraftwerks nennenswert. Der Gesamtwirkungsgrad der geothermischen Stromerzeugung liegt bei ca. 10 %, da die Vorlauftemperatur vergleichsweise niedrig bleibt. Wesentlich höhere Wirkungsgrade sind erzielbar, wenn die Wärme zu Heizzwecken genutzt werden kann. In Ausnahmefällen enthält das Tiefengestein erhebliche Anteile Wasser, so daß auf die zweite Tiefbohrung und das energieintensive Wasserpumpen verzichtet werden kann. Es reicht hier aus, das Gestein anzubohren und den entweichenden heißen Wasserdampf zu "ernten". Zu beachten sind die evtl. Emissionen, die von diesem Wasserdampf durch Begleitgase entstehen können. Geothermische Kraftwerke finden sich vor allem in USA, Mexiko, Philippinen und Japan. In Deutschland wird bislang nur die thermische Nutzung realisiert. Ein wirtschaftlicher Betrieb eines HDR-Kraftwerkes kann erst ab einer Leistung von ca. 25 MWth erwartet werden.



WÄRMESPEICHERUNG

Der Untergrundspeicherung von Wärme kommt zunehmende Bedeutung zu. Einerseits kann sie die zeitliche Divergenz zwischen verfügbarer Wärme und Wärmebedarf schließen, andererseits kann sie während der Wärmespeicherphase die Funktion der Kühlung/Klimatisierung von Gebäuden unterstützen, wodurch in vielen Fällen ein wirtschaftlicher Betrieb von entsprechenden Anlagen erreicht wird. Die Kombination von Wärme- und Kältespeicherung bzw. Heizung und Klimatisierung wirkt gleichzeitig einer "lokalen Erschöpfung" der Wärmequelle entgegen. Eine Speicherung ist möglich als Aquiferspeicher, einem Tiefenspeicher mit natürlicher Grundwasserführung, nach dem Förderbrunnen-Schluckbrunnen-Prinzip, als Hohlraumspeicher, wobei es sich in der Regel um mit Wasser gefüllte Hohlräume ehemaliger Nutzungen (z.B. Bergwerkstollen) handelt, oder als Erdsonden/Bohrlochspeicher, die mit einer Vielzahl von Erdsonden oder Bohrlöchern in direktem Kontakt zur Wärmequelle oder über Wärmetauscherflächen erschlossen werden. Künstlich angelegte Erdspeicher an der Oberfläche sind eher dem Nutzungsbereich von Wärmepumpen zuzuordnen.



AKTUELLE ENTWICKLUNGEN

Zur Zeit werden Verfüllmaterialien entwickelt, die nach dem Einbringen von Erdsonden oder Rohren verwendet werden, deren Wärmeleitfähigkeit von ca. 0,7 W/m/K auf ca. 1,5 W/m/K verbessert ist. Eine weitere Entwicklung bezieht sich auf die Konditionierung von Thermalwasser hinsichtlich Zusammensetzung (insbesondere Sauerstoffgehalt), Ionengehalt oder kritischer Temperaturen zur Optimierung des Gesamtsystems von Nutzung und Speicherung.

Über den Fortgang dieser und weiterer Entwicklungen - soweit verfügbar - halten wir Sie in unseren aktuellen Meldungen auf dem neuesten Stand.



GEOTHERMIE-NEWS

Sie finden hier aktuelle News der letzten Wochen zum Thema Geothermie aus unseren Tagesmeldungen. Die Top-News zu allen Themenbereichen der Regenerativen Energie erreichen Sie auf der Startseite. Ältere Meldungen (2 Wochen) sind für alle Themenbereiche im Archiv abgelegt.



28.09.2000 / Nr. 1

NRW erstellt Studie über Erdwärmepotential

Das Land Nordrhein-Westfalen erstellt als erstes Bundesland in Deutschland eine flächendeckende Studie über das Potential der Erdwärmenutzung. Das Projekt der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, das am Geologischen Landesamt Nordrhein-Westfalen bearbeitet wird, führt alle vorhandenen, relevanten geologischen und hydrogeologischen Daten zusammen und stellt die Ergebnisse in einer digitalen Karte im Maßstab 1:100.000 dar. Anhand dieser Karte wird sich für jeden Standort in Nordrhein-Westfalen die geothermische Ergiebigkeit bis zu 40 m oder auch bis zu 100 m Tiefe feststellen lassen, so daß z.B. bereits bei der Wahl eines Baugrundstückes das Erdwärmepotential mit berücksichtigt werden kann. Die Studie soll im Jahre 2002 fertiggestellt sein und als CD-ROM verkauft werden. (Quelle: Landesinitiative Zukunftsenergien NRW)

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19.09.2000 / Nr. 2

Patent auf Erdwärmenutzung erteilt

Das Deutsche Patentamt hat am 15.06.2000 ohne vorherige Offenlegung der Patentschrift unter der Nummer DE 199 19 555 C 1 ein Patent erteilt u.a. auf den Anspruch eines Verfahrens

"zur Erschließung geothermischer Energie umfassend die Schritte: - Vorantreiben einer vollkommen verlaufsgesteuerten Bohrung; - Erfassen der Temperatur im umgebenden Bodenbereich; - Steuerung des Bohrverlaufs in Abhängigkeit von der Temperatur im Boden; und - in Abhängigkeit vom Wärmestrom Einbringen eines Wärmetauscherrohres in die Bohrung."

Die "Erfindung" wurde am 29.04.1999 zum Patent angemeldet, Patentinhaber ist die FlowTex Technologie GmbH & Co. KG, Ettlingen. Das Patent scheint nach erster Einschätzung geeignet, in erheblichem Umfang Ansprüche auf Verfahren zu begründen, die in der Erdwärmenutzung seit Jahrzehnten angewandt werden. So wird beispielsweise auch ein Patentanspruch erteilt auf "8. Verfahren....., dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung als Sackbohrung ausgeführt wird." (Erl.: Eine Bohrung, die oben beginnt und unten endet.) Die Geothermische Vereinigung e.V. hat bereits von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch gemacht und den Text des Patentes sowie des Einspruches auf ihrer Internet-Seite veröffentlicht (http://www.geothermie.de). (Quelle: Geothermische Vereinigung e.V.)

Auftakt der Branchen- und Technologieinitiative "Geothermie NRW"

Am vergangenen Donnerstag, den 17. Februar, fand im Wirtschaftsministerium in Düsseldorf die Auftaktveranstaltung der Branchen und Technologieinitiative "Geothermie NRW" statt. Ziel der Initiative ist es, die in NRW vorhandenen geothermischen Potenziale technologisch zu erschließen und wirtschaftlich zu nutzen. So könnte z.B. mit Tiefbohrungen elektrische und thermische Energie ab 400 m gewonnen werden. Im Ruhrgebiet besteht die Möglichkeit 50° C bis 60° C warmes Grubenwasser aus stillgelegten Bergwerken für Heizzwecke zu nutzen. In Aachen und in der Eifel könnte Thermalwasser für die Wärmeversorgung eingesetzt werden. Neben positiven Effekten für die Umwelt werden von einem Ausbau der Erdwärmenutzung werden auch positive industriewirtschaftliche Effekte erwartet. "In Nordrhein-Westfalen kann die Nutzung der Erdwärme einen hohen Arbeitsplatzeffekt bewirken. Unser Know-how in den Bereichen Bergbau, Bohrtechnik, Wärmeverteilung und Kraftwerksbau kann effizient genutzt werden", so Jörg Hennerkes, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium auf der Auftaktveranstaltung der Branchen- und Technologieinitiative "Geothermie NRW". "Schon heute liegt Nordrhein-Westfalen an der Spitze beim Ausbau der Fotovoltaik, der Windkraftnutzung in den Binnenländern und der Stromerzeugung aus Biomasse. Bei der Geothermie wollen wir diesen Spitzenplatz auch erreichen. Das neue Expertenforum im Rahmen unserer Landesinitiative Zukunftsenergien NRW bietet die ideale Plattform dafür, " so Hennerkes weiter.



http://www.hhipg.de/deutsch/archiv/html/hauptteil_3111.html

Stommel-Haus »Kastanie« verbindet Tradition und Moderne Massivholzhäuser weisen neben den bekannten Vorzügen des exzellenten, gesunden Wohnklimas einen weiteren Vorzug auf: die Häuser können später leicht umgebaut oder erweitert werden. Beim Stommel-Haus »Kastanie« ermöglicht der moderne Grundriss verschiedene Anbauten und Erweiterungen. Das Kernhaus hat eine Wohnfläche von gut 60 m2 zuzüglich einer Raumreserve von 40 m2 im ausbaubaren Dachgeschoss. Mit weiteren seitlichen Anbauten lässt sich die Wohnfläche - auch nachträglich noch - vergrößern. Das neue Musterhaus am Firmensitz in Neunkirchen demonstriert die Erweiterungsmöglichkeiten: Mit weiteren Schlafräumen, einem großzügigen Familienbad und dem Hauswirtschaftsraum ist Haus »Kastanie« 145 m2 groß. Weitere mögliche Extras sind beispielsweise Wintergarten oder Carport. Ungewöhnlich und zukunftsweisend ist die Energieversorgung des Hauses: Wärme für Warmwasser und Heizung wird ganzjährig aus Erdwärme gewonnen. Die entsprechende Wärmepumpe ist platzsparend und leicht zugänglich mitsamt der weiteren Haustechnik im ebenerdigen Hauswirtschaftsraum untergebracht. Ein steuerbarer High-Tech-Kachelofen spendet in der kühlen Jahreszeit zusätzlich wohlige Wärme. Weitere Informationen: Stommel Haus GmbH · Sternstraße 30 · D-53819 Neunkirchen-Seelscheid Telefon: (0 22 47) 91 72 - 31 · Telefax: (0 22 47) 91 72 - 60 Internet: http://www.stommel-haus.de 8.17. ALTENER II - Förderung erneuerbarer Energieträger

Die Europäische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Massnahmen zur Förderung erneuerbarer Energieträger in der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen von ALTENER II (Programm zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energieträger in der Union mit nichttechnischen Mitteln) veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um Studien sowie um weitere Aktionen zur Umsetzung und Ergänzung der Massnahmen, die die Gemeinschaft und die Mitgliedstaaten zum Ausbau des Potentials erneuerbarerer Energieträger treffen.

Ausserdem können vorgeschlagen werden: Pilotaktionen zur Entwicklung der Instrumente zur Förderung erneuerbarer Energieträger, Förderungs- und Verbreitungsmassnahmen, Aktionen zur Überwachung und Umsetzung der Gemeinschaftsstrategie, gezielte Aktionen zur Erleichterung der Vermarktung der erneuerbaren Energieträger wie Biomasse, photovoltaische und thermische Solaranlagen, Nutzung der Solarenergie in Gebäuden, kleine Wasserkraftwerke, Wellenenergie (kleiner als 10 MW), Windenergie und Erdwärme.

Die Vorschläge sollen von mindestens zwei nicht miteinander verbundenen Partnern aus verschiedenen Mitgliedstaaten oder aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eingereicht werden. Bei der Einbeziehung von Projektpartnern aus den assoziierten Ländern Mittel- und Osteuropas sowie aus Zypern sollte man sich vor der Projektplanung mit dem oben genannten Ansprechpartner aus der Europäischen Kommission in Verbindung setzen.

Eine Informationsbroschüre mit ausführlichen Hinweisen für die Einreichung von Vorschlägen ist demnächst im Internet abrufbar. Bewerbungsschluß: 30.11.1999 Kontakt: Europäische Kommission Generaldirektion XVII (Energie) C-2 A-1/ 24 Herr Ronan Harbison Rue de la Loi 200, B-1049 Brüssel Fax: 0032-2-2966283 Email: altener@bxl.dg17.cec.be URL: http://europa.eu.int/en/comm/dg17/altener.htm


Quelle: KoWi AID9975 vom 05.07.1999, ABl. C 187 / 19 - 20 vom 3.7.1999



http://www.waermepumpe-iwp.de/nonflash/frames/fach/dokk.htm

100 Firmen wollen NRW mit Erdwaerme einheizen

- Waermepumpen-Wochen NRW vom 11. bis 29. Januar 2000 -

Duesseldorf (iwr-mailservice) - Vom 11. bis 29. Januar 2000 finden erstmals die Waermepumpen-Wochen NRW statt. Fast 100 Fachbetriebe sowie Industriefirmen zeigen bei knapp 200 Veranstaltungen landesweit die Vorteile dieser technisch und oekologisch ausgereiften Heiztechnologie. 80 Termine finden allein im Ruhrgebiet statt, weitere je 60 im Rheinland und in Westfalen. Die genauen Termine stehen im Internet:

http://www.waermepumpen-wochen-nrw.de

Zielgruppen der Aktionswochen, die die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW organisiert, sind Endverbraucher und Baufamilien. Bei der Messe "DEUBAU" in Essen faellt am 11. Januar 2000 der Startschuss. Diese breite Informations- und Aufklaerungskampagne soll den Einbau von Waermepumpen in Neubauten und bei Hausrenovierungen unterstuetzen. Radiospots in WDR 2 und den NRW-Lokalsendern begleiten die landesweiten Aktionen.

Fuer Fragen steht Ihnen Herr Uwe H. Burghardt, Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, c/o Wirtschaftsministerium NRW, Haroldstr. 4, 40213 Duesseldorf gerne zur Verfuegung. Tel.: (02 11) 8 66 42 - 0 Fax: 8 66 42 - 22, Internet: http://www.energieland.nrw.de E-mail: mailto:burghardt@lus.com





http://www.carmen-ev.de/deutsch/aktuell/nawaros/nawa0499/nawa0499.html#2

http://www.gruene.de/bochum/GS54.htm

http://www.dr-schnitzer.de/bau-innovation.html


http://www.gbt.ch/_forum/0000020c.htm


http://www.energieland.nrw.de/


Literaturliste



Geothermische Energie

(Stand 21.11.00)

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2. Videos

3. Zeitschriften, Periodika

4. Adressen





Bei einigen gelisteten Materialien und Publikationen finden Sie dreistellige SN-Nummern. Diese bitten wir bei Nachfragen unbedingt anzugeben.

Literaturliste Geothermische Energie

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Abyhammer, T., Eriksson A. & Johansson, S.: Aquifer-based Energy System, 167 S., Swedish Council for Building Research, Stockholm 1991

Ademe: Géothermie, projet pour un programme d'actions pluri-annuel, Ademe/Documentation, 27 rue Louis Vicat, F-75015 Paris, nov. 1994

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Albu, M. A., Banks, D. & Nash, H., Mineral and Thermal Groundwater Resources, Chapman & Hall, London UK 1998, ISBN 0-412-61040-X Part 1 Mineral and thermal groundwater resources: History, uses, hydrogechemistry, thermal water systems, investigation, exploitation, management, modeling of groundwater systems,

Part 2 Case Studies: Geothermal Energy in Iceland. Spas of England. Geothermal and mineral water resources of lithuania. Natural mineral waters of Mineralnye Vody region of north Caucasus. Geological, hydrochemical, regulatory and economic aspects of natural, packaged water production (Nordland County, Norway). Mineral and thermal waters of the Krusné Hory rift valley, Czech Republic. The spa of Buzias, Romania. Optimization of exploitation of geothermal reservoirs in the Pannonian Basin, Romania

(SN 021)

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Annuaire professionel des opérateurs énergies renouvelables 1996, Editions Systèmes Solaires, Paris, France, 1996

Plus de 1 100 adresse et références: photovoltaique, solaire thermique, eolien, biomasse, micro-hydraulique, géothermie, généraliste énergies renouvelables, développement tiers-monde, habitat bioclimatique et solaire, pompes … chaleur/cogénération, environnement, architectes, bureaux d'études. - Plus de cent adresses complémentaires en Belgique et en Suisse.

Anovitz, L.M.: Electrochemical Determination of the Gibbs Free Energie of Rock - Forming Minerals. Final Report, Arizona University, Dept. of Geoscience, OSTI, NTS, GPO Dept. Order No. DE95009682

Anovksi, T. et al.: Possibility Determination for Reinjection of Used Geothermal Waters, Skopje University, Macedonia, Renewable Energy (United Kingdom), 5(5-8), Aug. 1994

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Barbier, E., Frye, G., Iglesias, E. & P lmason, G, (Eds): Proceedings of the World Geothermal Congress 1995, Volumes 1 to 5, International Geothermal Association Inc, Auckland, New Zealand, ca. 3300 S - Die Bände sind nur komplett erhältlich

Vol. 1

Openings

Rapporteurs' General Reports and Country Updates

History of Geothermal Development

Geothermal Energy in the National Energy Policy - Legal and Regulatory Aspects

Vol. 2

Exploration and Conceptual Modelling

Drilling and Completion Technology

Vol. 3

Resource Evaluation and Modelling

Field Management and Monitoring

Power Generation

Direct Heat Uses

Vol. 4

Corrosion and Scaling

Advanced Technologies (HDR - Magma - Geopressured)

Environmental an Social Aspects

Economics, Financing, Marketing and Training

Software for Geothermal Applications

Vol. 5

List of Participants

List of Exhibitors

Acknowledgement for Financal Support

Table of Contents of Volumes 1-5

Author Index

Key Words Index

Barbier, E., Santoprete, G.: L'energia geotermica. Una fonte di energia dall' interno della Terra, Giapichelli Editore, Turin, Italien 1993

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Die Broschüre, die auch einen Teil über die Nutzung der Erdwärme enthält, kann über das Ministerium (Prinzregentenstraße 28, 80538 München) bezogen werden.

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie (Hrsg.): Wärmepumpen. Hinweise zum Energiesparen 44, München 1996

Beall, M.J., Stark, M.A., Smith, J.L. and Kirkpatrick, A. Microearthquakes in the Southeast Geysers Before and After SEGEP Injection, Geothermal Resources Council Trans., 23, 253-259, 1999, SN027

Beermann, K. & Kruse, H.: Untersuchung energetisch günstiger Ersatzstoffe für ozonabbauende Kältemittel für Wärmepumpen, IZW-Berichte 2/93, Karlsruhe 1993

Benner, M. & Hahne, E.W.P. (eds.): TERRASTOCK 2000. 8th International Conference on Thermal Energy Storage. Proceedings. Volume 1 & 2, University of Stuttgart, Germany, ISBN 3-9805274-1-7, Stuttgart 2000

DM 80.-

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Universität Stuttgart, Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik, Pfaffenwaldring 6, 70550 Stuttgart, Fax: +49 (0)711 685 3503, Email terrastock@itw.uni-stuttgart.de, Online: http://www.itw.uni-stuttgart.de/terrastock

Berufsverband Deutscher Geologen, Geophysiker und Mineralogen e.V.: Datenbank GeoSoft (Stand März 1995) - über 1000 Programme von mehr als 500 Firmen auf Diskette (IBM-kompatibel, MS-DOS) - s.a. Brix/Doherr/Linneberg

Berufsverband Deutscher Geologen, Geophysiker und Mineralogen e.V., Liste der dem BDG angehörenden Freiberufler, Firmen und Geobüros, (152 Firmenprofile)

BINE Projekt Info-Service, hrsg. v. Fachinformationszentrum Karlsruhe, Eggenstein-Leopoldshafen, Informationsblätter, Bezug: 2000, 4 S. kostenlos, Bezug: Fachinformationszentrum Karlsruhe, Büro Bonn, Mechenstr. 57, 53129 Bonn, Tel: 0228 923 79 0, Fax: 0228 923 7929, Email: bine@fiz-karlsruhe.de

4/98: Wärmepumpen kleiner Leistung mit alternativen Kältemitteln

5/98: Erneuerbare Energien in Deutschland

2/00: Raumluftkonditionierung mit Erdwärmetauschern, Bonn, Mai 2000

Bjornstadt, S. C. et al.: Coso Monitoring Program, October 1992 through September 1993, Naval Air Weapons Station, China Lake, CA, NAWS-CL-TP003, NTIS prices: PCA07/MFA02, Januar 1994

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Bloomquist, R.G.: Geothermal. A regulatory guide to leasing, permitting, and licensing in Idaho, Montana, Oregon, and Washington, (for Bonneville Power Administration), Washington St
07 Dec 2004
21:56:26
Eicher
Erdwärme Geothermie Solar Sonne Systeme Technik Kosten Link

Hello,Links und Text zu Ihrem Thema, viel Erfol! Gruss Erker


http://www.vectrum.de/linkbaum/oekologie.umwelt/erneuerbare_energien/sonne/

http://www.geothermie.de/aktuelle.htm

Niedrigenergiehaus Haus Taucha 1) Einleitung

Für den Bereich Raumwärme und Warmwasserbereitung wird in Deutschland viel Energie aufgewendet. Ein großer Teil der CO2 - Emissionen kommt aus diesem Sektor. Öl und Gas tragen zur Klimaproblematik maßgeblich bei, außerdem müssen diese Energieträger importiert werden und erhöhen unsere Abhängigkeit vom Ausland. Was liegt daher näher als unsere Gebäude besser zu isolieren und Neubauten nach hohen Wärmeschutzstandards zu errichten? Die Idee des "Teilsolaren Heizens" beruht darauf, daß die geringe Wärmemenge die ein thermisch optimiertes Haus noch benötigt mit Unterstützung von aktiven Solarsystemen aufgebracht wird . Die ersten Visionen von Niedrig- bzw. Nullenergiehäusern bezogen sich auf Gebäude mit teuren und komplizierten technischen Systemen. In jüngster Zeit führten die Erfahrungen mit dem energiesparenden Bauen zu kostengünstigen Häusern mit besonders guter Gebäudehülle. Mit einem Mehraufwand von 10% kann bei Neubauten im Vergleich zum Standard von 1973 (Ölpreiskrise) fast die Hälfte des Heizbedarfs eingespart werden.

Das Ziel unserer Bestrebungen war es unter Einbeziehung von Solarsystemen einen niedrigen Heizenergiebedarf und guten Wohnkomfort zu erreichen. Voraussetzung für jede Anwendung solarunterstützter Heizsysteme ist die Optimierung der Gebäudehülle und die Ausrichtung des Hauses nach Süden. Folgende Systeme kommen zum Einsatz:

Passive Solarnutzung durch Fenster Wintergarten Aktives Kollektorsystem / Speicher Wärmereückgewinnung aus der Abluft mit Luftwärmepumpe Nachheizmöglichkeit mit Pelletofen




2) Gebäudehülle

Das Haus wurde vom Ullrich Jahn und der Fa.Scheerbaum geplant und in einer speziell entwickelten Holzständer- Modulbauweise errichtet. Es handelt sich dabei um ein Niedrigenergiehaus aus Modulen 2,50 x 1,25 m. Diese Module sind von 2 Personen ohne technische Hilfsmittel handhabbar.

Die schwere Stahlbeton-Fundamentplatte ist die speichernde Masse des Systems.Gute Isolation und Fenster mit niedrigem k-Wert waren die Voraussetzung für das Gelingen dieses Demonstrationsvorhabens. Die Außenwände sind mit 12 cm Steinwolledämmung ausgefacht + 6cm VWS -Fassade (k-Wert: 0,2). Die Isolierung des Flachdaches ist 20 cm dick und hat einen k-Wert von 0,2. Es werden 2-Scheibenfenster mit einem k-Wert von 1,3 eingesetzt. Die Fundamentplatte ist gegen das Erdreich mit einer 20 cm dicken Zwischenschicht aus extrudiertem Hartschaum gedämmt (k=0,2). Wegen der gut isolierten Gebäudehülle hat der hygienisch erforderliche Luftwechsel mit 32% einen relativ hohen Anteil am Gesamtenergiebedarf. Tatsächlich wird die Luft 1/2 mal pro Stunde ausgetauscht.

3) Gebäudeheizlast

Die Berechnung der Heizlast erfolgte nach der WSVO95 und ergab:

Transmissionsverluste: 5.660 kWh/a

Lüftungswärmebedarf: 4.330 kWh/a

Solare Wärmegwinne: 1.200 kWh/a

Interne Wärmegewinne: 2.350 kWh/a

Das ergibt bei 128 qm Nutzfläche einen Jahresheizwärmebedarf von 43 W / qm*a

Der effektive Heizwärmebedarf weit liegt darunter!

Die Maximale Heizlast beträgt bei -15 Grad Celsius 3kW incl. Warmwasserbereitung.




4) Standort und Meteorologie Tieftstemperaturen Feb.2000





5) Heizsystem

Die zentrale Wärmespeicherung und Verteilung erfolgt über einen im Hauskern aufgestellten 1000l Pufferspeicher Calobloc aus Kunstoff (Fa.Werit) in diesen werden alle Wärmeerzeuger eingekoppelt.

Diese sind :

Abluft -Wärmepumpe 600 W Europa Mini von Ochsner Flachkollektor Typ Solector 320 (Tinox) 6qm Pelletofen mit Wasserfach 2-8 kW (vorgesehen) Nachtstrom- Nachheizung 2-6 kW Langzeitspeicher Wasser/Beton 7 kbm (im Bau)

IWarmwasserbereitung:

Die Warmwasserbereitung erfolgt im Pufferspeicher im Durchlauferhitzerprinzip d.h. keine Gefahr von Legionellen. Der Speicher wird wenn keine Solargewinne anstehen mit max.50 Grad betrieben.

Solarertrag seit Sep.2000 280 kWh






Solaranlage mit Heizungsunterstützung direkt eingekoppelt:


Die Sonnenkollektoren liefern Wärme über einen Plattenwärmetauscher direkt in die Fußbodenheizung

oder bei Vorlauftemperaturen über 35 Grad C in den 1000l Speicher, so kann auch in der Übergangszeit

noch Solarwärme genutzt und gespeichert werden ,welche in herkömmlichen Systemen nicht nutzbar ist.

Ist dies nicht mehr ausreichend werden weitere Wärmequellen aktiviert:

Abluftwärmerückgewinnung mit der Wärmepumpe Ochsner Mini WP, Heizleistung 2200 W Elektrische Leistung Kompressor 600 W + Ventilatoren 90 W Pelletofen Ecofire mit Wasserfach 2-8 kW Nachtstrom - Nachheizung 2-6 kW

Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung beträgt max. 28 Grad sodas die Oberflächentemperatur der beheizten Bodenplatte max.24 Grad beträgt und der Selbstregeleffekt bei Sonneneinstrahlung genutzt werden kann.Die Fußbodenheizung in der Bodenplatte speichert dann die Wärme und gibt sie erst wieder ab wenn die Wärme benötigt wird. Die Raumtemperatur ist immer behagliche 22 Grad.




6) Energiebilanz

Zur Wärmeversorgung unseres Hauses tragen mehrere Energiequellen bei:

Passiv-solare Gewinne über Fenster und Wintergarten Wärmeabgabe von Bewohnern Abwärme von elektrischen Geräten Wärmepumpe im Lüftungssystem


Die Regelung der Systeme erfolgt über eine Speicher-Programmierbare-Steuerung (C-Control).

Durch die Programmierung lassen sich Prioritäten und Abläufe einfach vorgeben.

Benutzerverhalten:


Die Bewohner/Benutzer beeinflussen durch ihr Behaglichkeitsempfinden und ihre Temperaturtoleranz die Effizienz der passiv-solaren Komponente. Wenn der Wintergarten als Energiequelle eingesetzt werden soll, müssen die Bewohner immer zum richtigen Zeitpunkt die Fenster zum Hausinneren öffnen.

Über die täglichen Energieverbräuche wurde ein Logbuch geführt. (wird noch veröffentlicht)

Eine Auswertung des Winters 97/98 und 98/99 ergab sehr günstige Verbrauchswerte von unter

700 DM/a für Warmwasserbereitung und Heizung

Verbrauch Jan.2000 in kWh Heizung und Warmwasser Der Durchschittsverbrauch liegt bei 40 kWh/d also unter 2kW Heizlast incl. Warmasserbereitung, die Spitzenlast bei –15 Grad Celsius unter 3kW !

Aus: http://gbt.ch/_forum/00000007e.htm

http://www.uni-muenster.de/Energie


http//solstice.crest.org/rene wables/solar-docs/rockefeller

http://www.uni-muenster.de/Energie

http://www.uni-muenster.de/Energie

http:// emsolar.ee.tu-berlin.de/institut/

http://www.ruhdorfer.de/Diplomarbeit/02_Einleitung.htm

http://www.tga.bauwesen.uni-dortmund.de/passivhaus/erdwaermetauscher.pdf

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

http://www.dgs-solar.org/

Wer glaubt, die Nutzung von Sonnenenergie in unseren Breiten sei nicht mehr als eine teure Spielerei von etablierten Ökofreaks, der sollte unbedingt der Seite der deutschen "Gesellschaft für Sonnenenergie" einen Besuch abstatten. Denn auf dieser Seite wird ziemlich deutlich, welch ökologisches und ökonomisches Potential in der effektiven Nutzung von Sonnenenergie streckt. Die Navigationsleiste enthält so ziemlich alle Angebote, die das informationshungrige Herz begehrt. Neben Informationen über die Institution, Aktivitäten und E-Zine-Versionen der Zeitschrift "Sonnenenergie", enthält es eine vorzüglich ausgestattete Linkliste, die der globalen Bedeutung des Projekts eindrucksvoll Rechnung trägt.




ECO-News - Der Informations- und Presseservice für Natur und Umwelt http://www.eco-news.de/

Der kostenlose Infoservice bietet aktuelle Infos aus 18 Interessengebieten aus dem Umweltbereich von Bauen, Energie, Technologie, Reisen, Ernährung, Gesundheit, Mode, Kosmetik, Naturschutz, Tierschutz, Umweltschutz Wirtschaft, Verkehr.


Ecosolar http://www.ecosolar.de/

"Warum Solarenergie?" und "Wie lange hält eigentlich eine Solaranlage?" - solche und andere häufig gestellte Fragen zur Photovoltaik werden auf den Seiten der Ecosolar beantwortet. Auch das Umweltministerium NRW hat sich beim Bau der ministeriumseigenen Photovoltaikanlage für die preisgekrönte Arbeit von Ecosolar entschieden. Kein Wunder, denn das Unternehmen legt besonderen Wert auf eine jeweils maßgeschneiderte Planung und Installation. Vom Bauaufsichtsamt bis zu den Fördermitteln - bei Auftragserteilung kümmert sich Ecosolar nicht nur um die technischen Details, sondern auch um alle bürokratischen Einzelheiten. Viele Bilder bisheriger Aufträge, vermitteln einen Eindruck der Arbeit der Sonnenexperten.

EG Solar http://www.eg-solar.de/

Der EG Solar-Verein stellt solarbetriebene Geräte zur Nutzung in Entwicklungsländern her. Ein Solarkocher ermöglicht das Erhitzen von Wasser oder das Sterilisieren von medizinischen Instrumenten, ein spezieller Sand mit den dazugehörigen Vorrichtungen macht aber auch die Kühlung von Lebensmitteln oder Medikamenten möglich. Die innovativen technischen Grundlagen, die unter anderem für die Witterungsbeständigkeit und die abnutzungsfreie Wiederverwendbarkeit der Apparaturen verantwortlich sind, werden detailliert und auch für den Laien verständlich erklärt. Dabei fällt es nur minimal ins Gewicht, dass die Informationen zum wirtschaftlichen Profil etwas unvollständig ausgefallen sind.

Eurosolar http://www.eurosolar.org/

Die Europäische Sonnenenergiegesellschaft "Eurosolar" setzt sich für die effiziente Förderung regenerativer Energien ein. Ihr Vorsitzender, der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer erhielt für sein Engagement den alternativen Nobelpreis. Seit Jahren klärt er in Diskussionsveranstaltungen nicht nur Privatpersonen über die Vorteile der neuen Techniken auf. Die vielen Bereiche, in denen Energie auf neue Art und Weise gewonnen wird, sind vielen noch unbekannt. So gibt es mit der Geothermie schon längst ein Verfahren, die tief im Boden gespeicherte Erdwärme bis ins Wohnzimmer zu holen. Gründe gibt es genug, sich mit den interessanten Techniken näher zu befassen. Mitglied können nicht nur Unternehmer werden. Es reicht die Überzeugung, dass eine Energiewende unverzichtbar ist.




Internationaler Solarserver http://www.solarinfo.de/

Solarinfo ist ein äußerst ergiebiger internationaler Informationsservice rund um das Thema Solarenergie. Die einzelnen Themenbereiche werden sehr ausführlich behandelt und mit einer Vielzahl von Artikeln, Berichten, Firmenpräsentationen und Adressen dargestellt. News und aktuelle Meldungen sind ebenfalls Bestandteil der Webseite. Interessant ist auch die gut bestückte Jobbörse.




News-Server der Solarbranche http://www.solarenergie.com/

Hier tummelt sich das Who is who der Solar-, Wind- und Wassertechnikbranche. Auch zur ökologischen Geldanlage oder Stadtplanung findet man Anbieter. Gut sortiert nach Postleitzahl, lassen sich im Solarfirmen-Verzeichnis alle Adressen nach spezieller Produktkategorie finden. Wer online nicht alles lesen kann, findet auch Anregung in der kostenlosen "Sonnenzeitung". Die "Solar-News" berichten laufend über die aktuellen gesetzlichen, technischen sowie ökologischen Entwicklungen bei regenerativen Energien.




Pbs Solar http://www.pbs-solar.de/

Sagte man Solaranlagen bisher häufig nach, kostspielige Prestigeobjekte einer kleinen "Öko-Elite" zu sein, so zeigt ein Blick auf die Seite der Firma pbs-solar, dass sich in diesem Zusammenhang etwas Grundlegendes geändert hat. Pbs-Solar setzt neben der Präsentation des eigenen Produkt- und Dienstleistungsangebots in erhöhtem Maß auf die Information über bestehende Förderprogramme und zukunftsorientierte Möglichkeiten, eine Solaranlage kostengünstig zu betreiben. Wer also schon länger mit den Gedanken an ein eigenes Kraftwerk spielt oder durch die intensive Diskussion über alternative Energien angeregt wurde, kann den Besuch auf dieser Seite dazu nutzen, seine Gedanken schon bald in die Wirklichkeit umzusetzen.




Pekom Solartechnik http://www.pekom.de/

Was Sie schon immer über Solartechnik wissen wollten, erfahren Sie spielend einfach auf dieser Website, die umfassend und leicht verständlich über die Geschichte und die Möglichkeiten der Solartechnik aufgeklärt. Beispielhaft werden die Anlagen beschrieben, die Warmwasser bereiten oder Strom erzeugen. Natürlich erfährt man auch einiges zu den Fördermöglichkeiten oder der Rentabilität einer getätigten Investition. Der Katalog informiert über sämtliche Solarprodukte der Pekom AG und deren Zubehör. Ob für Schrebergarten oder Mehrfamilienhaus - hier findet jeder Sonnenhungrige seine Wunschanlage. Daneben gibt es einen Solar-Ratgeber und ein "Solar-Telefon", für den immer noch wichtigen persönlichen Kontakt.



Solar - na klar! http://www.solar-na-klar.de/

Die vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) und von vielen weiteren renommierten Initiativen und Verbänden getragene Kampagne "Solar - na klar!" wird auf diesen Internet-Seiten vorgestellt. Unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung soll das öffentliche Bewusstsein für die Möglichkeiten der Sonnenenergie geschärft und die Förderung der Solartechnologie für eine saubere Umwelt und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland wesentlich ausgebaut werden. Nicht zuletzt macht Solar - na klar! auch deutlich, dass Solarenergie ein zukunftsträchtiger Markt geworden ist, denn wir erfahren hier, dass 94 % der potentiellen Bauherren bereit wären, mehr Geld für umweltfreundlichere Energieerzeugung auszugeben. Der Besuch der Homepage ermöglicht Ihnen ebenfalls, Ihr Wissen um die techmischen Entwicklungen im Bereich Solartechnologie auf den neusten Stand zu bringen.


Solar Server http://www.solarserver.de/

Auf dieser Homepage lacht die Sonne - und das nicht nur wegen des umfangreichen Services, der hier geboten wird. Der Solar Server dient als Plattform für Verbraucher und Unternehmen, die sich mit dem Thema Sonnenenergie beschäftigen, und hält einfach alles bereit, was auf diesem Gebiet zur Zeit zu berichten gibt. Dazu gehören zum Beispiel eine hochinteressante Einführung in die Solartechnik sowie ein Branchenführer, ein Solarlexikon, eine Zusammenstellung der Förderprogramme, Geldanlagetipps und - ganz neu! - der Solarstore. Klar, dass Sie hier Surftipps, Neuigkeiten und Veranstaltungsinfos aus dem solaren Dunstkreis brandheiß serviert bekommen. So macht Internet Spaß!

Solar-Dachflächen-Börse http://www.solardachboerse.de/

Die Nutzung der Sonnenenergie ist lebenslang gratis, doch die Errichtung einer eigenen Photovoltaik-Anlage bedarf gründlicher Planung und Information. Mit welchen Kosten muss man für eine eigene Anlage rechnen, welche Förderungen gibt es? Diese und andere wichtige Fragen beantwortet die Solar-Dachflächenbörse, die Ihnen eine Liste verschiedener Anlagenbauer anbietet, sowie Hinweise zu rechtlichen Regelungen gibt. Kern der Site ist jedoch die Solar-Dachflächen-Börse, in der Solarinvestoren Dachflächen zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen suchen, oder Sie selbst ein paar Quadratmeter Ihres Daches anbieten können.

Solarfrühschoppen http://www.solarhauptstadt.de/

Die Initiative "Solarfrühschoppen" beschäftigt sich ausführlich mit Solartechnik und anderen regenerativen Energien. In den entsprechenden Rubriken kann nachgelesen werden, welche Fördermittel einzelne Bundesländer zur Verfügung stellen oder welche aktuellen Projekte anstehen. Wie man bei der Montage der eigenen Photovoltaikanlage selbst aktiv werden kann und was bei der Installation alles beachtet werden muss, steht ebenfalls auf dieser Site. Bilder aus der Siedlung, viele Links sowie aktuelle News rund um diese interessante Technik runden das Angebot ab.

SolarWorld AG http://www.solarworld.de/

Energie vom Chef selbst - treffender könnte mit einem Blick gen Himmel das Tätigkeitsfeld des Unternehmens Solarworld kaum beschrieben werden. Das am Neuen Markt mit viel Erfolg notierte Unternehmen präsentiert sich auch auf seiner Homepage im Stile eines E-Zines und bietet sowohl seinen Aktionären als auch anderen Interessierten eine Vielzahl an Wissenswertem rund um erneuerbare Energien. Von der Vermittlung technischer Grundlagen in den Bereichen der Photovoltaik über die Vorstellung neuer Solarenergieprojekte bis hin zu allgemeinen Informationen wie Ausstellungsterminen reicht das Spektrum der präsentierten Solarinfos. Auch der Bereich der Windenergie wird in ähnlich detaillierter Form vorgestellt, spielt er doch mittlerweile eine gewichtige Rolle im Spektrum der Unternehmenstätigkeiten.


Solid http://www.solid.de/

Das Solarenergie Informations- und Dokumentationszentrum in Fürth veranschaulicht dem Interessenten anhand von Demo-Anlagen die Funktionsweise von Solarsystemen - ein einzigartiges Projekt in Deutschland. Es verfügt außerdem über eine gut sortierte Bibliothek, bietet Seminare zu diversen Themen rund um das Thema Solarenergie an und gibt Studenten verschiedener Studiengänge die Möglichkeit, Praktika am Institut zu absolvieren oder ihre Diplomarbeit dort zu schreiben. Virtuell und reaI bietet Solid Führungen durch das Solarzentrum an und berichtet über neueste Entwicklungen zum Thema Solarenergie.


Sonnenseite http://www.sonnenseite.com/

Den Einstieg in die solare Weltrevolution plant Zukunftsforscher und Bestsellerautor Franz Alt. Seine mehrfach prämierte Website ist zwar der Sonnenenergie gewidmet, befasst sich aber mit einem wesentlich breiteren Spektrum an Umweltthemen und besticht nicht nur durch ständige Aktualität sondern insbesondere durch intelligente Querdenkerei. In Essays zu Themen wie "Lachen ist umweltfreundlich" oder "Architekten lernen, wo Süden ist" lässt sich stundenlang schmökern und Fans von Alts Fernsehserien "Querdenker", "Zeitsprünge" und "Grenzenlos" finden hier jede Menge Hintergrundinfos zu den einzelnen Sendungen. Unbedingt empfehlenswert!


Sunways Gesellschaft für Solartechnik http://www.sunways.de/

Perspektiven zur schwerpunktmäßigen Nutzung der Solarkraft bei der Stromerzeugung will die Sunways AG eröffnen und stellt die erste lichtdurchlässige Solarzelle mit ihren Einsatzmöglichkeiten vor. Die mit dem Ecology Design Award 1999 ausgezeichnete Photovoltaikzelle - eine Innovation für Architektur und Fassadenbau - wird ebenso wie der Wechselrichter zur Einspeisung der gewonnen Energie ins öffentliche Stromnetz in ihrer Funktionsweise erklärt. Zudem stellt die Firma Sunways sich selbst und ihre übrigen Produkte vor und gibt Interessierten die Möglichkeit, sich für den geplanten Börsengang vorzumerken.


Ufe Solar http://www.ufesolar.de/

Ziel der UFE Solar GmbH ist es, mit ihren Solaranlagen und Entwicklungen die Umstellungen auf die Nutzung der Sonnenenergie als Wärmequelle zu forcieren. Doch nicht nur umweltfreundlich und ressourcenschonend ist das Konzept der Firma, sondern es bietet auch einen gehörigen finanziellen Anreiz. Durch ausgeklügelte Systeme können sowohl private Verbraucher als auch gewerbliche Interessenten, bei der Innovationen nicht nur Geld sparen, sondern sich auch aktiv am Umweltschutz beteiligen.

Unternehmen Sonne http://www.unternehmensonne.de/

An Existenzgründer, Mittelständler, Innovateure und Produktentwickler, die sich auf dem zukunftsträchtigen Markt der Solarenergienutzung tummeln wollen, richtet sich das Angebot der International Solar Energy Society. Auf einer Art Gründermesse können sie Kontakte knüpfen, Ideen austauschen und Förder- und Finanztöpfe anzapfen. Um sich beim Einstieg ins Solarbusiness nicht die Finger zu verbrennen, werden sie von den Veranstaltern beraten und haben die Möglichkeit an Workshops mit hochkarätigen Experten teilzunehmen. Bei Unternehmen Sonne hat das Sonnenzeitalter längst begonnen und wenn die Veranstaltungen ebenso professionell aufgezogen werden wie der Web-Auftritt, dann sind sie ganz sicher einen Besuch Wert.


Wärme und Strom aus Sonnenenergie http://www.jensolar.de/

"Mit der Sonne rechnen" ist das Motto der Jensolar GmbH, die sowohl Photovoltaik- als auch für Solarthermieanlagen projektiert und vertreibt. Die Jenaer Firma klärt den sonnenhungrigen Besucher über den Background dieser Techniken und über die Vorraussetzungen für deren wirtschaftlich optimierte Nutzung auf. Allen physikalisch Interessierten stehen Infos zu weiteren Details zur Verfügung, ebenso werden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erläutert und - für den Fall, dass die Sonne mal nicht scheint - spezielle Regenwasser-Nutzeinrichtungen

Aus:http://www.vectrum.de


http://www.geothermal-energy.ch

07 Dec 2004
21:59:21
E. Erker

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