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Salmonellen
Salmonellen
sind Bakterien, die mit der Gattung Escherichia eng verwandt sind. Sie zeichnen sich durch einen großen Artenreichtum aus. Darunter gibt es welche, die zu einer schweren Allgemeininfektion und nur sekundär zu Darmsymptomen führen, z.B. Typhuserreger. Sie können sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auftreten. Das Reservoir für die Erreger sind meist kalt- und warmblütige Tiere (auch Haustiere). Infektionen mit
Salmonellen
entstehen meist durch Unsauberkeit im Lebensmittelbereich, durch rohe Eier, die von mit
Salmonellen
infiziertem Geflügel stammen, durch verunreinigtes bzw. abgestandenes
Wasser
(nicht benutzten Wasserspendern). Die
Bakterien
vermehren sich bereits ab einer Umgebungstemperatur von 7° C, besonders gut aber bei einer Umgebungstemperatur von ca. 37° C. Sie werden erst ab einer Temperatur von über 75° C abgetötet. Durch Einfrieren werden die
Bakterien
nicht abgetötet. Gebräuchliche Desinfektionsmittel töten sie aber innerhalb weniger Minuten. Bei einer Infektion führen sie zu einem verschieden schweren Krankheitsbild mit meist rasch auftretendem Brechdurchfall. Besonders davon betroffen sind Kinder und ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem, bei denen die Erkrankung rasch lebensbedrohend werden kann. Die durch
Salmonellen
verursachten Infektionen (Salmonellosen) zählen weltweit zu den häufigsten bakteriellen Durchfallserkrankungen.